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loading: Tiny House

Zurück zur Natur – mit Crowdfunding. So könnte man das Projekt von Judith Anger vom WildnisKulturHof überschreiben. Sie hat den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machst du?
Ich betreibe den WildnisKulturHof im Südburgenland, Österreich, damit Menschen autarkes Leben und Selbstversorgung in wilder Natur erfahren können – jetzt bauen wir ein Tiny House zum Wohnen, um zu zeigen, dass Minimalismus und Reduktion auf das Wesentliche Freiheit bedeuten kann. Dafür crowdfunden wir momentan auf WeMakeIt

Warum machst du es (so)?
Weil die Zeit mehr als reif ist. Weil ich den Menschen zeigen will, dass es möglich ist und weil ich es selbst erfahren habe. Zurück zur Natur ist nicht nur ein Satz – es ist eine wichtige Lebenshaltung.

Wer soll das lesen?
Jeder, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, Entschleunigung, Ursprünglichkeit und Reduktion sucht und den Genuss der Einschränkung und des bewussten Verzichtes entdecken will.

Wie geht es weiter?
Das Projekt wächst und wächst – täglich werden mehr Menschen auf uns aufmerksam – nach dem Tiny House Bau planen wir einen autarken Energiewagen aufzustellen. Und den ersten WildnisKultur-Erdäpfelacker gibt es heuer auch noch!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass einfaches Leben den Genuss der Freiheit und Eigenverantwortung bietet.

Das Tiny-House-Projekt auf We Make It unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Kurzzug

„Wir upcyceln Material und recyceln Geschichte“ – mit dieser Formulierung bringt Jörg Schleburg von Kurzzug seine Idee auf den Punkt: Taschen aus den Sitzbezügen Münchner U-Bahnzüge. Mit dieser Idee ist Kurzzug noch bis April auf Startnext.

Jörg Schleburg hat den loading-Fragebogen beanwortet.

Was machst du?
Aus den gebrauchten Sitzbezügen der alten Münchner U-Bahnen produzieren wir limitierte Designertaschen. Mit Fingerspitzengefühl für die Zeit und einem feinen Händchen für das Design stellen wir einzigartige Taschen für eine einzigartige Stadt her. Wir upcyceln Material und recyceln Geschichte – die es so kein zweites Mal mehr geben wird.

Warum machst du es (so)?
Die Idee zu Kurzzug hatte ich schon vor mehreren Jahren. Ich saß in der U-Bahn und beobachtete die Mitfahrer. Dann fielen mir zwei junge Leute auf, die sich durch Zufall in der U-Bahn wiedergefunden haben. Sie besuchten früher die gleiche Schulklasse. Das war sehr schön zu beobachten. Währenddessen stellte ich mir die Frage, wieviele solcher Geschichten hier wohl passieren mögen. In den alten Wagons stecken ja 40 Jahre München: Menschen haben sich kennen, lieben und fürchten gelernt. Haben zusammen gefeiert: Sportereignisse, Oktoberfest oder das Leben. Haben gewonnen oder verloren. Frustration, Revolution, Leidenschaft. Olympiade, Schwabinger Schickeria, Uschi Obermaier, Monaco Franze. All das und noch vieles mehr haftet an diesen legendären Materialien.

Wer soll sich dafür interessieren?
Wir sind kein Massenprodukt und wollen das auch nicht werden. Wer das nachfühlen kann und will passt zu uns, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Herkunft…

Wie geht es weiter?
Wir glauben fest an die Idee, das Produkt spricht für sich selbst. Vor allem aber an das Interesse der Münchner und die, die München lieben. Denn München ist eine besondere Stadt mit besonderen Menschen. Diese wollen wir im März 2016 über eine Crowdfunding-Kampagne mit einbeziehen. Münchner und alle, die sich von der Idee begeistern lassen, können uns dabei helfen aus der kleinen Idee eine Marke entstehen zu lassen. Außerdem arbeiten wir jetzt schon parallel an weiteren interessanten Produkten die unsere Kollektion würdig erweitern.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Unser Grundmaterial, also die original gebrauchten Sitzbezüge der Münchner U-Bahnen sind endlich. Außerdem weist das Material unterschiedliche Eigenschaften auf. Zwei Faktoren, die unsere Originaltaschen zu Einzelstücken machen. Auch wenn wir unsere Produkte in Farbe und Form nicht verändern, trägt die Patina der verwendeten Bezüge dazu bei, dass sie nur in limitierter Stückzahl zu erhalten sind. Das original Kurzzug-Emblem aus Aluminium brandmarkt unsere limitierten Produkte. Jedes Produkt ein Unikat. Jedes Unikat eine Nummer – für sich.

>> Hier Kurzzug auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Luma Active

Eine Mütze mit Lampe, so könnte man das Kickstarter-Projekt „Luma Active“ von Florian Schneebauer beschreiben. Im loading-Fragebogen erklärt der Österreicher aber, dass Luma Active viel mehr sein will.

Was machst du?
Ich betreue mein erstes Crowdfunding Projekt auf Kickstarter. Dabei geht es um LUMA ACTIVE, eine innovative Kopfbedeckung mit integriertem LED-System für den Outdoor-Sport. Gemeinsam mit meinem Freund und Kollegen Wolfgang Knöbl arbeite ich seit 2012 daran und nun ist die Entwicklung abgeschlossen und wir sind bereit damit auf den Markt zu gehen.

LUMA ACTIVE ist als Haube und Stirnband erhältlich. Das Besondere an LUMA ACTIVE ist vor allem der herausragende Tragekomfort. Das gesamte Produkt wiegt nur 70 Gramm und das LED-System ist ergonomisch geformt und so in das Textil integriert, dass es nicht drückt, reibt, wackelt oder rutscht. Man spürt einfach nicht, dass das aus hochwertigen Funktionsstoffen gefertigte Textil ein LED-System enthält.
Bei den Produktfunktionen haben wir uns darauf konzentriert, was Outdoor-Sportler wirklich brauchen und ein System entwickelt, das mit einem einzigen Taster und auch mit Handschuhen einfach bedient werden kann. Die Frontstrahler können zwischen Nah- und Fernlicht umgeschaltet werden und bieten optimale Sicht nach vorne. Die Rückstrahler mit unterschiedlichen Modi erhöhen die Sicherheit des Trägers.
Der Integrationsmechanismus ist eines der Highlights der LUMA ACTIVE. Damit kann das LED-System mit wenigen Handgriffen ausgebaut und die Haube in die Waschmaschine verfrachtet werden. Oder man wechselt das LED System bequem zwischen Hauben und Stirnbändern, je nachdem was man gerade tragen möchte.
Geladen wird das LED System übrigens ganz einfach über einen Mikro-USB-Stecker und dafür braucht man das LED System auch gar nicht ausbauen, sondern kann es im Textil belassen.

Warum machst du es (so)?
Wir sind selbst begeisterte Outdoor-Sportler und haben uns schon länger nach einer komfortablen Lösung für Nachtläufe, Mehrtageswanderungen und ähnliches gesehnt. Bestehende Lösungen bieten einfach keinen besonderen Tragekomfort und sind auch nicht optimal zu bedienen. Schließlich fassten wir den Beschluss das Problem selbst zu lösen und die Idee zur LUMA ACTIVE war geboren.
Dabei war für uns von Anfang an wichtig, dass das Produkt nicht nur hohen Trage- und Bedienkomfort bieten, sondern auch eine sehr hohe Qualität aufweisen muss. Wir wollten nicht noch ein China-Produkt auf den Markt bringen und haben daher nach Entwicklungs- und Fertigungspartnern in der Region gesucht … und diese auch gefunden. Der Großteil der LUMA ACTIVE wird nun in Österreich produziert, ein Teil in Deutschland. Darauf sind wir sehr stolz.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der gerne draußen unterwegs ist und hohe Qualität und Komfort bei seiner Ausrüstung zu schätzen weiß und sich unsere LUMA ACTIVE einmal näher ansehen will.

Wie geht es weiter?
Jetzt heißt es einmal die laufende Crowdfunding-Kampagne erfolgreich abzuschließen und die erste Serienfertigung vorzubereiten. Parallel dazu bereiten wir natürlich schon alles für den weiteren Vertrieb vor. LUMA ACTIVE soll ja auch nicht lange das einzige LUMA-Produkt bleiben, sondern den Grundstein für den Aufbau der Marke LUMA bilden. Wir haben schon eine ganze Menge weiterer Ideen für zukünftige Produkte und Produktvarianten und freuen uns darauf diese ebenfalls umzusetzen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Was LUMA ACTIVE ist und kann und wo man LUMA ACTIVE Hauben und Stirnbänder bekommt, nämlich hier ;-) luma-enlite.com

>>> Hier das Projekt auf Kickstarter unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Burgerliebe

Ein Buch mit Burgern – das ist das Ziel des Crowdfunding-Projekts „Burgerliebe“, das aktuell auf Startnext läuft. Benedikt Groß hat den loading-Fragebogen beantwortet.

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Was macht ihr?
Wir veröffentlichen im Moment unseren Bildband »Burgerliebe – Die 100 Burger Deutschlands« über Startnext. Anfang des Jahres sind wir mit dem Wohnmobil 40 Tage durch Deutschland gefahren und haben 100 besondere, leckere Burgerläden besucht.
Wir haben hinter die Kulissen geschaut, mit den Inhabern geredet, Fotos gemacht und natürlich die Burger auch probiert. In unserem Bildband stellen wir diese 100 Läden vor und geben einen Einblick in unsere Reise. Das Buch hat 320 Seiten und wiegt stolze 1,6 Kg – deswegen reden wir auch oft von einer Burgerbibel oder einem dicken Burgeratlas.

Warum macht ihr es (so)?
Nach unserer Reise haben wir lange mit Verlagen geredet.Wir hatten sogar schon einen Vertrag vorliegen. Hätten wir unterschrieben, wäre es nicht unser Burgerliebe-Buch geworden, weswegen wir die Reise eigentlich gemacht hatten. Die wollten da ihr eigenes Buch mit neuem Konzept draus machen. Ein weiteres Burgerkochbuch. Das braucht doch keiner? Das gibt es schon so häufig! Wir haben den Vertrag freundlich aber bestimmt zerissen und auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Es geht uns nicht darum, das große Geld zu machen. Den Druck von 500 Büchern konnten wir aus eigener Tasche nicht bezahlen. Deswegen ist Startnext einfach perfekt. Das ist quasi eine Vorbestellplattform, mit der wir die Menschen super erreichen und in unser Projekt einbeziehen können.

Warum wir Burgerliebe machen (komisches Verb)? Wir lieben Burger über alles. Und wir lieben es, immer wieder Neues zu entdecken. Unsere Reise war unglaublich. Vor allem weil die Besitzer der Burgerläden auch oftmals wahnsinnig tolle Menschen waren und wir richtig gute Burger-Freunde auf der Tour gefunden haben.

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Wer soll sich dafür interessieren?
Das Buch ist für alle Burgerliebhaber da draußen und für Menschen, die gutes Essen schätzen und lieben. Es ist auch perfekt für all die, die viel unterwegs sind und Reisen und immer auf der Suche nach einem besonderen Abendessen sind. Wir haben in fast jeder größeren Stadt einen tolle Burgerladen zu empfehlen!Unser Bildband eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde und für all die, die sich an Burger-Bildern nicht satt sehen können.

Wie geht es weiter?
Wenn die Crowdfunding-Aktion erfolgreich ist, wird das Buch bis Mitte Dezember verschickt Des weiteren planen wir, dass wir das Buch möglichst vielen Menschen zeigen. Wir werden auch in Zukunft viele Burger essen und weiter darüber berichten – auf unserer Facebook Seite oder auf Instagram – eventuell entsteht daraus dann ja noch einmal ein Projekt. Mal schauen, wohin uns der Hunger noch so treibt..

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir haben als Kauf-Item auf unsere Crowdfunding Seite außer unserem Buch noch ein Plakat und ein T-Shirt. Unsere T-Shirts sind für einen guten Zweck. Bei jedem Kauf eines T-Shirtsspenden wir den Gewinn. Diese geht an einen Burgerladen, der letztes Jahr für Bedürftige an Weihnachten ein Essen veranstaltet hat. Dieses Jahr soll es das wieder geben. Das wollen wir gerne unterstützen!

>>> Hier das Burgerliebe-Buch auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Bierothek

Leser des Blogs werden es wissen: ich denke gerade manchmal an Bier. Deshalb habe ich mich am Bierothek-Projekt auf Startnext beteiligt – und dem Initiator Christian Klemenz den loading-Fragebogen zugeschickt.

Was macht ihr?
Vergleichbar einer Vinothek ist die Bierothek eine Kette von Fachgeschäften für Bierspezialitäten. Wir wollen die erste Anlaufstelle sein, wenn es um ausgefallene Bierspezialitäten, internationale Craft Biere oder einfach Produkte rund ums Bier geht. Um neben unseren bereits bestehenden Filialen in Bamberg, Erlangen und Nürnberg noch weitere stationäre Läden eröffnen zu können, haben wir eine Crowdfunding-Kampagne bei Startnext ins Leben gerufen.

Warum macht ihr es (so)?
Bier ist ein sehr emotionales Produkt und mit einem Crowdfunding kann man leicht eine große Anzahl an Leuten erreichen und Aufmerksamkeit für sein Geschäftsmodell generieren. Daher haben wir uns für eine solche Kampagne entschieden.

Wer soll sich dafür interessieren?
In erster Linie wollen wir natürlich Bierliebhaber ansprechen, die uns dabei unterstützen wollen, dass es bald in jeder größeren deutschen Stadt eine Bierothek gibt. Viele Deutsche können sich sehr gut mit Bier identifizieren und wir würden uns freuen, wenn uns möglichst viele Leute dabei unterstützen würden, eine neue Bierkultur in Deutschland zu etablieren.

Wie geht es weiter?
Wir wollen in den nächsten sechs Monaten drei weitere stationäre Läden eröffnen und unser Sortiment um noch mehr ausgefallene in- und ausländische Bierspezialitäten erweitern. Uns wird also nicht langweilig.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Bier so viel mehr kann. Jenseits von Weizen, Hellem und Pils gibt es so viele außergewöhnliche Bierstile und Geschmäcker die es zu entdecken gilt und wir wollen mit der Bierothek die Plattform dafür schaffen, um eine neue Biervielfalt der breite der Bevölkerung zugänglich zu machen.

>>> Hier Bier in der Bierothek kaufen und das Crowdfunding unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Laut gedacht: Der Bierverlag

Ein altes Wort, ein (neuer) Trend und eine kleine Idee – darum geht es in diesem Blogeintrag, der in Wahrheit ein öffentlich gemachter, unfertiger Gedanke ist. Dieser entstand aus der positiven Verwirrung beim ersten Kontakt mit dem schönen Begriff BIERVERLAG. Wikipedia erklärt zwar, dass es sich um einen „veraltenden Begriff für Getränkegroßhandelsunternehmen“ handelt und eine kurze Web-Recherche belegt, dass dieser in der Tat noch hier und da in Verwendung ist – aber nicht in der Form, die meine Verwirrung auslöste:

Es gibt (soweit ich das übersehen kann) keinen Bierverlag, der tatsächlich Bier und Bücher verlegt.

Warum eigentlich nicht? Könnten nicht Bier und Bücher eine ähnlich freundschaftliche Beziehung eingehen wie Kaffee und Magazine (Coffeetable)? Der (nicht mehr ganz neue) Trend der handgemachten Hipster-Biere legt zudem den Verdacht nahe, dass die „Hopfenkaltschale“ mehr Potenzial in sich trägt als „Bier formte diesen Körper“-Shirts, die man am Bahnhof kaufen kann. Was wäre, wenn Craftbier- und Text-Freunde gemeinsame Sache machen würde? Wenn man handgemachte Biere und Texte im gleichen Kontext vertreiben würde? In Biershops, die vergleichbar den Kaffee-Magazinläden auch Buchläden sind?

Was wäre also wenn man das Wort Bierverlag beim Namen nähme?

Man könnte sich neue Formate ausdenken (erste Ideen unten), die Bier- wie Textfreunde gleichermaßen ansprechen und Bücher so liebevoll gestalten wie Craftbier-Freunde die Flaschenetiketten:

Der Bierverlag würde Neuerscheinungen und Flaschenbiere im Abo vertreiben. Handgemachte Biere und handgemachte Texte jeweils monatsweise mit Überraschungseffekt – um neue Getränke wie neue Texte kennenzulernen.

Das Bierbuch könnte sozusagen als flüssige Variante der Maxi-Single ein eigenes Format der eher kurzen Form werden (gerade so lang wie ein Bier). Ein Kurzgeschichten- oder Essay-Format, das dem Single-Kindle von Amazon Konkurrenz machen könnte.

… Die Sixpack-Verpackung auch großer Brauereien könnten mit Fortsetzungs- und Kurz-Geschichten bedruckt werden, die vergleichbar den Zigarettenromanen aus dem Blumenbarverlag Literatur an ungewöhnliche Orte bringen.

… Im Bier-Verlags-Blog geht es um Getränke und Geschriebenes. Da Deutschland eh ein gutes Getränke-Blog fehlt, würde man damit gleich zwei Probleme auf einmal lösen. Einmal im Monat könnte das ganze als (e-)Magazin erscheinen oder als Beigabe zu Bierkästen in Getränkeläden ausgelegt werden.

… Das Textbuch der schönsten deutschen Biersongs könnte die Lyrics derjenigen Songs versammeln, die abseits des fehlenden Getränks auf Hawaii hopfenhaltiges Liedgut würdigen.

… Schließlich könnte der Bierverlag selber deutschlandweit Niederlassungen eröffnen, die sich auf besondere Weise um Bier und Text bemühen – man könnte sie Kneipen nennen oder Buchläden oder eben Bierverlag Berlin, Bierverlag München, Bierverlag Hamburg usw. Dort könnte man lokale Bierspezialitäten kaufen und Literatur und Sachbücher, man könnte Lesungen verfolgen oder Autoren beim Schreiben beobachten. Die jeweils lokalen Bierverleger würden sich zusammenschließen und gemeinsam dem Wort BIERVERLAG einen anderen Sinn verleihen.

Könnte man alles machen – allein: mir fehlt die Zeit und die Erfahrung in beiden Geschäftsbereichen (vielleicht ist das ja auch alles Quatsch) um aus dem man könnte ein ich mache werden zu lassen. Deshalb mache ich das hier: Ich denke laut über diese Idee nach – und lade öffentlich zum Mitdenken ein. Ich mag die Vorstellung eines Bierverlags. Deshalb habe ich die URL

derbierverlag.de

eingerichtet (leitet auf diesen Text hier), habe einen Twitter-, Facebook– und Instagram-Account angelegt und lasse die Idee jetzt frei: Vielleicht finden sich Text- und Bierfreundinnen, die die Idee ebenfalls mögen und (gemeinsam mit mir) weiterentwickeln und umsetzen wollen. Die Idee ist – wie betitelt – nicht vorab durchdiskutiert und vernetzt, sondern bewusst laut gedacht. Denn dafür hat man doch ein Blog: um einen Gedanken öffentlich äußern zu können und dann zu beobachten, was passiert.

Du kannst die Idee unterstützen, indem Du diesen Beitrag hier teilst, den Accounts folgst oder dich als Verlags- oder Bier-Experte in den Kommentaren oder per Mail (bierverlag -at- dirkvongehlen -punkt- de) meldest. Vielleicht entsteht aus einer (Riesen-)Brauerei so ein toller Verlag, vielleicht entdeckt ein toller Verlag so seine Getränke-Kompetenz. Ich bin offen für tolle Ideen, stelle URL und Social-Media-Beratung zur Verfügung wenn sich ein passender Weiterdreh findet. Falls nicht, trinke ich einfach ein Bier aufs Bloggen – Prost aus dem Bierverlag!


UPDATE!!

Vielen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen, es gab einige Mails, Kommentare und Tweets, die ich in den nächsten Tagen in Ruhe lesen und mich rückmelden werde. Unter anderem wurde ich auf Mathias Richels Podcast Politik und Bier hingewiesen.

Shut up and take my money

Kennt irgendjemand bei den Krautreportern das auf Futurama basierende Meme „Shut up and take my money“? Know your Meme erklärt in Bezug auf das Bildmotiv und den zugehörigen Satz:

The phrase is often used on web forums and image boards to express a desire to obtain a certain product or invention, or to show approval for a proposed idea.

Im Rahmen der aktuell laufenden Diskussion zu der Frage wie es mit den Krautreportern weitergeht, ist das Meme der einzige Satz, den man den Crowdfundern zurufen will: Es wird seit Tagen über ihr Projekt diskutiert, Stefan Niggemeier erklärt seinen Ausstieg, Menschen erläutern warum sie ihr Abo verlängern oder nicht verlängern werden, es werden Interviews gegeben und Meinungen ausgetauscht. Einzig, das worum es jetzt gehen sollte, passiert nicht: Jedenfalls finde ich keinen Knopf auf der Seite, der mir hilft jetzt sofort das Abo zu verlängern. Und mal unter uns: Wenn es diesen Knopf nicht gibt, dann wird einfach niemand Geld fürs zweite Jahr geben können – völlig unabhängig davon, ob man die Krautreporter nun für relevant hält oder nicht. Sie sind ohne diesen Knopf einfach nur … kaputt!


Mehr zum Thema Krautreporter auch bei Thomas Knüwer, Marcus Schuler und Felix Schwenzel. Zur Frage von Wartezeiten für Bezahlangebote auch hier im Blog.

UDPATE: Der Knopf ist da!

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loading: Fredbox

Wie transportiert man ein Hemd oder eine Bluse ohne dass die Kleidung verknittert? Josef Schwellinger hat da eine Idee. Die Fredbox ist eine geschwungene Holzbox, die die Kleidung beim Transport schützt. Auf Startnext befindet sich das Projekt gerade im Funding. Josef Schwellinger hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich bin Diplom-Pädagoge, gelernter Schreinermeister, leidenschaftlicher Tüftler und Netzwerker. Momentan bin ich als selbstständiger Schreiner, Coach, Berater und Trainer überwiegend im Süden Deutschlands tätig und dabei viel zwischen Karlsruhe und München unterwegs. Als umtriebige Person ist mir der Austausch mit anderen sehr wichtig. Den Menschen, denen ich dabei begegne, erzähle ich dann von der FREDBOX, um Feedback zu erhalten.

Warum machst du es (so)?
Die FREDBOX ist eine einfache und elegante Möglichkeit, feine Kleidungsstücke wie Hemden oder Blusen knitterfrei zu transportieren. Gleichzeitig ist sie durch ihre wunderbare Form und Haptik ein einzigartiges Designobjekt. Sie ist für mich eine Art Symbiose der elementaren Bedürfnisse des heutigen, sich ständig in Bewegung befindlichen Menschen – zum einen der Nützlichkeit und zum anderen der Schönheit der Dinge. Vor allem möchte ich aber zeigen, dass der Glaube an sich und seine Idee die Realisierung von Projekten ermöglicht. Mögen diese Projekte auch noch so nischenhaft oder schwer umsetzbar erscheinen. Kritik und Zuspruch anderer Menschen sind hierfür eine elementare Voraussetzung.

Wer soll sich dafür interessieren?
Frauen und Männer, die mit feinen Kleidungsstücken wie Hemd oder Bluse unterwegs sind, werden in der FREDBOX einen treuen Begleiter finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand geschäftlich oder privat unterwegs ist – ein knitterfreies Hemd am Zielort auszupacken, ist eine tolle Sache.

Wie geht es weiter?
Im Falle einer erfolgreichen Finanzierung meines Projektes auf Startnext, kann ich die erste Serie der FREDBOX produzieren. Damit hätte ich mein erstes, großes Ziel erreicht. Ich erhoffe mir, neue Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen aufbauen, und somit mein Netzwerk erweitern zu können. Denn persönliche Begegnung mit anderen Menschen, das Gespräch, das Lob und die Kritik tragen ganz wesentlich zum Gelingen bei. Die Finanzierung auf Startnext wäre ein fantastischer Beginn und würde es mir erlauben, die FREDBOX weiterzuentwickeln. Die FREDBOX ist für mich zu einem Bindeglied zu mir bisher unbekannten Welten geworden. Die Menschen, die Methoden und Sichtweisen haben mich fasziniert und motivieren mich gleichzeitig weitere Ideen auf diese spannende und sinnvolle Art und Weise zu verwirklichen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Die Welt verändert sich, neue Verhaltensweisen etablieren sich, die Dinge, die uns umgeben passen sich dem an: www.fredbox.de!

>>>> Hier die Fredbox auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Swop

Alte Gegenstände verkaufen und dabei Gutes tun – das ist die Idee der Flohmarkt-App „Swop“, die dieser Tage eine Crowdfunding-Kamapgne auf Startnext gestartet hat. Christoph Kastenbauer vom Swop-Team hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben einen digitalen Flohmarkt entwickelt, auf dem Gegenstände zu Geldspenden werden. Das funktioniert folgendermaßen: Jemand inseriert über die SWOP-Team APP einen Gegenstand wie etwa bei eBay, nur dass der Abholende des Gegenstandes nicht gezahlt, sondern spendet – und zwar einen selbst gewählten Betrag per PayPal, SEPA Lastschrift oder Charity SMS. Die Spenden fließen dann an eine soziale Organisation.

Warum macht ihr es (so)?
Alles fing mit einer privaten Gegebenheit an: Unser Gründer Matthias hatte eine tolle Kommode, die er nicht wegwerfen wollte. Deshalb ab damit mit dem schweren Teil ins Auto und zu einer sozialen Organisation. Die traurige Erkenntnis: Die meisten sozialen Organisationen können mit Sachspenden nichts oder nur wenig anfangen, da Lagerkosten, sowie Reinigung- und Reparaturkosten den eigentlichen Wert der Sachspende meistens übersteigen. Das trifft auch auf gut erhaltene, hochwertige Gegenstände zu, wie eben Matthias Kommode. Da kam die Idee: Wieso nicht über den kleinen Umweg eines digitalen Flohmarktes aus Gegenständen Geldspenden machen und so soziale Organisationen mit effektiv einsetzbaren Geldspenden unterstützen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Es gibt letztendlich zwei Gruppen: Erstmal der direkte Nutzer unseres Flohmarktes. Der hat mehrere Vorteile. Er kann – wie bei anderen Flohmarktformaten auch – bei sich zuhause Platz schaffen, tolle neue Fundstücke ergattern und Kontakt zu einer motivierten Flohmarkt Community aufbauen. Zusätzlich, und das ist eben das besondere, kann er noch etwas Gutes tun und das ganz nebenbei, ohne Verpflichtung und zusätzlich über den Spaßfaktor Flohmarkt motiviert. Die andere Gruppe sind die sozialen Einrichtungen. Die müssen eben nicht mehr die Hand aufhalten, sondern erhalten über den SWOP-Team-Flohmarkt quasi von selbst über die Flohmarkt-Dynamik regelmäßige und verlässliche Geldspenden. Ein absolut neues Fundraising-Tool, von dem jeder profitiert.

Wie geht es weiter?
Gerade ist unsere Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet. Hier können Internet-User, die von unsere Kampagne überzeugt sind, uns mit selbst gewählten Beträgen unterstützen und bekommen dafür ein originelles Dankeschön. Mit diesen hier gesammelten finanziellen Mitteln wollen wir die Funktionen der APP weiter verbessern und auch eine webbasierte Anwendung anbieten, um in ganz Deutschland noch schneller und effektiver über unseren digitalen Flohmarkt aus Gegenständen Geldspenden zu machen.

>>> Hier die Swop-App auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Die Sache mit dem Inhalt

Es liegen 902 Tage zwischen Bono und Sven Regener. Es sind 902 Tage, die eine Distanz markieren für das, was man digitalen Wandel nennt.

Am 21. März 2012 sagte Sven Regener, Sänger der Band Element of Crime im Zündfunk u.a. das hier:

„Dass man uns in Gesicht pinkelt und sagt: Euer Kram ist eigentlich nichts wert, wir wollen das umsonst haben. Die Gesellschaft, die so mit ihren Künstler umgeht, ist nichts wert. Das einzig wahre am Rock’n’Roll ist, dass wir jede Mark, die wir dafür bekommen, selber verdienen. Die bekommen wir von Leuten, die sagen, ja das ist es mir Wert. Das ist die Idee dabei, das macht den Rock’n’Roll groß, alles andere ist Subventionstheater, alles andere ist Straßenmusik. (…) Ein Geschäftsmodell, das darauf beruht, dass diejenigen, die den Inhalt liefern, nichts bekommen, das ist kein Geschäftsmodell, das ist scheiße.“

Am 9.9. 2014 setzte Bono, Sänger der Band U2, ein Geschäftsmodell in die Tat um, das 902 Tage zuvor den Rock’n’Roll-Test vermutlich nicht bestanden hätte: Bono verschenkte das jüngste Album seiner Gruppe namens „Songs of Innocence“ an alle Nutzer der Software iTunes*; ungefragt. Im Rahmen der großen PR-Veranstaltung von Apple, an deren Ende er auf die Bühne trat und seine Musik wie ein Straßenmusiker verschenkte, sagte er:

„The question is now, how do we get it to as many people as possible, because that’s what our band is all about.“

Regener (Jahrgang 1961) und Bono (Jahrgang 1960) trennt inhaltlich vielleicht weniger als die 902 Tage, die zwischen beiden Zitaten liegen. In dieser Zeit ist aber Realität geworden, was schon länger im Raum steht: ein veränderter Umgang mit Inhalt im digitalen Raum. Der Guardian-Redakteur Charles Arthur hat das in einem Tweet sehr schön auf den Punkt gebracht


Ist also eingetreten, was Regener angekündigt hat: Sind Künstler nichts mehr wert? Wenn man sich durchliest, wie iTunes-Nutzer auf das „Geschenk“ reagierten („Ich habe nicht mal genug Speicherplatz für ein Foto, wie kommt Apple darauf, dass ich das U2-Album brauche?“), könnte dies den Eindruck bestätigen.



Doch der Eindruck täuscht. U2 verschenken ja nicht ohne Grund ihr neuestes Album. Was Regener Nichts-Wert-Sein nennt, kann man im Fall von Bono in Zahlen ausdrücken: Mit ihrer letzten Tour stellte die Band von Bono einen Rekord der Rolling Stones ein. Sie verkauften sieben Millionen Eintrittskarten für 110 Shows berichtet Spiegel Online:

Am Ende der „360 Grad“-Tour (…) wird sich das Einspielergebnis den Angaben zufolge auf rund 700 Millionen Dollar belaufen.

700 Millionen Dollar, das sind 540 Millionen Euro. Davon kann man sich 16 neue ICE-Züge kaufen, über 20 Kilometer neue Autobahn oder jede Menge Subventionstheater bauen. Ganz sicher kann man damit erklären, warum Bono die Bühne von Apple sehr gerne genutzt hat: U2 bekamen damit auf einem Schlag das, was Vorrausetzung für jeden Umsatz mit Inhalten ist: Aufmerksamkeit! Diese Aufmerksamkeit führte dazu, dass nach der Verschenk-Aktion andere U2-Songs plöztlich in den Verkaufs-Charts auftauchten und die Band im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stand.

Klar, hört man von der anderen Seite der 902 Tage: Das ist ja auch U2!

Ich will da gar nicht viel zurückrufen, nur kurz innehalten: Wenn sogar U2, die Band, die den Tour-Rekord der Rolling Stones eingestellt hat, anfängt ihre Musik zu verschenken, sollte man vielleicht endlich beginnen, darüber nachzudenken, wie die Digitalisierung unseren Umgang mit Inhalten verändert – und zwar unter unseren Füßen. 902 Tage sind nämlich in Wahrheit nicht viel. Angela Merkel hat sich in dieser Zeit vermutlich weniger verändert als die Kulturbranche im Netz.

Ich persönlich glaube, dass es lohnen könnte, den fixierten Blick vom Inhalt zu lösen und auf den Kontext zu schauen.

* Weil auf Twitter die Begrifflichkeit verschenken besprochen wird: Natürlich ist U2 für die Musik bezahlt worden, aber eben nicht vom Nutzer, der die Musik hört. Daher die etwas unsauber Verwendung des Begriffs.

UPDATE: Markus Beckedahl hat bei Netzpolitik einen erstaunlichen Unterschied in U2s eigener Perspektive auf ihre Musik ausgemacht:

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