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Ringlicht – der Gegenstand der digitalen Gegenwart

Der Selfiestick steht vor einem riesigen Problem: das beliebteste Symbol für die vermeintlich selbstbezügliche Gegenwartskultur wackelt, nicht mehr lang und der Selfiestick wird fallen. Rausfallen aus all den kulturpessimistischen Analysen, die mit Hilfe des Selfiesticks illustrieren, wie Ich-bezogen die Jugend, das Internet und überhaupt die Gesellschaft doch sei. Wer diesen Eindruck auf einfache Weise erwecken will, muss lediglich hier oder da einen Selfiestick auftauchen lassen. Schon ist klar: die auf diese Weise beschriebene Person muss dümmer sein als man selbst.

Unter Druck gerät der Selfiestick nicht etwa durch die Erkenntnis, dass Kulturpessimismus auf Dauer langweilig ist – sondern durch eine technische Erfindung, die bisher nicht mal einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat, für mich aber durchaus so etwas wie der Gegenstand der Gegenwart ist. Ich spreche von einem Ringlicht (hier Beispiel-Foto von Unsplash). Das Ring-Light wird in der Fotografie eingesetzt, um so genannte Beauty-Shots, Makro-Aufnahme und vor allem Porträts schattenfrei zu beleuchten. In der Mitte der Ringleuchte wird die Kamera angebracht, so dass vor der Linse kein Schatten das Bild stört. In den Augen der auf diese Weise fotografierten Person erkennt man das Ringlicht dann in der Spiegelung in den Pupillen.

Außer bei professionellen Fotograf*innen leuchtet das Ringlicht vor allem bei Menschen, die gerne gut ausgeleuchtete Kurzfilme und Porträts erstellen. Instagram und vor allem Tiktok machen ohne Ringlicht nur halb so viel Spaß bzw. die Bilder, die man dort hochladen kann, sind ohne die Ringleuchte nur halb so schön. Diese Popularität wird meiner Meinung nach dazu führen, dass schon bald erste Kulturpessimist*innen dazu übergehen werden, ihr Unwohlsein an der Gegenwart nicht mehr an Selfiesticks zu illustrieren – sondern am Ringlicht.

Wenn es dann so weit ist, kann man diesen Text verlinken – mit dem Hinweis darauf, dass die Verbesserung von Bildern keineswegs ein Ausdruck für den Niedergang der Kultur ist, sondern schon im 18. Jahrhundert praktiziert wurde – wie man am Beispiel des Claude-Glass nachlesen kann.

Mehr zum Thema Tiktok hier in den Digitalen Notizen: Was ich nach 24 Stunden TikTok gelernt habe (es waren fast 24 Stunden)

loading: Die Zukunftsbauer & #MissionUtopia

Zukunftsdenken an die Schulen – das ist die Aufgabe der Zukunftsbauer, die gerade ein Projekt auf Startnext ins Leben gerufen haben, um an sechs Schulen neues Denken auszuprobieren. Die Aktion heißt #MissionUtopia und will den Bildungsmarkt in Deutschland transformieren. Aileen Moeck hat den loading-Fragebogen beantwortet

Was macht ihr?
Unsere Gesellschaft braucht Utopien mehr denn je und hierfür die visionäre Kraft junger Menschen. Deshalb haben wir die Die Zukunftsbauer gegründet und die Bewegung #MissionUtopia ins Leben gerufen. Dabei fangen wir dort an wo alles beginnt: In der Schule, speziell der Studien- und Berufsorientierung.
Unser 2018 gestartetes und vom BMBF bereits prämiertes Bildungsprojekt, Die Zukunftsbauer, hat die Mission Zukunft an Schulen zu bringen. Dafür haben wir ein neues Konzept zur Studien- und Berufsorientierung im 21. Jahrhundert entwickelt, welches junge Menschen zu aktiven Zukunftsgestaltern werden lässt.
Mittlerweile sind wir ein buntes Kollektiv aus Zukunftsforschern, Pädagogen und Designern. Zusätzlich werden wir durch ein breites Netzwerk an Partnerinitiativen sowie Vor- und Querdenker im Bereich Zukunft, Arbeit und Bildung unterstützt.

Warum macht ihr es so?
In unserem Masterstudium Zukunftsforschung an der FU Berlin haben wir ein ganz neues Denken gelernt. Für uns persönlich war das eine enorme Bereicherung und wir haben uns schnell gefragt, warum das Denken Richtung Zukunft dort, wo junge Menschen auf das Leben vorbereitet werden sollen, kaum eine Rolle spielt: In der Schule! Wir finden, es ist Zeit für positive Zukunftsgestaltung. Dabei starten wir dort, wo sich die neue Generation versammelt!
#MissionUtopia ist eine Bewegung, die Antwort auf die Ohnmacht der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geben soll, indem sie dazu motiviert, dass sich alle Menschen als aktive Gestalter*innen der Zukunft verstehen und wir als Gemeinschaft auf ein »gutes Anthropozän« hinarbeiten. Wir machen vielfältige Zukünfte und neue Arbeitswelten für SchülerInnen und Lehrende spannend und experimentell erfahrbar und inspirieren dazu, Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam mit Mut und Neugierde zu begegnen und regen dazu an, eigene Zukünfte (der Arbeit) zu entwickeln. Hierfür haben wir Material bestehend aus einer Zukunftsreise aus 8 Modulen a 90 Minuten entwickelt, in der Lehrende und Lernende gemeinsam Zukunft gestalten, um dabei ihren eigenen Weg zu finden.
Wir sehen uns also nicht nur als Gestalter*innen eines neuen Unterrichtskonzepts, sondern als eine Bewegung für ein neues Bildungsverständnis, denn: Utopia starts with U!

Wer soll sich dafür interessieren?
Die junge Generation steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Digitalisierung sowie der Wandel der Arbeitswelt erfordern die Fähigkeit zur aktiven Gestaltung der eigenen Zukunft. Gleichzeitig fühlen sich viele junge Menschen durch klassische Unterrichtsmethoden und Berufsberatung nicht ausreichend auf die Zukunft vobereitet.
Damit Lehrer sich, seine Schüler und die Schule fit für die Zukunft machen kann, braucht es Bildungsinnovationen und neue Impulse von außen mehr denn je.

Wie geht es weiter?
Der Bedarf für das Projekt Die Zukunftsbauer besteht. Und zwar jetzt und nicht erst in der nächsten oder übernächsten Legislaturperiode.
Bildung ist für uns ein öffentliches Gut, welches jedem frei zugänglich sein sollte. Der Erhalt von Geldern im öffentlichen Sektor ist jedoch nicht nur komplex, sondern vor allem sehr langwierig. Zudem haben wir uns bewusst gegen den sogenannten „Nachmittagsmarkt“ oder ausschließliche Zusammenarbeit mit Schulen in privater Trägerschaft entschieden.
Um das Konzept mit fertigen Materialien weiter umzusetzen, sind jetzt dringend Gelder nötig. Nur dann kann #MissionUtopia vorangetrieben und in ein bundesweit anwendbares Angebot umgewandelt werden.
Bisher haben wir ehrenamtlich und mit Stipendien das Konzept entwickelt. Nun geht es darum, das Gelernte und Entwickelte im größeren Rahmen iRL (in real life) zu testen und skalierbar zu machen. Der Nutzen und echte Mehrwert für Schulen, Lehrende und Lernende steht absolut im Vordergrund, doch unsere Möglichkeiten das Projekt pro bono voranzutreiben sind erschöpft. Wir sind nicht nur eine junge Bildungsinitiative, sondern es ist unser Herzensprojekt. Wir im Team glauben von ganzem Herzen an die Notwendigkeit dieses Projekts und an sein Potential. Unser aktuelles Crowdfunding auf Startnext soll helfen die laufenden Kosten für die Pilotierung an sechs Schulen in Berlin und Rostock, sowie die Produktion dafür benötigter Materialien zu decken.

Wieso sollten mehr Menschen davon wissen?
Unsere Bildungsinnovation soll keine Idee bleiben, sondern bundesweit von Lehrern genutzt werden. Von der Wissenschaft in die Praxis – unterstütze uns beim nächsten Schritt Zukunft an Schulen zu bringen! Im Vordergrund aller Mitwirkenden des Projekts »Die Zukunftsbauer« steht die Verwirklichung der Vision, in einer Welt leben zu wollen, in der jeder Mensch sich seines Gestaltungspotentials im eigenen Leben und in der Gesellschaft bewusst ist und eine Stimme sowie die passenden Tools besitzt, diese gemeinsam mit anderen zu gestalten. Wir fangen in der Schule an, die #MissionUtopia aber richtet sich an alle, ob Innovationsabteilungen oder Politik, es ist Zeit für wünschbare Zukünfte, auf die wir als Gesellschaft hin arbeiten können!

>>> hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

loading: New Work needs Inner Work

Wie arbeitet man in einer Welt, die von Ungewissheit bestimmt ist? Mit dieser Frage beschäftigen sich Joana Breidenbach und Bettina Rollow in ihrem Buch „New Work needs Inner Work“, das gerade in einem Crowdfunding-Projekt auf Startnext finanziert wird. In dem Moment, in dem ich diese Zeilen tippe (und das Buch auch selber bestelle), steht es bei 9500 Euro. Das ist knapp unter der Fundingsumme von 10.000 Euro.

Joana Breidenbach hat den loading-Fragebogen zu dem Projekt beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben ein Buch für Menschen, Unternehmen und Teams geschrieben, die sich für selbstorganisiertes Arbeiten interessieren. Die wissen wollen, wie man von einem konventionell hierarchischen Unternehmen zu einer wesentlich flexibleren und dynamischeren Organisation wird, welches für die aktuellen Herausforderungen und das digitale Zeitalter viel besser geeignet sind.

Warum macht ihr es (so)?
Wir berichten aus der Perspektive der Unternehmerin (Joana), die sich als Chefin ihres Unternehmens abgeschafft hat und der Perspektive des Coaches (Bettina), die diese Transformation (und viele vergleichbare) begleitet hat. Wir hatten Laloux’s Buch Re-Inventing Organisations gelesen und waren sehr inspiriert. Aber Laloux beschreibt nur Fallbeispiele und nicht, wie man zu so einem agilen und potentialorientierten Arbeitsumfeld wird. Deshalb wollten wir basierend auf unseren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen ein sehr praxisorientiertes Handbuch schreiben.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das Buch richtet sich an alle, die selbstbestimmter arbeiten und leben wollen. Es hilft Führungspersonen und Mitarbeitern herauszufinden, welche Führungsstile und Formen der Zusammenarbeit zu ihrem Unternehmen passen. Es hilft allen Fans von Frederic Laloux herauszufinden, wie sich Re-Inventing Organisations in die Praxis umsetzen läßt. Es liefert Unternehmern einen Leitfaden um die Qualität des eigenen Coaches oder Organisationsentwicklers einzuschätzen. Es bietet Coaches eine ausgereifte Methodologie um Teams auf ihrem Weg zur Selbstorganisation zu begleiten. Es eignet sich aber auch für den allgemeinen Leser, der am „cutting edge“ der Menschheitsentwicklung interessiert ist. Denn die hier beschriebenen inneren Kompetenzen – wie Selbstkontakt und Selbstreflexion, Multiperspektivität und Intuition – sind notwendig um in zunehmend komplexen Umgebungen zu agieren

Wie geht es weiter?
Ich habe heute gerade die Korrekturfahnen von unserer Lektorin wiederbekommen und der Grafiker hat die Entwürfe für das Cover geschickt. Die Gestaltung wird sehr schön! Mitte April sollten die ersten Crowdfunder das Buch in den Händen halten können.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Digitalisierung verändert unsere Welt auf sehr spannende Weise, u.a. indem es alles verflüssigt. Wenn wir dieser neuen Komplexität und Dynamik gerecht werden und sie aktiv gestalten wollen, müssen wir selbst als Menschen beweglicher und flüssiger werden. Wir müssen lernen Sicherheit und Orientierung weniger in der Außenwelt zu suchen, als in uns selbst. Deshalb bin ich überzeugt, dass Digitalisierung mit einer Neuentdeckung und Vertiefung unserer Menschlichkeit einher geht. New Work needs Inner Work.

>>> Hier das Buch auf Startnext kaufen

Journalismus mit der Unterstützung von philanthropic supporters

Ich habe drei spannende Lesetipps – und eine Frage, die die drei Links verbindet. Auch wenn die Hinweise inhaltlich wenig miteinander verbindet:

Es geht zum ersten um einen Beitrag vom US-Medium Vox, das mir dieser Tage in die Timeline gespült wurde. Ein Listicle mit dem Titel 23 charts and maps that show the world is getting much, much better

Zum zweiten geht es um die Serie Touchstones des US-Magazins New Yorker, in der Kritiker*innen des Magazins Meilensteine der Musikgeschichte vorstellen, die auch ihr eigenes Leben prägten. Drei Beiträge – zu Janet Jackson, Missy Elliot und Nirvana – sind diese Woche veröffentlicht worden. Die Serie soll noch weitergehen.

Auch der dritte Beitrag ist eine Serie, die dieser Woche gestartet worden. Sie heißt Amazon Diaries und der Guardian lässt darin eine anonyme Quelle aus dem Inneren von Amazon berichten lässt.

Was die drei Beiträge verbindet, ist ein kleiner Hinweis, der sich sowohl bei Vox als auch beim New Yorker und beim Guardian neben der Autorenzeile findet: „Supported by“ bzw. „Made possible by“ steht da und dann folgt ein Name, der offenbar dafür gesorgt hat, dass dieser Beitrag erscheint.

Bei Vox ist es im Fall der Liste die Rockefeller Foundation, die laut Wikipedia „von John D. Rockefeller gegründet mit dem Zweck gegründet wurde, das „Wohl der Menschheit auf der ganzen Welt“ zu fördern.“ Die Touchstones-Serie im New Yorker ist „supported“ vom Juwelier Tiffany & Co. Das steht unter der Autorenzeile, allerdings ohne Verlinkung oder weitere Information. Anders beim Guardian: Die Amazon Diaries werden unterstützt worden von der Fordfoundation, deren Ziel es ist, Berichte über Ungleichheit in den USA zu fördern. So steht es auf einer Seite, die der Guardian ins Netz gestellt hat, um seine philantrophischen Unterstützer vorzustellen. Dort steht:

The Guardian, like many news organisations around the world, is working to find new ways to fund our journalism to ensure we can continue to produce quality, independent journalism in the public interest. Increasing philanthropic support for our independent journalism helps fund impactful Guardian reporting on important topics such as modern-day slavery, women’s rights, climate change, migration and inequality.

Darunter folgt eine Liste von Stiftungen, die den Guardian in dieser Arbeit unterstützen – auf zwei Wegen: Einerseits über die Nonprofit-Organisation theguardian.org, die von der Muttergesellschaft Scott Trust gegründet wurde „to support quality independent journalism about some of the most pressing issues of our time.“ Der zweite Weg um als Philanthropic supporter tätig zu werden, ist der „Guardian Civic Journalism Trust“, den die australische Ausgabe des Guardian mit der Centre for Advancing Journalism der Uni Melbourne im März 2018 gegründet hat. Abgeschlossen wird die Seite von dieser Erklärung:

The underlying premise of all philanthropic support for the Guardian is that it is for editorial priorities that have already been identified by Guardian editors. Throughout the process of securing philanthropic support, the Guardian’s philanthropy editors and other senior editors confer about its suitability and the editor-in-chief has the final say on whether a funding opportunity is approved.

Um diese Unabhängigkeit im Falle der Amazon Diaries sicher zu stellen, gibt es beim Guardian die Position des Special Series Editor: Alastair Gee soll persönlich dafür sorgen, dass der Satz stimmt, der auf der Erklärseite zur Serie steht: “ All content is editorially independent“.

Womit wir bei meiner im ersten Satz angekündigten Frage sind: Ist das glaubwürdig?

Denn womöglich sind diese drei Beispiele in Wahrheit nicht vergleichbar – weil sie für sehr unterschiedliche Enden des „supported by“-Journalismus stehen. Aber mindestens beim Guardian steckt eine hohe Offenheit und ein erstaunlicher Aufwand dahinter, zu beschreiben, was „supported by“ bedeutet. Wird der dahinter liegende Journalismus dadurch schlechter? Nehmen die Medien durch solche Projekte Schaden? Oder ist es nicht vielmehr so, dass diese Ansätze dafür sorgen, dass guter Journalismus in schwierigen Zeiten eine Zukunft hat?

Ich bin unsicher, deshalb würde mich deine Meinung interessieren!

loading: Grämsens „Requiem“ auf Vinyl

Grämsn kommt aus dem niederbayerischen Hengersberg – und das hört man auch. Er bezeichnet sich selber als Mundartrapper. Gerade ist sein Album „Requiem“ erschienen – dazu hat er jetzt auf Startnext ein Crowdfunding gestartet, um das Album auch auf Vinyl pressen zu lassen.

Grämsn (mit dem ich persönlich bekannt bin) hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich betreibe ein kleines Independent-Label mit Veröffentlichungen aus dem Rap/HipHop-Bereich und Artverwandtes. Neben befreundeten Künstlern release ich dort auch meine eigene Musik und würde mein aktuelles Album neben der digitalen Veröffentlichung bei Spotify & Co. zusätzlich gerne auf Vinyl pressen lassen.

Warum machst du es (so)?
Weil sich mein Umfeld und ich jetzt so oft und ausgiebig über Crowdfunding und die Vor-, und Nachteile unterhalten haben, dass ich einfach neugierig bin, ob und wie das für mich als Künstler funktionieren kann. Nüchtern betrachtet könnte man natürlich sagen, dass es nichts anderes als eine Pre-Order ist – aber ich seh das etwas romantischer: Ich steh gerne mit meinen Fans und Freunden in Kontakt, bin in den sozialen Medien recht aktiv und jetzt haben wir für die nächsten 3 Monate eine gemeinsame Story. Ich denke, das wird spannend.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das wird von Schritt zu Schritt spezieller: Musikfans im Allgemeinen, Fans von Rap-Musik im Besonderen, Interessierte an Dialekt-Rap im Speziellen und meine bisherigen Fans sowieso. Mit meinem Album „Requiem“ bin ich einen für mich ganz neuen Weg gegangen, hab viele neue Sachen probiert und wusste nicht, ob das alles überhaupt Sinn macht. Aber das bisherige Feedback von Freunden, alten Bekannten und neuen Fans ist sehr positiv und motivierend also kann’s so falsch nicht gewesen sein.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierungsphase läuft bis Ende Juni und sollten die 3.000 Euro zusammen kommen, dann geht es danach direkt an’s Pressen der Vinyl. Wir haben uns drei verschiedene Pakete überlegt, das Deluxe-Bundle umfasst die Scheibe, Postkarten, Sticker und ein Shirt. Das alles muss natürlich mit vorbereitet werden, darauf und auf den Moment, wenn die Scheiben alle eintrudeln (würden) freue ich mich schon besonders.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es Rap in so vielen verschiedenen Facetten gibt und die harte Variante, die jetzt überall in der Presse ist, nicht im geringsten die enorme Vielfalt wiedergibt, die unsere Szene und die HipHop-Kultur eigentlich ausmacht. Andere Genres teilen dieses Schicksal zwar hin und wieder, trotzdem würde ich mir für Rap im deutschsprachigen Raum oft etwas mehr Offenheit und Selbstverständlichkeit wünschen, ähnlich wie wir es in Frankreich und England sehen. Dann wäre man vielleicht auch als Dialektrapper irgendwann kein Exot mehr ;-)


>> Hier kann man Requiem auf Vinyl bestellen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Learnji: Sprachen lernen mit Emojis

Emojis sind eine universelle Sprache der digitalen Kommunikation. Simon Schmid hat diese Erkenntnis zum Ausgangspunkt für eine spannende App gemacht: Sprachen lernen mit Hilfe von Emojis. Das ist die Idee von Learnji, das ich unlängst auf Product Hunt entdeckte – und anschließend mit Simon ins Gespräch kam. Hier erzählt er, wie es zu Learnji kam.

Was für eine charmante Idee: Sprachen lernen über Emojis. Wie bist du darauf gekommen?
Das ist wirklich eine lange Geschichte. Vor über vier Jahren war ich zum ersten Mal für meinen heutigen Job bei iubenda in Mailand. Damals wollte ich eine super simple App bauen, mit welcher ich durch die wichtigsten Worte „swipen“ können sollte. Mit einem weiteren „Swipe“ wollte ich dasselbe Wort in weiteren Sprachen sehen um vergleichen zu können, also zum Beispiel:

„Deutsch (Ausgangspunkt)“ -> „Italienisch (Lösung)“ -> „Spanish (Vergleich)“ -> „Französisch (Vergleich)“ -> „Portugiesisch (Vergleich)“ -> „Englisch (Vergleich)“

Dieses Konzept habe ich über zwei Jahre mit mir mitgetragen, als ich mich dann vor zwei Jahren hingesetzt habe um die Vision umzusetzen. Die zentrale Frage war dann natürlich: welche Worte willst du einbauen? Interessanterweise hat es mich dann ziemlich schnell wie der Blitz getroffen, „du musst Emoji nutzen“. Die Phase darauf bestand in Katalogisieren und im Aufsetzen einer ersten Version in einer Google Tabelle mit Englisch und einer Deutschen Spalte. Als ich mir dann sicher war, dass die Idee durchaus Sinn ergibt, war ich ziemlich euphorisch.

Hattest du einen besonderen Anwendungsfall im Kopf als du dir die App ausgedacht hast?
Ich wollte über diese spielerische Art und Weise Vokabular vermitteln, das nicht wirklich als Konkurrenz zu bestehenden Apps angedacht war. Im Gegenteil dazu, wollte ich es so simpel und informativ bauen, dass es eigentlich für alle interessant ist. Es spielt eigentlich fast keine Rolle ob man gerade in einem Sprachkurs ist oder nicht. Es ist einfach witzig damit zu spielen.

Was fasziniert dich mehr: die fremden Sprachen oder die Emojis?
Ich bin ein großer Emoji-Nutzer. Allerdings sind diese natürlich hier viel mehr Mittel zum Zweck. Ich liebe Sprachen. Also ist die Antwort hier eindeutig: Sprachen. Aber am Ende sind Emoji wiederum eigentlich Teil unserer Kommunikation, also irgendwo durch auch der Sprache. Ich nutze lieber Emoji im Plural, das ist wohl im Deutschen auch nicht ganz richtig, hier gibt es für das Englische eine schöne Abhandlung.

Hast du ein Lieblings-Emoji?
Ich nutze wohl momentan 😬 am meisten.

Und eine Lieblingssprache?
Das ist wirklich schwierig. Ich glaube das ändert sich immer wieder auch ein bisschen. Vielleicht könnte ich hier Rätoromanisch (auch Rumantsch, Romontsch, Rumauntsch) hervorheben, dann wird niemand böse. Die Sprache ist möglicherweise in ihren letzten Zügen, hat sich lange Zeit gegen allemannische Dialekte „halten“ müssen und klingt in meinen Ohren einfach wunderbar. Dazu gibt es Zankapfel wie die Questione Ladina und auch wenn nur noch wenige Rumantsch sprechen, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Dialekten ist zum Teil riesig. Ausserdem haben die auch wunderbare Namen: Sursilvan, Tuatschin, Sutsilvan, Surmiran, Putèr, Vallader und Jauer.

Wenn man die App nutzt, fällt auf, dass du ein paar Emojs eher frei übersetzt hast. Wie hast du z.B. Frühling oder Winter übersetzt?
Mir war es wichtig, ganz, ganz simple Worte zu nutzen. Da bin ich dann halt in einigen Fällen von der offiziellen Version abgewichen. Ich wollte ja nicht Emoji beibringen, sondern eben Worte/Verben und weitere nützliche und notwendige Mitglieder der Sprachenpalette. Dies hat mich Monate gekostet und ist nach wie vor ein Prozess, an dem ich arbeite. Es geht darum möglichst nützliche Dinge zu erlernen. Ich hoffe allerdings schon, dass es in den meisten Fällen Sinn ergibt.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter waren einfach auch Teil davon: da sieht man dann halt einen Berg mit Schnee, oder im Wind herumflatternde Blätter.

Unlängst warst du auf Producthunt gefeatured. Gab es besondere Reaktionen?
Die Reaktionen überraschen mich sehr positiv. Dieses Interview ist Teil davon, weitere Interviewanfragen hatte ich auch. Vor allem ist das Feeback meiner Beta-Tester auf Product Hunt sehr positiv und das macht mich sehr glücklich und gibt auch Energie für die nächsten Versionen. Natürlich gab es auch wenige hämische Kommentare, aber das ist wohl nie zu verhindern.

Hier Learnji im App-Store laden

loading: ver.de

Es gab schon sozialen Mobilfunkanbieter und nachhaltige Kondome (einhorn), die über Crowdfunding finanziert wurden. Seit ein paar Tagen läuft das Funding für ver.de – eine nachhaltige Versicherung, die über Startnext zum Leben erweckt werden soll

Starterin Marie-Luise Meinhold hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir wollen die erste öko-faire Sach-Versicherung gründen

Warum macht Ihr es (so)?
Wir wollen zum Mitmachen einladen und mit den Versicherungsbeiträgen, die die meisten von uns ohnehin bezahlen, zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der vor einer globalen Katastrophe Angst hat und nicht tatenlos zusehen möchte: mit dem Geld der Versicherungswirtschaft können wir etwas bewegen. Sie ist mächtig. Wir alle tragen dazu bei – bewusst oder unbewusst.

Wie geht es weiter?
Mit dem Geld aus unserer Crowdfunding-Kampagne bei startnext.de/ver-de wollen wir eine schöne Webseite für unsere Genossenschaft bauen, auf der man dann auch Mitglied werden kann, und ver.de bekannter machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Versicherung und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen. Im Gegenteil, sie bieten eine einmalige Chance, ökologische und soziale Aspekte in einem ökonomischen Geschäftsmodell zusammen zu führen. Dass sie mit ihrem Verhalten und ihrem Geld etwas bewirken, auch und gerade mit ihren Versicherungsbeiträgen. Und dass wir so zusammen unser Geld in eine lebenswerte Zukunft investieren können. Wir sind nicht machtlos. Wir können etwas tun. Jede Person kann mitmachen. Alles zählt. Das ist wichtig.


Hier gehts zum Funding auf Startnext!

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loading: goood – Deutschland sozialer Mobilfunkanbieter

Beim Telefonieren Gutes tun. Das ist die Idee von goood, dem ersten sozialen Mobilfunkanbieter Deutschlands. Deren Crowdfunding endet heute auf Startnext. Wer schnell ist, kann das Projekt jetzt noch unterstützen.

Claudia Winkler hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?

Hallo, ich bin Claudia und eine der GründerInnen von goood. Ich bin Telekommunikationsexpertin und habe in den letzten 15 Jahren erfolgreich Telekommarken in ganz Europa aufgebaut. Nun bin ich an einem Punkt, an dem ich etwas an die Gesellschaft zurückgeben möchte – so wie meine Kollegen auch. Genau deshalb haben wir goood – Deutschlands sozialen Mobilfunkanbieter – gegründet. Wir verknüpfen unser Know-How aus der Telekom-Branche mit dem Wissen von NPO-ExpertInnen und können so große soziale Wirkung erzielen, denn für uns ist der Impact wichtiger als Profite.
Als sozialer Mobilfunker bieten wir günstige Tarife, bei denen 10% der monatlichen Grundgebühr an gemeinnützige Organisationen gehen. Unsere Kunden entscheiden selbst, welche Organisation sie unterstützen möchten. 

Zusätzlich reinvestieren wir 25% unserer jährlichen Profite in soziale Projekte, weil wir mithelfen wollen, durch sozial nachhaltige Innovation die Gesellschaft weiter positiv zu verändern. 





Warum machst du es (so)?


Am Anfang stand die Frage: Wie können wir Menschen helfen, einfach und direkt im Alltag Gutes zu tun? Mit goood haben wir unser Know-How aus 15 Jahren Mobilfunk- und NPO -Tätigkeit verbunden und ein Produkt entwickelt, das alle Menschen anspricht und daher große soziale Wirkung erzielen kann.
Wir wollen zeigen, dass die Gemeinschaft wirklich etwas bewegen kann. Zunächst waren wir ein Team aus TelekomexpertInnen, doch schnell hat unsere Idee auch Leute aus dem NPO-Bereich begeistert. Sie haben dabei geholfen, den Ansatz mit uns gemeinsam weiter zu entwickeln. Das war wie ein Schneeball: Je mehr wir die Idee zu goood mit anderen Leuten geteilt haben, desto mehr waren auch Andere Feuer und Flamme von unserer Vision. Das hat uns alle extrem motiviert, dranzubleiben. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass man auch als Unternehmen, das soziale Wirkung in den Mittelpunkt stellt, erfolgreich sein kann.
Aber wir wollen nicht nur das traditionelle Mobilfunkgeschäftsmodell sozialer machen, wir wollen auch ein Benchmark für eine neue Arte der Zusammenarbeit werden. Wir sind eine Netzwerkorganisation mit flachen Hierarchien und setzen intern auf eine holokratische/soziokratische Organisation, bei der sich jeder im Team voll entfalten kann.

Wer soll sich dafür interessieren?


Hoffentlich ganz viele begeisterungsfähige, motivierte und sozial engagierte Menschen, die unsere Vision einer Gesellschaft, die auf Respekt, Verantwortung und Anteilnahme aufbaut, teilen und die wir im besten Fall inspirieren.



Wie geht es weiter?


Wir haben soeben die Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg gebracht, nun möchten wir die restliche Zeit der Kampagne nutzen, um diesen positiven Spirit weiter zu tragen. Aktuell läuft zum Beispiel auf startnext.com/goood eine Spenden-Verdopplungs-Aktion für unseren Partner das Deutsche Kinderhilfswerk. Nach der Crowdfunding-Kampagne folgt der Launch am deutschen Markt diesen Winter, auf den wir uns bereits sehr freuen. Parallel planen wir gerade den Start in Österreich.



Was sollten mehr Menschen wissen?
„Du hast es täglich in der Hand“ ist einer unserer Slogans und so ist es wirklich: Mobilfunk ist ein Massenprodukt, es gibt 115 Mio. Sim-Karten in Deutschland. Mit goood telefoniert man günstig und kann ein soziales Projekt seiner Wahl unterstützen. Wenn nur 1% der Deutschen unser Modell verwenden, können wir in fünf Jahren gemeinsam mehr als 40 Mio. Euro Spenden für gemeinnützige und soziale Projekte generieren. Das ist eine enorme Macht, die wir als Konsumenten haben, um auf die Profitverteilung im Telekommunikationsbereich Einfluss zu nehmen. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen! Gemeinsam können wir so einfach die Welt ein bisschen besser machen.

>>>> Hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

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loading: Herrlich Gin

Drei unterschiedliche Gin-Sorten wollen die Macher des Crowdfundingprojekts „Herrlich Gin“ gerade via Startnext finanzieren. Frank Steinle hat dazu den loading-Fragenbogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir wollen außergewöhnliche Gins in Manufakturherstellung produzieren. Da das Interesse für Gin weiter immens steigt und viele HERRLICH GIN Fans bereits danach fragen, denken wir, dass es nun Zeit ist für unsere außergewöhnlichen und in echter Handarbeit hergestellten Produkte. Der HERRLICH GIN ist mit Leidenschaft in unserer kleinen bayerischen Manufaktur von Hand gefertigt. Daher können auch nur sehr wenige Flaschen je Batch/ Charge produziert werden.

Warum macht ihr es (so)?
Hinter der Château Steinle Manufaktur und dem HERRLICH GIN Projekt stehen Dipl. Betriebswirt und Marketing Fachwirt Frank Steinle als Geschäftsführer der eingetragenen Marke.
Aus Liebe zu handgefertigten Produkten, leidenschaftlichem Kochen, gutem Essen, tollen Weinen und hochwertigen selbstgebrannten Gin, den er bereits für gute Freunde und Familie fertigte, entstand bereits 2013 die Idee für die erstem HERRLICH Produkte.
„Für uns geht es um qualitativ hochwertige Zutaten und in allen Produktionsfertigungsschritten um echte Handfertigung. Ein besonders hoher Qualitäts-Standard wird durch die regionale Manufakturherstellung garantiert.“

Wir haben über ein Jahr an einer kleinen Test Destille an der Gin-Rezeptur gearbeitet.
Daraus sind drei herrliche Gin Rezepte entstanden: Unser HERRLICH GIN ist ein gradliniger und in seinen Botanicals fein abgestimmter London Dry Gin, der jeden Gin-Fan erfreuen dürfte. Unser BAYERISCH GIN ist ein zünftiger Bavarian Dry Gin und seine hopfige und malzige Würze dürfte nicht nur die Bajuwaren begeistern. Unser PINKCAT GIN ist ein lieblicher Old Tom Gin, frisch, frei und fruchtig. Er kann auch sehr gut einfach pur auf Eis getrunken werden. Der Old Tom Gin ist absolut einzigartig in Deutschland. Es ist nun wirklich an der Zeit, diese drei herrlichen Gins für eine größeren Gin Gemeinde zu produzieren.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das sind alle Gin Fans, die sich für handgefertigte Produkte und für besondere Spirituosen interessieren und lieber etwas Hochwertiges und Außergewöhnliches trinken, als auf industriell gefertigte Massenprodukte zurückgreifen. Für unsere herrlichen Gins haben wir schon jetzt zahlreiche Anfragen von Fans, Bars, Restaurants, Fachhändlern und Veranstaltern bekommen und auch bei unseren Freunden im Ausland konnten wir bereits großes Interesse wecken.

Wie geht es weiter?
Wir brauchen Unterstützer, die den Weg für kleine Manufakturen in Deutschland ebnen und diese tatkräftig unterstützen wollen. Unsere HERRLICH GINs brauchen die Unterstützung durch die Crowd Funding für die erste offizielle Produktionsauflage. Da alles bereits von unserer Seite vorbereitet ist, geht es nach erfolgreichem Funding schnell. Unsere Produktionsstätte ist nach allen Auflagen der Behörden vorbereitet, die Rezepte sind herrlich lecker, das Marketing und der Verkauf stehen in den Startlöchern.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir wollen alle unsere Produkte bei uns im Hause produzieren, d.h. wir lassen nicht einfach in einer Brennerei im Auftrag brennen, wie es bei vielen Gins mittlerweile üblich ist, sondern stellen alles selbst im Manufakturverfahren her. Wir verwenden für die Herstellung unserer Gins die besten und natürlichsten Zutaten und achten auch auf Bio. Wir verwenden KEINE künstlichen Aromen, Färbemittel, Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe. Unsere Gins werden alle von Hand bei uns im Hause destilliert und abgefüllt. Unsere Gins werden NICHT nachträglich chemisch oder biologisch gereinigt, denn Filterung ist fälschlicherweise KEIN Qualitätsmerkmal, wie es so oft beworben wird. Unsere Gins sind alle vegan. Jeder Batch/ Charge/ Auflage ist immer strikt limitiert.

>>> Herrlich Gin auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Velocate

Das Crowdfunding von Velocate ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Produkt jedoch bleibt weiterhin spannend. Deshalb hat Michael Pauli auch nach erfolgreicher Startnext-Kampagne den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben GPS Ortungssystem entwickelt, das dabei hilft, gestohlene Zweiräder wiederzufinden. (E-Bikes, Fahrräder, Motorräder, Roller etc). Das schöne dabei ist, dass das velocate Rücklicht vc|one an (nahezu) jedes Fahrrad – und E-Bike mit Gepäckträger nachgerüstet werden kann. Durch die Nutzung des Originalgehäuses des Markenherstellers Büchel ist das System von aussen nicht zu entdecken – im Gegenteil – es erfüllt alle Funktionen eines StVZO-zugelassenen Rücklichts. Der integrierte Akku, der den Tracker im Alarmfall speist, wird durch den Dynamo oder den Pedelec-Akku aufgeladen, wenn der Fahrer das Licht einschaltet. Der (stille) Alarm und die GPS-genaue Position wird komfortabel in Echtzeit auf eine Smartphone-App übertragen.

Warum macht ihr es (so)?
Weil wir selber bereits bestohlen wurden und wir den Ärger über den Verlust in positive Energie für die Entwicklung genutzt haben. Wir haben bereits erste Erfolge erzielt und unsere Kunden konnten bereits Fahrräder zurückgewinnen und in manchen Fällen bereits konnte auch der Dieb festgestellt werden. Solche Nachrichten motivieren uns natürlich zusätzlich. Auch Ermittlungsbehörden nutzen unser System bereits. Darüber müssen wir allerdings leider Stillschweigen bewahren. Es gibt aber auf unserer Website bereits einige Presseberichte – weitere Aktionen laufen zur Zeit.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der sein Fahrrad /Zweirad liebt wie wir auch und der unter Umständen selber schon einmal Opfer eines Diebstahls wurde

Wie geht es weiter?
Nach der erfolgreichen Crowdfundingaktion unseres ersten Produktes vc|one sind wir gerade dabei, ein weiteres Modell zu entwickeln und die Integration für Fahrradhersteller voranzutreiben. Erste Gespräche finden bereits statt. Der Vorteil für die Hersteller ist, daß sie bereits ein erprobtes, ausentwickeltes System mit sehr geringem Aufwand schon bei der Produktion vorsehen können.
Weiterhin findet im Moment die Belieferung des Fahrradfachhandels statt.

Mehr über Velocate auf ihrer Website.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: