Alle Artikel in der Kategorie “DVG

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#odd15: Daten sind das Betriebssystem der Gesellschaft

Der kommende Samstag wird welweit als Open-Data-Day begangen. In München gibt es einen Hackathon in den Räumen der Landeshauptstadt München (Marsstraße 22, Raum 601)

HIER KANN MAN SICH KOSTENLOS ANMELDEN

Ziel des Open-Data-Days ist es, “die Bekanntheit von Open Data zu steigern, weitere Daten zu öffnen und zu zeigen, welches Potenzial in offenen Daten steckt.”

Ich bin eingeladen, den Hackathon mit einem kurzen Impuls zu eröffnen. Um zu zeigen, wie weitreichend die Idee von Open Data ist (und dass diese keineswegs nur mit Programmierkenntnissen oder eckigen Klammern zusammenhängt), habe ich mich entschlossen, die Grundideen meines Vortrags hier offenzulegen — und um Kommentare zu bitten.

“Daten sind das Betriebssystem der Gesellschaft”

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Wie finde ich das? vs. Warum ist das so?

Die Herren Fiene und Pähler haben mich heute in ihre Sendung “Was mit Medien” eingeladen und dann ein wenig plaudern lassen – über das, was ich so denke über Digitalisierung und Neues machen. Wir sprachen über Langstrecke und die neue Version und irgendwann sind wir dabei (MP3) an einen wichtigen Punkt gekommen, den ich hiermit einmal festhalten will. Er bezieht sich auf die Frage, wie wir mit Neuem umgehen? Man gelangt so häufig an diese Frage, dass es gut ist, diesen Ansatz hier jetzt einmal zu notierten – und vielleicht ist er auch eine Antwort auf die Frage, die sie über die Sendung gestellt haben: Wie kommt man auf neue Ideen?

Ich bin davon überzeugt, dass man in der Konfrontation mit Veränderungen z.B. durch die Digitalisierung, den Reflex unterdrücken sollte, zunächst “Wie finde ich das?” zu fragen. Die Antwort auf diese Frage führt nämlich selten zu höherem Verständnis. Sie führt stattdessen immer zu einer Bewertung – die damit vor dem Verstehen der Veränderung liegt. Deshalb sollte man in der Konfrontation mit einer Veränderung sich eher bemühen: “Warum ist das so?” zu fragen.

Wenn das gelingt, kann man das Neue danach immer noch blöd finden. Man tut dies aber dann auf Basis eines breiteren Wissens. Denn wenn man sich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage “Warum ist das so?” macht, wird man mehr erfahren über das, was sich da gerade verändert. In der Sendung habe ich versucht, es am Beispiel der digitalen Kopie und dem Zugang von Mashup zu beschreiben:

“Die digitale Kopie stand im Raum und alle haben mir gesagt, wie sie die finden: Das interessiert die digitale Kopie aber nicht, ob Sven Regener die jetzt gut findet oder nicht. Sondern: Die ist da. Und die Leistung besteht darin, zu verstehen, was das verändert. Und da kann meine persönliche Meinung sein, dass ich das gut oder schlecht finde. Aber ich möchte gerne verstehen, was der Mechanismus dahinter ist.”

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Süddeutsche Zeitung Langstrecke

Geht das? Kann ein Verlag auf einer Crowdfunding-Plattform ein Magazin anbieten? Seit im Herbst 2012 “Eine neue Version ist verfügbar” auf Startnext verfügbar gemacht wurde, beschäftigt mich diese Frage. Weil ich glaube, dass wir durch die Möglichkeiten des Netzes neue Verbindungen zwischen Produzenten und Konsumenten kennen lernen. Ich habe mir zahlreiche Projekte angesehen, die mal mehr mal weniger erfolgreich, diese neuen Möglichkeiten nutzen wollten – und ich glaube, Verlage sollten diese Möglichkeiten ebenfalls ausprobieren.

Ein zentraler Aspekt der Veränderung liegt darin, dass Produkte nicht mehr nur als abgeschlossene Einheiten verkauft werden können. Sie können ihre Entstehung dokumentieren. Leser können beobachten (und sich daran beteiligen), wie ein Produkt gefertigt wird. “Eine neue Version ist verfügbar” handelt (wenn man so will) von nichts anderem als von dieser These: Wir können Kulturprodukte dank der Digitalisierung schon vor ihrer Erstellung zugänglich machen – nicht erst danach.

Heute ist ein besonderer Tag – für diese These und für mich. Denn heute startet ein Experiment, das diese These in die Tat umsetzen will: “Süddeutsche Zeitung Langstrecke” ist der Versuch Longform-Journalismus in Deutschland auszuprobieren. Ein neues Magazin, das die besten langen Lesestücke (longreads) aus der SZ bündelt: vier Mal im Jahr – und so wie die Leserinnen und Leser es wünschen. Am 31.3. erscheint Süddeutsche Zeitung Langstrecke. Doch heute beginnt der Verkauf. Es ist ein offener Markttest, der heute auf Startnext begonnen wurde, es ist ein Subskriptionsverkauf und es ist ein Experiment – für Longform-Journalismus und für die These von der anderen Verbindung zwischen Konsumenten und Produzenten.

Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Experiment gestalten wird: Wie reagieren Leserinnen und Leser? Was machen mögliche Anzeigenkunden, die im Rahmen von Langstrecke erstmals ihre Buchungen öffentlich machen können? Und was bedeutet es für die Idee “Crowdfunding”? Bisher sahen wir darin vor allem den Aspekt, der gemeinsamen Zielerreichung. Eine Fundingsumme wurde zum gemeinsamen Antrieb von Konsumenten und Produzenten. Ich glaube, dass Crowdfunding auch einen zweiten Aspekt in sich trägt: die Option, ein Projekt vor seiner Erstellung zugänglich zu machen. Genau das probiert “Süddeutsche Zeitung Langstrecke” jetzt aus.

Hier kann man dabei sein!

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Digitale Januar Notizen

Am Wochenende habe ich die erste Folge des “Digitale Notizen”-Newsletters verschickt. Er handelt von “Dark Social” und Geschäftsmodellen klassicher Inhalteanbieter im sozialen Web. Man kann ihn HIER mit diesen Codes abonnieren – und dann die nächste Folge Ende Februar ganz lesen:

fUPC2U
KSzoWr
EoYmdF
ZNtnzu
r8dDbm
rps9ff
rsP8eo
g9fcbG

Abgeschlossen wird der monatliche Newsletter von einem kleinen Rückblicks-Format, das ich hier zugänglich mache – es heißt was wir wissen/was wir (noch) nicht wissen – und geht so:

Was wir wissen:
… nicht nur der Spiegel auch der Stern wirbt seit kurzem mit nichts Geringerem als: Der Wahrheit
… Jan Böhmermann hat Probleme mit dem Urheberrecht. Kai Diekmann auch.
… Die Zeit hat einen Innovationsreport schreiben lassen.
… Nuzzle.com ist ein durchaus empfehlenswerter Social-Media-Dienst.
… dass die neuen Facebook-AGB nicht das größte Problem in Sachen Überwachung sind.

Was wir (noch) nicht wissen:
… ob die Wahrheits-Werbung tatsächlich eine Replik auf die Lügenpresse-Vorwürfe sind?
… versucht der Focus jetzt tatsächlich Leitmedium der AfD-/Pegida-Welt zu werden?
… ob Ihnen die Lieder gefallen, die ich in die 78 Songs-Liste von David Bauer geschrieben habe?
… wie es weitergeht mit der Seite 5fragenan100journalisten.de. Ich habe sie im vergangenen Jahr gestartet, mir fehlt aktuell aber die Zeit, sie fortzuführen. Vielleicht ist ja unter den Newsletter-Lesern jemand dabei, der oder die mithelfen mag?

Nachtrag zur Urheberrechts-Debatte: Böhmermann und die Bilder

Dieser Post ist ein Nachtrag zu diesem Eintrag vom Samstag

Seit Jan Böhmermann in der vergangenen Woche öffentlich machte, dass er wegen eines Urheberrechtsbruchs abgemahnt wurde, ist eine kleine Debatte um die Verwendung urheberrechtlich geschützer Bilder im Netz entstanden. Das freut mich, weil ich davon überzeugt bin, dass wir übers Urheberrecht und seine Anwendung reden müssen, damit Menschen Einsicht nehmen in dieses Gesetz. Denn das Urheberrecht ist immer nur so gut, wie seine Akzeptanz in der Bevölkerung.

Ich betone das hier nochmal, weil ich von unterschiedlicher Seite auf die Debatte angesprochen wurde und weil sich einige Blogeinträge darauf beziehen. Mir geht es nicht darum, die Ansprüche von Martin Langer in Frage zu stellen. Auch ist mir bewusst, dass wir ein Urheberrecht haben, an das sich auch Jan Böhmermann halten muss. Dass er abgemahnt wurde, beweist ja genau dies. Mir geht es um eine Frage, die über den konkreten Fall hinausweist. Mir geht es darum, dass im Netz plötzlich jeder urheberrechtlich geschützte Werke verbreiten kann – und das auch tut. Mir geht es darum, dass wir mit einer technischen Veränderung konfrontiert sind, auf die das Gesetz reagieren muss. Und nein: Mir reicht es nicht zu sagen: Böhmermann muss sich an das Urheberrecht halten. Das stellt niemand in Frage.

Ich frage mich: Warum halten sich so wenige Menschen dran? Vielleicht weil das Gesetz sich immer weiter von der Lebensrealität der Menschen entfernt hat. Wenn das Gesetz darauf nicht reagiert, wird seine Legitimation immer weiter schwinden – sehr zum Schaden der Urheber und Verwerter. Wenn wir diesen abwenden wollen, müssen wir also über eine Reform des Urheberrechts sprechen. In den Kommentaren bei netzpolitik hat Till Frank das so formuliert:

(…) ein (zugegebenermaßen etwas schiefer) Vergleich: Im Straßenverkehr gibt es klare Regeln. Trotzdem halten sich die meisten nicht (exakt) daran, sondern passen ihr Verhalten den Umständen an. Auch, weil sie wissen, daß nicht überall kontrolliert werden kann – und “die anderen es doch auch machen”. Es ist dann aber auch gesellschaftlich akzeptiert, bei einem Vergehen je nach Schwere sanktioniert zu werden – von den 5€ Bußgeld für falsches Parken bis zu mehreren hundert € + Fahrverbot für schwere Verstöße. Analog dazu könnten vermutlich viele auch damit leben, wenn Nutzungsverstöße ähnlich geahndet werden würden (bsp. 20€ für ein Twitter-Foto, 40 für FB etc. bis zu schwereren Strafen bei gewerblicher Nutzung). Aber für eine Abmahnung über 1000€ für einen Tweet hat keiner Verständnis. (…)

Und bei all dem geht es übrigens gar nicht um Jan Böhmermann – und auch nicht darum, dass ich Belehrungen von Hobby-Juristen brauche. Es geht darum, dass ein zukunftsfähiges Urheberrecht nur ein solches ist, das die Menschen auch verstehen und für einsichtig halten. Das habe ich wiederholt an anderer Stelle (u.a. sogar hier) gesagt.

Vielleicht bringt uns diese Debatte einen Schritt näher dorthin!

Update: Jan Böhmermann hat mit Hilfe von William Cohen übrigens auch einen Nachtrag zur Debatte produziert. Da ich mich für Referenzen und Kopien begeistern kann, gefällt mir das natürlich


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Speaker-Liste auf Twitter

speaker Ich glaube, Profilagentin Kixka ist schuld. Sie twitterte vergangene Woche eine Twitter-Liste, die ich schon im vergangene Jahr anlegte: Unter twitter.com/dvg/lists/speaker/members versammle ich Twitter-Accounts von Digitalexpertinnen. Gedacht ist diese Liste als Inspirationsquelle für Veranstalterinnen und Veranstalter, die für ihre Podien keine weiblichen Gäste finde. Wenn ich für Veranstaltungen angefragt werde, gebe ich die Liste gerne weiter. Dass sie öffentlich wurde, ist mir natürlich nicht unrecht – es war aber nicht so geplant.

Wer Vorschläge und Empfehlungen für weibliche Podiengäste hat, die auf diese Liste gehören: einfach @dvg antwittern!

“Das kann man nur im Kino erleben”

In der Filmkritik des Films “Wild Tales – jeder dreht mal durch”, der diese Woche ins Kino kommt, lässt die BR-Kritikerin Kirsten Martins den Regisseur zu Wort kommen. Damián Szifron beschreibt darin die soziale Dimension von Kultur am Beispiel des Mediums Film:

Wir haben im Kino einen Augenblick der Gemeinschaft erlebt. Wir haben dasselbe gefühlt, haben gelacht. Das ist die Magie des Kinos. Das kann man nur dort erleben. Nicht bei Netflix.

Ich teile diese Einschätzung, ich glaube, dass diese Magie, die Szifron beschreibt, ein bedeutsamer Bestandteil dessen ist, was die Faszination für Kultur in Gänze (nicht nur Kino) ausmacht: dass wir sie gemeinsam mit anderen erleben.

Ich frage mich jedoch: Gilt das tatsächlich nur für den physischen Ort, den man gemeinsam besucht? Muss es in der Tat ein Kinosaal mit Leinwand sein, der diese Magie entstehen lässt? Kann sie vielleicht auch entstehen, wenn Menschen gemeinsam einen virtuellen Ort besuchen – wenn sie in Echtzeit an besonderen Momenten teilnehmen?

Wenn man diese Fragen stellt, ist man mittendrin in der Debatte um tragfähige Modelle für Kultur im digitalen Raum. Sie muss sich der Magie erinnern, von der Szifron spricht. Und sie muss herausfinden, wie und wo diese Magie entsteht. Und ausgerechnet Netflix kann dabei eine Antwort sein.

Ausgerechnet der Ort, den Sizfron für so ungeeignet hält für das Entstehen von Magie, hat diese Woche gezeigt, dass Magie auch abseits des Massenpublikums entstehen kann. In dieser Analyse auf vox.com kommt Tod vander Werff jedenfalls zu dem Ergebnis:

The world of TV is just a stark reminder of the pop cultural world of 2015. There is no mass audience anymore, just a series of niches, some larger than others.

Gutes neues Jahr!

kontext_werbung_muc

Ein Brausehersteller wünscht an Bushaltestellen meiner Stadt derzeit ein gutes neues Jahr. Ein schöner Wunsch mit freudigem Wortspiel, dem ich mich gerne anschließe – und den Leserinnen und Lesern dieses Blogs ebenfalls ein tolles 2015 wünsche!

Es wird ein Jahr, in dem die Rolle des Kontext weiter in den Mittelpunkt rücken wird. Zum Beispiel der räumliche Kontext einer Plakatkampagne, die in ganz Deutschland hängt, sich aber in jeder Stadt in einem Wort unterscheidet. In der Werbeabteilung des Brauseherstellers und beim Stadtmöbel-Hersteller ist man vermutlich ein wenig Stolz darauf, dass es gelingt, in Bielefeld einen anderen Stadtnamen anzuzeigen als in Würzburg. Wenn es denn gelingt, ich kann es nicht nachprüfen.

Aber allein dadurch, dass man drüber nachdenkt, ist die Kampagne erfolgreich. Sie erzeugt Aufmerksamkeit. Auch wenn man sich fragt, wem die Brauser in München denn wohl sonst ein gutes neues Jahr wünschen wollen – außer Münchnern?

Insofern muss man diese räumliche Kontextualisierung der Werbung als Übergangsphänomen verstehen. Das passt nicht nur zeitlich heute ganz gut, es deutet vor allem an, was möglich ist, wenn Botschaften nicht mehr nach dem Prinzip “ein Sender, viele Empfänger” verbreitet werden – sondern abhängig vom Kontext ihrer Rezeption. Den Stadtkontext des Brausewunsches ist dabei eine Art Anfang.

Diese #lookup genannte Kampagne von British Airways hat am Beispiel vorbeifliegender Flugzeuge im vergangenen Jahr gezeigt, was darüberhinaus möglich ist:

Das Besondere dabei: Die Idee das Kontext löst sich von der Vorstellung bisheriger massenmedialer Kommunikation, allen und immer das Gleiche anzuzeigen. Dank digitaler Distribution gibt es weitere Varianten und Versionenund ich glaube, diese werden sehr spannend!

Bücher des Jahres 2014

Ich habe ein eBook erstellt. Ich habe Text geschrieben (hier im Blog), habe den Text bearbeitet, mit Hilfe des Programms Booktype in Form gebracht und anschließend ein Kindle-taugliches .mobi- und ein iBooks-taugliches .epub-Format daraus erstellt. Das Buch heißt “Das Jahr 2014″ und versammelt die zehn populärsten Texte aus diesem Blog hier.

Man kann das Buch nicht kaufen. Wer sich auf den neuen “Digitale Notizen”-Newsletter einträgt, erhält einen Download-Link zu den beiden Dokumenten, die man dann auf handelsüblichen Lesegeräten digital aufblättern kann.
Ich wollte ausprobieren, wie man das macht: ein eBook abspeichern. Mit den Erfahrungen mit Booktype bin ich zufrieden, freue mich aber über Hinweise und Anmerkungen zum Thema elektronisches Publizieren.

buecherdesjahres

In der allgemeinen Rückblicksstimmung der letzen Tage des Jahres schien es mir angemessen, die zehn populärsten Texte aus diesem Blog für das eBook zu verwenden (Spoiler: der populärste Text war übrigens diese Werbekritik aus dem Sommer).

Und wo ich so beim Rückblicken war, fielen mir die Bücher ein, die mich in diesem Jahr beschäftigten – digital wie analog. Und so nahm ich mir den Kollegen Bernhard Blöchl zum Vorbild und schrieb auch ein paar Bücher des Jahres auf – allerdings ohne Wertung, einfach so.

Diese Veröffentlichungen haben mich 2014 besonders beschäftigt:

Die globale Überwachung von Glenn Greenwald – weil die Herausforderung der staatlichen Überwachung eine der wichtigsten Aufgaben ist, die man besser lösen kann, wenn man ihre Grundlagen versteht

“Data Love” von Roberto Simanowski – weil die Sache mit den Daten eine sachliche Analyse verlangt.

Drohnenland von Tom Hillenbrand – weil das Buch vor Snowden geschrieben wurde und doch in Form eines Krimis all die Fragen stellt, auf die wir jetzt Antworten brauchen

Das Internet der Tiere von Alexander Pschera – weil man besser versteht, was das Internet der Dinge mit der Gesellschaft der Menschen machen wird, wenn man sieht wie das Internet der Tiere deren Gesellschaft verändert hat; übrigens nicht nur zum Schlechten

Meme von Limor Shifman – weil die gegenwärtigste Form der Popkultur gerade im Netz stattfindet.

Die granulare Gesellschaft von Christoph Kucklick – weil es das beste Buch mit dem schlechtesten Titel des Jahres ist. Er erklärt weniger kompliziert als der Titel vermuten lässt, wie die Digitalisierung die Welt verändert.

Wenn wir vom Fußball träumen von Christoph Biermann – weil es eine Heimreise ist wie der Untertitel verrät. Das beste Buch zum (Ruhrgebiets-)Fußball seit langem

Die Kurve von Nicholas Lovell – weil ich so viel über die Besonderheiten des Digitalen gelernt habe wie seit “Total Digital” von Nicolas Negroponte nicht mehr.

Viele andere Bücher haben mich in diesem Jahr beschäftigt, sie passten aber nicht mehr auf das Bild und in diesen Eintrag. Deshalb schließe ich mit dem Hinweis auf ein Buch, das mich allein deshalb beschäftigt hat, weil ich es geschrieben habe: Im Sommer erschien der Crowdfunding-Ratgeber 22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding – passenderweise übrigens als eBook.