Alle Artikel mit dem Schlagwort “loading

Kommentare 0

loading: Nach Bern

Ronnie Grob ist einer der bekanntesten Kuratoren im deutschsprachigen Digitaljournalismus. Erst vor kurzem hat er die Rubrik 6vor9 im Bildblog abgegeben (für die er fast neun Jahre lang Inhalte gefiltert hat) und im Abschiedsinterview angekündigt: „Ich werde also wieder mehr Zeit zum Schreiben haben.“ Für dieses Schreiben bittet er jetzt um Unterstützung: Mit Hilfe der Schweizer Crowdfunding-Plattform WeMakeIt will er sich nach Bern schicken lassen.

Zu diesem besonderen Blog-Projekt hat er den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Meine Idee ist es, auf der Website NachBern.Ch über den Wahlkampf um die Schweizer Parlamentswahlen am 18. Oktober 2015 zu bloggen. Und zwar sechs Wochen lang: Zunächst will ich drei Wochen lang die bereits gewählten Parlamentarier im Berner Bundeshaus beobachten. Danach will ich kreuz und quer durch die Schweiz reisen und den Wahlkampf der verschiedenen Kandidaten und in den verschiedenen Landesteilen verfolgen.

Warum machst du es (so)?
Die Schweiz hat ja ein Miliz-Parlament und keine staatliche Parteienfinanzierung. Das heisst, es sind grundsätzlich Privatpersonen mit Jobs, die sich für einen Sitz im Parlament bewerben und keine Berufspolitiker. Und der Wahlkampf muss mehrheitlich aus eigenen Mitteln, nicht aus öffentlichen Zuschüssen betrieben werden. So werde ich wohl eher weniger auf perfekt inszenierte Shows treffen, sondern mehr auf Menschen, die sich bemühen.

Als Beispiel dienen können diese beiden, am 30. Juli 2015 veröffentlichten Wahlkampfsongs von Grünliberalen und von der SVP:


Mich fasziniert das einzigartige politische System der Schweiz enorm. Und mal sechs Wochen lang genau hinzuschauen, wie Schweizer Parlamentswahlen funktionieren, das wollte ich schon vor vier Jahren. Jetzt unternehme ich einen ernsthaften Versuch, das zu finanzieren.

Wer soll sich dafür interessieren?
Am ehesten interessiert werden wohl Schweizer sein. Mitlesen sollte aber jeder, der sich für Politik, insbesondere für Demokratie interessiert.

Wie geht es weiter?
In den ersten 24 Stunden wurden bereits 26 Prozent der geforderten Summe gespendet. Das motiviert sehr, aber das Ziel ist erst am 28. August 2015 erreicht. Sollten wider Erwarten deutlich mehr als 10’000 Franken zusammenkommen, will ich versuchen, mein Angebot zu erweitern.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wie hervorragend ein politisches System funktionieren kann mit Direkter Demokratie und mit nur wenigen Berufspolitikern.


>>> Hier Ronnie Grob Nach Bern schicken

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:
Kommentare 0

loading: b-cared

„Das ist die Crowdfunding-Kampagne, die Leben retten wird“, beginnt der Pitchfilm von b-Cared auf Visionbakery. Denn es geht um einen selbsttätigen Notruf für Menschen, die Hilfe brauchen. Gergely Teglasy hat den loading-Fragebogen dazu beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben das Notfall-System b-cared entwickelt, das sich speziell an ältere Menschen und ihre Angehörigen richtet. Der Benutzer braucht dafür nur das, was er ohnehin hat und kennt – sein Handy. Im Unterschied zu anderen Systemen (z.B. Notruf-Armbändern) erkennt b-cared Notfälle und alarmiert ausgewählte Kontakte (z.B. den Nachbarn), Betreuungsorganisationen oder Rettungsdienste selbsttätig. Der Clou dabei ist, dass diese Alarmierung nicht vom Nutzer erolgen muss, sondern bei Ausbleiben einer vorgegebenen Reaktion erfolgt.

Warum macht ihr es so?
Viele ältere Personen finden das Tragen von Hausnotruf-Armbändern und ähnlichen Alarmierungshilfen stigmatisierend und fühlen sich durch fixe Basisstationen in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt. Ein Nachteil gängiger Systeme ist zudem, dass die Person selbst in der Lage sein muss, einen Notruf auszulösen. Mit b-cared schaffen wir gemeinsam eine zeitgemäße, die Mobilität nicht einschränkende Alternative zum Hausnotruf und zu Notfall-Armbändern.

Wer soll ich dafür interessieren?
Unsere Hauptzielgruppen sind allein lebende, ältere Menschen bzw. ihre Angehörigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es bereits mehr als 16 Millionen Menschen über 65 Jahren, die alleine leben. Diese leben beständig in der Gefahr, dass ein Notfall nicht oder viel zu spät von möglichen Helfern wahrgenommen wird. Wir alle kennen Fälle, in denen jemand tagelang hilflos in seiner Wohnung lag und zu spät entdeckt wurde. Mit b-cared wollen wir hier eine Lösung anbieten. Im Rahmen der aktuellen Crowdfunding-Kampagne arbeiten wir zudem mit Sozialvereinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, die 100 Jahres-Abos erhalten, WENN wir die Zielsumme erreichen.

Wie geht es weiter?
Wir haben bereits einen stabilen funktionierenden Prototyp entwickelt und ausführliche Usertests erfolgreich abgeschlossen. All das haben wir bisher zu zweit finanziert und wir arbeiten mit voller Kraft daran, dass b-cared immer besser wird. Was uns noch fehlt ist die serverseitige Implementierung. Mit dieser können die Helfer (Kinder, Enkel, Nachbarn, Rettungsdienste u. a.) auf aktuelle Notfalldaten (wie z. B. die letzte bekannte Position etc.) zugreifen, um rasch helfen zu können.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Erhält das Projekt bis zum 02.08.2015 14:35 mindestens 28.800,00 € wird es finanziert. Nur wenn das Crowdfunding-Ziel erreicht wird, wird es b-cared geben. Und kann vielen Menschen in Notsituationen helfen, sogar Leben retten.

>>> b-cared hier unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Fredbox

Wie transportiert man ein Hemd oder eine Bluse ohne dass die Kleidung verknittert? Josef Schwellinger hat da eine Idee. Die Fredbox ist eine geschwungene Holzbox, die die Kleidung beim Transport schützt. Auf Startnext befindet sich das Projekt gerade im Funding. Josef Schwellinger hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich bin Diplom-Pädagoge, gelernter Schreinermeister, leidenschaftlicher Tüftler und Netzwerker. Momentan bin ich als selbstständiger Schreiner, Coach, Berater und Trainer überwiegend im Süden Deutschlands tätig und dabei viel zwischen Karlsruhe und München unterwegs. Als umtriebige Person ist mir der Austausch mit anderen sehr wichtig. Den Menschen, denen ich dabei begegne, erzähle ich dann von der FREDBOX, um Feedback zu erhalten.

Warum machst du es (so)?
Die FREDBOX ist eine einfache und elegante Möglichkeit, feine Kleidungsstücke wie Hemden oder Blusen knitterfrei zu transportieren. Gleichzeitig ist sie durch ihre wunderbare Form und Haptik ein einzigartiges Designobjekt. Sie ist für mich eine Art Symbiose der elementaren Bedürfnisse des heutigen, sich ständig in Bewegung befindlichen Menschen – zum einen der Nützlichkeit und zum anderen der Schönheit der Dinge. Vor allem möchte ich aber zeigen, dass der Glaube an sich und seine Idee die Realisierung von Projekten ermöglicht. Mögen diese Projekte auch noch so nischenhaft oder schwer umsetzbar erscheinen. Kritik und Zuspruch anderer Menschen sind hierfür eine elementare Voraussetzung.

Wer soll sich dafür interessieren?
Frauen und Männer, die mit feinen Kleidungsstücken wie Hemd oder Bluse unterwegs sind, werden in der FREDBOX einen treuen Begleiter finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand geschäftlich oder privat unterwegs ist – ein knitterfreies Hemd am Zielort auszupacken, ist eine tolle Sache.

Wie geht es weiter?
Im Falle einer erfolgreichen Finanzierung meines Projektes auf Startnext, kann ich die erste Serie der FREDBOX produzieren. Damit hätte ich mein erstes, großes Ziel erreicht. Ich erhoffe mir, neue Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen aufbauen, und somit mein Netzwerk erweitern zu können. Denn persönliche Begegnung mit anderen Menschen, das Gespräch, das Lob und die Kritik tragen ganz wesentlich zum Gelingen bei. Die Finanzierung auf Startnext wäre ein fantastischer Beginn und würde es mir erlauben, die FREDBOX weiterzuentwickeln. Die FREDBOX ist für mich zu einem Bindeglied zu mir bisher unbekannten Welten geworden. Die Menschen, die Methoden und Sichtweisen haben mich fasziniert und motivieren mich gleichzeitig weitere Ideen auf diese spannende und sinnvolle Art und Weise zu verwirklichen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Die Welt verändert sich, neue Verhaltensweisen etablieren sich, die Dinge, die uns umgeben passen sich dem an: www.fredbox.de!

>>>> Hier die Fredbox auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Swop

Alte Gegenstände verkaufen und dabei Gutes tun – das ist die Idee der Flohmarkt-App „Swop“, die dieser Tage eine Crowdfunding-Kamapgne auf Startnext gestartet hat. Christoph Kastenbauer vom Swop-Team hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben einen digitalen Flohmarkt entwickelt, auf dem Gegenstände zu Geldspenden werden. Das funktioniert folgendermaßen: Jemand inseriert über die SWOP-Team APP einen Gegenstand wie etwa bei eBay, nur dass der Abholende des Gegenstandes nicht gezahlt, sondern spendet – und zwar einen selbst gewählten Betrag per PayPal, SEPA Lastschrift oder Charity SMS. Die Spenden fließen dann an eine soziale Organisation.

Warum macht ihr es (so)?
Alles fing mit einer privaten Gegebenheit an: Unser Gründer Matthias hatte eine tolle Kommode, die er nicht wegwerfen wollte. Deshalb ab damit mit dem schweren Teil ins Auto und zu einer sozialen Organisation. Die traurige Erkenntnis: Die meisten sozialen Organisationen können mit Sachspenden nichts oder nur wenig anfangen, da Lagerkosten, sowie Reinigung- und Reparaturkosten den eigentlichen Wert der Sachspende meistens übersteigen. Das trifft auch auf gut erhaltene, hochwertige Gegenstände zu, wie eben Matthias Kommode. Da kam die Idee: Wieso nicht über den kleinen Umweg eines digitalen Flohmarktes aus Gegenständen Geldspenden machen und so soziale Organisationen mit effektiv einsetzbaren Geldspenden unterstützen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Es gibt letztendlich zwei Gruppen: Erstmal der direkte Nutzer unseres Flohmarktes. Der hat mehrere Vorteile. Er kann – wie bei anderen Flohmarktformaten auch – bei sich zuhause Platz schaffen, tolle neue Fundstücke ergattern und Kontakt zu einer motivierten Flohmarkt Community aufbauen. Zusätzlich, und das ist eben das besondere, kann er noch etwas Gutes tun und das ganz nebenbei, ohne Verpflichtung und zusätzlich über den Spaßfaktor Flohmarkt motiviert. Die andere Gruppe sind die sozialen Einrichtungen. Die müssen eben nicht mehr die Hand aufhalten, sondern erhalten über den SWOP-Team-Flohmarkt quasi von selbst über die Flohmarkt-Dynamik regelmäßige und verlässliche Geldspenden. Ein absolut neues Fundraising-Tool, von dem jeder profitiert.

Wie geht es weiter?
Gerade ist unsere Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet. Hier können Internet-User, die von unsere Kampagne überzeugt sind, uns mit selbst gewählten Beträgen unterstützen und bekommen dafür ein originelles Dankeschön. Mit diesen hier gesammelten finanziellen Mitteln wollen wir die Funktionen der APP weiter verbessern und auch eine webbasierte Anwendung anbieten, um in ganz Deutschland noch schneller und effektiver über unseren digitalen Flohmarkt aus Gegenständen Geldspenden zu machen.

>>> Hier die Swop-App auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Import Export München

Über das Import Export schreiben die Macher auf der Startnext-Seite, es sei ein Ort, „den es so ja eigentlich nur in Berlin oder Hamburg, aber nicht in München gibt. Nun ist er aufgrund von Umbauarbeiten massiv in seiner Existenz bedroht.“ Deshalb hat das Münchner Import Export ein Crowdfunding-Projekt gestartet.

io_kantine

Dazu hat Michael Schild den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Für die Fakten: Wir bieten von Dienstag bis Freitag täglich einen Mittagstisch von 12 – 16 Uhr, welcher von Nami Taguchi organisiert wird, die die Küchenleitung bei uns übernommen hat. Darüber hinaus bieten wir abendfüllendes Kultur- Musik- und physisches Erbauungsprogramm. Die Tagesgastronomie, der Veranstaltungsbereich bilden zentrale Schnittstellen auf dem Kreativquartier. Für KünstlerInnen und AkteurInnen auf dem Kreativquartier dient diese Einrichtungen als Anlaufstelle und als Kommunikationsraum. Gleichzeitig öffnen sie das Kreativquartier nach außen.

Bei genauerem Hingucken kann folgendes erkannt werden: Das Import Export ist ein experimenteller Ort für kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Projekte und Initiativen. Ein Konzept, das von der spezifischen Qualität des Ortes ausgeht und das Potenzial der lokalen Bevölkerungsstruktur einbindet. Eine offene Plattform für die kreative und soziale Vielfalt der postmodernen Cosmopolis. Eine Schnittstelle für AkteurInnen und Gruppen in lokalen und transnationalen Netzwerken. Ein Ausgangspunkt für die Interaktion von Milieus und Generationen. Ein Raum für etablierte und neu entstehende Formen von Kunst und Kultur. Ein diskursiver Resonanzkörper für eine dynamische stadtgesellschaftliche Entwicklung. Ein wichtiger Faktor für die Interaktion von Wissenschaft, Kultur und sozialer Solidarität am Standort München. Ein Projekt, das der Gentrifizierung im Viertel entgegenwirken und stattdessen den urbanen Charakter des Viertels erhalten und unterstützen wird.

Warum macht ihr es (so)?
Wir denken, dass Bedarf für unser Konzept besteht.
Nicht nur die Stadtgesellschaft, sondern auch die Beschäftigung mit ihren Werten und Idealen braucht Raum. Zwischennutzungen sind im Moment zwar populär, können letztlich aber nur einen Teil der Bedürfnisse abdecken. Vor dem Hintergrund der urbanen Entwicklung werden stattdessen langfristige Strategien benötigt, um Diskursräume für Diversität, Kultur und Wissen zu schaffen und zu erhalten.

Wer soll sich dafür interessieren?
Im Programm soll Platz sein für möglichst viele verschiedene Inhalte, die möglichst unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Interessen ansprechen. Grundsätzlich soll für alle Platz sein und es wird keine richtigen und falschen Inhalte geben, solange die Programmpunkte sich nicht gegenseitig den Raum nehmen.

Wie geht es weiter?
Wir arbeiten an einem dauerhafter Freiraum, losgelöst vom ökonomischen Druck der wachsenden Stadt.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das Import Export wird mit viel Herzblut und Engagement von den Betreibern und AkteurInnen geführt. Viele Münchner_innen, denen die kulturelle, künstlerische, aber auch gesellschaftliche und soziale Zukunft ihrer Stadt am Herzen liegt, begleiten das Import Export seit langem und identifizieren sich mit diesem einzigartigen Projekt. Die Betreiber konnten bis jetzt noch keine fianziellen Ausschüttung erhalten, da die Gelder die bis jetzt generiert wurden, in Umbaumaßnahmen und Infrastrukturelle Anschaffungen investiert wurde.
Das Ganze ist für die Betreiber mit einem sehr hohem finanziellen Risko verbunden, da der Nutzungsvertrag bis jetzt nur bis Ende 2016 ausgestellt ist und so eine Refinazierung der Invetitionen nicht gesichert ist. Das Import Export könnte nicht existieren ohne die Beteiligung von allen, die sich an diesem Ort einbringen wollen.

Weitere UnterstützerInnen und Interessierte können sich im Import Export einbringen. Es soll wieder ein offenes monatliches Treffen geben (im Import Export in der Goethestrasse hatten wir das) und den Interessierten dazu dienen, Ideen auszutauschen und inhaltliche Vorschläge zu unterbreiten. In das Projekt soll das Engagement unterschiedlicher AkteurInnen eingebunden und so die urbane Vielfalt des Stadtraums als Ressource aufgefasst werden: Wir wollen eine lebendige, flexible Atmosphäre, die einen offenen Umgang und demokratische Strukturen ermöglicht.
Damit das Import Export weiterhin bestehen kann, müssen einige Investitionen getätigt werden. Große Summen stehen aus, die beglichen werden müssen und wir wissen gerade nicht, wie wir das aus dem laufenden Betrieb anstellen sollen.

Die 10.400,- Euro, die wir auf der Startnext-Seite angegben haben werden nicht ausreichen um den Betrieb der Import Export Kantine dauerhaft fortsetzen zu können. Aber es ist ein Anfang und wir glauben daran das die Vision und unser Konzept durch ein gemeinschaftliches Agieren langfristig in der Stadt München ihren Platz finden wird.

>>>Hier das Import Export auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Rosegarden

„Ich will ein Print von dir“ haben die Macher des Online-Magazins Rosegarden über ihre Papier-Crowdfunding-Kampagne geschrieben. Für 11 Euro kann man die Erstausgabe des Magazins zum Thema „Was ist Zuhause?“ bestellen.

Mario Münster hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
ROSEGARDEN ist ein unabhängiges Lifestyle- und Gesellschafsmagazin. Seit April 2013 erzählen und besprechen wir als Online-Magazin auf Talk-Veranstaltungen und im Radio die Themen, Ideen und Menschen unserer Tage. Ob Sharing Economy, Pop-Up Kultur, Multioptionalität, Musik, Bücher, Design oder Kunst – wir betrachten unabhängig, neugierig, subjektiv, ironisch, klug, streitbar und lebendig die Welt, in der wir uns bewegen.

Warum macht Ihr es (so)?
Am Anfang aus Spaß und weil wir den vielen Bekannten und Freunden, die großartige Dinge tun, die unseren Alltag bereichern, eine Bühne bieten wollten. Irgendwann hatten wir alle Freunde vorgestellt. Dann haben wir einfach weiter nach den Themen, Ideen und Menschen gesucht, die mit ihrem Tun unsere Tage prägen. Dabei haben wir eine endlosen Hunger auf diese Geschichten entwickelt. Addicted to stories, wenn man so will. Und das an gesellschaftlichen Trends zu spiegeln hört auch nie auf spannend zu sein.

Wer soll das lesen?
Alle, die Freude daran haben mit offenen Augen durch unsere Zeit zu laufen. Überall passiert was: Freunde schreiben Bücher oder haben Ausstellungen, Essen ist plötzlich das neuen Rock ‚n Roll, Leute geben ihre Jobs auf und fangen plötzlich an zu backen. Wir konsumieren das alles und haben Spaß daran. Uns und unsere Leser interessiert aber die Frage: Warum passiert das? Und was bewegt die Menschen, die hinter diesen Ideen und Trends stehen?

Wie geht es weiter?
Nun, wir hoffen natürlich, dass unsere Crowdfunding-Kampagne am Sonntag erfolgreich endet. Dann werden wir mal ein Bier darauf trinken. Und dann werden die Drucker aktiviert und wir werden mit Spannung verfolgen, ob ROSEGARDEN auch als Print-Magazin funktioniert. Das ist ja nicht ohne Spannung. Gleichzeitig liegen aber schon Ideen für das nächste Heft bereit und auch online geht es mit vielen Geschichten und Themen weiter.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das der Markt der Independent Magazine eine großartige Bereicherung für unsere Medienlandschaft ist. Klar ist das eine Nische aber in dieser Nische, die nicht nur auf Anzeigenkunden achten muss, die nicht immer nur das machen muss, was der Masse gefällt, passiert mit sehr viel Leidenschaft sehr viel Großartiges.

>>> Hier kann man Rosegarden auf IndieGoGo unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: The Future Chronicles

Ein Magazin für den Wandel – das ist die Idee der Future Chronicles, einem multimedialen Magazin, das auf Kickstarter um Unterstützung wirbt. Co-Publisher Volker Tolle hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
The Future Chronicles ist eine journalistische Reise durch die Zeit: Jede Ausgabe widmet sich einem neuen Thema des gesellschaftlichen Wandels. Jeder Artikel behandelt einen Meilenstein in der Geschichte und berichtet aus Perspektive der jeweiligen Zeit. Die erste Ausgabe erscheint zum Thema Internet.

Warum macht Ihr es (so)?
In Zeiten der digitalen Reizüberflutung soll The Future Chronicles seinen Lesern helfen den Überblick zu behalten. Anstelle flüchtiger Informationen fokussieren wir uns auf das, was wirklich wichtig ist.

Wer soll das lesen?
Wir richten uns an Leser, die das Neue als Chance begreifen. Die Zukunft ist für sie mehr Abenteuerspielplatz als Endbahnhof, utopisch etwas anderes als unmöglich, die Vergangenheit eher ein Trainingslager als ein Zufluchtsort.

Wie geht es weiter?
Ab heute haben interessierte Leser vier Wochen Zeit, um die erste Ausgabe von The Future Chronicles auf Kickstarter zu finanzieren: Sollte die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich sein, planen wir die erste Ausgabe im September diesen Jahres zu veröffentlichen.

Was sollen mehr Menschen wissen?
Wir sind überzeugt, dass relevante Produkte, Dienstleistungen und Informationen der Schlüssel zur Zukunft sind. Als kreative Netzwerk-Agentur wollen wir nun mit gutem Beispiel vorangehen. Wir hoffen möglichst viele Unterstützer für das Projekt gewinnen zu können, um unsere Leser und uns auf den vor uns liegenden Weg vorzubereiten.

>>> Hier The Future Chronicles auf Kickstarter unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Gentletent

„Ein Zelt, das super stabil ist und sich selber aufbaut“ – das ist die Vision der Macher von Gentletent. Dafür haben sie ein Zelt entwickelt, das mit sehr wenigen Teilen auskommt und innerhalb von nur einer Minute aufzubauen ist. Auf IndieGoGo haben sie für dieses Gentletent eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Markus Strengberger von Gentletent hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir sind Gentletent und entwickeln easy-to-use Camping-Zelte. Einfach heißt in diesem Fall ein Zelt schnell und unkompliziert auf und wieder abzubauen. Und das in weniger als 60 Sekunden. Auch im Bezug auf unseren Designansatz oder die eingesetzten Materialien gehen wir eigenständige Wege. Gentletents sind Airtents, verzichten vollkommen auf Stangen und werden mit Luft aufgepumpt. Unter dem Motto „Kinderleichtes Camping für alle!“ reichen unsere Produkte vom 2-Personen Zelt bis zum großräumigen Vorzelt für Busse und PKW´s.

Warum macht ihr es so?
Wir sind passionierte Camper, Design-, Architektur- und Lifestyle – Begeisterte, die aus eigener Erfahrung wissen: Beim Zelten will man sich nicht stressen und schon gar nicht, über kompliziert aufgebaute und aus Dutzend Teilen bestehende Zelte ärgern. Unsere Gentletents sollen jedem, ob alt oder jung, Single, Pärchen, Familie, Camping-Profis, Laien und allen, die gerne Zeit in der Natur verbringen wollen, genau diese Mühsal und Last nehmen. 2 Jahre haben wir an unseren Zelten entwickelt und nun wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden mittels Crowdfunding den nächsten Schritt zur Serienproduktion vorbereiten.

Wer soll ich dafür interessieren?
Unsere Zielgruppe erstreckt sich quer durch alle Altersgruppen und über jene Menschen, die gerne spontan, mit Freunden oder der Familie verreisen wollen. Durch die einfache Anbindung unserer Zelte an PKW, Bus und Motorrad profitieren auch motorisierte Camper und Reisende von der mühelosen Anwendung unserer Gentletents. Wir sind die Alternative für Menschen, die es gerne unkompliziert haben wollen und trotzdem Wert auf hohe Qualität legen.

Wie geht es weiter?
Unsere Crowdfunding-Kampagne soll uns den nächsten Schritt ermöglichen: Die Serienproduktion. Die gesammelte Summe wollen wir für die Produktion unserer Gentletents und den Marktstart aufwenden. Die Einrichtung der Vertriebskanäle und die Präsenz in unseren Zielmärkten in Österreich, Deutschland und Schweiz ist für Juli 2015 geplant und wird kontinuierlich ausgeweitet.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Zelten geht auch einfacher. Mit Gentletent kommt eine unkonventionelle Zeltalternative, die mit herkömmlichen Zelten nicht vergleichbar ist. Wir produzieren nicht in Asien wie fast alle Anderen und setzen zudem Materialien ein, die auch noch nach Jahren perfekt funktionieren werden.

>>>> Hier eine Gentletent auf IndieGoGo vorab erwerben!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Mehr Missy

Mehr online, mehr Heft, mehr Veranstaltungen versprechen die Macherinnen des Missy-Magazines auf Startnext.com/MehrMissy. Wer „Mehr Missy“ wünscht, kann das „deutschsprachige Popkulturmagazin mit feministischer Attitüde“ bis Ende Mai dort unterstützen.

Missy-Chefredakteurin Katrin Gottschalk, die gerade auch Vocer ein Interview gegeben hat, hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir haben gerade die Crowdfunding-Aktion für „Mehr Missy“ bei Startnext gelauncht. Unser erstes Finanzierungsziel sind 35.000 Euro für die Umstrukturierung unserer Website. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung eines nachhaltigen Finanzierungsmodells. Eine wichtige Säule wird dabei der „Club Missy“ sein, in dem alle, die unser Crowdfunding unterstützen, bereits jetzt Mitglied werden.

Warum macht Ihr es (so)?
Weil „Mehr Missy“ für die Crowd ist, also unsere LeserInnen. Missy erscheint seit 2008 alle drei Monate als gedrucktes Heft. Im Gegensatz zu anderen Popkulturmagazinen sind unsere Anzeigenverkäufe solide, aber bei Weitem nicht ausreichend. Gleichzeitig konnten wir ohne große Werbekampagnen unsere AbonnentInnenzahl und Auflage erhöhen. Missy gibt es, weil viele Menschen daran glauben und wollen, dass es uns weiter gibt – und wir präsenter sind. Dieser Wunsch wird von unseren LeserInnen immer wieder an uns heran getragen. Gerade, weil gewisse Themen, mit denen wir uns bei Missy schon seit sieben Jahren beschäftigen, immer breiter diskutiert werden – von #GamerGate bis Genderwahn. Um aber im Netz mitmischen zu können, müssen wir mehr Zeit investieren, die wir aufgrund unserer bisherigen Arbeitsstrukturen nicht haben. Deshalb brauchen wir eine Startfinanzierung, um „Mehr Missy“ online möglich zu machen. Um dort Debatten anzustoßen, diversere Meinungen zu integrieren und eine größere Vielfalt an Themen zu bearbeiten.

Wer soll das unterstützen?
Alle, die unsere Arbeit schätzen und ein Interesse daran haben, dass es Missy auch weiterhin geben kann. Missy steht für eine klare Haltung: Filme, die wir vorstellen, haben Frauenrollen mit mehr als nur passiver Schönheit zu bieten. Wir gehen in keinem Text davon aus, dass alle Menschen heterosexuell lieben. Wir geben keinen einzigen Diättipp. Überhaupt denken wir nicht, dass unsere LeserInnen sich selbst optimieren müssen. Und wir stehen für wichtige Debatten. Wir rufen nicht pauschal, Prostitution müsse verboten werden, sondern sprechen mit SexarbeiterInnen über ihre Erfahrungen. Wir veröffentlichen keine Texte, die Feminismus einfach als „eklig“ bezeichnen, sondern diskutieren lieber verschiedene Ansätze, wie wir in einer gerechteren Welt leben können.

Wie geht es weiter?
Wir stecken jetzt erst einmal all unsere Energie in das Crowdfunding. Die Aktion läuft noch bis zum 29. Mai. In diesen sechs Wochen wird noch viel passieren: Wir sind etwa Co-Veranstalterinnen einiger Programmpunkte beim taz.lab am 25. April in Berlin, unsere nächste Ausgabe erscheint am 11. Mai und die passende Party dazu ist am 13. Mai im Südblock in Berlin. Wir geben also alles, um zu zeigen: Wir machen interessante Veranstaltungen, wir machen ein unterhaltsames und gleichzeitig politisches Heft und wir können auch eine Website machen, die genau so funktioniert. Wir brauchen nur die Starthilfe unserer Fans, um das Ganze auf sicherere Beine zu stellen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Der Vorteil von „Mehr Missy“ ist, dass sich unsere UnterstützerInnen sicher sein können, dass bei erfolgreicher Finanzierung auch genau das dabei heraus kommen wird: mehr Missy. Mit dem Pop, der Politik und den Perspektiven, die seit 2008 dazu gehören. Ein guter Deal, wie wir finden.

>>> Mehr Missy auf Startnext unterstützen.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Substanz (reloaded)

Fast 40.000 Euro haben Denis Dilba und Georg Dahm Anfang 2014 auf Startnext für ihr Wissenschaftsmagazin Substanz eingesammelt. 14 Monate später habe ich Georg den reolading-Fragebogen geschickt – weil sich viel verändert hat seit Substanz im Februar 2014 erstmals im loading-Fragebogen auftauchte.

s_ubstanz

Was ist seit dem letzten Mal passiert?
So unfassbar viel… Hatten wir beim letzten Fragebogen nicht noch die alte Rechtschreibung? In aller Kürze: Crowdfunding-Kampagne geschafft, 72 Stunden geschlafen, dann Substanz entwickelt. Verschiedene Techniklösungen ausprobiert, blutige Nasen geholt, abgeputzt, weitergemacht. 28.11.14: Launch! Launch! Lauuuuuunch! Seitdem: 18 große Geschichten produziert, jede anders, jede neu für uns. Lernen am lebenden Objekt. Wir haben den Erscheinungstag und –takt geändert, das Bezahlsystem gewechselt und neue Features entwickelt. Zwei Preise gewonnen. Wenig geschlafen. Denis hat eine Krone verloren. Ich war beim Friseur.

Was hättet Ihr gerne schon früher gewusst?
Wieviel Arbeit im Endkundengeschäft steckt. Uns war klar, dass wir uns auf die Hinterbeine stellen müssen, um auf die Abozahlen zu kommen, die wir laut Businessplan brauchen. Aber wir hatten gedacht, dass die enorm gute Resonanz aus der Crowdfunding-Kampagne und der Zeit danach uns da mehr Rückenwind gibt. Tatsächlich musst du baggern, baggern, baggern, um Begeisterung in bezahlte Abos umzumünzen – egal ob das Einzelkunden sind oder Firmen und Institutionen, die gleich im Paket abonnieren.

Wen wollt Ihr jetzt erreichen?
Wir konzentrieren uns erstmal auf zwei Zielgruppen. Erstens: Junge Leser, die sich aktiv mit Wissenschaft auseinandersetzen, also alles von Jugend Forscht über Fab Lab bis Graduiertenkolleg. Zweitens: Das Publikum, das Wissenschaft unterhaltsam findet: Leute, die zu Science Slams gehen, in Science Center oder zur Langen Nacht der Wissenschaften. Da sehen wir unsere Wachstumskerne. Dann Weltherrschaft.

Wie geht es weiter?
Wie gesagt: Weltherrschaft. Obwohl… Nein, tatsächlich müssen wir in diesem Jahr wachsen, damit wir das Pensum wuppen können, das uns bevorsteht. Substanz kommt supergut an bei fast allen, die es in die Hand bekommen. Und das müssen einfach sehr viel mehr werden. Und das bedeutet nochmal richtig viel Arbeit. Außerdem wollen wir die Erfahrungen zu Geld machen, die wir gesammelt haben und sammeln, indem wir zum Beispiel mit unserer Technik Auftragsproduktionen machen. Da steckt richtig viel Potenzial drin, aber dafür brauchen wir mehr Leute und das heißt erstmal mehr Geld. Also Investoren- und Partnersuche.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es Substanz gibt und das Leben ohne dieses digital perlende Wissenschaftsmagazin fad und leer ist.

Als Substanz-Leser habe ich zwei Einladungscode bekommen, die ich gerne verschenken möchte. Unter substanzmagazin.de/abonnieren kann man einen Tagespass kaufen und mit diesen Codes einen kostenfreien Testzugang anlegen:

W9FTHIqr
qFkSNfWx

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: