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loading: Cinedime

Crowdfunding fürs Kino – das ist das Ziel der jungen Plattform Cinedime, die am 21. Oktober mit dem Filmprojekt Lena Love startet.

cinedime

Cinedime-CEO Markus Brandmaier hat zum Start des neuen Portals den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machen Sie?
Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform mit der Spezialisierung auf Filmprojekte bieten wir der Crowd die Möglichkeit, sich auf mit kleinen Beträgen bereits ab 100 € an der Finanzierung großer deutscher Filmproduktionen zu beteiligen. Die Investoren erhalten neben einem Anteil an späteren Verwertungserlösen aus Kino, DVD, Video-on-Demand und allen Weiteren auch sog. Produzentenprivilegien, wie z.B. Set-Besuche oder Premieren-Tickets. Ein Investment auf Cinedime bietet also nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Teilhabe am Filmprojekt.

Warum machen Sie es (so)?
Nachdem dieses Jahr der DFFF um 10 Millionen Euro, von 70 Millionen auf 60 Millionen, gekürzt wurde und nächstes Jahr eine erneute Kürzung ansteht, wird die ohnehin schon schwierige Situation für Filmproduzenten noch prekärer. Es ist nie genug Geld da, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Filmproduktion ist teuer. Die traditionellen Finanzierungsmöglichkeiten sind knapp und werden teilweise immer mehr gekürzt. Dieser Kostendruck wirkt sich gerade bei kleineren und mittleren Produzenten auf die Qualität und damit auf deren wirtschaftlichen Erfolg aus. In diesem Kontext ist es uns eine wichtiges Anliegen, mit Cinedime ein neues ergänzendes Finanzierungstool anbieten zu können.

Wer soll sich daran beteiligen?
Als potentiellen Investor sehen wir filmbegeisterte Menschen, die eine Leidenschaft für Filme haben und diese gerne unterstützen möchten. Wir bieten denen nun auch die Möglichkeit Teil eines Films zu werden. Auf der anderen Seite sehen wir auch renditeorientierte Menschen, die innovative Anlagemöglichkeiten suchen. Schließlich bietet Cinedime ihnen diese.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierung zu unserem ersten Projekt “LenaLove” des Regisseurs Florian Gaag und Emilia Schüle in der Hauptrolle startet am 21. Oktober 2014. Es sollen 162.000 € von der Crowd finanziert werden. Bis dahin kann man sich unter www.cinedime.de registrieren und alle Informationen zum Projekt abrufen. Mittelfristig werden wir neben dem Crowdinvesting weitere Finanzierungsbausteine anbietene. Somit wollen wir uns zu einer umfassenden Finanzierungsplattform für Filme ausbauen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das erste Projekt ist der spannende Jugend-Thriller “LenaLove” mit Emilia Schüle (z.B.: „Besser als nix“) in der Hauptrolle. Das aktuelle Thema über Cybermobbing und Social Media Missbrauch überzeugte uns sehr. Der Regisseur Florian Gaag gewann 2009 mit seinem Film „Wholetrain“ den Adolf Grimme Preis und auch der restliche Cast ist bereits bekannt aus dem deutschen Film und Fernsehen. Dazu gehört Anna Bederke, Kyra Sophie Kahre Sandra Borgmann, Jacob Matschenz und Sina Tkotsch. „LenaLove“ stellt allerdings insofern eine Ausnahme dar, da dieser Film bereits abgedreht ist und über Cinedime das Geld für die Postproduktion finanziert. Im Normalfall sollte die Finanzierung vor Beginn der Produktion geschlossen sein.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: WASD reloaded

Im Sommer 2013 hat Christian Schiffer den loading-Fragebogen zum ersten Mal beantwortet. Damals stand sein Computerspiel-Bookzine “WASD” gerade vor der dritten Ausgabe. Diese Woche taucht er erneut in dieser Rubrik auf: Weil WASD jetzt ein Crowdfunding gestartet hat – um die vergriffene erste Ausgabe nachzudrucken.

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Was ist seit dem letzten Mal passiert?
Wir haben noch vier weitere Ausgaben der WASD veröffentlicht! Und Poster! Und ein Quartettspiel „Videospielskandale“! Und gerade versuchen wir die allererste WASD-Ausgabe neu aufzulegen mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion bei Startnext.de. Außerdem haben wir noch Preise gewonnen, ein Abo-System eingeführt, die Rechtsform des Verlags geändert und die Zweilochmusterbeutelklammerversandtaschen kurzzeitig durch Einlochmusterbeutelklammerversandtaschen ersetzt.

Was hättest du damals schon gerne gewusst?
Es ist wichtig, beim Lektorieren auch die Überschriften zu checken.
Außerdem hätte ich damals gerne gewusst, wie man am besten einen Anzeigenkunden akquiriert. Die Antwort auf diese Frage würde mich auch heute noch brennend interessieren. Aus Gründen.

Wen willst du jetzt erreichen?
Eigentlich dieselben Leser, wie am Anfang. Leser, die an Games interessiert sind, aber mehr wollen als nur schnöden Stiftung-Waren-Test-Journalismus.
Bei der Crowdfunding-Kampagne, die gerade läuft, möchten wir Leser erreichen, denen die WASD Nr. 1 noch fehlt, die ist nämlich schon seit Längerem vergriffen. Aber vielleicht wird der ein oder andere durch die Kampagne erst auf die WASD aufmerksam. Das wäre dann ein schöner Kollateralnutzen.

Wie geht es weiter?
Gerade arbeiten wir unter Hochdruck an der WASD Nr. 6, die dann im November erscheinen soll. Wahrscheinlich werden wir auch neue Poster machen. Und Stofftaschen!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Man kann Briefe innerstädtisch kostenlos verschicken, wenn man Empfänger und Absender auf dem Umschlag vertauscht.

>>> Hier das WASD-Crowdfunding auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Zwirbler

Den ersten Facebook-Roman der Welt – verspricht TG Gergely Teglasy auf der Startnext-Seite zu Zwirbler.

Im loading-Fragebogen erklärt er, was es damit auf sich hat – und welche Rolle dabei Klopapier spielt.

Was machst du?
Ich poste keine Katzenbilder. Weil ich keine Katze habe. Aber Vergnügen am Neuen, an Sprache und an Interaktion. Deshalb schreibe ich Zwirbler, den 1. Facebook-Roman der Welt. In und auf Facebook. Seit 2010. Mit der Crowd. In einzelnen Statusmeldungen á 420 Zeichen. Die real-time Geschichte des Protagonisten Zwirbler, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester ist. Zwirbler ist hin- und hergerissen zwischen Whisky, tiefen Gedanken und gefährlichen Abenteuern.

Warum machst du es (so)?
Weil es eine Versuchung ist, der ich nicht widerstehen kann. Weil technische Limitierungen die Kreativität fördern. Weil ich überzeugt bin, dass ein Medium Inhalte braucht. Facebook erst recht. Weil ich es liebe, wenn sich Ahnungen in Gedanken verwandeln und Gedanken in Wörter. Weil es irgendwer machen muss.

Wer soll das lesen?
16.000 Fans auf Facebook. Und die, die es noch nicht sind.

Wie geht es weiter?
Wir haben soeben mit dem kladde|verlag eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Gemeinsam mit den Fans holen wir Zwirbler aus Facebook. Auf Papier. Als Buch und als Klopapier. Jedes Blatt eine Statusmeldung. Denn Facebook kann mehr Tiefgang als ein Stuhlgang haben. Und wir wollen Inspiration ins stille Örtchen bringen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Zwirbler wurde in Facebook geboren. Sein Ende wird er jedoch auf Papier finden.

>>> Hier Zwirbler unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Crowdfunding-Ratgeber

Seit dieser Woche ist mein neues Buchprojekt “22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding” verfügbar. Ein kleiner Crowdfunding-Ratgeber für digitale Lesegeräte – den man auf dem Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann.

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Das Buch basiert auf meinen Erfahrungen beim “Eine neue Version ist verfügbar”-Projekt sowie auf den Lehren, die ich aus dem loading-Fragebogen gezogen habe. Angereichert wird das Buch durch zahlreiche Interviews mit erfolgreichen Projekt-Startern aus Deutschland, die erzählen wie sie ihr Fundingziel erreichten.

Das Buch erscheint bei Edition Octopus, die zum Verlag Monsenstein und Vannerdat gehört. Tom Hillenbrand stellte die Verbindung nach Münster her als wir mal über Selfpublishing sprachen (Tom ist einer der Drachenväter, die auch im loading-Fragebogen vorkamen) denn dort wird auch das Angebot ruckzuckbuch.de realisiert, das Selfpublishing zu (soweit ich das beurteilen kann) für Autoren guten Konditionen bietet. Die Gespräche mit Verlagschef Johannes Monse liefen jedenfalls von Anfang an sehr gut, so dass er mir recht früh das Angebot machte, an einer Kooperation mit dem Dortmunder Dienstleister readbox teilzunehmen. Dort zeigt mir nun Steffen Meier wie eBook-Publishing auch abseits von Amazon funktioniert. Die Antwort zu dem vorliegenden Buch steht aus deren lautstark angekündigtem Lektorat übrigens immer noch aus.

Auf die Idee, ein solches Buch zu verfassen, kam ich übrigens weil sich Anfragen von Menschen häuften, die über Crowdfunding-Projekte nachdachten. In den meisten Fällen motivierte ich sie, die Ideen in die Tat umzusetzen – es fehlte aber ein Ratgeber, den ich mit meiner Motivation verbinden konnte. So bekamen einige (die ich damit jetzt halböffentlich unter Druck setzen will) das Manuskript zugeschickt. Alle anderen, die überlegen, ob sie ein Crowdfunding-Projekt starten wollen, können jetzt dieses Buch kaufen: 22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding

loading: Kancha (reloaded)

Vor einem Jahr hat Tobias Gerhard schon mal den loading-Fragebogen ausgefüllt – jetzt habe ich ihm die Fragen (etwas verändert) nochmal geschickt. Denn sein Projekt Kancha geht in eine weitere Runde.

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Was ist seit dem letzten Mal passiert?
Letzten Sommer haben wir die erste Kollektion Nomaden-Sleeves für Laptops, Tablets und Smartphones aus Kirgistan nach Deutschland gebracht. Seitdem haben wir weitere Designs entwickelt, unsere Handwerker im Ausbau ihrer Werkstätten begleitet, in Bishkek Netzwerktreffen für angehende Sozialunternehmer organisiert und jetzt stellen wir via Crowdfunding die neue Kollektion Portemonnaies vor – im bewährten KANCHA-Design aus Leder und Filz.

Was hättet ihr gerne damals schon gewusst?
Dass alles länger dauert als geplant und man einen langen Atem behalten muss. Wobei… vielleicht ist es auch besser, dies vorher nicht zu wissen. Wer weiß, ob wir sonst die Energie gehabt hätten, überhaupt erst anzufangen und so weit zu kommen wie wir jetzt sind.

Wen wollt ihr jetzt erreichen?
Wir machen was wir machen für die “urbanen Nomaden”. Also Menschen, die gern über den Tellerrand blicken und unterwegs sind; die Möglichkeiten ergreifen, wenn sie sich bieten; die auf moderne Technik und schönes Design ebenso wenig verzichten können wie auf eine Wanderung durch die Natur. Wir glauben, dass ein bisschen Nomadentum in jedem von uns steckt.

Wie geht es weiter?
Wenn das Crowdfunding Erfolg hat, werden wir innerhalb weniger Wochen die Portemonnaies an die Unterstützer ausliefern können. Anschließend werden wir fleißig weitere Produkte entwickeln, Sozial- und Umweltstandards entlang der Wertkette verbessern und die Geschichte unserer Produkte, unserer Hersteller und unseres Produktionslandes Kirgistan auf der Webseite www.kancha.de erzählen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass das Leben am vermeintlichen anderen Ende der Welt gar nicht so anders ist, wie man meinen mag. Zentralasien ist beispielsweise nur in deutschen Medien präsent, wenn es über Revolutionen oder Ähnliches zu berichten gibt. Dabei übersieht man leicht, dass die Länder der Region dennoch durchaus lebenswert (für die Menschen dort) und sehenswert (für Touristen) sind. Ich kann Kirgistan – mit seinen weitreichenden Bergen, mit seiner herzlichen Gastfreundschaft, mit seiner außergewöhnlichen Nomadenkultur – absolut als Reiseland empfehlen.

>>> Hier das zweite Crowdfunding von Kancha unterstützen!

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loading: QUIZmag

Ein Rätselheft auf hohem Niveau – das ist der Plan von Maik Zehrfeld. Auf Startnext versucht er Leser davon zu überzeugen, sein neues Format zu kaufen. Er hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Der Rätsel-Langeweile ein Ende. “QUIZmag” bringt Unterhaltung und Beschäftigung auf Reisen, dem Sofa oder in der Bahn, wo konventionelle Rätsel-Heftchen versagen und langweilen. Es verbindet neue und klassische Rätselformen mit Lifestyle- und Popkulturthemen, in hochwertiger Magazinform gedruckt. Kein Schwarz-Weiß-Billigpapier, keine wiederholenden Rätselformen oder gar Lösungen, keine ukrainischen Nebenflüsse. Hier gibt es Game of Thrones-Kreuzworträtsel, anhand von Grundrissen zu erratende Serienwohnungen oder um die Ecke gedachte Fußballbilderrätsel. Halt alles für coole Köpfe!

Warum machst du es (so)?
Ich habe bei Flug- oder langen Zugreisen immer ganz gerne ein Rätselheft gekauft, mich jedoch nach drei Seiten gelangweilt. Mir fehlte die coole, hochwertige Alternative, für die ich auch gerne mal eine Münze mehr investiere, sie dann aber auch nicht auf dem Bahnsitz liegen lasse, sondern mit in mein Wohnzimmer nehme und Freunden zeige.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle, die sich mit aktuellen Popkultur-Themen befassen oder einfach nur unterhalten und inspiriert werden wollen mit einem innovativem neuen Format, das es so schlichtweg nicht gibt.

Wie geht es weiter?
Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne über Startnext, die den Druck einer möglichen Erstauflage realisieren soll. Parallel wird das Heft fertig gestellt (etwa 60 Seiten existieren bereits) sowie Vertriebsmöglichkeiten geklärt. Dazu wird Online auf QUIZmag.de, Facebook oder Twitter bereits fleißig mit den coolen Köpfen interagiert. Verläuft alles planmäßig, soll QUIZmag quartalsweise zu einem Verkaufspreis von 5€ erscheinen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es QUIZmag gibt – als Idee. Damit es realisiert wird, muss diese in die weite Welt hinaus geteilt werden – und unterstützt. Und dann haben wir die Welt ein klitzekleines bisschen weniger langweilig gemacht.

>>> QuizMag hier auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: godeepr

Wie kann sich Journalismus im digitalen Zeitalter finanzieren? Diese Frage taucht immer wieder in diesem Blog auf und beschäftigt die Branche seit langem. Ein Berliner Startup versucht sich jetzt an einer Antwort: godeepr will nach eigenen Angaben, “ein dem digitalen Medium angemessenes Geschäftsmodell für bezahlten Journalismus etablieren” – im Internet.

Armin Eichhorn von godeepr hat den loading-Fragebogen beantwortet.

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Was macht Ihr?
Tiefgründigen, unabhängigen und leserfinanzierten Journalismus in digitalen Formaten. Jeder Artikel entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen freien Autoren und unseren Designern. Die Kombination von tiefgründigem Text und bereichernden digitalen Elementen macht jeden Artikel zu einem echten Leseerlebnis. Es werden nur die Artikel tatsächlich geschrieben, für die eine ausreichende Anzahl an Lesern mindestens einen Euro bezahlt hat.

Warum macht Ihr es (so)?
Wir lieben gut recherchierte und wunderschön aufbereitete Geschichten. Die Printausgabe der National Geographic sei lobend erwähnt: Hier wird man in Themen hineingezogen, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass sie existierten. Im digitalen Raum sind wir mit den bisherigen Angeboten der etablierten Verlage leider überhaupt nicht zufrieden. Nervige Werbung, grundhässliche Websites und eine mediokre Themenwahl vermiesen uns als Lesern viel zu häufig den Journalismus. Kein Wunder, dass so viele unserer Zeitgenossen keine (Digital-)Abos haben!
Wir kommen aus der Welt des Digitalen und der Gründerszene. Wir wollen nicht den Journalismus an sich retten – Vieles ist ja gut. Vielmehr möchten wir diejenigen, denen diese Art Qualitätsjournalismus wichtig ist, zusammenbringen. Durch die Leserfinanzierung, die einhergeht mit der Auswahl der Artikel durch die Leser, bauen wir ein solides Geschäftsmodell mit wachsender Stammleserschaft auf.

Wer soll das lesen?
Thematisch sind wir völlig offen. Da schwingt auch ein stückweit Idealismus mit: Die Themenauswahl geschieht an uns vorbei zwischen Lesern und Autoren, jedes Thema ist möglich. Es gibt bei uns weder einen Chefredakteur, der einen Artikel noch kippen kann, noch “Werbepartner” die uns finanzieren und auf extravagante Abendessen einladen. Sowohl die Themenauswahl als auch die Finanzierung kommt bei uns von den Lesern, also denjenigen, für die der Journalismus eigentlich existiert. Je mehr Artikelvorschläge hinzukommen, umso mehr Leser werden ein Thema finden, das ihnen zusagt.

Wie geht es weiter?
Bald wird der erste Artikel veröffentlicht! Jeder, der für ihn bezahlt hat, wird sehen, wie wir uns den Journalismus des 21. Jahrhunderts vorstellen. Gleichzeitig werden weitere Artikelvorschläge online gehen. Interessierte Journalisten und Themenexperten können uns gerne kontaktieren.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Journalismus digital aufzubereiten, das kann so viel mehr sein als eine Fotostrecke einzubinden und ein Video zu verlinken! Wollen wir die Medienbranche umkrempeln? Vielleicht.


>>> Hier geht’s zur Startseite von godeepr


Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: One Earth Kids

Ein Magnet-Spielbuch im XXL-Format wollen die Macher des Projekts One Earth Kids herausbringen. Dafür haben die Salzburger eine Crowdfunding-Projekt auf Startnext begonnen. Reingard Meiche hat den loading-Fragebogen beantwortet

Was macht Ihr?
eoVision ist ein Salzburger Unternehmen, das eigentlich Satellitenbilder & Geo-Information bereitstellt. Da wir aber alle einfach fasziniert von den wunderschönen Bildern der Erde sind, haben wir irgendwann begonnen auch Bildbände herauszugeben. Bisher sind es drei: one earth, Human Footprint und Untouched Nature.
Seit ca drei Jahren ist der Wunsch da, diese tollen Bilder auch Kindern zu zeigen.
Judith Grubinger-Preiner, meine Kollegin hier und die hauptverantwortliche des Projekts, hatte die Idee eine Art Kinder-Atlas zu machen.
one earth kids ist eine riesengroße, magnetische und faltbare Karte mit Satellitenbildern der Erde und über 150 Magneten mit denen die Kinder die Welt spielerisch entdecken können.

Wo wachsen Bananen? Wo werden unsere Jeans genäht? Wo gibt es Tiger? Welche Sprache wird in Kanada gesprochen?
one earth kids soll Kindern nicht nur die Erde bzw. Geographie näher bringen sondern ihnen die Möglichkeit geben, globale Zusammenhänge spielerisch verstehen zu lernen.
Mit den Magneten aus unterschiedlichen Themenbereichen kann das ganze Buch bespielt werden: die Kinder können überlegen was sie gerade in der Hand halten und selbst platzieren, wo es hin gehört. So wird vernetztes Denken gefördert und das Interesse dafür geweckt, was alles auf der Welt passiert.
Das Buch ist auf beidseitig bedruckt: mit einem Satellitenbild der Erde und auf der anderen Seite mit einem großen Satellitenbild von Europa inklusive Landesgrenzen.

one earth kids wird mit 150 Magneten aus 7 Themenbereichen geliefert: Tiere, Geographie, Natur, Bauten & Sehenswürdigkeiten, Pflanzen & Landwirtschaft, Globalisierung, Mensch & Kultur.
Weitere Magnete können jederzeit nachbestellt werden und die Sets zu den einzelnen Themen erweitert werden – etwa mehr Tiere, mehr exotische Pflanzen, etc. So passt sich das Buch dem Lernfortschritt und Wissen der Kinder an.

Warum macht Ihr das (so)?
Kinder wollen selber machen, selber ausprobieren, selber herausfinden, wie etwas funktioniert. Leider neigen wir dazu, Kindern (und anderen) alles fix und fertig vorzusetzen. Hirnforscher schreiben, dass Erwachsene mit ihrem überschäumenden Wissen die Neugierde und Begeisterung der Kinder geradezu ersticken.
Wir sollten die Kinder eigentlich eher inspirieren und zum Forschen motivieren, als ihnen Komplettlösungen zu servieren. Lasst eure Kinder raten, schickt sie einfach mal zum Bücherregal um ihre Neugierde zu stillen, lasst sie ausprobieren – das ist regelrechtes Kraftfutter für kleine Entdecker.
Dieses „entdeckende Lernen“ anstelle des veralteten, „vorgekauten“ Wissens unterstützt die individuelle Entwicklung der Kinder. Sie lernen dadurch intensiver und mehr. Allerdings bestimmen sie dabei in hohem Maße selbst, was sie wann und wie tatsächlich aufnehmen.
Ein solches Buch zu produzieren ist sehr kostspielig. Um die Idee one earth kids dennoch umsetzen zu können, haben wir uns dazu entschieden eine Crowdfunding Kampagne zu starten. Dies bedeutet, dass jeder, der die Idee toll findet mit helfen kann, dass das Buch tatsächlich produziert wird. Vereinfacht ausgedrückt: Sie können Ihr one earth kids bereits vorbestellen und dadurch die Produktion überhaupt erst ermöglichen.

Wer soll das anschauen?
Wir glauben, dass jeder der Kinder, Enkel, Nichten & Neffen hat, sich für das Buch interessieren kann. Ebenso Pädagogen für das Kindergarten- Vor- und Volksschulalter.

Wie geht es weiter?
Derzeit haben wir neue Materialen usw. bekommen und haben uns endlich für einen Lieferanten entschieden und gestern einen Dummy „gebastelt“. Derzeit arbeiten wir mit einer Grafikerin & Illustratorin am Cover und dem Design für das Beiheft. Wir diskutieren gerade die einzelnen Symbole für die 150 Magnete, was können wir aufnehmen, was muss draußen bleiben, welche Symbole drücken am besten die Themen aus, die wir suchen…
Am 15. Juli ist das Crowdfunding zu Ende, wenn alles gut geht soll Ende Juli das Buch in Produktion gehen und im Herbst im Handel und online bei uns erhältlich sein.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es ist nicht so, dass wir das buzz-word „Nachhaltigkeit“ riesengroß auf dieses Projekt schreiben wollen, doch wir sind überzeugt davon, dass es ein sehr wichtiges Thema ist und wir möchten die Sinne der Kinder dafür schärfen. One earth kids soll zeigen wie groß, wunderschön und vielfältig die Welt ist, was jeden Tag rund um den Globus passiert – es gibt so viel Wunderbares zu entdecken und die Kinder sind begeistert davon, wie alles zusammenhängt. Aber eben auch, dass es negative Seiten gibt und wir vorsichtig sein müssen, wie wir mit der Erde umgehen. Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und fair trade können Kinder nur verstehen wenn wir ihnen erzählen wie die Dinge zusammen hängen. Solche Sachen kennen zu lernen, macht natürlich viel mehr Spaß, wenn es mit spielen und entdecken verbunden ist.

>>> Hier kann man das Magnetbuch auf Startnext kaufen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: #paulaliebtdich

Ein Auslöser für das Projekt #paulaliebtdich war dieser Facebook-Eintrag und die zahlreichen Reaktionen darauf – das erzählt Paula Lambert auf der Startnext-Seite zu #paulaliebtdich, einer Bewegung, “deren Ziel es ist, Frauen (und Männern) ein gesundes Selbstbild und Selbstliebe beizubringen.”

Paula Lambert hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich bin Autorin, Kolumnistin der GQ und TV-Host, wie das heute so heißt. Im Wesentlichen berate ich die Menschen seit fast zehn Jahren in sexuellen Fragen und schreibe darüber. Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich noch so viele Tipps geben kann, die nur alle nicht helfen werden, wenn die Menschen sich selbst im Grunde ihres Herzens nicht lieben können. Es hilft ja nichts, sich in allen möglichen Positionen zu winden und dem Orgasmus nachzujagen, wenn das Grundsätzliche nicht stimmt. Dann stieß ich auf das Video der Australierin Taryn Brumfitt, die darin ihren Kampf mit sich selbst beschreibt und ich merkte, dass mich das Thema sehr anfasst. Ich zum Beispiel werde überraschend häufig beschimpft für meine Figur. Ich hatte eine Agentin, die mir gesagt hat: So wie Du aussiehst, bist du nicht vermittelbar. Aber was ist mit den Frauen und Männern, die nicht die Möglichkeit haben, damit umzugehen, weil sie schüchtern sind oder wirklich gebrochen? Diesen Menschen möchte ich eine Stimme geben. Weil das Leben zu kurz ist, um es damit zu verbringen, sich selbst nicht zu mögen.

Warum machst du es (so)?
Ich habe überlegt: Wie kann dieses Umdenken, das so dringend nötig ist, eine nötige Massenwirkung bekommen? Das geht gut über einen Film, in dem ich klären will, wann der Bruch kommt in der Selbstwahrnehmung? Wer beeinflusst unsere Selbstwahrnehmung? Und Wie sieht der Weg aus in eine gesunde Selbstwahrnehmung?

Wer soll das anschauen?
Alle, die das Thema auch nur im entferntesten tangiert. Nichts ist wesentlicher als Selbstliebe.

Wie geht es weiter?
Ich versuche, das Crowdfunding erfolgreich abzuschließen! Dann geht es sofort in die Produktion.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es sich am meisten lohnt, in sich selbst zu investieren. Soll ich ein paar weise Sprüche loslassen? Es muss selbstverständlich werden, schon als Kind zu lernen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und nicht normiert werden kann. Und dass der erste Schritt zu einem erfolgreichen Leben der sein muss, mit sich selbst Frieden zu machen.

>>> #paulaliebtdich hier auf Startnext unterstützen!

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loading: ProtonMail

Die Antwort auf die Frage warum vergleichweise wenige Menschen verschlüsselte Kommunikation nutzen, lautet oft: Weil leicht benutzbare Angebote fehlen. Die Gründer des Dienstes ProtonMail wollen das jetzt ändern: mit einer Crowdfunding-Aktion auf IndieGogo sammeln sie das nötige Budget, um ein Mail-Angebot zu realisieren, das so einfach zu bedienen ist wie Hotmail oder Gmail – aber auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzt.

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“E-Mail als sicheres Medium der Kommunikation ist grundlegend beschädigt”, schreiben die Macher von ProtonMail in ihrem Blog. Es gibt zahlreiche Ansätze, darauf zu reagieren und leicht bedienbare Verschlüsselungen zu realisieren. Kullo und Tutanota zählen dazu – und jetzt ProtonMail, das mit den Angeboten unseen.is oder Lavaboom vergleichbar ist. Das Privacy Handbuch urteilt über diese Dienste: Sie “bieten viele Vorteile für Normalanwender, die ihre E-Mails bisher im Webinterface von GMail, Yahoo! oder Hotmail bearbeiten. Sie sind allerdings nicht State-of-Art im Bereich anonyme, unbeobachtete Kommunikation.

Vielleicht ermöglichen sie aber einen leichten Zugang zum Thema Verschlüsselung für Normalanwender. Jedenfalls hat ProtonMail-Gründer Andy Yen, dem ich den loading-Fragebogen geschickt habe, die Fundingsumme von 100.000 Dollar bereits weit überschritten. Fast 4000 Menschen unterstützen das Projekt von Andy Yen und seinen Kollegen, die zum Teil am Kernforschungszentrum Cern in der Schweiz arbeiten. Andy schreibt:

Wir mögen die Idee des Crowdfundings weil wir so das Budget erhalten, um den Dienst zu entwickeln – ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren weil wir Teile des Unternehmens verkaufen müssten. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass kommerzielle Interessen niemals Kontrolle über unser Unternehmen bekommen – und wir können dafür sorgen, dass die Privatsphäre der Nutzer tatsächlich oberste Priorität hat.

Statt die weiteren Fragen aus dem loading-Fragebogen zu beantworten, verweist er auf das Presse-PDF und die zahlreichen Berichte über ProtonMail – zum Beispiel bei Forbes, PC Welt, t3n und bei der NZZ.

>>> ProtonMail hier auf IndieGogo unterstützen

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