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loading: Looking Into Black Boxes

Für das Projekt “Looking Into Black Boxes” will Reporterin Fiona die schwarzen Kisten der Computerisierung öffnen. So steht es auf der Krautreporter-Seite, die Dirk Herzog eingerichtet hat. Er schreibt über das Ziel der “neuen Webvideo-Reportagereihe über die Computerisierung unseres Alltags”: “Wir wollen herausfinden wie Maschinen und Programme unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben schon jetzt verändert haben.”

Ich habe Dirk Herzog den loading-Fragebogen geschickt.

Was macht du?
Gemeinsam mit Jan Rödger betreibe ich die Filmproduktion 6sept13 und arbeite als Dokumentarfilmer. Bei den Recherchen zu einem Dokfilm über Alghorithmen und Gesellschaft habe ich Fiona, die auch den Podcast n00bcore.de betreibt getroffen. Wir haben festgestellt, dass es für uns viele thematische Überschneidungen gibt und starteten dann recht schnell das Projekt Looking Into Black Boxes.

Warum machst du es (so)?
Zuerst liegt uns das Thema am Herzen. Wir sind selbst neugierig wohin uns die Videos bringen werden. Darüber hinaus glauben wir, dass es eine gewisse Dringlichkeit gibt, das Zusammenspiel von Computer und Gesellschaft besser zu verstehen und das Thema für möglichst viele verständlich aufzuarbeiten. Es klafft da eine große Lücke zwischen den Entscheidungen, die Experten treffen und denen, die es dann betrifft.
Crowdfunding war für uns ein schnelles Werkzeug zwei Dinge gleichzeitig zu tun: Zum einen heraus zu finden, wie groß das Interesse an so einem Format ist (und nach der großen Resonanz der ersten Tage können wir sagen: Ja, es gibt großen Bedarf). Zum andern können wir so eine Basisfinanzierung für den Start des Projekts auf die Beine stellen. Und zwar ohne die teils langwierigen Antragswege, wie man sie im Kulturbereich kennt und ohne Einschränkungen, die manch ein einzelner Geldgeber vielleicht durchsetzen könnte. So sind wir sofort und direkt unserm Publikum verpflichtet und das ist klasse.

Wer soll das anschauen?
Unser Projekt ist für Leute, die mit uns die Ahnung teilen, dass das Leben mit Computern unser Zusammenleben komplett verändert. Und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern gerade jetzt. Die Videos sind gedacht für Leute, die mehr darüber wissen wollen, wo und wie diese Veränderungen stattfinden. Um dann besser entscheiden zu können, wie man mit diesen Veränderungen umgehen will.

Wie geht es weiter?
Stichtag der Kampagne ist der 11.05. Wir hoffen bis dahin noch viel viel mehr Leute zu erreichen, auch über den Kreis der Überzeugten und Netzaffinen hinaus (von denen wir dankenswerterweise schon enorme Unterstützung erhalten haben) In der Zuversicht, dass das Crowdfunding den Start der ersten Videos ermöglicht, glauben wir das “Looking Into Black Boxes” ein längerfristiges Projekt, dann vielleicht auch mit Partnern, werden wird. Den Youtubekanal auf dem die Videos laufen werden, gibts auf jeden Fall und kann hier auch schon abonniert werden.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Man sollte sich mehr bewusst darüber sein, dass Rechner und ihre Daten erstmal weder gut noch böse sind, und auch nicht einfach mal so helfen oder schaden. Sondern dass es in der Regel immer noch Menschen sind die entscheiden, wie und wo Computer genutzt werden. Wie das in Zukunft sein wird, liegt wohl auch an Entscheidungen, die wir jetzt alle treffen.

>>>> “Looking Into Black Boxes” hier auf Krautreporter unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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loading: Rock Bottom

In den Projekten, die im loading-Newsletter vorgestellt werden, geht es immer auch um Kunst und Geld. Im Fall von Rock Bottom ist das auch das inhaltliche Thema. In der “Rock Bottom – Songs of no money” genannten Dokumentation stellen Marc Helfers und Martin Groß die wahren Helden des weltweiten musikalischen Untergrunds vor. Dass es dabei nicht immer um die großen Bühnen und das große Geld geht, verrät bereits der Untertitel, der den Film als eine “feature documentary about poverty and Rock´n´Roll” beschreibt.

Ich habe Martin Groß den loading-Fragebogen geschickt.

Was machst du?
Mein Kollege Marc Helfers und ich betreiben die Neue Stereo Filmproduktion. In unserer täglichen Arbeit werden wir von Plattenfirmen, Musikern, Veranstaltern, ect. gebucht um Musikvideos oder auch dokumentarische Arbeit für Promonutzung, Bonus DVDs, etc zu produzieren.
Das ist auch super und macht Spaß, aber mit dem Projekt “ROCKBOTTOM – Songs of no Money” wollen wir mal auf die andere Seite gucken. Dahin, wo es eben keine Plattenfirma und kein Geld gibt, aber trotzdem viel Talent der Musiker, die wir portraitieren wollen. Deshalb sind wir jetzt bei Indiegogo

Warum machst du es (so)?
Das schliesst nahtlos daran an. Wir haben halt keinen Auftraggeber für das Projekt und wollen zum jetzigen Zeitpunkt auch gar keinen haben. Es soll ein freies Projekt sein und an der Geschichte ausgerichtet sein. Nicht daran, dass wir irgendwelche Bedürfnisse von Kunden erfüllen müssen. Deshalb bitten wir die potentiellen Zuschauer des Films um Unterstützung für die sie aber auch etwas bekommen. Zum Beispiel den fertigen Film im nächsten Jahr oder auch einiges andere…

Wer soll das anschauen?
Den Film sollen sich dann alle angucken, die sich für Musik interessieren und gerne abseits des Mainstreams und der ausgetretenen Pfade bewegen.

Wie geht es weiter?
Die Kampagne läuft nun seit ein paar Tagen. Wir haben sehr positive Resonanz von Medien, Blogs, Radiosendern, etc, die darüber berichten und berichten werden und machen diesbezüglich weiter Wirbel…
Zudem sammeln und verbreiten wir Unterstützer-Botschaften von Musikern mit denen wir sonst arbeiten und die das Projekt gut finden: Maxim, Tocotronic, Malia, Andreas Bourani, Erik Langer von Kettcar, Josephine und einigen anderen interessanten und prominenten Menschen aus unserem Umkreis,.B. Katharina Schüttler oder Hartje Andresen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es hängt an so vielen Faktoren, ob Musiker (und letzlich auch andere Künstler) kommerziell erfolgreich sind und nicht in erster Linie am Talent. Wir halten die Musiker aus unserem Filmvorhaben für sehr talentiert und glauben, dass sie eine größere Bühne verdient haben. Vielleicht ist es aber als Künstler auch grade gut, nicht kommerziell erfolgreich zu sein
und in die damit verbundenen Zwänge zu geraten…? Wir gehen mit dem Film unter anderem auf die Suche nach dieser Frage…

rockbottom

>>> Hier Rock Bottom auf Indiegogo unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



loading: PeterLicht “Live”

PeterLicht macht sein erstes Live-Album. Mit Euch. Krach, Musik und tonnenweise Worte.” Mit diesen Worten wird das Crowdfunding-Projekt von PeterLicht auf Startnext angekündigt. Der Musiker hat für sein Live-Album gerade die Fundingschwelle von 19.500 Euro überschritten – und hier den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich mache ein Live-Album, von der Musik und den Texten, die ich live spiele/spreche. Ich nehme auf und bringe raus. Das Album heisst “Lob der Realität”: Ich stehe auf der Bühne und lenke meinen Mund in die Nähe eine Mikrofons und fang an zu singen. Meine Idee von einem Lied, oder die Idee von einem Text, bekommt einen Körper.
Was ich mache? Ich hänge einen Körper an eine Idee. Oder einen Mund an ein Wort. Die Musik ändert sich dadurch, dass man sie live spielt. Sie wird anders. Die Lieder werden physisch. Mein Körper, mein Mund und meine Worte. Alles anders. (Lieder sind wie Menschen).

Warum machst du es (so)?
Ganz banal: die Plattenfirma wollte/ (wahrscheinlich auch: konnte) es nicht machen. Dann mach ich es eben selber, dachte ich.
Und es klappt. Jetzt haben wir den Sockel-Betrag eingesammelt, den wir mindestens brauchten. Großartig! Und jetzt freuen wir uns über jeden weiteren Euro, der noch zusammenkommt. Je mehr je besser. Damit können wir die Kosten decken, die noch nicht im Budget waren.

Warum mache ich das? Es ergibt sich eine Hoffnung: die Möglichkeit, selbstbestimmt zu handeln. Mit den Leuten, direkt für die Leute, für die die Musik und das ganze PeterLicht-Ding ja gedacht ist. Ich glaube/hoffe, die Zukunft der Musik / der Kunst / neuer Dinge + Ideen liegt hier. Wenn der Markt sich auflöst, muss etwas neues entstehen. Ich wünsche mir unendlich viele Projekte dieser Art auf der Welt. Demokratisch. Selbstbestimmt. Unabhängig. Es gibt kein Produkt mehr. Es gibt keine Markt mehr. Es gibt nur noch “Unterstützung”. Das fühlt sich ungewohnt an und irgendwie labberig. Aber auch direkt und frei.

Mein Gefühl ist ambivalent: Ich vermute, wir werden noch die Abschaffung vieler Märkte erleben. Und nicht nur in Kreativ-Branchen, die eigentlich niemand so richtig braucht. Sondern im ganz normalen Leben. Für jedermann. Brot ist umsonst. Die Bäckerei wird gefundet. Eine neue Technik kommt. Und schafft den Markt ab. Und jemand beint den Kadaver aus, der jetzt nutzlos herumliegt. Wieviele Menschen arbeiten bei Instagramm? Wieviele arbeiteten bei Kodak?). Und es entsteht Gewinn, den sich wer nimmt. Und die Zukunft gehört vor allen Dingen einem Phänomen: der Technik. Vielleicht geht es darum, die Dinge neu zu denken. Dass es kein Produkt mehr gibt. Aber: gibt es kein Produkt mehr? Auf der anderen Seite: Freude, dass es einen Weg gibt. Dass man unabhängig seine Ideen umsetzen kann. Dass es die Leute gibt, die mitmachen.

Wer soll das anhören?
Leute.

Wie geht es weiter?
In der Realität. Auf dem Boden der Tatsachen. Was man spürt ist eine Renaissance der Realität. Die Blasen platzen. Das Schöne an der Realität ist, dass sie einen Körper hat. Das Reale fühlt sich immer körperlich an. Das kann man loben. Das Furchtbare: es ist so real. Und: in der Welt des Realen hat das Absurde Konjunktur.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es heisst, der Applaus sei das Brot des Künstlers.
Ich seh das anders. Das Brot ist das Brot es Künstlers.

>>> Hier das Live-Album von PeterLicht auf Startnext kaufen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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loading: Universalcode 2

Vor drei Jahren begann Christian Jakubetz damit ein Journalismus-Lehrbuch für das digitale Zeitalter zu erstellen: Universalcode (an dem ich auch mitschrieb) erschien und erlangte gleich große Aufmerksamkeit. Jetzt plant Christian (mit dem ich persönlich bekannt bin) eine Fortsetzung: Universalcode 2 soll mittels Crowdfunding finanziert werden.

Als ich Christian den loading-Fragebogen schickte, bekam ich nicht nur seine Antworten zurück, sondern auch die Frage, ob ich bei Universalcode 2 als Autor dabei sein wolle. Ich sagte zu – genau wie der SZ-Kollege Stefan Plöchinger, Krautreporter-Gründer Sebastian Esser (hier ein Interview mit ihm lesen) und Marco Maas.

Was machst Du?
Die Fortsetzung des Buchprojekts “Universalcode”. Im ersten Teil haben wir mit insgesamt 18 Autoren ein Handbuch gemacht, wie man digitalen Journalismus aus handwerklicher Sicht macht. Das neue Projekt heißt “Universalcode2 – wie wir wurden, was wir sind”. Dort soll es um die Entwicklung der Medien aus grauen Analogzeiten bis heute gehen. Und
natürlich um die Zukunft: Wie geht es weiter und welche Chancen haben Medien und Kommunikation? Grundtenor: Wir möchten gerne Lösungen anbieten, lamentieren gilt nicht.
Zwischendrin möchte ich die Entstehung des Buchs immer wieder in meinem Blog, aber diesmal auch mit sehr vielen Videos dokumentieren. Mal schauen, vielleicht kann man die am Ende auch zu einem längeren Stück zusammenschneiden.
Zur Start-Finanzierung des Buchs gibt es jetzt ein Crowdfunding-Projekt bei “Krautreporter”.

Warum machst du es (so)?
Es gab schon beim ersten “Universalcode” ein Prinzip, das sich sehr bewährt hat: Ein Buch aus der Community für die Community. Nicht nur wegen der Finanzierung. Sondern auch inhaltlich: Ich glaube, dass der erste “Universalcode” völlig anders ausgesehen hätte, wenn wir nicht so viel Input von außen gehabt hätten. Das hat das Buch sicher besser gemacht. Ich glaube fest daran, dass das diesmal auch wieder so sein kann.
Bei der Finanzierung geht es mir vor allem darum, dass wir weitgehend autark und unabhängig von den Vorgaben eines Verlags arbeiten können. Und wer weiß, wie viel Zeit und Arbeit hinter einem solchen Projekt stecken und wie viel Geld man schon vorher investiert, der hat sicher auch eine Ahnung, dass unser Zielbetrag von 5000 Euro wirklich nicht
mehr ist als eine erste Projektbasis.
Trotz alledem: Ich kann mir keinen besseren Weg – und auch keinen anderen mehr – als diesen vorstellen, wenn es um das Verfassen solcher Bücher geht.

Wer soll das lesen?
Am besten alle, die mit Journalismus, Medien und Kommunikation zu tun haben. Ich glaube, dass es ein Buch mit dieser Ausrichtung über Medien nicht gab und vermutlich so schnell auch nicht geben wird. So. Das war jetzt das komplette Maß an Größenwahn, zu dem ich fähig bin.

Wie geht es weiter?
Erstmal den 18.4. abwarten. Dann endet das Crowdfunding-Projekt. Wenn “Universalcode2″ dort krachend scheitern sollte, dann kann man wohl davon ausgehen, dass das Interesse an diesem Buch doch nicht so groß
ist wie ich dachte. Was ja auch eine Erkenntnis ist. Falls das Crowdfunding klappt, dann geht es umgehend ans Schreiben. Ich hoffe, dass das Buch dann bis Ende 2014 fertig ist. Wer jemals ein Buch gemacht hat, weiß allerdings, dass bei solchen Terminen immer der Wunsch der Vater des Gedankens ist.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Journalismus alles mögliche ist. Nur nicht tot.

>>>> Hier Universalcode 2 bei Krautreporter unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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loading: Meta Morfoß

Wie kann man den Spaß am Lesen mit den Möglichkeiten der Technik verbinden? Mit Lesequest – sagen die Macher von Daktylos Media, die gerade auf Startnext die Meta Morfoß-App vorstellen. Nikolay Baranov, Anna Burck und Fabian Kern (Disclosure: Mit dem ich persönlich bekannt bin) haben deshalb den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was macht ihr?
Wir entwickeln Kinder-Apps für Tablets, die sich deutlich von dem unterscheiden, was zur Zeit auf dem Markt ist: Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten dieser für Heranwachsende so spannenden Geräte auszunutzen, aber gleichzeitig den Charakter des Lesens und die Faszination von Literatur zu erhalten. Unsere Produkte sollen sehr viel mehr sein als reine 1:1-Umsetzungen des Textes, aber auch keine reinen Spiele-Apps, wie sie in Massen in den App-Stores zu finden sind. Dazu haben wir ein eigenes Buch-App-Format entwickelt, die „Lesequest“. Für unsere erste Kinderbuch-App haben wir Meta Morfoß ausgesucht, eine sehr überraschende Erzählung des Schriftstellers Peter Hacks über ein Mädchen, das sich ständig in alles Mögliche verwandelt.

Mit unserer Lesequest holen wir gute Literatur aufs Tablet und wollen damit anspruchsvolle Inhalte für Kinder im Lesealter in die Stores bringen. Die Lesequest funktioniert so, dass man den Text liest und darin Schlüsselwörter findet. Wenn man diese Wörter antippt, werden die Illustrationen animiert, es passiert etwas in den Bildern und so kommt man in der Geschichte weiter. Die Bilder dafür schafft der Illustrator und Animator Max Litvinov aka KClogg.

Warum macht ihr es (so)?
Zuallererst machen wir etwas, was uns Spaß macht – die verlegerische Arbeit auf neue Wege für die Produktion und Verbreitung von Inhalten zu bringen. Kindern wird heute so viel Zerstreuung und Ablenkung geboten, aber wenig Inhalte, die auf spielerische Weise einen Bezug zu Kultur, zu neuem Wissen schaffen. Mobile Geräte sind für Kinder so faszinierend, dass diese, wenn sie die Wahl haben, lieber zum Tablet als zum Buch greifen. Wir haben uns gefragt: Wie lässt sich diese Technikfaszination mit dem Spaß am Lesen verbinden? Wie kann man Kinder für gute Literatur begeistern? Inhalte und Informationen können heute auf so spannende und abwechslungsreiche Weise vermittelt werden. In den Stores findet man für Kinder im Lesealter auf Deutsch keine innovativen Buch-Apps. Wir füllen diese Lücke. Wir möchten für die heutigen Kinder, die selbstverständlich mit dem Tablet aufwachsen, eine Brücke zum Lesen schlagen. Lesen ist und bleibt eine elementar wichtige Technik. Wir wissen heute noch nicht, wohin sich das Lesen entwickelt, was mit dem guten alten gedruckten Buch passiert. Wir wollen es auch nicht ersetzen, sondern ergänzen.

In unseren Gesprächen mit Mediengestaltern und anderen Eltern ist uns klar geworden, dass diese Fragen viele Menschen bewegen. Wie sich Medien entwickeln, prägt eine Gesellschaft und ihren sozialen Zusammenhalt in ganz zentraler Weise. Durch unsere Crowdfunding-Kampagne wollen wir nicht nur die Finanzierung unseres ersten Projekts realisieren, sondern auch so viele Menschen wie möglich an dieser Entwicklung teilhaben lassen. Wenn nicht wir die Zukunft gestalten, werden es andere für uns tun.

Wer soll das lesen?
Der Text selbst ist für Kinder ab acht Jahren geeignet, aber auch jüngere Kinder, die gerade erst Buchstaben und das Lesen entdecken, haben schon Spaß an der App. Außerdem ist sie auch für alle Großen gedacht, die Literatur lieben, die Peter Hacks als Schriftsteller oder, wenn sie ihn vielleicht schon als Dramatiker kennen, eine besondere Seite an ihm entdecken wollen, nämlich seine wunderbaren Texte für Kinder. Außerdem ist die App für Leute interessant, die auf originelles Konzept und Design für mobile Apps neugierig sind.

Wie geht es weiter?
Wir haben einen App-Prototypen erstellt, der rundum positives Feedback bekommen hat. Nun brauchen wir soviel Unterstützung wie möglich für unser Crowdfunding-Projekt auf Startnext zur Realisierung der Meta Morfoß App. Wenn unsere Kampagne erfolgreich ist, planen wir, die App im Herbst in die Stores zu bringen und auf der Frankfurter Buchmesse vorzustellen. Und wir möchten dann mit der Konzeption der nächsten Lesequests beginnen. Außerdem wollen wir auch gern eine Kinderbuch-App entwickeln, die Belletristik und Sachbuch miteinander verbindet.

Was sollten mehr Menschen wissen?
In unseren Augen wird durch die aktuelle Entwicklung der modernen Digitalmedien bestimmt, in welcher Wissens- und Erlebniswelt unsere Kinder in Zukunft aufwachsen werden. Wir möchten diesen Prozess aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass auch Medien wie eBooks und Apps mit derselben didaktischen Qualität und gestalterischen Perfektion entstehen, wie dies beim Kinderbuch in der Vergangenheit der Fall war. Wir freuen uns über jeden, der uns auf diesem Weg begleiten will, sei es durch die Unterstützung unseres Projektes, durch die kreative Auseinandersetzung mit unseren Ideen oder dadurch, dass die Crowdfunding-Community weiter zum Wachsen gebracht wird. Natürlich sollen viel mehr Menschen über unsere Crowdfunding-Kampagne für die Meta Morfoß App erfahren, damit wir Unterstützung bekommen. Crowdfunding ist eine Möglichkeit, die Welt in deiner unmittelbaren Umgebung besser zu machen, das in die Welt zu bringen, was du dir für dein Leben wünschst.


>>> Hier kann man die Meta Morfoss App direkt auf Startnext unterstützen

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



loading: Gutjahrs Geldpremiere

Eine neue Bezahlkultur im Web ist das Thema der loading-Serie. Bisher ging es dabei zumeist um Crowdfunding-Projekte. Dass man auch auf anderen Wegen eine neue Bezahlkultur starten kann, versucht Richard Gutjahr (Disclosure: mit dem ich persönlich bekannt bin) mit einem spannenden Experiment zu beweisen: Geldpremiere heißt der Blogeintrag, mit dem zeigen will, “dass man mit Journalismus im Netz sehr wohl Geld verdienen kann, wenn man seine Leser ernst nimmt.”

laterPay

Gemeinsam mit dem Münchner Startup LaterPay bietet Richard die Möglichkeit, Artikel in seinem Blog zu bezahlen. Er weist aber darauf hin: “Mein Blog wird auch künftig gratis sein. Ich werde manche Artikel lediglich mit einer Art “In-App-Purchases“ anreichern und auch mit anderen Bezahlmöglichkeiten experimentieren, die LaterPay ermöglicht. Beispielsweise schalten wir auch gleich die Rückgabe-Funktion frei. Wenn einem ein Text nicht gefallen hat, kann man sich den Betrag wieder erstatten lassen.”

Hier seine Antworten auf den loading-Fragebogen.

Was machst du?
Mit dem Projekt LaterPay möchten wir dem Leser endlich das ermöglichen, was er gerne täte, wenn man ihn nur ließe: für gute Inhalte im Netz zu bezahlen. Leider sind die bisherigen Bezahlprozeduren vieler Verlage eine Zumutung: zu kompliziert, zu umflexibel, preislich unattraktiv. Wenn ich mich für nur einen einzigen Artikel interessiere, werde ich genötigt, ein ganzes Heft oder gar ein Monatsabo abzuschließen. Das hat mit der Individualität des Webs und auch sonst mit dem 21. Jahrhundert wenig zu tun.

Warum machst du es (so)?
Als Journalist bin ich darauf angewiesen, dass ich für meine Arbeit (endlich wieder) angemessen bezahlt werde. Leider haben es die Verlage versäumt, ihren Lesern eine einfache und faire Bezahlmöglichkeit zu bieten. Stattdessen sollen jetzt Bezahlschranken die User zum Abschluss eines Abos zwingen. Ich halte das für den falschen Weg, vor allem wenn man bedenkt, dass die selben Verlage ihre Leser über Jahre hinweg zu Gratis-Konsumenten erzogen haben. Eine Zwischenlösung muss her, damit der User lernt, gute Inhalte im Web „Wert“ schätzen zu können.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle. Leser, weil ich denke, dass sie für gute Inhalte sogar gerne bezahlen würden. Inhalte-Anbieter (z.B. Journalisten) weil wir gelesen werden wollen. Anzeigenkunden, weil auch sie Reichweite brauchen und mit ihren Bannern nicht hinter einer Paywall verschwinden wollen. Und letzten Endes auch die Verlage, die über Micropayment die Möglichkeit schaffen, mittel- und langfristig wieder neue Abonnenten zu gewinnen.

Wie geht es weiter?
Wir starten mit LaterPay exklusiv bei mir im Blog, für das wir ein eigenes WordPress-Plugin geschrieben haben. Joomla und Drupal werden folgen. Verlage können sich über eine API-Schnittstelle andocken. Je mehr mitmachen, umso besser. Wichtig ist, dass wir niemanden bevorzugen: Jeder Anbieter, ob Blogger oder Verlag erhält dieselben Konditionen: Als Transaktionsgebühr fallen lediglich 15 Prozent an (vgl. Apple iTunes: 30 Prozent Provision bzw. 40 Prozent bei PayPal für Beträge unter 1 Euro).

Was sollten mehr Menschen wissen?
Micropayment funktioniert. Jahr für Jahr geben wir Deutsche rund 3 Milliarden Euro für SMS aus – und das obwohl es inzwischen unzählige Gratis-Textservices gibt. Die Menschen haben keine Probleme damit, im Netz zu bezahlen. Der Service muss nur einfach und transparent sein. Mit LaterPay wird Bezahlen im Netz so einfach sein wie das „Liken“ bei Facebook – und das schon für Summen ab 5 Cent!

>>> Hier geht es direkt zu Richards Blog – und hier zu LaterPay

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loading: I Am A Forest

In den vergangenen Wochen habe ich in Bezug auf mein Buch “Eine neue Version ist verfügbar” ein sehr schönes Erlebnis gehabt, das ich hier teilen und mit einer Bitte versehen will. Ich bin auf Menschen gestoßen, die das Buch nicht nur gelesen haben, sondern die Ideen darin in die Tat umsetzen: die Leipziger/Hamburger Band A Forest hat das Projekt I Am A Forest gestartet, über das sie auf der Website schreiben: “Die Bedingungen der Produktion und Distribution von Musik haben sich in den vergangenen 20 Jahren grundlegend verändert. Die größte Herausforderung dabei steckt nicht in der Technik, in MP3s oder Filesharing, sondern in unseren Köpfen. Wir, als Künstler, Produzenten und Vermarkter, müssen neue, passendere Wege finden, Musik unter digitalen Bedingungen zu veröffentlichen. I AM A FOREST ist ein Beitrag zu dieser neuen Kultur. Wir folgen sich neue Wege bahnenden Flüssen, lassen uns mitnehmen, lassen teilhaben.


Ich finde das Projekt ganz großartig und möchte es jedem sehr ans Herz legen. Nicht nur, weil ich Ideen aus Eine neue Version ist verfügbar in dem Projekt wieder erkenne, sondern weil A Forest neben kreativen neuen Ansätzen auch ganz einfach sehr schöne Musik machen. Deshalb habe ich Fabian Schütze den loading-Fragebogen geschickt, den er hier beantwortet.

Was macht ihr?
Mit dem Projekt I AM A FOREST versuchen wir ein neuen Weg zu gehen, wie man Musik machen, veröffentlichen und konsumieren kann. Ein Weg, der den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters gerecht wird, den Hörer Ernst nimmt, neue Ideen mit einbezieht und uns als Musiker das machen lässt, was wir wollen, lieben und können: Musik.

Warum macht ihr es (so)?
Wir sind unabhängige Musiker, gefangen in einem sehr starren System, das von wenigen großen Firmen kontrolliert wird. Die “alte” Idee physische Tonträger zu in möglichst hohen Auflagen zu pressen, dem “Kunden” ein fertiges Produkt mit viel Werbedruck zu verkaufen und ein Jahr später das nächste Album anzudrehen, ödet uns an. Die Menschen kaufen Musik als Mp3 bei iTunes, hören selbst zusammengestellte Playlisten auf Spotify, gehen auf Konzerte, wollen teilhaben. Wir möchten Musik machen, sie live spielen, mit den Leuten direkt in Kontakt kommen. Dass es dafür eine neue Idee braucht, dass diese Idee ohne internationale Großkonzerne funktioniert, dass man Musikbusiness auch anders, unabhängiger und unter Einbeziehung der Leute, die es möglich machen, nämlich Hörer und Konzertbesucher machen kann, versucht I AM A FOREST zu beweisen.

Wer soll das anhören?
Grundsätzlich jeder, der sich für Musik abseits des Mainstreams interessiert. Für diejenigen, die tiefer tauchen wollen, sich für den Prozess interessieren, teilhaben wollen, versuchen wir interessante Anknüpfpunkte zu bieten.

Wie geht es weiter?
Wir denken langfristig. Wir wissen, dass es am Anfang erstmal alles sehr kompliziert klingt, wir wissen, dass die Presse uns nach dem Tag der Albumveröffentlichung fragen wird und CDs bestellt. Obwohl diese Dinge mit I AM A FOREST für uns weit in den Hintergrund treten. Wir werden das unter allem Umständen so weiter machen. Wir treffen uns in einem Jahr und schauen uns an, was passiert ist. Mit uns. Mit der Musik. Mit der Welt.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass von einer CD, die 16,99 Euro auf Amazon kostet, höchsten 2,50 Euro beim Künstler ankommen. Dass 10 Euro für ein Konzertticket nicht 10 Euro für die Band sind. Dass Musik machen und davon leben wollen eine harte Sache ist. Dass es nichts Besseres gibt.

>>> Hier I Am A Forest unterstützen

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loading: Wie kommt die Note ins Konzert?

Kann man Crowdfunding auch in der Bildungsvermittlung einsetzen? Das Projekt Wie kommt die Note ins Konzert? will genau das mit Hilfe der Münchner Philharmoniker unter Beweis stellen. Worum es geht, erklärt Starterin Mona Horncastle im loading-Fragebogen



Was machst du?
Seit fast 10 Jahren kümmere ich mich im Horncastle Verlag um Bildungsvermittlung. Unsere Themen sind meistens kulturell: es geht um Kunst, Musik und Theater. Wir realisieren gemeinsam mit Museen, Theatern und Orchestern Bildungs-Workshops mit Kindern und Jugendlichen. Unser übergeordnetes Ziel ist ihr Interesse zu wecken – was nicht immer ganz einfach ist, dafür aber umso spannender, wenn am Ende sogar Begeisterung entsteht. Dafür wurden wir 2013 vom Bayerischen Staatsministerium ausgezeichnet.

Unser aktuelles Projekt Wie kommt die Note ins Konzert? ist ein musikalischer Bildungsworkshop mit den Münchner Philharmonikern und ihrem Education Programm Spielfeld Klassik. Wir „lauschen“ mit Fünftklässlern verschiedener Münchner Hauptschulen hinter die Kulissen eines Orchesters. Wir begleiten die Musiker bei den Vorbereitungen für die Aufführung des Kinderkonzerts „Die Waldmaus“. Wir begleiten sie ins Studio, wenn „Die Waldmaus“ als CD produziert wird. In einem Kompositions-Workshop mit dem Komponisten der Waldmaus, Franz-David Baumann erfahren wir, wie aus gedachten Noten Musikstücke werden. Und da „Die Waldmaus“ mit CD als illustriertes Buch erscheinen soll, dürfen wir dabei sein, wenn die Künstlerin Doris Eisenburger ihre Illustrationen entwickelt.
Teil aller Workshops ist außerdem, dass die Schüler ihre Erfahrungen mit Texten, Fotos, Audios und Filmen dokumentieren und darüber im Blog auf Startnext berichten. Aus diesen Beiträgen entsteht zum Jahresende ein E-Book, das kostenfrei im Internet zur Verfügung gestellt wird.

Warum machst du es (so)?
Das Projekt Wie kommt die Note ins Konzert? ist ambitioniert. Nicht nur weil unser Team aus 20 Menschen besteht, sondern auch, weil wir in neun Monaten mit fast 100 Schülern alle Facetten der Arbeit von Profimusikern miterleben und den teilnehmenden Kindern vermitteln, wie ein Buch entsteht. Aber genau das macht auch den Reiz des Projekts aus: wir geben viel Input und zeigen, wie sich dieser sinnvoll abbilden lässt und Leser findet.
Die Autorenschaft der Schüler ist ein ganz wesentlicher Bestandteil aller unserer Projekte, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Schüler der weiß, dass sein Name in einem Buch stehen wird, eine hohe Motivation hat, sich einzubringen. Vor allem in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus „Brennpunkschulen“ hat sich das bisher bewährt: die schulischen Leistungen steigen insgesamt. Die Arbeit im Team schafft Gemeinschaftsgefühl. Die Öffentlichkeit fördert Selbstvertrauen. Ernst genommen zu werden macht stolz.
Diese Art der Bildungsvermittlung funktioniert nur, wenn sich alle Beteiligten mit Herzblut engagieren – und wenn sich Projektpartner finden, die uns finanziell fördern. Meistens werden wir von Stiftungen, Vereinen und Unternehmen unterstützt. Aber eben leider nicht immer in dem Umfang der nötig wäre. Darum versuchen wir mit dem Projekt Wie kommt die Note ins Konzert? auf Startnext über Crowdfunding unsere Finanzierungslücke von 20.000 € zu schließen. Das sind 50% der Summe, die wir tatsächlich benötigen. Doch gerade weil dieses Projekt so viele Facetten hat, können wir auch spannende Dankeschöns anbieten: exklusive Treffen mit den Musikern, Teilnahme an den Workshops, Konzertkarten und natürlich alles rund um das Buch – Original-Illustrationen von Doris Eisenburger eingeschlossen. Viel Schönes für unsere Unterstützer – und für einen guten Zweck.

Wer soll dabei mitmachen?
Wer uns unterstützen wird – das ist eine spannende Frage. Wir hoffen auf die Menschen, die den Sozialaspekt des Projektes gut finden. Auf Musikliebhaber. Auf Menschen, die sich für Bildung einsetzen möchten. Diejenigen, die sensibel dafür sind, dass Bildung auch die Aufgabe von Bürgen ist. Und die Crowd natürlich, die wie wir alternative Wege geht, um ihre Anliegen zu finanzieren.

Wie geht es weiter?
Mit Bildungsprojekten!
Wer sich mit und für uns engagiert wird ab sofort auf startnext wöchentlich über unsere Workshops informiert. Die Filme und Texte der Schüler sind ab März online. Zur Abschlussveranstaltung, einem Konzert in München im November, gibt es das fertige Buch mit CD und eine Pressekonferenz, auf der die Schüler von ihren Erlebnissen berichten.
Und dann? Wir sind im Moment mit einigen weiteren Projekten mit so großartigen Partnern wie dem Museum für Ägyptische Kunst, der Buchmesse in Frankfurt, der europaweiten Bildungsinitiative we.learn.it, usw. aktiv. Wir wünschen uns sehr, dass uns die engagierten Partner nicht ausgehen – Ideen haben wir genug.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Bildung nicht exklusiv sein darf. Dass Bildung Spaß machen muss, um zu funktionieren. Dass funktionierende Bildung Zukunft schafft. Dass es uns gibt – genau darum und dafür.


>>> Hier Wie kommt die Note ins Konzert? auf Startnext unterstützen!

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loading: Substanz

Ein neues Wissenschaftsmagazin – das ist das Ziel von Georg Dahm und Denis Dilba. Die beiden Journalisten arbeiteten bei der Financial Times Deutschland und haben danach die Fail Better Media GmbH gegründet. In dieser Woche haben Dahm und Dilba mit dem Crowdfunding für ihr Wissenschaftsmagazin Substanz für Aufmerksamkeit gesorgt – und trotzdem noch Zeit gefunden, den loading-Fragebogen zu beantworten.

Was macht ihr?
Wir machen Substanz, ein wöchentliches Wissenschaftsmagazin, das nur als Bezahl-App erscheint. Die Geschichten darin inszenieren wir von Anfang an digital: Wir garnieren nicht einfach Print-Artikel mit Bildergalerien und Youtube-Filmen – wir verwenden HTML5- und Multimedia-Elemente als Teil einer sinnvollen Komposition, die auch lange Lesestücke Tablet-tauglich macht. Was noch wichtiger ist: Wir machen keinen Schreibtisch-Journalismus, wir erstarren nicht in Ehrfurcht vor Professorentiteln. Wir setzen auf zeitlose Themen abseits des Mainstreams, unsere Autoren sind vor Ort und bekommen Zeit zum Recherchieren. Wir werden reportagiger und porträtlastiger sein, als das im Wissenschaftsjournalismus heute üblich ist.

Warum macht ihr es (so)?
Weil wir glauben, dass eine solche kritische und lebendige Stimme im digitalen Gewühl fehlt. Weil wir die enormen Möglichkeiten nutzen wollen, die der digitale Wandel dem Journalismus bietet – wir wollen ausprobieren, wie wir große Lese-Geschichten auf Tablets und Laptops neu erzählen können.
Und weil wir nicht mehr darüber reden wollen, wie das Internet die klassischen Verlags-Geschäftsmodelle kaputt macht – wir wollen neue Geschäftsmodelle entwickeln, damit man vom Qualitätsjournalismus wieder leben kann.

Wer soll das lesen?
Wir schätzen, dass zuerst vor allem jüngere Leser zwischen 15 und 40 auf das digitale Format und diese im Wissenschaftsjournalismus ungewohnte Sprache einsteigen werden. Aber prinzipiell sind unsere Zielgruppe alle, die unterhaltsame und fundierte Wissenschaftsgeschichten lesen wollen. Schüler ebenso wie ihre Eltern und Lehrer. Studenten ebenso wie Postgraduierte und Professoren, die mehr lesen wollen als nur die Publikationen ihres Fachgebiets. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber auch nicht von Nachteil: Substanz-Geschichten respektieren Laien und Experten gleichermaßen.

Wie geht es weiter?
Unsere Crowdfunding-Kampagne läuft bis zum 22. März, dann werden wir einmal tief durchatmen und anschließend Substanz zur Marktreife bringen. Heißt: die App fertig entwickeln und Geschichten, Geschichten, Geschichten produzieren. Bei Substanz wird ja nicht nur die Recherche aufwändig, sondern auch die Gestaltung – besonders am Anfang, wenn wir unsere multimediale Bildsprache entwickeln.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wie wissenschaftlicher Erkenntnisfortschritt wirklich funktioniert. Wir glauben, dass man Wissenschaft nur dann versteht, wenn man die Menschen versteht, die sie betreiben. Mit all ihren Widersprüchen, ihren Förderern und Feinden, ihren Weltbildern und Visionen, ihren Triumphen und Niederlagen. Darum machen wir keine glatten Heldenporträts vom Herrn Professor im aufgeräumten und blau ausgeleuchteten Labor. Wir gehen dahin, wo gearbeitet wird, auch in die zweiten Reihe, zu den Doktoranden und Nachwuchsforschern, den Außenseitern und Überfliegern.


>>> Hier Substanz auf Startnext unterstützen!

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Pipes Box

Spätestens seit Google in dieser Woche den Smart-Home-Anbieter Nest kaufte, ist das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: Wie kann das Zuhause so smart werden, wie das Handy es heute schon ist? Eine Antwort auf diese Frage gibt Jan Krog derzeit in dem Crowdfunding-Projekt Pipes Box – das er im loading-Fragebogen vorstellt.

Was machst du?
Wir sind ein Team aus Warnemünde und entwickeln eine Technologie-unabhängige Smart Home Plattform. Entstanden ist das Projekt an der Uni aus der Fragestellung heraus, wie man auf einfache Art und Weise verschiedene Internetdienste, aber auch Smart Home Geräte verschiedener Hersteller miteinander kombinieren kann, ohne Programmieren zu müssen.

Warum machst du es (so)?
Smart Home wird immer populärer, denn die Voraussetzungen sind da: Smartphones und Tablets sind weit verbreitet und Hardware wird immer kostengünstiger.
Ein großes Problem des Marktes sind derzeit noch die vielen unterschiedlichen Standards, die sich nicht miteinander kombinieren lassen, sowie das mangelnde Wissen über die Möglichkeiten und den Nutzen von Smart Home. Dem wollen wir entgegnen mit einem konsequent Technologie-unabhängigen Ansatz und dem Konzept des PipesMarkets. Im PipesMarket kann man herumstöbern und findet für seine vorhandenen Geräte eine passende Anwendung oder man kann sich Inspirationen holen und schauen, was andere Nutzer bei sich umgesetzt haben und kann dies bei sich zu Hause mit seinen Geräte nutzen – mit nur einem Klick.

Wer soll das lesen?
Jeder, bei dem das Smartphone zum Zentrum des digitalen Lebensstils geworden ist und der Interesse am Thema Smart Home und der Erhöhung des Wohnkomforts hat.

Wie geht es weiter?
Bei Erfolg der Crowdfunding Kampagne, die wir derzeit auf Startnext durchführen, werden die ersten Boxen im März verschickt. Im Anschluss erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung: es werden neue Technologien eingebunden sowie Apps programmiert. Die Plattform wird für Drittentwickler geöffnet und unsere Open Source Strategie wird fortgesetzt. Wir sehen die PipesBox Software in der Zukunft auf Internet-Routern, Smart TVs oder NAS-Systemen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Smart Home ist viel mehr, als nur Licht per Smartphone an/aus zu schalten oder seine Heizung zu steuern! Es ist ein viel größeres Potential vorhanden, welches derzeit aufgrund der Herstellerabhängigkeit und der geschlossenen Systeme nicht ausgeschöpft werden kann.

>>> Hier kann man Pipes Box auf Startnext unterstützen!

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: