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loading: VfL Bochum Fotobuch

Regelmäßige Leser des Blogs wissen: Ich bin Fan des VfL Bochum – und ich interessiere mich für Crowdfunding. Entsprechend begeistert habe ich das Startnext-Projekt VfL Bochum Fotobuch des Fotografen Tim Kramer unterstützt – und ihm direkt danach den loading-Fragebogen geschickt.

Was machst du?
Ein Crowdfunding bei Startnext zur Teilfinanzierung eines Fotobuchs zum VfL Bochum 1848. In dem möchte ich verschiedene Sichtweisen auf Spieler und Verein präsentieren.

Warum machst du es (so)?
Um einen Teil der Produktionskosten decken zu können.

Wer soll sich dafür interessieren?
Angesprochen sind VfL-Fans, die einen Einblick in den Welt der Spieler und den Verein erhalten wollen. Auch darf sich derjenige angesprochen fühlen, der Interesse an der Fotografie hat.

Wie geht es weiter?
Nach Abschluss des Crowdfunding wird im September/Oktober mit der Produktion begonnen. Das finale Werk wird ab Oktober/November über vflbochumfotobuch.de vertrieben.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Was für tolle Menschen wir in der Mannschaft des VfL Bochum 1848 haben und was wir eigentlich für ein großes Glück haben, dass der gesamte Verein und ein Stadionbesuch so ist, wie er ist. Es sollten viel mehr dort mal vorbei schauen an den Spieltagen:-)

>>> Hier das Fotobuch auf Startnext bestellen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Tiny House

Zurück zur Natur – mit Crowdfunding. So könnte man das Projekt von Judith Anger vom WildnisKulturHof überschreiben. Sie hat den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machst du?
Ich betreibe den WildnisKulturHof im Südburgenland, Österreich, damit Menschen autarkes Leben und Selbstversorgung in wilder Natur erfahren können – jetzt bauen wir ein Tiny House zum Wohnen, um zu zeigen, dass Minimalismus und Reduktion auf das Wesentliche Freiheit bedeuten kann. Dafür crowdfunden wir momentan auf WeMakeIt

Warum machst du es (so)?
Weil die Zeit mehr als reif ist. Weil ich den Menschen zeigen will, dass es möglich ist und weil ich es selbst erfahren habe. Zurück zur Natur ist nicht nur ein Satz – es ist eine wichtige Lebenshaltung.

Wer soll das lesen?
Jeder, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, Entschleunigung, Ursprünglichkeit und Reduktion sucht und den Genuss der Einschränkung und des bewussten Verzichtes entdecken will.

Wie geht es weiter?
Das Projekt wächst und wächst – täglich werden mehr Menschen auf uns aufmerksam – nach dem Tiny House Bau planen wir einen autarken Energiewagen aufzustellen. Und den ersten WildnisKultur-Erdäpfelacker gibt es heuer auch noch!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass einfaches Leben den Genuss der Freiheit und Eigenverantwortung bietet.

Das Tiny-House-Projekt auf We Make It unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Kurzzug

„Wir upcyceln Material und recyceln Geschichte“ – mit dieser Formulierung bringt Jörg Schleburg von Kurzzug seine Idee auf den Punkt: Taschen aus den Sitzbezügen Münchner U-Bahnzüge. Mit dieser Idee ist Kurzzug noch bis April auf Startnext.

Jörg Schleburg hat den loading-Fragebogen beanwortet.

Was machst du?
Aus den gebrauchten Sitzbezügen der alten Münchner U-Bahnen produzieren wir limitierte Designertaschen. Mit Fingerspitzengefühl für die Zeit und einem feinen Händchen für das Design stellen wir einzigartige Taschen für eine einzigartige Stadt her. Wir upcyceln Material und recyceln Geschichte – die es so kein zweites Mal mehr geben wird.

Warum machst du es (so)?
Die Idee zu Kurzzug hatte ich schon vor mehreren Jahren. Ich saß in der U-Bahn und beobachtete die Mitfahrer. Dann fielen mir zwei junge Leute auf, die sich durch Zufall in der U-Bahn wiedergefunden haben. Sie besuchten früher die gleiche Schulklasse. Das war sehr schön zu beobachten. Währenddessen stellte ich mir die Frage, wieviele solcher Geschichten hier wohl passieren mögen. In den alten Wagons stecken ja 40 Jahre München: Menschen haben sich kennen, lieben und fürchten gelernt. Haben zusammen gefeiert: Sportereignisse, Oktoberfest oder das Leben. Haben gewonnen oder verloren. Frustration, Revolution, Leidenschaft. Olympiade, Schwabinger Schickeria, Uschi Obermaier, Monaco Franze. All das und noch vieles mehr haftet an diesen legendären Materialien.

Wer soll sich dafür interessieren?
Wir sind kein Massenprodukt und wollen das auch nicht werden. Wer das nachfühlen kann und will passt zu uns, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Herkunft…

Wie geht es weiter?
Wir glauben fest an die Idee, das Produkt spricht für sich selbst. Vor allem aber an das Interesse der Münchner und die, die München lieben. Denn München ist eine besondere Stadt mit besonderen Menschen. Diese wollen wir im März 2016 über eine Crowdfunding-Kampagne mit einbeziehen. Münchner und alle, die sich von der Idee begeistern lassen, können uns dabei helfen aus der kleinen Idee eine Marke entstehen zu lassen. Außerdem arbeiten wir jetzt schon parallel an weiteren interessanten Produkten die unsere Kollektion würdig erweitern.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Unser Grundmaterial, also die original gebrauchten Sitzbezüge der Münchner U-Bahnen sind endlich. Außerdem weist das Material unterschiedliche Eigenschaften auf. Zwei Faktoren, die unsere Originaltaschen zu Einzelstücken machen. Auch wenn wir unsere Produkte in Farbe und Form nicht verändern, trägt die Patina der verwendeten Bezüge dazu bei, dass sie nur in limitierter Stückzahl zu erhalten sind. Das original Kurzzug-Emblem aus Aluminium brandmarkt unsere limitierten Produkte. Jedes Produkt ein Unikat. Jedes Unikat eine Nummer – für sich.

>> Hier Kurzzug auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Der illegale Film

Ein unabhängiger Film über das Urheberrecht und eine Antwort auf die Frage: „Wem gehören die Bilder der Welt?“ – das ist das Ziel von Filmemacher Martin Baer. Noch bis 13. März läuft seine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Hier beantwortet er den loading-Fragebogen.

Was macht ihr?
„Der illegale Film“ soll der Frage nachgehen: „Wem gehören die Bilder der Welt?“.
Das geht von „Wer darf wen oder was fotografieren?“ über „Wer kontrolliert oder verwertet die schon vorhandenen Bilder?“ bis hin zu „Was geschieht in Zukunft mit Deinen Urlaubs- oder Profilfotos?“
In diesem Film berühren wir einige schwierige und hochumstrittene Gebiete wie etwa Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Copyright, Panoramafreiheit, Datenschutz. All das hat mit unserer Kernfrage zu tun: Wird so langsam jedes beliebige Bild und irgendwann der Anblick der ganzen Welt zur handelbaren Ware? Wer verfügt schon heute über die Bilder, deren schiere Zahl exponentiell zunimmt? Wer profitiert davon?

Warum macht ihr es (so)?
Wir wollen diesen Film möglichst unabhängig von den üblichen „Content“-Verwertern machen. Bei diesem Thema bewegen wir uns immer in den Grenzbereichen der komplizierten rechtlichen Lage. Deswegen scheuen zum Beispiel Fernsehsender vor dem Thema zurück. Und deswegen heisst unser Projekt „Der illegale Film“.

Wer soll das anschauen?
Alle, die Fotos (oder andere Bilder) machen, teilen, kopieren, ansehen, hochladen, ‚runterladen.
Und alle, die wissen wollen, was in Zukunft mit den Bildern passiert, auf denen sie selbst sind – sei es wissentlich (selfie), zufällig (selfies der anderen) oder insgeheim („Sie werden gefilmt“ – und zwar demnächst fast überall und pausenlos).

Wie geht es weiter?
Das ist ein ambitioniertes Ziel, wenn 1000 Unterstützer_innen je 30 Euro geben sollen. Vor allem, wenn man sich nicht schon vorher auf eine Seite stellen und laut FÜR! oder GEGEN! rufen möchte. Eine Woche haben wir noch, unser Sammelziel zu erreichen. Wenn es gelingt, fangen wir im Frühjahr an, den Film zu drehen.
Sollten wir das Spendenziel am Ende nicht schaffen, bekommen alle Unterstützer_innen ihren Einsatz zurück. Aber je länger unsere Kampagne läuft und je mehr Reaktionen kommen, desto überzeugter sind wir: Es ist wichtig, diesen „illegalen Film“ zu machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir haben bei unserer Crowdfunding-Kampagne für „Der illegale Film“ betont, dass uns ausser der Unterstützung durch Geld auch die Beiträge und Vorschläge der Unterstützer_innen wichtig sind.
Das hat zweierlei bewirkt: Heftige Kritik von denen, die uns verdächtigen, für oder gegen das Urheberrecht zu kämpfen. Wie wir aber im Teaser gleich zu Anfang sagen, stehen wir als Filmemacher zwischen den Stühlen. Es geht uns um weit mehr als nur ums Urheberrecht, und wir sind weit davon entfernt, dafür oder dagegen zu sein oder es abschaffen zu wollen.
Zum anderen schicken uns Unterstützer_innen interessante Hinweise, wo etwa Fotos gestohlen, missbraucht, verfälscht werden. Das sind viele weitere Argumente dafür, den „illegalen Film“ zu drehen.

Hier Der Illegale Film auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Der Kontext

Regelmäßige Leser*innen des Blogs wissen: ich habe große Sympathie für Kontext. Allein deshalb habe ich mit Interesse zugehört als ich vor ein paar Wochen Julia Köberlein und Bernhard Scholz traf, die für die Seite Der Kontext verantwortlich sind. Seit dieser Woche sind sie mit ihrem besonderen Projekt auf Startnext. Grund genug, ihnen den loading-Fragebogen zu schicken. Bernhard hat ihn beantwortet.

Was macht ihr?
Das interaktive Hintergrundmagazin „Der Kontext“. Es ist ein digitales Magazin für Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen. Für dieses Magazin haben wir eine Plattform entwickelt, die dem Leser Fakten und Zusammenhänge an der Oberfläche und tiefer im Magazin Hintergründe und Experteninterviews bietet. Das Magazin ist wie ein digitales Navigationssystem bedienbar – jeder kann seinen eigenen Zugang finden.

Warum macht ihr es (so)?
Die Motivation für das Magazin kommt aus dem eigenen Gefühl, die großen Themen des aktuellen Zeitgeschehens nicht mehr zu verstehen. Zwar werden wir ständig mit immer noch aktuelleren Informationen bombardiert, aber die Zusammenhänge und Hintergründe kann ich mir daraus nur schwer erschließen. Dazu muss man sein eigener Redakteur sein – das ist schwierig und zeitaufwändig. Die Ausgangsfrage für das Projekt war daher: Welche Inhalte und welche Vermittlungsarten optimal geeignet sind, um solche Informationskomplexe verständlich zu vermitteln.
Unser Ansatz fußt auf zwei Erkenntnissen: Zum einen haben wir große, komplexe Themen betrachtet und gesehen, dass sie über einen längeren Zeitraum gewachsen sind, sich Handlungsstränge verwoben haben und daher vieles miteinander in Beziehung steht. Diese vernetzte Struktur haben wir als Ausgangspunkt genommen und bedienbar gemacht. Und zum zweiten sind wir von Anfang an mit potentiellen Lesern im Kontakt und haben das Magazin sehr eng mit ihnen entwickelt, viel getestet, Feedback geholt und alles auf den Prüfstand gestellt.

Wer soll sich dafür interessieren?
Wir sprechen Leser von digitalen Nachrichten an. Unseren Leserkreis konnten wir schon sehr weit einschränken, indem wir mit Tests geklärt haben, wer sich überhaupt für aktuelle Themen interessiert und hier ein Defizit in der Nachrichtenlandschaft spürt. In erster Linie sind das eher junge Menschen, die einen Hochschulhintergrund haben, sich eine fundierte Meinung bilden wollen und sich mehr Hintergrund sowie Perspektiven zu den großen Themen wünschen.

Wie geht es weiter?
Zunächst läuft jetzt das Crowdfunding. Anschließend legen wir mit der Themenproduktion los und können schon sehr bald die ersten Themen anbieten. Parallel verbessern und erweitern wir die Technik, eine feste Kern-Redaktion wird nach und nach aufgebaut. Außerdem können wir später die dem Magazin zugrunde liegende Plattform als Whitelabel Version anbieten und damit das Magazin quer finanzieren, falls wir anfangs nicht genug Abonnenten finden.

Was sollen mehr Menschen wissen?
Komplexe Themen sind oft sperrig und schwer zu begreifen – es kann aber unglaublich spannend sein, sich mit ihnen zu beschäftigen. Deshalb bieten wir einen neuen Zugang und werden unterschiedlichste Inhalte anbieten. Vom Faktenartikel über Hintergrundwissen bis hin zu Romanausschnitten und Songtexten. Damit soll es Spaß machen, sich tiefgründig über Themen zu informieren.

>>>> Hier Der Kontext auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


Love-Game: Süddeutsche Zeitung Langstrecke

In der 15ten Ausgabe des „Press Publish“-Podcast vom Nieman Lab spricht Matt Thompson vom Atlantic über ein Begriffspaar, das das Publizieren im digitalen Zeitalter sehr stark prägen wird. Medien, erzählt er etwa ab Minute 32, sollten beim Blick aufs Publikum auf den Unterschied zwischen Reach und Love achten (ich hab das mal sehr grob übersetzt):

Einerseits gibt es die reine Masse oder Reichweite und auf der anderen Seite gibt es Liebe. Beide sind bedeutsam für Medien. Ich spreche über das Verhältnis zwischen Reichweite und Liebe die ganze Zeit, fragen Sie mal meine Kollegen. Aber ich glaube, dass man als Medium beides bedienen muss: Man hat das Spiel um Reichweite und jenes um Liebe. Es geht um das große Megafon, mit dem man möglichst viele Menschen ansprechen kann. Es geht aber auch um Liebe. Kurzfristig kann man das vielleicht eher ausblenden, langfristig ist die Loyalität aber sowas wie das Ersparte auf der hohen Kante. Ein enges Verhältnis zwischen Medium und Leser aufzubauen ist eines der stärksten Prinzipien im Internet. Man kann das an zahlreichen Beispielen illustrieren – von Patreon bis Kickstarter. Ich glaube, dass das Love-Game wirklich interessant ist.

Ich teile Thompsons Einschätzung – und glaube, dass eine wichtige Herausforderung fürs Publizieren in der vernetzten Welt darin liegt, die Verbindung zwischen Kunden und Produzenten, zwischen Lesern und ihren (Lieblings-)Medien nicht zu übersehen. Wer sich einzig auf die Reichweiten-Versprechen der großen Netzwerke verlässt, wird vermutlich nicht in die Lage kommen, das zu spielen, was Thompson „Love-Game“ nennt.

Ich musste an Thompsons Analyse und seine Begrifflichkeiten denken, als ich dieser Tage die jüngste Ausgabe von Süddeutsche Zeitung Langstrecke in den Händen hielt, das Longreads-Magazin, das ein kleines Team bei der SZ Anfang des Jahres auf Startnext in den Markttest führte und das ab morgen an allen Bahnhöfe und Flughäfen des Landes am Kiosk liegt. Ein Herzensprojekt* (kann man diesen Aspekt auch als Love-Game übersetzen), das auf eine loyale Leserschaft setzt, auf eine enge Bindung – und das genau dadurch spannend wird, nicht wegen der reinen Reichweite, nicht wegen der Masse.

Was ich sagen will: Ich glaube, dass tatsächlich eine Herausforderung darin liegt, abseits der reinen Reichweite über Loyalität nachzudenken (um den Begriff Liebe hier mal zu vermeiden) und womöglich auch über die Frage wie diese mess- und greifbar wird. Der reine Klick hilft da als Kriterium jedenfalls nicht weiter…

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*weils mir wirklich am Herzen liegt: Wer die Ausgaben des Jahres 2016 bestellen will, kann das hier tun!

loading: Tilman Rammstedt und Morgen mehr

Bücher sind mehr als fertige, abgeschlossene Produkte. Zu jedem Buch gehört auch immer ein Entstehungsprozess, der spannend und in jedem Fall einzigartig und unkopierbar ist. In „Eine neue Version ist verfügbar“ habe ich diesen Gedanken aufgeschrieben und deshalb freue ich mich, wenn ein großer deutscher Verlag jetzt ein Buch veröffentlicht, das seinen Entstehungsprozess öffentlich macht: „Morgen mehr“ ist der neue Roman von Tilman Rammstedt – und es ist ein spannendes Crowdfunding-Projekt aus dem Hanser-Verlag.

Verlagschef Jo Lendle hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet

Was macht ihr?
Tilman Rammstedt schreibt seinen neuen Roman – und erstmals ist es möglich, ihm täglich dabei zuzuschauen: Jeden Morgen bekommen Abonnenten zugeschickt, was am Vortag entstanden ist, zum Mitlesen oder als vom Autor eingelesenes Hörstück.

Warum macht ihr es (so)?
Es verkürzt so vergnüglich die Zeit bis zum Erscheinen des Buches. Und die täglichen Lieferungen steigern hoffentlich Neugier, Nähe & Nervosität.

Wer soll sich dafür interessieren?
Literaturfreunde. Abenteuerfreunde. Menschen, denen Daily Soaps nicht länger genügen.

Wie geht es weiter?
Am 11. Januar beginnt Tilman Rammstedt zu schreiben. Dann gnade ihm Gott. Oder uns.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Die Zeit zwischen Abo-Abschluss und Schreib-Start kann man erbaulich mit dem Lesen von Tilman Rammstedts bisherigen Büchern oder seinen Beiträgen auf Freitext verbringen.

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>>> Hier Morgen mehr als Romanabo auf Startnext kaufen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: detektor.fm Vormittag

Die Macher von detektor.fm haben heute auf Vision Bakery ein Crowdfunding gestartet – mit dem Ziel, eine Vormittagssendung auf dem Sender zu finanzieren. Bei dem Webradio aus Leipzig hat man Erfahrungen mit Crowdfunding: bereits 2013 sammelten sie über 15.000 Euro für ein Studio ein. Damals beantwortet Redaktionsleiter Marcus Engert den loading-Fragebogen. Heute schickte der Geschäftsführer Christian Bollert die Antworten.

Was macht ihr?
Wir sammeln Geld für eine moderierte Vormittagssendung bei detektor.fm. Immer mehr unserer Hörer wünschen sich eine zusätzliche Vormittagssendung und wollen mit uns in den Tag starten. Wir sehen das auch an unseren Streamabrufen. Der Vormittag wird für Webradio immer wichtiger.

Warum macht ihr es (so)?
Wir können eine solche zusätzliche Sendung momentan (noch) nicht aus eigenen Mitteln starten. Das Crowdfunding ist die ideale Möglichkeit, um das Interesse bei unseren Hörern unter realen Bedingungen zu prüfen und die Mittel für ein Jahr Vormittagssendung zusammen zu bekommen. Mit dem Geld könnten wir ein Jahr lang vormittags senden. Nach dem Jahr wollen wir die Sendung dann aus eigener Kraft und mit Werbepartnern finanzieren. Das Crowdfunding ist also ein Markttest und eine Anschubfinanzierung für mehr detektor.fm-Programm.

Wer soll sich dafür interessieren?
Interessant ist es für alle, die gutes Radio lieben. Denn wir arbeiten seit fast sechs Jahren an einem onlinebasierten Radio mit journalistischer Relevanz und moderner Popmusik aus dem Netz. Viele Medien und Journalisten suchen seit Jahren nach Ideen und Ansätzen für die digitale Welt und detektor.fm zeigt bisher, wie es im Audiobereich gehen kann. Wir testen, probieren und experimentieren. Das kommt bei immer mehr Menschen an, die das Hören schätzen.

Wie geht es weiter?
Für das Crowdfunding haben wir viele Partner gewinnen können. So haben Unterstützer die Möglichkeit Multiraumsysteme von Raumfeld, E-Mailpostfächer von Posteo, DJ Equipment von Pioneer oder Spotify-Premium-Accounts zu erwerben. Aber man kann uns auch seine Lieblingsmusik spielen lassen, eine detektor.fm-Tasse für den Frühstückstisch kaufen oder uns mit dem „Alternativen Rundfunkbeitrag“ unterstützen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Audio passt perfekt zum allgemein sehr visuellen Internet. Immer mehr Menschen hören Radio oder Podcasts über das Internet. Die Aufmerksamkeit für Video führt oft dazu, dass Audio unterschätzt wird. Das Hören wird nicht weggehen und ist in vielen Situationen dem Sehen überlegen. Dieses Crowdfunding ist die Möglichkeit noch mehr spannende Audioinhalte ins Netz zu bringen.

>>> Hier die Vormittagssendung auf detektor.fm ermöglichen

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loading: Luma Active

Eine Mütze mit Lampe, so könnte man das Kickstarter-Projekt „Luma Active“ von Florian Schneebauer beschreiben. Im loading-Fragebogen erklärt der Österreicher aber, dass Luma Active viel mehr sein will.

Was machst du?
Ich betreue mein erstes Crowdfunding Projekt auf Kickstarter. Dabei geht es um LUMA ACTIVE, eine innovative Kopfbedeckung mit integriertem LED-System für den Outdoor-Sport. Gemeinsam mit meinem Freund und Kollegen Wolfgang Knöbl arbeite ich seit 2012 daran und nun ist die Entwicklung abgeschlossen und wir sind bereit damit auf den Markt zu gehen.

LUMA ACTIVE ist als Haube und Stirnband erhältlich. Das Besondere an LUMA ACTIVE ist vor allem der herausragende Tragekomfort. Das gesamte Produkt wiegt nur 70 Gramm und das LED-System ist ergonomisch geformt und so in das Textil integriert, dass es nicht drückt, reibt, wackelt oder rutscht. Man spürt einfach nicht, dass das aus hochwertigen Funktionsstoffen gefertigte Textil ein LED-System enthält.
Bei den Produktfunktionen haben wir uns darauf konzentriert, was Outdoor-Sportler wirklich brauchen und ein System entwickelt, das mit einem einzigen Taster und auch mit Handschuhen einfach bedient werden kann. Die Frontstrahler können zwischen Nah- und Fernlicht umgeschaltet werden und bieten optimale Sicht nach vorne. Die Rückstrahler mit unterschiedlichen Modi erhöhen die Sicherheit des Trägers.
Der Integrationsmechanismus ist eines der Highlights der LUMA ACTIVE. Damit kann das LED-System mit wenigen Handgriffen ausgebaut und die Haube in die Waschmaschine verfrachtet werden. Oder man wechselt das LED System bequem zwischen Hauben und Stirnbändern, je nachdem was man gerade tragen möchte.
Geladen wird das LED System übrigens ganz einfach über einen Mikro-USB-Stecker und dafür braucht man das LED System auch gar nicht ausbauen, sondern kann es im Textil belassen.

Warum machst du es (so)?
Wir sind selbst begeisterte Outdoor-Sportler und haben uns schon länger nach einer komfortablen Lösung für Nachtläufe, Mehrtageswanderungen und ähnliches gesehnt. Bestehende Lösungen bieten einfach keinen besonderen Tragekomfort und sind auch nicht optimal zu bedienen. Schließlich fassten wir den Beschluss das Problem selbst zu lösen und die Idee zur LUMA ACTIVE war geboren.
Dabei war für uns von Anfang an wichtig, dass das Produkt nicht nur hohen Trage- und Bedienkomfort bieten, sondern auch eine sehr hohe Qualität aufweisen muss. Wir wollten nicht noch ein China-Produkt auf den Markt bringen und haben daher nach Entwicklungs- und Fertigungspartnern in der Region gesucht … und diese auch gefunden. Der Großteil der LUMA ACTIVE wird nun in Österreich produziert, ein Teil in Deutschland. Darauf sind wir sehr stolz.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der gerne draußen unterwegs ist und hohe Qualität und Komfort bei seiner Ausrüstung zu schätzen weiß und sich unsere LUMA ACTIVE einmal näher ansehen will.

Wie geht es weiter?
Jetzt heißt es einmal die laufende Crowdfunding-Kampagne erfolgreich abzuschließen und die erste Serienfertigung vorzubereiten. Parallel dazu bereiten wir natürlich schon alles für den weiteren Vertrieb vor. LUMA ACTIVE soll ja auch nicht lange das einzige LUMA-Produkt bleiben, sondern den Grundstein für den Aufbau der Marke LUMA bilden. Wir haben schon eine ganze Menge weiterer Ideen für zukünftige Produkte und Produktvarianten und freuen uns darauf diese ebenfalls umzusetzen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Was LUMA ACTIVE ist und kann und wo man LUMA ACTIVE Hauben und Stirnbänder bekommt, nämlich hier ;-) luma-enlite.com

>>> Hier das Projekt auf Kickstarter unterstützen

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loading: Burgerliebe

Ein Buch mit Burgern – das ist das Ziel des Crowdfunding-Projekts „Burgerliebe“, das aktuell auf Startnext läuft. Benedikt Groß hat den loading-Fragebogen beantwortet.

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Was macht ihr?
Wir veröffentlichen im Moment unseren Bildband »Burgerliebe – Die 100 Burger Deutschlands« über Startnext. Anfang des Jahres sind wir mit dem Wohnmobil 40 Tage durch Deutschland gefahren und haben 100 besondere, leckere Burgerläden besucht.
Wir haben hinter die Kulissen geschaut, mit den Inhabern geredet, Fotos gemacht und natürlich die Burger auch probiert. In unserem Bildband stellen wir diese 100 Läden vor und geben einen Einblick in unsere Reise. Das Buch hat 320 Seiten und wiegt stolze 1,6 Kg – deswegen reden wir auch oft von einer Burgerbibel oder einem dicken Burgeratlas.

Warum macht ihr es (so)?
Nach unserer Reise haben wir lange mit Verlagen geredet.Wir hatten sogar schon einen Vertrag vorliegen. Hätten wir unterschrieben, wäre es nicht unser Burgerliebe-Buch geworden, weswegen wir die Reise eigentlich gemacht hatten. Die wollten da ihr eigenes Buch mit neuem Konzept draus machen. Ein weiteres Burgerkochbuch. Das braucht doch keiner? Das gibt es schon so häufig! Wir haben den Vertrag freundlich aber bestimmt zerissen und auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Es geht uns nicht darum, das große Geld zu machen. Den Druck von 500 Büchern konnten wir aus eigener Tasche nicht bezahlen. Deswegen ist Startnext einfach perfekt. Das ist quasi eine Vorbestellplattform, mit der wir die Menschen super erreichen und in unser Projekt einbeziehen können.

Warum wir Burgerliebe machen (komisches Verb)? Wir lieben Burger über alles. Und wir lieben es, immer wieder Neues zu entdecken. Unsere Reise war unglaublich. Vor allem weil die Besitzer der Burgerläden auch oftmals wahnsinnig tolle Menschen waren und wir richtig gute Burger-Freunde auf der Tour gefunden haben.

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Wer soll sich dafür interessieren?
Das Buch ist für alle Burgerliebhaber da draußen und für Menschen, die gutes Essen schätzen und lieben. Es ist auch perfekt für all die, die viel unterwegs sind und Reisen und immer auf der Suche nach einem besonderen Abendessen sind. Wir haben in fast jeder größeren Stadt einen tolle Burgerladen zu empfehlen!Unser Bildband eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde und für all die, die sich an Burger-Bildern nicht satt sehen können.

Wie geht es weiter?
Wenn die Crowdfunding-Aktion erfolgreich ist, wird das Buch bis Mitte Dezember verschickt Des weiteren planen wir, dass wir das Buch möglichst vielen Menschen zeigen. Wir werden auch in Zukunft viele Burger essen und weiter darüber berichten – auf unserer Facebook Seite oder auf Instagram – eventuell entsteht daraus dann ja noch einmal ein Projekt. Mal schauen, wohin uns der Hunger noch so treibt..

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir haben als Kauf-Item auf unsere Crowdfunding Seite außer unserem Buch noch ein Plakat und ein T-Shirt. Unsere T-Shirts sind für einen guten Zweck. Bei jedem Kauf eines T-Shirtsspenden wir den Gewinn. Diese geht an einen Burgerladen, der letztes Jahr für Bedürftige an Weihnachten ein Essen veranstaltet hat. Dieses Jahr soll es das wieder geben. Das wollen wir gerne unterstützen!

>>> Hier das Burgerliebe-Buch auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: