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loading: Cinedime

Crowdfunding fürs Kino – das ist das Ziel der jungen Plattform Cinedime, die am 21. Oktober mit dem Filmprojekt Lena Love startet.

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Cinedime-CEO Markus Brandmaier hat zum Start des neuen Portals den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machen Sie?
Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform mit der Spezialisierung auf Filmprojekte bieten wir der Crowd die Möglichkeit, sich auf mit kleinen Beträgen bereits ab 100 € an der Finanzierung großer deutscher Filmproduktionen zu beteiligen. Die Investoren erhalten neben einem Anteil an späteren Verwertungserlösen aus Kino, DVD, Video-on-Demand und allen Weiteren auch sog. Produzentenprivilegien, wie z.B. Set-Besuche oder Premieren-Tickets. Ein Investment auf Cinedime bietet also nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Teilhabe am Filmprojekt.

Warum machen Sie es (so)?
Nachdem dieses Jahr der DFFF um 10 Millionen Euro, von 70 Millionen auf 60 Millionen, gekürzt wurde und nächstes Jahr eine erneute Kürzung ansteht, wird die ohnehin schon schwierige Situation für Filmproduzenten noch prekärer. Es ist nie genug Geld da, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Filmproduktion ist teuer. Die traditionellen Finanzierungsmöglichkeiten sind knapp und werden teilweise immer mehr gekürzt. Dieser Kostendruck wirkt sich gerade bei kleineren und mittleren Produzenten auf die Qualität und damit auf deren wirtschaftlichen Erfolg aus. In diesem Kontext ist es uns eine wichtiges Anliegen, mit Cinedime ein neues ergänzendes Finanzierungstool anbieten zu können.

Wer soll sich daran beteiligen?
Als potentiellen Investor sehen wir filmbegeisterte Menschen, die eine Leidenschaft für Filme haben und diese gerne unterstützen möchten. Wir bieten denen nun auch die Möglichkeit Teil eines Films zu werden. Auf der anderen Seite sehen wir auch renditeorientierte Menschen, die innovative Anlagemöglichkeiten suchen. Schließlich bietet Cinedime ihnen diese.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierung zu unserem ersten Projekt „LenaLove“ des Regisseurs Florian Gaag und Emilia Schüle in der Hauptrolle startet am 21. Oktober 2014. Es sollen 162.000 € von der Crowd finanziert werden. Bis dahin kann man sich unter www.cinedime.de registrieren und alle Informationen zum Projekt abrufen. Mittelfristig werden wir neben dem Crowdinvesting weitere Finanzierungsbausteine anbietene. Somit wollen wir uns zu einer umfassenden Finanzierungsplattform für Filme ausbauen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das erste Projekt ist der spannende Jugend-Thriller „LenaLove“ mit Emilia Schüle (z.B.: „Besser als nix“) in der Hauptrolle. Das aktuelle Thema über Cybermobbing und Social Media Missbrauch überzeugte uns sehr. Der Regisseur Florian Gaag gewann 2009 mit seinem Film „Wholetrain“ den Adolf Grimme Preis und auch der restliche Cast ist bereits bekannt aus dem deutschen Film und Fernsehen. Dazu gehört Anna Bederke, Kyra Sophie Kahre Sandra Borgmann, Jacob Matschenz und Sina Tkotsch. „LenaLove“ stellt allerdings insofern eine Ausnahme dar, da dieser Film bereits abgedreht ist und über Cinedime das Geld für die Postproduktion finanziert. Im Normalfall sollte die Finanzierung vor Beginn der Produktion geschlossen sein.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Was wir vom Facebook-Film lernen können

what’s important here is that Zuckerberg’s genius could be embraced by half-a-billion people within six years of its first being launched, without (and here is the critical bit) asking permission of anyone. The real story is not the invention. It is the platform that makes the invention sing. Zuckerberg didn’t invent that platform. He was a hacker (a term of praise) who built for it. And as much as Zuckerberg deserves endless respect from every decent soul for his success, the real hero in this story doesn’t even get a credit. It’s something Sorkin doesn’t even notice.

Lawrence Lessig hat in The New Republic den morgen in Deutschland startenden Facebook-Film rezensiert. Sein Text Sorkin vs. Zuckerberg ist aber weniger eine Besprechung des Films als eine Zeitdiagnose – und ein Vorwurf an Drehbuchautor Sorkin, eine bedeutsame politische Ebene nicht mal erkannt zu haben.

Tobias Kniebe überträgt das in seinem lesenswerten Texte heute im Feuilleton der SZ auf eine weniger juristische Ebene. Und die im Rahmen des Twitter-Relaunchs zitierte Megan Garber notiert im Nieman Journalism Lab, welche Bedeutung der bisher vernachlässigte Rückkanal in dem Film bekommt. Damit aber erstmal genug der Facebook-Film-Lesetipps.

Roger Ebert über Twitter

I said Twitter represented the end of civilization. It now represents a part of the civilization I live in. I said it was impossible to think of great writing in terms of 140 characters. I have been humbled by a mother of three in New Delhi. I said I feared I would become addicted. I was correct.

Unter dem Titel Tweet! Tweet! Tweet! schreibt Roger Ebert, was er an Twitter mag.

In Kategorie: Netz

Natalie Portman im Observer

Hotel Chevalier is about a young couple, played by Portman and Schwartzman, reuniting for a (possibly final) tryst. It’s a perfect little two-hander, Schwartzman strange, fidgety and sad, Portman enigmatic, elegant and sad. It’s all rendered just so: Peter Sarstedt’s ‚Where Do You Go To (My Lovely)‘ is the soundtrack. Cigarettes are smoked brilliantly. And when you see Portman naked and leaning in profile on a dresser, she’s posed deliberately, artfully, bony elbows protecting her modesty. Rodin’s ‚Thinker‘ with a xylophone of ribs and a gamine haircut. But she’s definitely starkers.

Das Observer-Magazine trifft Natalie Portman, spricht mit ihr über Nacktheit (in Hotel Chevalier in Wes Andersons Vorfilm zu The Darjeeling Limited), über Kleidung und Stil. Lesenswert.