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New York Times über Facebook-Fußball

Was der Guardian mit Twitter gemacht hat, macht die New York Times jetzt mit Facebook: ein sehenswertes WM-Spezial. Das Prinzip erläutert der Vorspann so:

Millions of people around the world have been actively supporting – or complaining about – their favorite teams and players. Below, players are sized according to the number of mentions on Facebook during each day of the World Cup

Und so sieht es aus (z.B. am 24. Juni dem Tag des italienischen WM-Ausscheidens):

Für den heutigen Samstag haben die Sportredakteure der NYT übrigens folgendes notiert:

Argentina was the joy of the tournament until Germany exposed its defensive weaknesses and sent star striker Lionel Messi and the rest of Diego Maradona’s team home.

Messi

Messi simply does things — little things and big things — that other players here cannot do. He gets a ball in traffic, is surrounded by two or three defenders, and he somehow keeps the ball close even as they jostle him and kick at the ball. He takes long and hard passes up around his eyes and somehow makes the ball drop softly to his feet, like Keanu Reeves making the bullets fall in “The Matrix.” He cuts in and out of traffic — Barry Sanders only with a soccer ball moving with him — sprints through openings that seem only theoretical, races around and between defenders who really are running even if it only looks like they are standing still. He really does seem to make the ball disappear and reappear, like it’s a Vegas act.

Joe Posnanski (Senior Writer of Sports Illustrated) beschreibt in seinem Blog den Genius of Messi. Sehr lesenswert!

(via kottke)

Das umgekehrte Wembley-Tor

„Fußball ist eine Metapher für das Leben. Falls diesbezüglich noch Zweifel bestanden, räumte Deutschland diese endgültig aus, das nach 44 Jahren Rache nahm. Den Deutschen fehlte es nie an Hartnäckigkeit. Der Fußball gab ihnen zurück, was er ihnen an jenem 30. Juni 1966 wegnahm. Es war ein Wink des Schicksals, eine kinoreife Revanche, wie in einem dieser Filme mit Happy End.“

Die spanische elpais kommentiert das gestrige WM-Achtelfinale Deutschland-England. Da ich selber kein Spanisch spreche, vertraue ich auf die Übersetzung von Christian Schwöbel beim indirekter freistoss

Fußball-Helden

1990 sind elf Männer Fußballweltmeister geeworden. Hennign Sußebach hat sie für die Zeit besucht. Sein Text mit dem Titel Wir waren Helden ist jetzt online verfügbar:

Also kreuzt Brehme an diesem Nachmittag mit Hansi Müller, Dieter Eilts und Mario Basler übers Kleinfeld. Zwei Stunden lang hat er in einem Bierzelt auf den Anpfiff gewartet, hin und wieder ein Autogramm geschrieben und in Kameras gelächelt – seit zwanzig Jahren öffentliches Gut, von allen geduzt, der Andy. Basler saß da und rauchte, Müller schimpfte über den »weichen Platz«, Brehme hielt sich mit Espresso wach. Einmal fragte eine Hostess ihre Kollegin: »Weißt du, wer der Alte ist?« – »Kann ich dir auch nicht sagen.«

via

Wie Schiedsrichter arbeiten

Wie sieht eigentlich ein Fußballspiel aus Perspektive eines Schiedsrichters aus? Der WDR zeigt heute abend (22 Uhr) die Dokumentation Die Schiedsrichter, aus der man vorab schon diese Szene aus dem Spiel Griechenland gegen Schweden – in der Hauptrolle: Massimo Busacca . Außerdem der griechische Spieler Giorgos Karagounis und ein vierter Offizieller an der Seitenlinie, der seine Rolle als Wetterfrosch missversteht:

via allesaussersport und Tagesspiegel