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loading: Die Zukunftsbauer & #MissionUtopia

Zukunftsdenken an die Schulen – das ist die Aufgabe der Zukunftsbauer, die gerade ein Projekt auf Startnext ins Leben gerufen haben, um an sechs Schulen neues Denken auszuprobieren. Die Aktion heißt #MissionUtopia und will den Bildungsmarkt in Deutschland transformieren. Aileen Moeck hat den loading-Fragebogen beantwortet

Was macht ihr?
Unsere Gesellschaft braucht Utopien mehr denn je und hierfür die visionäre Kraft junger Menschen. Deshalb haben wir die Die Zukunftsbauer gegründet und die Bewegung #MissionUtopia ins Leben gerufen. Dabei fangen wir dort an wo alles beginnt: In der Schule, speziell der Studien- und Berufsorientierung.
Unser 2018 gestartetes und vom BMBF bereits prämiertes Bildungsprojekt, Die Zukunftsbauer, hat die Mission Zukunft an Schulen zu bringen. Dafür haben wir ein neues Konzept zur Studien- und Berufsorientierung im 21. Jahrhundert entwickelt, welches junge Menschen zu aktiven Zukunftsgestaltern werden lässt.
Mittlerweile sind wir ein buntes Kollektiv aus Zukunftsforschern, Pädagogen und Designern. Zusätzlich werden wir durch ein breites Netzwerk an Partnerinitiativen sowie Vor- und Querdenker im Bereich Zukunft, Arbeit und Bildung unterstützt.

Warum macht ihr es so?
In unserem Masterstudium Zukunftsforschung an der FU Berlin haben wir ein ganz neues Denken gelernt. Für uns persönlich war das eine enorme Bereicherung und wir haben uns schnell gefragt, warum das Denken Richtung Zukunft dort, wo junge Menschen auf das Leben vorbereitet werden sollen, kaum eine Rolle spielt: In der Schule! Wir finden, es ist Zeit für positive Zukunftsgestaltung. Dabei starten wir dort, wo sich die neue Generation versammelt!
#MissionUtopia ist eine Bewegung, die Antwort auf die Ohnmacht der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geben soll, indem sie dazu motiviert, dass sich alle Menschen als aktive Gestalter*innen der Zukunft verstehen und wir als Gemeinschaft auf ein »gutes Anthropozän« hinarbeiten. Wir machen vielfältige Zukünfte und neue Arbeitswelten für SchülerInnen und Lehrende spannend und experimentell erfahrbar und inspirieren dazu, Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam mit Mut und Neugierde zu begegnen und regen dazu an, eigene Zukünfte (der Arbeit) zu entwickeln. Hierfür haben wir Material bestehend aus einer Zukunftsreise aus 8 Modulen a 90 Minuten entwickelt, in der Lehrende und Lernende gemeinsam Zukunft gestalten, um dabei ihren eigenen Weg zu finden.
Wir sehen uns also nicht nur als Gestalter*innen eines neuen Unterrichtskonzepts, sondern als eine Bewegung für ein neues Bildungsverständnis, denn: Utopia starts with U!

Wer soll sich dafür interessieren?
Die junge Generation steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Digitalisierung sowie der Wandel der Arbeitswelt erfordern die Fähigkeit zur aktiven Gestaltung der eigenen Zukunft. Gleichzeitig fühlen sich viele junge Menschen durch klassische Unterrichtsmethoden und Berufsberatung nicht ausreichend auf die Zukunft vobereitet.
Damit Lehrer sich, seine Schüler und die Schule fit für die Zukunft machen kann, braucht es Bildungsinnovationen und neue Impulse von außen mehr denn je.

Wie geht es weiter?
Der Bedarf für das Projekt Die Zukunftsbauer besteht. Und zwar jetzt und nicht erst in der nächsten oder übernächsten Legislaturperiode.
Bildung ist für uns ein öffentliches Gut, welches jedem frei zugänglich sein sollte. Der Erhalt von Geldern im öffentlichen Sektor ist jedoch nicht nur komplex, sondern vor allem sehr langwierig. Zudem haben wir uns bewusst gegen den sogenannten „Nachmittagsmarkt“ oder ausschließliche Zusammenarbeit mit Schulen in privater Trägerschaft entschieden.
Um das Konzept mit fertigen Materialien weiter umzusetzen, sind jetzt dringend Gelder nötig. Nur dann kann #MissionUtopia vorangetrieben und in ein bundesweit anwendbares Angebot umgewandelt werden.
Bisher haben wir ehrenamtlich und mit Stipendien das Konzept entwickelt. Nun geht es darum, das Gelernte und Entwickelte im größeren Rahmen iRL (in real life) zu testen und skalierbar zu machen. Der Nutzen und echte Mehrwert für Schulen, Lehrende und Lernende steht absolut im Vordergrund, doch unsere Möglichkeiten das Projekt pro bono voranzutreiben sind erschöpft. Wir sind nicht nur eine junge Bildungsinitiative, sondern es ist unser Herzensprojekt. Wir im Team glauben von ganzem Herzen an die Notwendigkeit dieses Projekts und an sein Potential. Unser aktuelles Crowdfunding auf Startnext soll helfen die laufenden Kosten für die Pilotierung an sechs Schulen in Berlin und Rostock, sowie die Produktion dafür benötigter Materialien zu decken.

Wieso sollten mehr Menschen davon wissen?
Unsere Bildungsinnovation soll keine Idee bleiben, sondern bundesweit von Lehrern genutzt werden. Von der Wissenschaft in die Praxis – unterstütze uns beim nächsten Schritt Zukunft an Schulen zu bringen! Im Vordergrund aller Mitwirkenden des Projekts »Die Zukunftsbauer« steht die Verwirklichung der Vision, in einer Welt leben zu wollen, in der jeder Mensch sich seines Gestaltungspotentials im eigenen Leben und in der Gesellschaft bewusst ist und eine Stimme sowie die passenden Tools besitzt, diese gemeinsam mit anderen zu gestalten. Wir fangen in der Schule an, die #MissionUtopia aber richtet sich an alle, ob Innovationsabteilungen oder Politik, es ist Zeit für wünschbare Zukünfte, auf die wir als Gesellschaft hin arbeiten können!

>>> hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

loading: shift-staffel

Daniel Höly ist ein Stammgast im loading-Fragebogen: schon 2013 und 2015 hat er Crowdfunding-Projekte vorgestellt. Heute nun beantwortet er die Fragen zum Projekt shift-Staffel, das gerade auf Startnext losgeht.

Was macht ihr?
Wir machen ein Printmagazin als Staffel. Innovativen, mutigen und kraftvollen Journalismus à la Netflix. Vier Episoden voller Worte, die wirken. Konkret: Shift, unser Gesellschaftsmagazin für konsum-, umwelt- und wertebewusste Leser, werdet ihr weiterhin nur gedruckt lesen können. Aber erstmals werden wir es wie eine Filmserie als Staffel konzipieren, bei der die Ausgaben aufeinander aufbauen und einander ergänzen. Insgesamt sollen sich die vier Episoden über zwei Jahre erstrecken.

Warum macht ihr das (so)?
Weil wir mit unseren Geschichten maximalen Impact erzielen wollen. Wir haben gemerkt, dass viele von uns – darunter zuweilen auch wir selbst – Journalismus nur noch als Ablenkung oder Zeitvertreib konsumieren. Das darf nicht sein. Journalismus ist unfassbar wertvoll und wichtig für eine gesunde und starke Demokratie, für ein gelingendes Miteinander in der Gesellschaft. Daher haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, wie Journalismus noch nachhaltiger wirken könnte – und glauben mit dem seriellen Erzählen über mehrere Ausgaben hinweg einen spannenden Ansatz gefunden zu haben. Wir nennen das nachhaltigen Journalismus mit Wirkung, kurz „Impact Journalism“.

Wer soll sich dafür interessieren?
Unser Magazin ist nicht für Anzeigenkunden konzipiert, sondern für unsere Leser. Uns liegen konsum-, umwelt- und wertebewusste Leser am Herzen, die positiver Veränderung im Denken und Handeln offen gegenüberstehen und gesellschaftliche Herausforderungen nicht scheuen. Leser, die etwas bewirken und vorankommen wollen – in der Welt aber auch im eigenen Leben. Da spielt es keine Rolle, ob Jung oder Alt, ob Arm oder Reich. Entscheidend ist, mit welcher Haltung man Shift liest.

Wie geht es weiter?
Bei 15.000 Euro werden wir ab Anfang 2019 mindestens zwei Ausgaben produzieren. Bei 30.000 Euro wird’s die volle Staffel geben, also vier Ausgaben. Denn dann haben wir genug Geld, um den Stein ins Rollen zu bringen. Und es wäre für uns eine riesige Bestätigung, dass im gedruckten Journalismus sehr wohl noch etwas geht.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das unabhängiger Printjournalismus auch heute noch unfassbar sexy sein kann. Und dass es sich lohnen wird, dieses zweijährige Abenteuer zu wagen.

Hier das Projekt Shift-Staffel auf Startnext unterstützen!

loading: Lumapod

Ein Reisestativ, das man in fünf Sekunden aufbauen kann: das ist Lumapod. Und das fanden soviele Menschen auf Kickstarter interessant, dass die Crowdfunder innerhalb von 90 Minuten ihr Ziel erreichten. Sie haben den loading-Fragebogen beantwortet.


Was macht ihr?
Wir sind ein junges Startup aus Grieskirchen, Oberösterreich. Vor ca. 2,5 Jahren haben wir mit der Entwicklung des Lumapod – dem schnellsten Reisestativ der Welt – begonnen. Die üblichen Reisestative sind oft schwer, klobig und mühsam aufzubauen. Wir wollten ein Reisestativ entwickeln, das ein kompaktes Design hat und richtig schnell aufzubauen ist. Das macht den Lumapod einzigartig.
Der Lumapod sieht nicht nur völlig anders als andere Reisestative aus, er funktioniert auch völlig anders: Die Verriegelung der einzelnen Segmente der drei Teleskopbeine, wie man es von klassischen Reisestativen kennt, entfällt. Stattdessen wird ein zentrales Teleskoprohr mit Seilen abgespannt und so die nötige Stabilität hergestellt. Das ermöglicht den extrem schnellen Aufbau. Diese Seilspann-Technologie ist mit einem Patent geschützt.

Warum macht ihr es (so)?
Wir reisen gerne und auf unseren Trips hatten wir immer ein Stativ dabei. Es zu verwenden war uns aber oft zu aufwändig… zu groß, zu schwer, zu umständlich aufzubauen. Wir waren lange auf der Suche nach einem Stativ das kompakt, leicht und vor allem extrem schnell aufzubauen ist. Gefunden haben wir keines. Nach einem Road-Trip durch Island – und den bekannten Problemen – hat Martin dann beschlossen selbst ein Reisestativ zu entwickeln. Er schrieb zu dieser Zeit seine Diplomarbeit zum Thema Leichtbau und hatte dann die Idee dieses Konzept auf ein Stativ zu übertragen.
Warum Crowdfunding? Unser Produkt eignet sich hervorragend dafür. Wir erreichen auf Kickstarter genau unsere Zielgruppe für Fotografie, Design, Tech und Gadget. Zum einen machen wir die Kampagne natürlich wegen der Finanzierung. Crowdfunding ist aber viel mehr als das. Die Kampagne ist auch ein Markttest. Wir erfahren, ob unser Produkt bei der Community ankommt und wie das Feedback direkt vom Markt ist.
Kickstarter ist die größte Crowdfunding-Plattform mit einer Community aus der ganzen Welt – die internationale Ausrichtung der Kampagne ist uns wichtig.

Wer soll sich dafür interessieren?
Der Lumapod ist für alle, die gerne fotografieren, egal ob mit Spiegelreflex-, System- oder der Smartphonekamera. Vor allem auf Reisen und überall wo auf leichtes Equipment geachtet wird, ist unser Stativ der perfekte Begleiter. Interessant auch für Podcaster, Blogger und Influencer. Zielgruppe sind außerdem Profi-Fotografen, die in manchen Situationen auf ein kleines Stativ, das sehr schnell aufzubauen ist, zurückgreifen wollen.

Wie geht es weiter?
Unsere Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter läuft noch bis 25. Oktober 2018 . Danach – bzw. laufen einige Themen bereits – werden wir einen finalen Produktionspartner fixieren und in die Werkzeuge für die Serienproduktion investieren. Außerdem werden wir Vertriebskanäle aufbauen indem wir Gespräche und Verhandlungen mit potentiellen Distributoren führen. Das Team soll auch erweitert werden, schließlich haben wir noch viele weitere Ideen!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Mit dem Lumapod gibt es endlich ein Reisestativ, das so kompakt und leicht ist, dass man es auf Reisen einfach in jeder Tasche unterbringen kann. Es ist einfach und sehr schnell aufzubauen, sodass man es auch wirklich verwendet, anstatt es im Koffer zurückzulassen.
Mit dem Lumapod kannst du all deine tollen Momente für immer festhalten. Egal ob mit DSLR oder Smartphonekamera. Einfach und schnell.

>>> Lumapod ist hier auf Kickstarter kaufen

loading: Pronx

Raus aufs Land – das könnte das Motto des Abschlussmagazins sein, das die 56. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule* produziert hat. Es trägt den Titel „Pronx“ und sammelt „Geschichten für junge Leute, die in den Medien zu wenig vorkommen: junge Leute vom Land und aus Kleinstädten“. So steht es auf der Startnext-Seite zum Projekt. Leonie Sontheimer hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir haben ein Magazin für junge Menschen gemacht, die Bock auf Provinz haben: Pronx, das sind 74 unverklärte Seiten voller mitreißender Geschichten, deeper Recherchen und lustiger Anekdoten.

Warum macht ihr das (so)?
Wir sind Schülerinnen und Schüler der Deutschen Journalistenschule. Und wir hatten genug von Geschichten vom Land, die sich entweder wie exotische Reiseberichte oder wie die „Landlust“ lesen. Wir wollten erzählen, wie das Leben in Dörfern und Kleinstädten für junge Menschen wirklich ist.

Wer soll sich dafür interessieren?
Pronx ist das Magazin für alle, die sich dafür interessieren, was abseits der Metropolen passiert. Weil das Abschlussmagazin der Schule normalerweise nur an andere Journalistinnen und Journalisten verschickt wird, machen wir ein Crowdfunding. Denn wir wollen mehr Hefte drucken und damit unsere wahre Zielgruppe erreichen: junge Leute, die Bock auf Provinz haben.

Wie geht es weiter?
Wenn das Crowdfunding klappt, gehen die Hefte im September in Druck. Die Release-Party ist am 14.09. in München. Die Sektdusche ist noch zu haben!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das Leben auf dem Land hat mehr Facetten als „Landlust“-Kitsch und Gülle-Gestank.

>>> Hier Pronx auf Startnext unterstützen.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein eines meiner Bücher über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen).

* Offenlegung – im Rahmen des Projekts #journalistenschule habe ich mit Schülerinnen und Schülern dieser Klasse zusammengearbeitet.

loading: Grämsens „Requiem“ auf Vinyl

Grämsn kommt aus dem niederbayerischen Hengersberg – und das hört man auch. Er bezeichnet sich selber als Mundartrapper. Gerade ist sein Album „Requiem“ erschienen – dazu hat er jetzt auf Startnext ein Crowdfunding gestartet, um das Album auch auf Vinyl pressen zu lassen.

Grämsn (mit dem ich persönlich bekannt bin) hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich betreibe ein kleines Independent-Label mit Veröffentlichungen aus dem Rap/HipHop-Bereich und Artverwandtes. Neben befreundeten Künstlern release ich dort auch meine eigene Musik und würde mein aktuelles Album neben der digitalen Veröffentlichung bei Spotify & Co. zusätzlich gerne auf Vinyl pressen lassen.

Warum machst du es (so)?
Weil sich mein Umfeld und ich jetzt so oft und ausgiebig über Crowdfunding und die Vor-, und Nachteile unterhalten haben, dass ich einfach neugierig bin, ob und wie das für mich als Künstler funktionieren kann. Nüchtern betrachtet könnte man natürlich sagen, dass es nichts anderes als eine Pre-Order ist – aber ich seh das etwas romantischer: Ich steh gerne mit meinen Fans und Freunden in Kontakt, bin in den sozialen Medien recht aktiv und jetzt haben wir für die nächsten 3 Monate eine gemeinsame Story. Ich denke, das wird spannend.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das wird von Schritt zu Schritt spezieller: Musikfans im Allgemeinen, Fans von Rap-Musik im Besonderen, Interessierte an Dialekt-Rap im Speziellen und meine bisherigen Fans sowieso. Mit meinem Album „Requiem“ bin ich einen für mich ganz neuen Weg gegangen, hab viele neue Sachen probiert und wusste nicht, ob das alles überhaupt Sinn macht. Aber das bisherige Feedback von Freunden, alten Bekannten und neuen Fans ist sehr positiv und motivierend also kann’s so falsch nicht gewesen sein.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierungsphase läuft bis Ende Juni und sollten die 3.000 Euro zusammen kommen, dann geht es danach direkt an’s Pressen der Vinyl. Wir haben uns drei verschiedene Pakete überlegt, das Deluxe-Bundle umfasst die Scheibe, Postkarten, Sticker und ein Shirt. Das alles muss natürlich mit vorbereitet werden, darauf und auf den Moment, wenn die Scheiben alle eintrudeln (würden) freue ich mich schon besonders.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es Rap in so vielen verschiedenen Facetten gibt und die harte Variante, die jetzt überall in der Presse ist, nicht im geringsten die enorme Vielfalt wiedergibt, die unsere Szene und die HipHop-Kultur eigentlich ausmacht. Andere Genres teilen dieses Schicksal zwar hin und wieder, trotzdem würde ich mir für Rap im deutschsprachigen Raum oft etwas mehr Offenheit und Selbstverständlichkeit wünschen, ähnlich wie wir es in Frankreich und England sehen. Dann wäre man vielleicht auch als Dialektrapper irgendwann kein Exot mehr ;-)


>> Hier kann man Requiem auf Vinyl bestellen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: No.1

„Das beste Sportmagazin der Welt. So dick, dass man zum Lesen Ferien nehmen muss“, mit diesen Worten kündigen die Macher von No. 1 ihr gleichnamiges Magazin an, das so schön werden soll, dass man drin wohnen möchte. Das besondere dabei: Das Heft erscheint nur einmal. Im Herbst 2018. Und kaufen kann man es nur bis Weihnachten.

Christof Gertsch hat den loading-Fragebogen zu diesem besonderen Crowdfunding-Projekt beantwortet.

Was machst du?
Wir haben einige der besten Sportjournalistinnen und Sportjournalisten der Schweiz (und unsere Lieblingsschreiberinnen und Lieblingsschreiber im Ausland) gefragt: Was ist die eine Geschichte, die ihr schon immer mal erzählen wolltet?
Zum anderen haben wir eine Reihe von schlauen Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern gefragt: Welcher Aspekt des Sports ist notorisch unterbelichtet in den Medien? Welche Fragen interessieren dich?
Wenn wir das zusammenbringen – gutes Erzählen und echte Insights –, könnte etwas entstehen, das man haben will.

Warum macht ihr es (so)?
Wir alle sind berufstätig, sind Mütter oder Väter, wir alle haben viel um die Ohren. Aber wir alle haben auch tief in uns drin zwei Leidenschaften: Sport und gute Geschichten. Übersetzt in eine Frage wäre das: Warum zum Teufel gibt es in der Schweiz kein richtiges Sportmagazin? Die Antwort kennen alle: Weil es eigentlichen keinen Markt gibt für anspruchsvollen, leidenschaftlichen Sportjournalismus. Eigentlich. Denn tatsächlich bekamen selbst die grössten Bedenkenträger, mit denen wir uns im Vorfeld unterhielten, leuchtende Augen, wenn sie über Sport sprachen. Und über gute Geschichten. Da dachten wir uns: Okay, let’s do it. Aber nur einmal.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle, die gute Geschichten mögen. Sport ist ja auch nicht mehr als ein Spiegel der Wirklichkeit.

Wie geht es weiter?
Noch bis zum 21. Dezember kann man das Heft auf dienummereins.ch kaufen. Es kostet 25 Franken. Wenn wir die 100’000 Franken zusammenbringen (klingt nach viel, ist nach Abzug der Druck- und Versandkosten aber recht wenig – wir alle arbeiten unentgeltlich, nur die externen Autorinnen und Fotografen werden wir entlöhnen), machen wir uns im Januar an die Arbeit. Und Ende 2018 erscheint das Heft.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Sport die besten Geschichten erzählt.

Hier No. 1 für 25 Franken (ca 22 Euro) unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND)

Die Vernetzung von Social Entrepreneuren und Social Startups in Deutschland ist das Ziel von Markus Sauerhammer und seinem Verein SEND. Dazu hat er diese Woche ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext begonnen – und den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was macht ihr?
Wir bauen mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) eine Dachorganisation für Sozialunternehmer*innen auf. Die vordergründigen Ziele ist es, die Akteure der Branche zu vernetzen, mehr Sichtbarkeit für deren Lösungen zu generieren sowie die inhaltliche Zusammenarbeit zu verbessern. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) werden wir zudem die Interessen der Branche gegenüber der Politik vertreten.

Warum macht ihr es (so)?
Bei all den aktuellen und vor uns liegenden Herausforderungen ist es wichtig die Mehrwerte des Fortschritts auf deren Lösung zu fokussieren. Gerade von politischer Seite wurde eine Unterstützung sozialer und gesellschaftlicher Innovationen in Deutschland viel zu lange verschlafen. Es wird Zeit zu handeln, damit wir endlich an ganzheitlichen Lösungen arbeiten.
Der Start über eine Crowdfunding-Kampagne bietet uns gleich mehrere Vorteile: Wir können darüber eine erste Mitgliederbasis aufbauen, sammeln die Finanzierung für den Aufbau unserer Arbeit ein und sorgen insgesamt für eine höhere Sichtbarkeit von Social Entrepreneurship und den damit verbundenen Akteuren. Es ist ein bisschen wie die eierlegende Wollmilchsau der digitalen Zeit.

Wer soll sich dafür interessieren?
Unsere Kernzielgruppe sind Sozialunternehmer*innen, die durch innovative Ansätze gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Doch natürlich können Sozialunternehmen alleine nur bedingt erfolgreich sein. Wir brauchen das Engagement von Unternehmen, Stiftungen, Wohlfahrtsorganisataionen oder Privatpersonen, um positiven gesellschaftlichen Wandel und soziale Innovationen voranzubringen. Jeder kann sich bei SEND – zum Beispiel als Fördermitglied – einbringen. t.Hier noch einmal die konkreten Mehrwerte für die einzelnen Zielgruppen:
Mehrwerte für Sozialunternehmer*innen:
– Politische Interessenvertretung (über den BVDS) und damit eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Sozialunternehmer*innen
– Öffentlichkeitsarbeit für Social Entrepreneurship und Deine Arbeit
– Vernetzung, Bildung und Qualifizierung über Fachgruppen, Workshops und Events
– Vernetzung mit Akteuren aus Wohlfahrt, Politik und Wirtschaft

Mehrwerte für die Gesellschaft:
– Entwicklung zeitgemäßer Lösungen für drängende Herausforderungen
– Transformation hin zu einer Wirtschaft, bei der gesellschaftliche vor finanzieller Rendite steht

Mehrwerte für Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft:
– Wirkungssteigerung eingesetzter Mittel durch Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen
– Unterstützung bei der Weiterentwicklung eigener Lösungen
– Verzahnung von Stärken: effektive Zusammenarbeit zwischen etablierten Strukturen und agilen Social Startups zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen

Wie geht es weiter?
Aktuell liegt der Fokus auf dem Aufbau von SEND und unserer Auftakt-Kampagne. Neben dem Crowdfunding werden wir in den nächsten Wochen immer wieder Beiträge zu Sozialunternehmer*innen teilen und vor der Bundestagswahl die Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine veröffentlichen.

Unsere Kernziele nach der Aufbauarbeit sind:
– Eine enge Vernetzung aller Akteure der Szene um effektiver den sozialen Herausforderungen zu begegnen
– Einen direkten Zugang zur Politik erzielen und gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. die Interessen von Social Entrepreneurship vertreten
– Fachgruppen für Austausch und Qualifizierung aufbauen
– Regionalgruppen und -initiativen unterstützen
– Vernetzung und Kooperationen von Sozialunternehmer*innen mit Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft
– Sichtbarkeit von Sozialunternehmer*innen und deren Lösungen erhöhen

Was sollten mehr Menschen wissen?
Sieht man sich die Geschichte an, geht mit dem technologischen Wandel auch immer ein gesellschaftlicher Wandel einher. Aktuell fokussiert man sich vor allem auf technologische und ökonomische Innovationen. In meinen Augen sind wir durch die Digitalisierung in ein Zeitalter des permanenten Wandels eingetreten. Es ist also wichtig, dass wir auch die Instrumente für die Lösung unserer gesellschaftlichen Herausforderungen weiterentwickeln. Global gewinnt hier Social Entrepreneurship zunehmend an Bedeutung. Die Herausforderung ist aber, dass diese Entwicklung von Seiten der deutschen Politik bislang größtenteils ignoriert wird. Die internationale Studie „The best place to be a Social Entrepreneur“ hat die 45 stärksten Wirtschaftsnationen auf ihre Ausgangsvoraussetzungen für Sozialunternehmer*innen untersucht. Insgesamt landet Deutschland auf Rang 12. Beim Punkt „Unterstützung durch die Politik der jeweiligen Regierung“ aber nur noch auf Rang 34 – zwischen Griechenland und Mexiko. Das Ergebnis verdeutlicht gut, wie groß der Unterschied zwischen unseren gewachsenen Werten und der aktuellen Politik ist. Während man in anderen Ländern den Wandel ernst nimmt und gestaltet, verharren wir im Status quo. Das wollen wir verändern! Gemeinsam mit der Crowd. Mit Dir.

Hier SEND auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: FEMALE FUTURE FORCE

Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann haben ihrem Crowdfunding auf Startnext die Stichworte „Coaching, Weiterbildung, Empowerment, Feminismus und Journalismus“ gegeben: Die beiden Gründerinnen von EditionF bieten mit ihrer FEMALE FUTURE FORCE Academy „52 Wochen digitales Coaching. 52 Top-Experten. 12 Themenschwerpunkte. Um dich persönlich und beruflich stärker zu machen und wachsen zu lassen.“

Nora (links) und Susann haben den loading-Fragebogen ausgefüllt

Was macht ihr?
Nora: Gemeinsam mit Susann habe ich vor drei Jahren EDITION F gegründet. Wir sagen immer, wir sind ein digitales Zuhause für starke Frauen. Wir wollen Frauen vernetzen, sie stärker machen, sie inspirieren, weiterbringen und ihnen eine Bühne geben. EDITION F ist ein Begleiter, wir wollen die Anlaufstelle für Karriere- und Lebensfragen, aber auch Themen wie Feminismus, Politik, Mutterschaft und Liebe sein. Wir haben ein Onlinemagazin und die Community darf mitschreiben, in unserer Jobbörse kann man hinter die Kulissen von Unternehmen schauen, außerdem vernetzen wir nicht nur online, sondern machen auch Offline Events um Menschen miteinander zusammen zu führen.
Susann: Unser neuestes Herzensprojekt ist die FEMALE FUTURE FORCE Academy, ein digitales Coaching-Programm mit dem wir Frauen mit Wissen empowern, das sonst nur Top-Managern vorbehalten ist. Wir machen aus dem Lippenbekenntnis gleiche Chancen ein echtes Angebot und unterstützen Frauen, über sich hinauszuwachsen und ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen. 52 Top-Experten und Coaches wie beispielsweise der Verhandlungs-Experte Matthias Schranner, die ehemalige ProSiebenSat.1 Personalvorständin Heidi Stopper, Premium-Gründerin Anita Tillmann, WiWo-Chefredakteurin Miriam Meckel, Bloggerin Jessie Weiss von Journelles und der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger coachen Frauen über 52 Wochen in insgesamt zwölf Themenschwerpunkten. Für 99 Euro können Frauen – und auch Männer – an der Academy teilnehmen. 10 Prozent der Erlöse fließen dabei in ein Stipendium, das die Academy auch für benachteiligte Frauen möglich macht.

Warum macht ihr es (so)?
Nora: „Wir haben uns immer gefragt, wieso es so ein Angebot nicht gibt. Gestartet haben wir EDITION F tatsächlich, weil uns selbst so etwas immer gefehlt hat. In der Medienwelt war zwischen den klassischen Frauentiteln mit Beauty, Gossip und Diättipps und der männlich fokussierten Wirtschaftswelt noch ziemlich viel Luft. So wurde aus einem persönlichen Wunsch ein Unternehmen mit fast 20 Mitarbeitern. Alles was wir neu und anders machen, ist sehr stark von unseren Nutzerbedürfnissen getrieben. Wir hören einfach in die Community rein und sind ständig im Dialog und so entstehen neue Ideen wie die FEMALE FUTURE FORCE.

Wer soll sich dafür interessieren?
Susann: Eigentlich jeder. Wir sind immer wieder hoch erfreut, dass auch 15 Prozent unser Nutzer männlich sind. Im Kern sprechen wir aber oft Frauen zwischen 20 und 45 an, die in großen Städten wohnen. Da aber Schülerinnen und Frauen um die 60 auch super sind, limitieren wir uns nicht.

Wie geht es weiter?
Susann: Als Startup müssen wir auch immer darüber nachdenken, wie sich neue Projekte tragen. Wir machen deshalb für die FEMALE FUTURE FORCE Academy bei Startnext ein Crowdfunding. Unser ganz großes Ziel ist es, 10.000 Frauen und sehr gerne auch Männer zu überzeugen, Teil der FEMALE FUTURE FORCE zu werden. Es gibt so viel zu lernen und niemand muss alles von selbst können. Von Gehaltsverhandlungen, über Rhetorik bis hin zu Führungsskills. Wir wollen möglichst viele Frauen empowern und die Arbeitswelt damit nachhaltig beim Wandel unterstützen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Nora: Es ist komplett verrückt, dass in keinem DAX-30-Unternehmen eine Frau auf dem Chefposten sitzt. Auch wenn wir selbst alle schon oft das Gefühl haben, dass wir Chancengleichheit erreicht haben. Es ist nicht die Wahrheit. Das Schöne ist allerdings, wir können alle helfen, etwas zu bewegen. Mein liebster Tipp für Männer: Wenn ihr für ein Panel angefragt seid, fragt immer nach wie viele Frauen auf dem Panel Gast sind. Und beschwert euch, wenn es keine ist*.

Hier die Female Future Force auf Startnext unterstützen!

* Siehe dazu auch die Aktion #men4equality

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: ver.de

Es gab schon sozialen Mobilfunkanbieter und nachhaltige Kondome (einhorn), die über Crowdfunding finanziert wurden. Seit ein paar Tagen läuft das Funding für ver.de – eine nachhaltige Versicherung, die über Startnext zum Leben erweckt werden soll

Starterin Marie-Luise Meinhold hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir wollen die erste öko-faire Sach-Versicherung gründen

Warum macht Ihr es (so)?
Wir wollen zum Mitmachen einladen und mit den Versicherungsbeiträgen, die die meisten von uns ohnehin bezahlen, zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der vor einer globalen Katastrophe Angst hat und nicht tatenlos zusehen möchte: mit dem Geld der Versicherungswirtschaft können wir etwas bewegen. Sie ist mächtig. Wir alle tragen dazu bei – bewusst oder unbewusst.

Wie geht es weiter?
Mit dem Geld aus unserer Crowdfunding-Kampagne bei startnext.de/ver-de wollen wir eine schöne Webseite für unsere Genossenschaft bauen, auf der man dann auch Mitglied werden kann, und ver.de bekannter machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Versicherung und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen. Im Gegenteil, sie bieten eine einmalige Chance, ökologische und soziale Aspekte in einem ökonomischen Geschäftsmodell zusammen zu führen. Dass sie mit ihrem Verhalten und ihrem Geld etwas bewirken, auch und gerade mit ihren Versicherungsbeiträgen. Und dass wir so zusammen unser Geld in eine lebenswerte Zukunft investieren können. Wir sind nicht machtlos. Wir können etwas tun. Jede Person kann mitmachen. Alles zählt. Das ist wichtig.


Hier gehts zum Funding auf Startnext!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: The Other Side

Abonniere eine Radiosendung – so kann man das Crowdfunding von The Other Side auf Steady übersetzen. Yannic Hannebohn und Thibaud Schremser produzieren den Popfeuilleton-Podcast bereits seit 2014. Jetzt suchen sie einen neuen Finanzierungsweg.

Yannic (im Bild rechts) hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Thibaud und ich produzieren „The Other Side“*, das ist ein Popkultur-Podcast, der die Hoch- bis Nerdkultur abdeckt. Wir sind aber nicht allein, sondern mittlerweile eine Plattform von jungen Radioautor*innen. Denen bieten wir die Möglichkeit, innovative Ideen bei uns im Podcast umzusetzen. Der Kern des Podcasts ist ein gut vorbereitetes Interview mit einer richtig interessanten Person.

Warum macht ihr es (so)?
Als wir 2014 während des Studiums in Weimar gestartet sind, wollten wir beide ganz einfach was Eigenes moderieren. Das Magazin haben wir damals von einer französischen Autorensendung adaptiert (wir sind beide Halbfranzosen). Gleichzeitig haben wir uns gefragt, warum es in Deutschland so wenige richtige Autorensendungen gibt und auch so wenige Experimente. Über die Folgen hinweg haben wir immer mehr Autorinnen und Autoren gewonnen, mit denen wir eigene Erzählformen entworfen haben. Deswegen stehen bei uns im Podcast auch die Personen im Vordergrund.

Wer soll sich dafür interessieren?
Menschen, die auf Künstler*innen und Kultur stehen, aber von 0815-Radioformaten genervt sind.

Wie geht es weiter?
Wir brauchen finanzielle Unterstützung, damit wir uns die Arbeit zeitlich leisten können. Deswegen brechen wir unsere starre einstündige Form auf und werden mehr „snackable“, bis genug Kohle da ist, wieder ein komplettes Magazin zu produzieren. Das erste Ziel ist ein Hundert Euro Schein pro Interview. Dafür haben wir uns einen Monat gegeben. Wenn wir das hinkriegen, kaufen wir uns Stück für Stück unsere Autoren zurück. Nur der Himmel ist das Limit.

Was sollte mehr Menschen wissen?
Eventuell vergisst man es: Journalist*innen brauchen Geld, um unabhängig zu arbeiten. Innovation entsteht oft im Kleinen. Video ist overhyped und Audio wird nie sterben.

Hier The Other Side auf Steady unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


* Offenlegung: Ich war in der letzten Sendung des Jahres 2016 zu Gast in The Other Side.