Alle Artikel mit dem Schlagwort “crowdfunding

Kommentare 0

loading: Deine Korrespondentin

“Wir wollen Frauen in den Mittelpunkt rücken”, schreiben die Macherinnen von Deine Korrespondentin auf Startnext. Mit dem Crowdfunding-Projekt wollen sie die Arbeit von Korrespondentinnen sichtbarer machen – und bitten um die Unterstützung der Community.

Pauline Tillmann hat den loading-Fragebogen beantwortet. Sie hat bereits Crowdfunding-Erfahrung – und berichtet davon auch in “22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding”.

Was macht ihr?
Wir werben auf Startnext für ein neues Webportal names “Deine Korrespondentin”. Unser Claim: “Von Frauen. Über Frauen. Für alle.” Das heißt, wir wollen Frauen in den Mittelpunkt unserer Berichterstattung rücken. Darüber hinaus wollen wir die Sichtbarkeit von Korrespondentinnen erhöhen. Wir wollen zeigen, welche bemerkenswerte Arbeit deutsche, österreichische und schweizerische Journalistinnen zwischen USA und Afrika heutzutage leisten.

Warum macht ihr es (so)?
Wir haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Stiftungen angeschrieben, aber leider haben nur Absagen kassiert. Crowdfunding ist eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu generieren und Geld einzusammeln. Außerdem ist uns bei “Deine Korrespondentin” das Feedback der Crowd extrem wichtig. Wir wollen in Dialog treten mit einem interessierten Publikum und eine eigene Community aufbauen – auch das ist mit Hilfe von Crowdfunding möglich.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle! Unsere Zielgruppe sind Frauen und Männer.

Wie geht es weiter?
Wenn wir die Pitching-Summe von 5.000 Euro bis zum 16. März zusammenbekommen, werden wir eine Webseite mit einer Bezahlschranke in Auftrag geben. Darauf wird es dann ab 4. Mai die ersten Texte, Fotos, Audios und Videos zu sehen geben. Die ersten zwei Artikel sind kostenfrei, danach greift das Bezahl-Abo für zehn Euro im Monat. Dafür bekommt man von den Korrespondentinnen jeden Monat zehn neue, spannende Geschichten. Wir wollen nicht die Masse erreichen, sondern ein Nischenpublikum. 500 Internetnutzer, die von unserer Idee begeistert sind, würden uns schon reichen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir sollten aufhören zu reden und anfangen zu machen. Und: Habt keine Angst vorm Scheitern!


>>>> Deine Korrespondentin auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Leerstandsmelder

Der Leerstandsmelder braucht technische Verbesserung – deshalb haben die Macher ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext ins Leben gerufen. Sarah Oswald hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Leerstandsmelder.de schafft Transparenz über die Leerstandssituation in mittlerweile 29 Städten. Er ist ein kollektiver und frei zugänglicher Datenpool für leerstehende Räume. Leerstandsmelder hat sich seit seinem Start im Dezember 2010 als ein starkes Instrument und bedeutendes Argumentationsmittel für eine andere Stadtentwicklungspolitik in zahlreichen Städten entwickelt. Er möchte Transparenz über die Leerstandssituation schaffen, neue Möglichkeitsräume aufzeigen, Interessierte vernetzen und schließlich einen sozial gerechteren und nachhaltigeren Umgang mit dem räumlichen Potential von Leerständen anregen.

Warum macht ihr es (so)?
Leerstandsmelder setzt auf kollektives Wissen. Nach dem Prinzip des Crowdsourcings werden Meldungen über Leerstände auf der Plattform von unterschiedlichen Menschen zusammengetragen, kommentiert und aktualisiert.
Damit ist der Datenpool unabhängig von kommunalen Informationskanälen. Leerstandsmelder.de wird ehrenamtlich und ohne Gewinninteressen betrieben. Er wird dezentral verwaltet: In jeder der 29 aktiven Städte ist jeweils eine lokale Gruppe für den örtlichen Leerstandsmelder verantwortlich. Dieses nicht-hierarchische Prinzip unterstützt, dass lokales Wissen einfließen, örtliche Netzwerke aktiv in den Prozess treten und Leerstände besser verifiziert werden können.
Ein Überblick auf die Leerstandssituation ist ein medienwirksames Druckmittel gegenüber der Stadtentwicklungspolitik und EigentümerInnen. Gleichzeitig wirkt Leerstandsmelder.de als Informationsquelle für autonomes Handeln mobilisierend: Die Kenntnis über leerstehende Räume ruft Ideen hervor und aktiviert Menschen sich für die Öffnung und Wiedernutzung von Räumen zu engagieren.

Wer soll dabei mitmachen?
Zu den Zielgruppen gehören alle, die sich für die Entwicklung ihrer Stadt interessieren und sie mitgestalten möchten. Leerstandsmelder.de spricht insbesondere Menschen an, die sich für Denkmalpflege, Subkultur, Architektur, Nachnutzungen, eine Stadt für alle, eine Stadtplanung von unten und Partizipation interessieren und Leerstand bei gleichzeitiger Raumknappheit und steigenden Mieten für ungerecht halten.

Wie geht es weiter?
Nach vier Jahren braucht Leerstandsmelder.de dringend technische Überarbeitungen, um die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen und weiter zu wachsen. Außerdem möchten wir eine Leerstandsmelder-App entwickeln, damit künftig Leerstände direkt von unterwegs gemeldet werden können. Diese Erweiterungen können wir ausnahmsweise nicht ehrenamtlich leisten: Bisher wird Leerstandsmelder.de komplett über den Gängeviertel e.V. aus Spenden finanziert und von mehr als zwei Dutzend lokalen Gruppen ehrenamtlich unterstützt und betrieben. Für die anstehenden technischen Erweiterungen sind wir allerdings auf das Know-How von professionellen Programmierern angewiesen, die fair bezahlt werden sollen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es gibt mehr Leerstand in jeder Stadt als gedacht, auch in Städten mit einem angespannten Immobilienmarkt. Leerstandsmelder.de ist ein erster Schritt für einen Richtungswechsel im Umgang mit der urbanen Ressource Raum.

/// Hier kann man das Projekt direkt auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Bits of Love

Die Geschichte eines Musikers, der mit dem Hologram seiner verstorbenen Freundin lebt – das ist die Idee des Kurzfilms Bits of Love, der auf Indiegogo ins Crowdfunding gestartet ist.

Mark Rockenschaub hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht ihr?
Wir sind eine Gruppe von jungen Filmemachern und arbeiten an einem Film der sich mit realen und digitalen Beziehungen befasst.

Warum macht ihr es (so)?
Wir würden gerne unseren ersten Schritt in das professionelle Filmbusiness machen und sehen diesen Film
als unser erstes grosses Projekt.

Wer soll sich dafür interessieren?
Wir hoffen dass dieser Film für alle Menschen interessant wird, die sich mit digitalen Geräten und im Internet bewegen.

Wie geht es weiter?
Sobald der Film fertig gestellt ist wollen wir ihn bei mehreren Festivals einreichen, sowie ihn der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir hoffen dass die Menschen einen dritten Blick auf ihren Alltag und ihre digitales Leben bekommen und sich bewusst werden, dass sie einen grossen Teil ihres Lebens mittlerweile damit verbringen mit Metallgegenständen zu reden und stundenlang auf leuchtende Flächen schauen.

>>> Hier Bits of Love auf Indiegogo unterstützen!!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Steppenwölfin

“„Die Steppenwölfin“ ist eine Hommage an die literarische Vorlage,” schreibt Diana Menschig auf Startnext mit Bezug auf Hermann Hesses Steppenwolf , “weil es eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist und mich zu dieser Geschichte inspiriert hat.”

Diana Menschig hat den loading-Fragebogen beantwortet

Was machst du?
Die Steppenwölfin ist eine Geschichte – und soll ein Buch werden. Es ist ein Herzensprojekt abseits des Mainstreams – eine Erzählung, die einfach unbedingt geschrieben werden musste. Sie ist eine moderne Fassung von Hermann Hesses Steppenwolf, eine Hommage an das Original, das ich sehr hoch schätze und dessen Botschaft immer noch aktuell ist.

Warum machst du es (so)?
Die Steppenwölfin eignet sich aus verschiedenen Gründen nur bedingt für den „normalen“ Publikationsweg. Da ich bereits einige Romane geschrieben habe, weiß ich, dass Veröffentlichung über einen Verlag immer mit Kompromissen einhergeht. Dazu bin ich bei diesem Projekt nur eingeschränkt bereit. Die Steppenwölfin soll als eBook erscheinen. Zusätzlich soll es eine kleine Auflage als aufwendig ausgestattetes Hardcover geben – nur und ausschließlich über das startnext-Projekt. Denn ehrlich: eBooks sind toll. Doch es ist immer noch aufregend, ein Buch auf Papier und zwischen Buchdeckeln in der Hand zu halten.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle, die Lust haben, sich mit aktuellen Fragen unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens auseinanderzusetzen.
Die Steppenwölfin lädt zu einer interessanten Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft ein. Auf Fragen zu unserer Toleranz in Sachen Religion, Sexualität, dem Altern und dem Sterben, der digitalen Welt oder der Frage nach Verantwortung für unser Leben.
Wer das Original kennt, wird zusätzlich vielleicht Spaß an der Auseinandersetzung mit der modernen Variante – im Fachjargon übrigens eine Parallel Novel – haben und feststellen, wie wenig sich seit 1927 tatsächlich verändert hat.

Wie geht es weiter?
Ganz gleich, wie das Startnext-Projekt endet, wird die Steppenwölfin anschließend als eBook veröffentlicht und sicherlich interessierte Leserinnen und Leser finden.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Sogar das Self-Publishing ist nicht so leicht wie erwartet. Eine erste Veröffentlichung ist mir mit Verweis auf eine mögliche Urheberrechtsverletzung verwehrt worden – ein Vorwurf, der mich in meiner Autorenehre tief getroffen hat.
Es folgte eine Odyssee, an deren Ende mir der ehemalige Herausgeber Hermann Hesses und sein Enkel bestätigten, dass ich etwas völlig eigenes geschrieben habe. Diese Geschichte hinter der Geschichte wird ebenfalls in der gedruckten Version nachzulesen sein.

>>>Die Steppenwölfin hier auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Cinedime

Crowdfunding fürs Kino – das ist das Ziel der jungen Plattform Cinedime, die am 21. Oktober mit dem Filmprojekt Lena Love startet.

cinedime

Cinedime-CEO Markus Brandmaier hat zum Start des neuen Portals den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machen Sie?
Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform mit der Spezialisierung auf Filmprojekte bieten wir der Crowd die Möglichkeit, sich auf mit kleinen Beträgen bereits ab 100 € an der Finanzierung großer deutscher Filmproduktionen zu beteiligen. Die Investoren erhalten neben einem Anteil an späteren Verwertungserlösen aus Kino, DVD, Video-on-Demand und allen Weiteren auch sog. Produzentenprivilegien, wie z.B. Set-Besuche oder Premieren-Tickets. Ein Investment auf Cinedime bietet also nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Teilhabe am Filmprojekt.

Warum machen Sie es (so)?
Nachdem dieses Jahr der DFFF um 10 Millionen Euro, von 70 Millionen auf 60 Millionen, gekürzt wurde und nächstes Jahr eine erneute Kürzung ansteht, wird die ohnehin schon schwierige Situation für Filmproduzenten noch prekärer. Es ist nie genug Geld da, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Filmproduktion ist teuer. Die traditionellen Finanzierungsmöglichkeiten sind knapp und werden teilweise immer mehr gekürzt. Dieser Kostendruck wirkt sich gerade bei kleineren und mittleren Produzenten auf die Qualität und damit auf deren wirtschaftlichen Erfolg aus. In diesem Kontext ist es uns eine wichtiges Anliegen, mit Cinedime ein neues ergänzendes Finanzierungstool anbieten zu können.

Wer soll sich daran beteiligen?
Als potentiellen Investor sehen wir filmbegeisterte Menschen, die eine Leidenschaft für Filme haben und diese gerne unterstützen möchten. Wir bieten denen nun auch die Möglichkeit Teil eines Films zu werden. Auf der anderen Seite sehen wir auch renditeorientierte Menschen, die innovative Anlagemöglichkeiten suchen. Schließlich bietet Cinedime ihnen diese.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierung zu unserem ersten Projekt “LenaLove” des Regisseurs Florian Gaag und Emilia Schüle in der Hauptrolle startet am 21. Oktober 2014. Es sollen 162.000 € von der Crowd finanziert werden. Bis dahin kann man sich unter www.cinedime.de registrieren und alle Informationen zum Projekt abrufen. Mittelfristig werden wir neben dem Crowdinvesting weitere Finanzierungsbausteine anbietene. Somit wollen wir uns zu einer umfassenden Finanzierungsplattform für Filme ausbauen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das erste Projekt ist der spannende Jugend-Thriller “LenaLove” mit Emilia Schüle (z.B.: „Besser als nix“) in der Hauptrolle. Das aktuelle Thema über Cybermobbing und Social Media Missbrauch überzeugte uns sehr. Der Regisseur Florian Gaag gewann 2009 mit seinem Film „Wholetrain“ den Adolf Grimme Preis und auch der restliche Cast ist bereits bekannt aus dem deutschen Film und Fernsehen. Dazu gehört Anna Bederke, Kyra Sophie Kahre Sandra Borgmann, Jacob Matschenz und Sina Tkotsch. „LenaLove“ stellt allerdings insofern eine Ausnahme dar, da dieser Film bereits abgedreht ist und über Cinedime das Geld für die Postproduktion finanziert. Im Normalfall sollte die Finanzierung vor Beginn der Produktion geschlossen sein.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: WASD reloaded

Im Sommer 2013 hat Christian Schiffer den loading-Fragebogen zum ersten Mal beantwortet. Damals stand sein Computerspiel-Bookzine “WASD” gerade vor der dritten Ausgabe. Diese Woche taucht er erneut in dieser Rubrik auf: Weil WASD jetzt ein Crowdfunding gestartet hat – um die vergriffene erste Ausgabe nachzudrucken.

2955b6f5

Was ist seit dem letzten Mal passiert?
Wir haben noch vier weitere Ausgaben der WASD veröffentlicht! Und Poster! Und ein Quartettspiel „Videospielskandale“! Und gerade versuchen wir die allererste WASD-Ausgabe neu aufzulegen mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion bei Startnext.de. Außerdem haben wir noch Preise gewonnen, ein Abo-System eingeführt, die Rechtsform des Verlags geändert und die Zweilochmusterbeutelklammerversandtaschen kurzzeitig durch Einlochmusterbeutelklammerversandtaschen ersetzt.

Was hättest du damals schon gerne gewusst?
Es ist wichtig, beim Lektorieren auch die Überschriften zu checken.
Außerdem hätte ich damals gerne gewusst, wie man am besten einen Anzeigenkunden akquiriert. Die Antwort auf diese Frage würde mich auch heute noch brennend interessieren. Aus Gründen.

Wen willst du jetzt erreichen?
Eigentlich dieselben Leser, wie am Anfang. Leser, die an Games interessiert sind, aber mehr wollen als nur schnöden Stiftung-Waren-Test-Journalismus.
Bei der Crowdfunding-Kampagne, die gerade läuft, möchten wir Leser erreichen, denen die WASD Nr. 1 noch fehlt, die ist nämlich schon seit Längerem vergriffen. Aber vielleicht wird der ein oder andere durch die Kampagne erst auf die WASD aufmerksam. Das wäre dann ein schöner Kollateralnutzen.

Wie geht es weiter?
Gerade arbeiten wir unter Hochdruck an der WASD Nr. 6, die dann im November erscheinen soll. Wahrscheinlich werden wir auch neue Poster machen. Und Stofftaschen!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Man kann Briefe innerstädtisch kostenlos verschicken, wenn man Empfänger und Absender auf dem Umschlag vertauscht.

>>> Hier das WASD-Crowdfunding auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Zwirbler

Den ersten Facebook-Roman der Welt – verspricht TG Gergely Teglasy auf der Startnext-Seite zu Zwirbler.

Im loading-Fragebogen erklärt er, was es damit auf sich hat – und welche Rolle dabei Klopapier spielt.

Was machst du?
Ich poste keine Katzenbilder. Weil ich keine Katze habe. Aber Vergnügen am Neuen, an Sprache und an Interaktion. Deshalb schreibe ich Zwirbler, den 1. Facebook-Roman der Welt. In und auf Facebook. Seit 2010. Mit der Crowd. In einzelnen Statusmeldungen á 420 Zeichen. Die real-time Geschichte des Protagonisten Zwirbler, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester ist. Zwirbler ist hin- und hergerissen zwischen Whisky, tiefen Gedanken und gefährlichen Abenteuern.

Warum machst du es (so)?
Weil es eine Versuchung ist, der ich nicht widerstehen kann. Weil technische Limitierungen die Kreativität fördern. Weil ich überzeugt bin, dass ein Medium Inhalte braucht. Facebook erst recht. Weil ich es liebe, wenn sich Ahnungen in Gedanken verwandeln und Gedanken in Wörter. Weil es irgendwer machen muss.

Wer soll das lesen?
16.000 Fans auf Facebook. Und die, die es noch nicht sind.

Wie geht es weiter?
Wir haben soeben mit dem kladde|verlag eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Gemeinsam mit den Fans holen wir Zwirbler aus Facebook. Auf Papier. Als Buch und als Klopapier. Jedes Blatt eine Statusmeldung. Denn Facebook kann mehr Tiefgang als ein Stuhlgang haben. Und wir wollen Inspiration ins stille Örtchen bringen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Zwirbler wurde in Facebook geboren. Sein Ende wird er jedoch auf Papier finden.

>>> Hier Zwirbler unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

Crowdfunding-Ratgeber

Seit dieser Woche ist mein neues Buchprojekt “22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding” verfügbar. Ein kleiner Crowdfunding-Ratgeber für digitale Lesegeräte – den man auf dem Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann.

cover_crowd

Das Buch basiert auf meinen Erfahrungen beim “Eine neue Version ist verfügbar”-Projekt sowie auf den Lehren, die ich aus dem loading-Fragebogen gezogen habe. Angereichert wird das Buch durch zahlreiche Interviews mit erfolgreichen Projekt-Startern aus Deutschland, die erzählen wie sie ihr Fundingziel erreichten.

Das Buch erscheint bei Edition Octopus, die zum Verlag Monsenstein und Vannerdat gehört. Tom Hillenbrand stellte die Verbindung nach Münster her als wir mal über Selfpublishing sprachen (Tom ist einer der Drachenväter, die auch im loading-Fragebogen vorkamen) denn dort wird auch das Angebot ruckzuckbuch.de realisiert, das Selfpublishing zu (soweit ich das beurteilen kann) für Autoren guten Konditionen bietet. Die Gespräche mit Verlagschef Johannes Monse liefen jedenfalls von Anfang an sehr gut, so dass er mir recht früh das Angebot machte, an einer Kooperation mit dem Dortmunder Dienstleister readbox teilzunehmen. Dort zeigt mir nun Steffen Meier wie eBook-Publishing auch abseits von Amazon funktioniert. Die Antwort zu dem vorliegenden Buch steht aus deren lautstark angekündigtem Lektorat übrigens immer noch aus.

Auf die Idee, ein solches Buch zu verfassen, kam ich übrigens weil sich Anfragen von Menschen häuften, die über Crowdfunding-Projekte nachdachten. In den meisten Fällen motivierte ich sie, die Ideen in die Tat umzusetzen – es fehlte aber ein Ratgeber, den ich mit meiner Motivation verbinden konnte. So bekamen einige (die ich damit jetzt halböffentlich unter Druck setzen will) das Manuskript zugeschickt. Alle anderen, die überlegen, ob sie ein Crowdfunding-Projekt starten wollen, können jetzt dieses Buch kaufen: 22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding

loading: Kancha (reloaded)

Vor einem Jahr hat Tobias Gerhard schon mal den loading-Fragebogen ausgefüllt – jetzt habe ich ihm die Fragen (etwas verändert) nochmal geschickt. Denn sein Projekt Kancha geht in eine weitere Runde.

wallets organized neatly

Was ist seit dem letzten Mal passiert?
Letzten Sommer haben wir die erste Kollektion Nomaden-Sleeves für Laptops, Tablets und Smartphones aus Kirgistan nach Deutschland gebracht. Seitdem haben wir weitere Designs entwickelt, unsere Handwerker im Ausbau ihrer Werkstätten begleitet, in Bishkek Netzwerktreffen für angehende Sozialunternehmer organisiert und jetzt stellen wir via Crowdfunding die neue Kollektion Portemonnaies vor – im bewährten KANCHA-Design aus Leder und Filz.

Was hättet ihr gerne damals schon gewusst?
Dass alles länger dauert als geplant und man einen langen Atem behalten muss. Wobei… vielleicht ist es auch besser, dies vorher nicht zu wissen. Wer weiß, ob wir sonst die Energie gehabt hätten, überhaupt erst anzufangen und so weit zu kommen wie wir jetzt sind.

Wen wollt ihr jetzt erreichen?
Wir machen was wir machen für die “urbanen Nomaden”. Also Menschen, die gern über den Tellerrand blicken und unterwegs sind; die Möglichkeiten ergreifen, wenn sie sich bieten; die auf moderne Technik und schönes Design ebenso wenig verzichten können wie auf eine Wanderung durch die Natur. Wir glauben, dass ein bisschen Nomadentum in jedem von uns steckt.

Wie geht es weiter?
Wenn das Crowdfunding Erfolg hat, werden wir innerhalb weniger Wochen die Portemonnaies an die Unterstützer ausliefern können. Anschließend werden wir fleißig weitere Produkte entwickeln, Sozial- und Umweltstandards entlang der Wertkette verbessern und die Geschichte unserer Produkte, unserer Hersteller und unseres Produktionslandes Kirgistan auf der Webseite www.kancha.de erzählen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass das Leben am vermeintlichen anderen Ende der Welt gar nicht so anders ist, wie man meinen mag. Zentralasien ist beispielsweise nur in deutschen Medien präsent, wenn es über Revolutionen oder Ähnliches zu berichten gibt. Dabei übersieht man leicht, dass die Länder der Region dennoch durchaus lebenswert (für die Menschen dort) und sehenswert (für Touristen) sind. Ich kann Kirgistan – mit seinen weitreichenden Bergen, mit seiner herzlichen Gastfreundschaft, mit seiner außergewöhnlichen Nomadenkultur – absolut als Reiseland empfehlen.

>>> Hier das zweite Crowdfunding von Kancha unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: godeepr

Wie kann sich Journalismus im digitalen Zeitalter finanzieren? Diese Frage taucht immer wieder in diesem Blog auf und beschäftigt die Branche seit langem. Ein Berliner Startup versucht sich jetzt an einer Antwort: godeepr will nach eigenen Angaben, “ein dem digitalen Medium angemessenes Geschäftsmodell für bezahlten Journalismus etablieren” – im Internet.

Armin Eichhorn von godeepr hat den loading-Fragebogen beantwortet.

deepr

Was macht Ihr?
Tiefgründigen, unabhängigen und leserfinanzierten Journalismus in digitalen Formaten. Jeder Artikel entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen freien Autoren und unseren Designern. Die Kombination von tiefgründigem Text und bereichernden digitalen Elementen macht jeden Artikel zu einem echten Leseerlebnis. Es werden nur die Artikel tatsächlich geschrieben, für die eine ausreichende Anzahl an Lesern mindestens einen Euro bezahlt hat.

Warum macht Ihr es (so)?
Wir lieben gut recherchierte und wunderschön aufbereitete Geschichten. Die Printausgabe der National Geographic sei lobend erwähnt: Hier wird man in Themen hineingezogen, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass sie existierten. Im digitalen Raum sind wir mit den bisherigen Angeboten der etablierten Verlage leider überhaupt nicht zufrieden. Nervige Werbung, grundhässliche Websites und eine mediokre Themenwahl vermiesen uns als Lesern viel zu häufig den Journalismus. Kein Wunder, dass so viele unserer Zeitgenossen keine (Digital-)Abos haben!
Wir kommen aus der Welt des Digitalen und der Gründerszene. Wir wollen nicht den Journalismus an sich retten – Vieles ist ja gut. Vielmehr möchten wir diejenigen, denen diese Art Qualitätsjournalismus wichtig ist, zusammenbringen. Durch die Leserfinanzierung, die einhergeht mit der Auswahl der Artikel durch die Leser, bauen wir ein solides Geschäftsmodell mit wachsender Stammleserschaft auf.

Wer soll das lesen?
Thematisch sind wir völlig offen. Da schwingt auch ein stückweit Idealismus mit: Die Themenauswahl geschieht an uns vorbei zwischen Lesern und Autoren, jedes Thema ist möglich. Es gibt bei uns weder einen Chefredakteur, der einen Artikel noch kippen kann, noch “Werbepartner” die uns finanzieren und auf extravagante Abendessen einladen. Sowohl die Themenauswahl als auch die Finanzierung kommt bei uns von den Lesern, also denjenigen, für die der Journalismus eigentlich existiert. Je mehr Artikelvorschläge hinzukommen, umso mehr Leser werden ein Thema finden, das ihnen zusagt.

Wie geht es weiter?
Bald wird der erste Artikel veröffentlicht! Jeder, der für ihn bezahlt hat, wird sehen, wie wir uns den Journalismus des 21. Jahrhunderts vorstellen. Gleichzeitig werden weitere Artikelvorschläge online gehen. Interessierte Journalisten und Themenexperten können uns gerne kontaktieren.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Journalismus digital aufzubereiten, das kann so viel mehr sein als eine Fotostrecke einzubinden und ein Video zu verlinken! Wollen wir die Medienbranche umkrempeln? Vielleicht.


>>> Hier geht’s zur Startseite von godeepr


Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: