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„Nah an die Kamera ran, nah ans Mikro ran“ – Lesungen im Stream

Was ist online möglich, wenn der direkte Austausch nicht mehr klappt? Mit dieser Frage befasst sich eine kleine Serie, die ich im Rahmen der Corona-Ausnahmesituation gestartet und mit zehn Lehren beschrieben habe. Folge 5: Tägliche Lesung im Stream (Foto: unsplash)

Wolfgang Tischer ist Gründer von Literaturcafe.de. In den vergangenen zwei Wochen hat er »Die Pest« von Albert Camus im Live-Stream vorgelesen.

Du machst jetzt etwas, das du vorher im direkten Austausch mit Menschen gemacht hast, über eine digitale Verbindung. Hast Du Dich schon dran gewöhnt? Bzw. Was irritiert Dich immer noch?
Meistens lese ich als Sprecher live vor Publikum die Texte andere Menschen vor. Und ich mache auch YouTube-Videos. Immer noch ist es etwas irritierend, dass eine Live-Lesung via Stream irgendwo dazwischen liegt. Man muss voll konzentriert sein, weil man nicht wie beim normalen YouTube-Video sagen kann: »Fand ich nicht so gut, ich lese die letzten beiden Absätze nochmal und schneide dann.«
Auf der anderen Seite sitzt man aber dennoch allein vor Kamera und Mikro in einem relativ kleinen Raum.
Ich habe die letzten zwei Wochen jeden Tag um 10 Uhr »Die Pest« von Albert Camus gelesen. Und es war schön zu sehen, wenn kurz vor 10 Uhr die Zuschauerzahl nach oben katapultiert wird, die 100 überspringt und YouTube am Ende meist 500 bis 600 Leute ausweist, die pro Folge live dabei waren. Die sind dabei, aber ich kann sie nicht sehen. Das ist immer noch etwas irritierend. Es macht aber auch Spaß, sich auf diese Situation einzulassen.

Was war die größte Hürde, die Du überwinden musstest?
Mein Perfektionismus. Ich selbst kann mittlerweile diese ganzen Videos aus den Wohn- und Arbeitszimmern der Menschen nicht mehr sehen. Diese Videos mit den unaufgeräumten Buchregalen oder in denen Menschen vor irgendwelchen Bildern sitzen und der Ton hallt. Das entzaubert so viel. Man muss derzeit selbst im Fernsehen Skype-Videos von ungeschminkten Promis sehen. Das ist so deprimierend.
Ok, geschminkt bin ich auch nicht, aber ich wollte eine gute Bildqualität. Das Licht muss stimmen, vor allen Dingen der Ton. Der Hintergrund sollte neutral sein. Eine sogenannte »Bauchbinde« sollte am unteren Bildschirmrand Infos anzeigen. Bei der Hölderlin-Lesung wollte ich auch mal ein Video einblenden, damit die Leute sehen, von wo aus ich streame. Daher habe ich noch eine Ringleuchte besorgt und vor allen Dingen geeignete Software, mehrere Mikro-Optionen aus meinem Podcast-Studio ausprobiert. Ich wollte nicht einfach nur mit dem Smartphone streamen. Es sollte schon besser aussehen.

Gibt es etwas, das jetzt besser ist als vorher?
Ich habe mich zum ersten Mal getraut, einen Spenden-Button auf der Lesungs-Seite zu platzieren. Schon länger hatten mir Leute dazu geraten, dass doch einfach mal zu machen. Nun habe ich es ausprobiert, weil die Camus-Lizenz ja auch etwas gekostet hat, und ich bin überwältigt, wie viele Menschen Geld gespendet haben.

Im direkten Austausch gibt es stets irgendeine Form von Rückmeldung, eine Stimmung im Raum. Wie löst du das Problem, dass das online nur sehr viel schwieriger wahrzunehmen ist?
Man hat natürlich den Chat. Aber da kann und will ich in der Konzentration der Lesung nicht draufschauen. Und ich will ja mit meiner Stimme erreichen, dass die Leute von der Lesung gebannt sind und nicht chatten. Ich begrüßte die Leute und fordere sie am Ende aktiv zu Rückmeldungen auf. Es hat mich schon bewegt und gerührt, was da an Rückmeldungen und Lob kam. Jemand schrieb, dass er immer zur Lesung Tetris spiele, jemand anderes meinte, ich solle nicht immer so sehr überziehen, da sie sich nur eine Stunde frei nehmen könne, um zuzuhören. Durch all dieses Feedback habe ich mir so eine Vorstellung von den Menschen aufgebaut, die mich sehen und hören, wenn ich in die Kamera blicke.

Welchen Ratschlag würdest du jemandem geben, die/der jetzt auch ins Online-Streaming einsteigt?
Erst mal machen. Ausprobieren. Dann besser werden. In die Kamera schauen und sich klar machen, dass man zu Menschen spricht. Aber schon darauf achten, dass Bild und Ton möglichst optimal sind. Nah an die Kamera ran, nah ans Mikro ran. Die Zahl der Streaming-Angebote ist mittlerweile sehr groß geworden, man sollte sich also irgendein kreatives Alleinstellungsmerkmal ausdenken.

Zum Abschluss: Kannst du noch kurz erklären, wie (also mit welcher Soft-/Hardware) du jetzt online gehst?
Bei der Hölderlin-Lesung hatte ich noch zu viele drahtlose Verbindungen: Mit dem iPhone wurde gefilmt und das Signal per EpocCam-App drahtlos auf ein Notebook zur Streaming-Software übertragen. Da ich die Technik für meine »echten« Lesungen habe, war auch das Mikro über eine Funkstrecke mit dem Notebook verbunden, so dass ich freier agieren konnte. Ich trage ein kleines Earmic direkt am Kopf, damit ich den Abstand zur Kamera variieren kann, ohne dass der Ton leidet. Aber Funkstrecken sind fehleranfällig.
Bei der Camus-Lesung ist daher per Kabelverbindung eine externe Logitech-Webcam inmitten einer Ringleuchte angebracht, die sich auf meiner Augenhöhe befindet, um nicht den typischen »von unten Blick« einer eingebauten Webcam zu haben. Das Mikro ist mittlerweile ebenfalls per Kabel mit dem Notebook verbunden, allerdings habe ich ein kleines Mischpult dazwischengeschaltet, um den Ton zu optimieren und um vor allen Dingen live einen Kompressor-Effekt auf die Stimme zu legen, sodass sie näher und druckvoller klingt und der Unterschied zwischen lauten und leisen Passagen geringer ist. Als Streaming-Software auf dem Notebook läuft die Open-Source »OBS«, die sich mit YouTube verbindet. Als Streaming-Kanal nutze ich YouTube, weil das die meisten Leute kennen, weil die Zuhörerinnen und Zuhörer keine Zusatzsoftware installieren oder sich zwingend vorher registrieren müssen.

Bild rechts: Das aktuelle Setup in der derzeit menschenleeren Lounge der Black Forest Lodge für die tägliche Camus-Lesung: Webcam auf Augenhöhe im Ringlicht, das Earmic (unten links) ist über ein Mischpult ans Notebook angeschlossen. Der Zoom H1, rechts auf dem roten Stativ, nimmt den Ton zusätzlich für interne Archivzwecke direkt vom Mischpult auf. Auf dem Notebook läuft die Streaming-Software OBS. Zur Dämpfung liegt eine weiche Decke auf dem Tisch.

Dieser Fragebogen ist Teil einer kleinen Serie hier im Blog, die sich mit Streaming und Video-Konferenzen befasst. Wenn du wegen der Corona-Krise auch auf Streaming umgestellt hast und darüber sprechen möchtest: melde dich bei mir!

Shruggie des Monats: Podcasting

Der Shruggie des Monats ist eine von meinem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ inspirierte Rubrik meines monatlichen Newsletters (den man hier kostenlos bestellen kann). Darin beschreibe ich Personen, Ideen und Begebenheiten, die mir besonders passend zur Hauptfigur aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ erscheinen – dem ¯\_(ツ)_/¯.

Du machst nichts falsch, wenn du in diesen Tagen einen Witz über Podcasts machst. Wenn Du es wie Alf oder Martin machst, kannst Du damit sogar recht lustig sein. Denn Podcasts gelten noch immer als Trend – und ständig beginnt irgendwo irgendwer damit, weitere MP3-Dateien ins Netz zu laden und sie via Apple und/oder Spotify zu verbreiten. Häufig geschieht dies ohne dass irgendwer drum gebeten hätte, weshalb all diese Podcasts erstaunlich wenige Hörerinnen und Hörer haben. Ein andere Witz lautet deshalb: es gibt mehr Podcaster*innen als Hörer*innen.

Ich weiß nicht ob das stimmt. Aber wenn ich das Podcasting zum Shruggie des Monats ernenne, dann auch genau deshalb, weil es darum gar nicht geht. Wer auf Reichweite ober Abrufzahlen schaut, könnte ja Tiktok-Videos produzieren. Dass aber (gefühlt) ständig irgendwo ein neuer Podcast gestartet wird, zeigt mir, dass hier ein anderes Interesse im Vordergrund steht: Menschen wollen im Wortsinn ihre Stimme erheben – und zwar nicht nur die mittelalten weißen Laberpodcast-Dudes, sondern diverse Stimmen sind plötzlich zu hören (Foto: unsplash)

Daran kann der Shruggie sich erstmal erfreuen. Denn dass sich mehr Menschen beteiligen, ist keine falsche Sache. Wenngleich eine trendartige Zunahme der Beteiligung natürlich stets auch Abwehr-Reflexe erzeugt. Beim Blogging war das vor einigen Jahren genau so wie jetzt beim Podcasting. Für manche wirkt es cooler, wenn man lautstark nicht mitmacht.

Gemeinsam mit dem Shruggie kann ich mich für diese Form der Coolness nicht erwärmen. Ich beobachte die Zunahme des aktiven Podcastings eher mit Freude – gerade weil nicht jeder dieser kleinen Audio-Blogs es auf große Reichweite bringen wird. Dass sie trotzdem entstehen, zeigt dass und wie Öffentlichkeit sich verändert: Publizieren ohne weitere Absicht ist möglich!

Genau diese Absichtslosigkeit passt zur Haltung des schulterzuckenden Emoticons: Probiers halt aus! Schau doch mal, wie itunes Podcasts einbindet (nämlich nur über RSS-Feeds, keine Datei wird bei Apple hochgeladen). Teste doch mal, wie ein Podcast in Spotify eingebunden wird. Finde heraus, welche Episoden oft gehört, welche Links oft geklickt werden. Und schau dir mal Substack an, dort kann man nicht nur bloggen und Newsletter verschicken, man kann auch Podcasts hosten.

Bei all dem lernt man mehr als wenn man nur am Beckenrand hockt. Podcasting ist das Wasser im Pool des Internet – du musst dort aber nicht zwingend um die Wette schwimmen. Plantschen ist auch okay!

¯\_(ツ)_/¯

Podcast-Tipps:
Seth Godin über Podcasts
Pia Frey spricht mit OMR-Gründer Philipp Westermeyer über Podcasts
– Die Weihnachtsfolge vom „Wirbt das?“-Podcast

Der Shruggie des Monats ist eine Rubrik aus meinem Newsletter (den man hier kostenlos bestellen kann). Der Shruggie ist die Hauptfigur aus meinem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“, in dem ich zehn Gründe für einen gelassenen Umgang mit dem Neuen versammle. Der Shruggie hatte übrigens auch selber schon einen Podcast – und seit kurzem nehme ich gemeinsam mit Lucas von Gwinner auch einen Podcast auf. Hier kannst du ihn hören.

Till Ottlitz: Vier Tage Angst

In diesem Herbst wird dieses Land den 30sten Jahrestag des Mauerfalls begehen. Es wird Sonderseiten und Erinnerungen geben, Feierlichkeiten und Jubiläums-Reden. Und es gibt Journalismus, der sich diesem Thema widmet. Gerade eben ist eine Radio-Dokumentation zum Thema erschienen, die ich hier allein deshalb empfehlen muss, weil sie die erste ist, die ich audio-bingte. Ich weiß nicht, ob es den Begriff gibt, aber bei 4 Tage Angst ist mir passiert, was man von Serien in Streaming-Portalen kennt: Sie ist so spannend erzählt, dass ich nicht aufhören konnte sie anzuhören.

Es ist eine sehr gegenwärtig gemachte Dokumentation über einen Teil deutscher Geschichte, die nicht nur wegen des Jubiläums unglaublich aktuell ist. Diese Dokumenation erzählt von den Schrecken eines Unrechtsstaats und von dem Zauber der Menschlichkeit, die nicht fragt, sondern hilft – unabhängig von politischen Überzeugungen. Es ist eine Geschichte von der Not und der Angst, die Menschen in die Flucht treibt. Diese innerdeutsche Geschichte einer Flucht lässt die aufgeheizte Stimmung um Migration in diesem Land in einem neuen Licht erscheinen – und zeigt Dimensionen der deutschen Teilung.

Dass die Geschichte so ergreifend und aktuell ist, liegt aber auch daran, dass ihr Autor Till Ottlitz sich über die merkwürdige Regel hinwegsetzt, dass Journalisten sich nicht selber zum Thema machen sollten. Denn diese Geschichte verdankt ihre Spannung und Tiefe genau dieser Tatsache, denn „Vier Tage Angst“ ist die Geschichte von Bärbel Ottlitz, die Geschichte der Mutter des Autors. Dadurch ist dieser große politische Podcast auch wahnsinnig intim und persönlich. Es ist die private Geschichte der Familie Ottlitz, die große Teile der Politik und der Geschichte diese Landes greifbar macht. Damit zeigt der Podcast, worin der Wert herausragenden Journalismus liegen kann: dass er das Große im Kleinen sichtbar macht.

Das ist handwerklich und dramaturgisch herausragend gut gemacht. Besonders empfehlenswert ist dieser Podcast aber vor allem, weil Till Ottlitz sich als Autor selber angreifbar und verletztlich zeigt. In einer Folge gesteht er, dass ihm Gespräche so nahe gehen, dass ihm Tränen in den Augen stehen, in einer anderen hört er sich an, wie seine Mutter sagt, dass sie keine Kinder hätte bekommen wollen, wenn die Flucht nicht geglückt wäre.

Die Flucht glückt am Ende, aber bis es soweit ist, durchlebt Bärbel Ottlitz vier Tage Angst. Von diesen vier Tagen handelt der Podcast, über den ich nicht mehr verraten will als den Transparenz-Hinweis, dass ich mit Till persönlich bekannt bin.

Der Podcast läuft in den nächsten Wochen auf Bayern2 im klassischen Radio, man kann die Folgen aber schon jetzt digital anhören, auf der Website, bei Apple Podcast – und ich finde das sollte man tun

Folge 1: Republikflucht
Folge 2: Keine Antwort unter dieser Nummer
Folge 3: Treffpunkt Alexanderplatz
Folge 4: Independence Day
Folge 5: Abtauchen
Folge 6: Der Geruch von Pizza

Fünf Gründe warum Podcasts kein Geld verdienen (jedenfalls nicht einfach so)

Seth Godin ist ein BesserBescheidwisser in Fragen von Internet und Marketing. Ich habe den Eindruck, die beiden Themen wachsen immer mehr zusammen und immer mehr Menschen nutzen das Internet vor allem für Marketing-Zwecke: Reichweite, Interaktion, Kontakte – all das scheint mehr Menschen anzutreiben als die Tatsache, dass man sich im Internet so gut wie noch nie zuvor nach eigenen Interessen vernetzen und fortbilden kann.

Seth Godin hat – wie gefühlt fast jeder andere Internet-Mensch auch – einen Podcast. Der heißt Akimbo und ist sehr empfehlenswert. In der aktuellen Folge spricht er Meta! über Podcasts und mir ist danach so einiges klarer geworden – über das Internet, Marketing und das große Problem mit der Werbung (Foto: unsplash). Deshalb halte ich hier fünf Dinge fest, die ich bei Godin über die Frage gelernt habe, wie man mit Aufmerksamkeit Geld verdienen kann. Nicht alle Gründe sind auch meine Meinung (dafür kenn ich mich gar nicht gut genug aus), aber sie sind in jedem Fall spannende Denkansätze.

Godin lobt Podcasts und rät jeder und jedem, einen Podcast zu starten. Deshalb hat er unter dem Slogan „Podcasting is the new Blogging“ ein Podcast-Fellowship-Programm aufgesetzt. „Podcasting hilft die eigene Stimme zu finden, aber es ist kein guter Weg um Geld zu verdienen“, sagt er. Dass er darauf kommt, hängt mit Daten über das Podcast-Ökosystem zusammen, die Andreessen Horrwoitz erhoben haben und die Andrew Chen hier zusammengefasst hat – wie er das begründet, sagt viel über den Unterschied zwischen klassischer Werbung und Online-Werbung aus. Deshalb halte ich es hier fest:

1. Podcast sind groß(artig) – und anders

„Es gibt kein Medium, das mir bekannt ist“, sagt Godin mit Bezug auf die Daten der Podcast-Erhebung, „das so schnell wächst wie Podcasts – mit Ausnahme von Surfen im Netz.“ Und dann ergänzt er beeindruckende Wachstumszahlen von Menschen, die regelmäßig Podcasts hören (in den USA) – vor allem auf dem iPhone. Aber Podcasts sind nicht nur groß, sondern auch großartig – weil sie sich meist dem Clickbait um Aufmerksamkeit entziehen, den wir von anderen Medien kennen. Godin vergleicht Podcasts deshalb eher mit klassischen Büchern – mit der Ruhe und der Erkenntnistiefe, die entsteht, wenn ein Medium sich einem Thema ausführlich widmet. Die Frage lautet nun: Kann man mit diesem wachsenden Medium Geld verdienen? Die Antwort hängt von der Perspektive ab. Godin vergleicht die durchaus erstaunliche Summe, die für Podcast-Werbung in den USA ausgegeben wird mit dem Betrag, der dort für Werbung in Kinos ausgegeben wird: das Podcast-Budget macht gerade mal ein Drittel davon aus.

2. Podcasts sind zu neu

Warum ist der Podcast-Anteil so gering? Godins Antwort (die er im Podcast mit Zahlen begründet, die belegen, wie hoch der Betrag ist, den Werbetreibende ausgeben, um eine durchschnittliche Podcast-Hörer-Stunde zu erreichen im Vergleich zur gleichen Zeit im Radio, in Magazinen, Zeitungen) lautet: Werbung wird häufig von anderen Menschen gekauft als von denen, die sie bezahlen (Stichwort Media-Agenturen). Die Einkäufer müssen ihren Chefs begründen, warum sie die Werbe-Euros ausgerechnet für diese Werbeform ausgegeben haben. Und dabei, so Godin, schneiden sehr neue Werbemöglichkeiten viel schlechter ab als ältere. Der Grund: Die Chefs sind einfach noch nicht so vertraut mit Werbung in Podcasts. Sie kennen Fernseh-Werbung. Und der Einkauf richtet sich, so Godin, nach dem, was die Chefs kennen.

3. Das Internet hat Werbung zu Direktmarketing gemacht

Die zentrale Ausnahme von dieser Biografie der Werbeformen bildet das Internet, so Godin. Denn Internet-Werbung ist eigentlich im klassischen Sinn keine Reklame, die auf Image zielt. Internet-Werbung ist, so Godin, Direkt-Marketing. Direkt-Marketing zielt auf direkte Aktionen ab, die man genauso direkt messen kann. „Damit unterläuft die Internet-Werbung grundlegenden Prinzipien anderer Werbeformen“, erklärt Godin. Denn bei klassischer Fernsehwerbung konnte man den Return of Invest (ROI) eben nicht so deutlich messen wie man das heute bei Google-Ads messen kann. Außerdem basierte diese klassische Werbung auf Knappheit und der Sorge, dass ein Mitbewerber diesen einen Platz für einen TV-Werbespot bucht. Das Internet löst diese Begrenzung auf und verändert das Ökosystem für Werbung (spannender Weise betont Godin, dass dass nicht bedeutet, dass sich klassische Werbung auflösen wird).

4. Podcasts sind schwer messbar, sie brauchen Sponsoren

Anders als Online-Werbung sind Podcasts kaum messbar. Und das, was man in der Breite messen kann, ist eher ernüchternd. Godin zitiert eine Zahl, nach der der durchschnittliche Podcast gerade mal auf 124 Hörerinnen und Hörer kommt. Diese Zahl basiert aber auch auf einer unfassbar großen Gesamtzahl an Podcasts, die es allein in Amerika gibt. Soll heißen: es gibt auch Angebote mit sehr viel größerer Hörerschaft. Doch diese sind sehr schwer vermarktbar – nach klassischen Regeln. Godin rät deshalb: Es braucht Sponsoren, die die Nähe zu schätzen wissen, die durch gute Podcasts entsteht. Das ist eine andere Form der Werbung als das Direkt-Marketing in Google-Ads und die klassische Marken-Werbung in anderen Medien. Podcasts liegen genau dazwischen – und genau deshalb kann man so schwer Geld mit ihnen verdienen. So Godin.

5. Podcasts werden nach dem Buch-Prinzip funktionieren

Godin rät, genau diese Zwischenposition zu nutzen, die Podcasts im Werbeumfeld einnehmen. Er vergleicht sie deshalb wiederholt mit Büchern. Dort gibt es Ausnahmen, die zu Beststellern werden, aber die meisten Bücher werden keine Bestseller – sie werden geschrieben, weil jemand etwas zu sagen hat. Genau diesen Anspruch sollten auch Podcasts haben, so Godin. Dann finden sie auch weitere Wege um Geld zu verdienen.
Ich finde das einen erstaunlichen Ansatz, der die Frage aufwirbt: Warum kümmern sich Buchverlage nicht mehr um Podcasts?

Hier den Podcast von Seth Godin anhören, hier gibt es den Podcast, den ich zu meinem letzten Buch gemacht habe und unter dem Hashtag #klangstrecke schaue ich mir gerne auf Twitter Podcast-Empfehlungen .

Fünf Tipps, wie man einen Job findet, den man liebt

Ich bin großer Fan des Podcasts „The Arthur Brooks Show“. Regelmäßige Blogleser*innen haben den Hinweis auf Arthur Brooks schon hier sehen können. Jetzt ist die zweite Staffel seines Podcasts gestartet, die er – passend zu seinem neuen Buch – unter das Oberthema Liebe gestellt hat: Love Your Enemys folgt dem Thema der ersten Staffel, nämlich den Herausforderungen an eine zivilisierte Streitkultur. Der Podcast geht auf eine spannende Weise etwas darüberhinaus und stellt zum Beispiel die Frage: Wie findet man einen Job, den man liebt? (Foto: Unsplash)

Brooks hat dafür mit interessanten Menschen gesprochen. Zum Beispiel mit dem „Givers/Takers“-Autor Adam Grant, der selber einen tollen Podcast zu dem Thema macht (WorkLife für TED). Zum Ende des Gespräch versucht Brooks Ratschläge aus dem zu kondensieren, was Grant erforscht hat. Er schlägt die ersten drei Punkte aus der folgende Liste vor, die ich zum zwei weitere Punkte ergänzt habe. Punkte vier stammt aus dem Gespräch mit Adam Grant und Punkt fünf ist ein Ratschlag aus dem Gespräch mit dem Autor William Deresiewicz, der gerade das Buch „Excellent Sheep“ veröffentlicht hat.

1. Achte auf das richtige Verhältnis von Kontrolle und Autonomie. Finde einen Job, den du zu „deinem Job“ machen kannst. Der wichtigste Auslöser für Unzufriedenheit im Job, konnte man vorher lernen, sind schlechte Chefs. Solche, die keine Wertschäftung weitergeben und ein zu hohes Maß an Kontrolle ausüben. Solches Verhalten, so Grant, unterdrückt zwei Treiber für Zufriedenheit im Arbeitskontext: Die Möglichkeit, selber zu bestimmen und den Wert der eigenen Arbeit zu erkennen (Selbstwirksamkeit)

2. Finde einen Ort, an dem du die Leute magst, an dem ihr den gleichen Werten folgt und du Vertrauen teilst und bekommst. Vertrauen bekommt nur wer auch Vertrauen gibt. Deshalb beschreibt dieser Punkt keine Eigenschaften eines guten Jobs, sondern Aufgaben wie man einen Job zu einem guten machen kann: indem man auf Basis von ähnlichen Werten und Sympathie Vertrauen aufbaut.

3. Versuche in dem was du tust, einen tieferen Nutzen für andere zu stiften und dabei selber hinzuzulernen. Selbstwirksamkeit ist dann besonders wichtig, wenn man merkt, dass die eigene Arbeit anderen hilft, dass sie Nutzen stiftet. Grant erläutert dies in dem Podcast anhand von Studien, die beweisen, dass Menschen nicht nur höhere Zufriedenheit für, sondern auch bessere Ergebnisse im Job entwickeln, wenn sie Sinn in dessen Zielen erkennen.

4. Du solltest nicht nach einem Job suchen, der dich am glücklichsten macht. Suche einen Job, in dem du am meisten lernen kannst. Grant wählt diesen Ratschlag als Antwort auf diejenigen, die behaupten, man müsse nur seinen Träumen folgen. Das sei irreführend, sagt er. Wichtiger sei es, sich einem kalkulierten Maß an Überforderung auszusetzen und zu lernen. Denn das Meistern einer Lernkurve sei ein guter Indikator für Zufriedenheit.

5. Es wird nicht alles super sein. Sei offen für eine guten Kompromiss. Dieser Ratschlag stammt aus dem Gespräch mit William Deresiewicz. Er warnt davor, einen guten Kompromiss als Kapitulation zu interpretieren. Sehr locker übersetzt, sagt er: „Finde heraus, was du willst und dann kann auch die zweitbeste Lösung sehr zufrieden machen.“

Ich notiere das hier, weil mich Teile des Gesprächs an die Shruggie-Haltung erinnert haben. Ich notiere es aber vor allem, um den Podcast zu empfehlen.

Stabiler Mythos (Was würde der Shruggie tun? Live und Open Air aus Berlin)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen.

Was für ein Finale!!! Am 20.6. um 20:06 Uhr drücken wir im ZweiDreiRaum in Berlin-Kreuzberg auf „Aufnahme“ und zeichnen den ersten Podcast mit U-Bahn auf: Live und Open Air die Folge Stabiler Mythos aus der Reihe Was würde der Shruggie tun?.

Es handelt sich um die vorerst letzte Folge des Projekt. Denn das Crowdfunding für zehn Jahre Podcasting ist gescheitert – was wir in der Folge aber erst ganz am Ende thematisieren. Statt zehn Folgen in die Zukunft haben wir aber zehn Folgen seit dem Start zusammengebracht. Die kann man hier nachhören:

… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“
… die dritte reguläre Folge „Rückruf vom Smiley
… die vierte reguläre Folge „Jetzt rufen wir mal an!
… die fünfte reguläre Folge „Bringt bitte Gold mit!
… die Live-Folge aus dem Lovelace in München „Live und Love“
… die Startnext-Ankündigungs-Folge
… die Folge Piratenpodcast-Powerplay
… das große Finale Stabiler Mythos

Shownotes:
> Mehr zu #10jahrezukunft in diesem Blogeintrag
> Hier steht, warum Upload-Filter vielleicht keine gute Idee sind
> das Buch Matchplan von Christoph Biermann ist super – habe ich hier aufgeschrieben
> Hintergründe zur ewigen Bundesligatabelle und Tasmania Berlin.
>Kochen mit den Zutaten aus dem Kühlschrank – die Idee stammt von Michael Faschingbauer
> Der Shruggie-Ansatz zu kleinen Zielen, stand hier schon mal im Newsletter
> Fettarm ist ein Teekesselchen und hier gibt es mehr über Faire Milch
>Die Frage von @janboehm zur Erbschaftssteuer
> Die Frage zum Welli bei gutefrage
> alle Fragen zu 10 Jahre Zukunft
> Für mehr Hoffnung mit Rebecca Solnit
> Die Talkshow Kontrovers im Deutschlandfunk
> Der Rücktritt vom Rücktritt – am Beispiel von Lionel Messi

!!! Ein großer Dank an alle, die uns im vergangenen halben Jahr beim Quatschen unterstützt haben!!!

Live und Love (Was würde der Shruggie tun? 007 – mit Publikum)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen und gibt es hier bei iTunes, hier bei Soundcloud und hier als RSS-Feed.


Da gucken uns ja Leute zu:
Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen haben sich im Lovelace-Hotel in München auf eine Bühne gesetzt und geredet (also vor allem Dirk). Das hier ist die Aufnahme der wunderbaren Abendveranstaltung mit wahnsinnig vielen Fragen für das sprechende Emoticon aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ – unter anderem:

… Wie steht der ¯\_(ツ)_/¯ zu Feminismus? #dmcmuc
… Warum seid ihr mit dem ¯\_(ツ)_/¯ eigentlich nicht auf Voctag? #dmcmuc
… Der K/Carsten hat noch eine Idee, aber ich tendiere zum Prinzip der Gelassenheit. Das wird zum Problem, was soll ich tun?
… Soll man seinem Chef sagen, dass der Typ den er einstellen will ein Arsch ist?
… Was würde DAS ¯\_(ツ)_/¯ tun, wenn die Zombie-Apokalypse kurz bevor stünde? (Dominik vom Podcast @nerdmeetsyou)
… Kann man Erfolg und Slow Business vereinbaren? von Susanne Klinger von @hauseins
… Warum sind wir noch keinen Zeitreisenden begegnet? von Thomas mit C aus dem Publikum
… Sollte man immer vom Positiven oder immer vom Negativen ausgehen, um überrascht zu werden? Wie gehst du ran an die Welt, Shruggie? Eine Computerstimme
… Soll ich mich für ein Unterhaltungsbuch oder ein kluges Buch entscheiden? @bastihosan
… Schnellfragerunde mit @smandel_8
Warum ist die Erde rund und nicht blumenförmig?
Warum sprießt mein Avocado-Kern nicht so wies im Internet steht?
Warum bleiben Menschen in Beziehungen, in denen sie unglücklich sind?
… Was würde der ¯\_(ツ)_/¯ tun wenn auf seiner Facebook-Veranstaltung alle nur auf „vielleicht“ drücken? aus dem Publikum
… Ich folge seit ein paar Monaten rechten Accounts auf Twitter, die scheißen mir aber die Timeline zu. Was soll ich da tun? von @dschottner
… Wann wird der Religionsunterricht abgeschafft und für alle ein verpflichtender Ethik-Unterricht eingeführt? vom #dmcmuc
… Donald Trump tritt bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl erneut an – wen würde der ¯\_(ツ)_/¯ wählen? aus dem Publikum
… Was denkt Angela Merkel WIRKLICH über die Ehe für alle? von @moritzhartm
… Soll ich angesichts der Digitalisierung von Arbeitsplätzen umschulen und auf was? von einem alten Bekannten.

Zum Nachhören gibt es hier…
… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“
… die dritte reguläre Folge „Rückruf vom Smiley
… die vierte reguläre Folge „Jetzt rufen wir mal an!
… die fünfte reguläre Folge „Bringt bitte Gold mit!

Shownotes:
> Wir sind im temporären Hotel Lovelace in München – und hier gibt es ein Eindrücke
> Was Justin Trudeau über Feminismus gesagt hat
> Die Folge mit der Voctac-Frage
> hier geht es zum Blog/Podcast NerdMeetsYou
> „Einsamkeit ist eine ansteckende Krankheit, ist nicht nur ein toller Witz“, sondern eine Idee von Manfred Spitzer (der meint das aber ernst)
> Dirks Lieblingsthema Smartphones weiterlesen unter #smarterphone
> Mehr zum Thema Zukunftsangst und Kulturpragmatismus
> das tolle Podcastlabel Hauseins von Susanne Klingner und Katrin Rönicke
> Das „erlebende Selbst“ und das „erinnernde Selbst“ aus dem Buch „Schnelles Denken – langsames Denken“ von Daniel Kahnemann
> Die ernsthafte Version vom Shruggie ist Gary Vaynerchuck
> Die zitierte Stelle von Stephen Hawking stammt aus diesem Interview mit John Oliver
> Stephen Hawking zum Thema Vorhersehung
> Zum Thema Pessimismus und Optimismus – der Appell für Hoffnung
> Das empfohlene Buch von Rebecca Solnit
> Was Christian Lindner (hätte gerne eine Urkunde) mit einer Beziehung zu tun hat: Bloss nichts falsch machen
> Falls Martin Schulz diesen Podcast hört: Wir haben eine Joboption! (Buchhändler für Amazon)
> Mehr zum Thema Ambiguitätstoleranz in dieser Podcast-Folge
> Hier war Dirk #nacktimnetz
> Die Zwei-Browser-Lösung
> Die Rex-Tillerson-Verwechslung
> Der blöde Merkel-Tweet
> Die Liste von John Perry Barlow, dessen Name Dirk nicht einfällt
> die Groko-Aufregung

Du hast auch eine Frage an den Shruggie? Dann frag ihn: 0174 350 3082!

Bringt bitte Gold mit! (Was würde der Shruggie tun? 006)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen und gibt es hier bei iTunes, hier bei Soundcloud und hier als RSS-Feed.

Endlich, der Lieblings-Podcast ist wieder da: die Bringt bitte Gold mit-Folge behandelt so viele Themen wie (fast) noch nie. Von Algorithmen-Coolness bis zum Zauber des schlechten Wetters – aber vor allem: Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen freuen sich mit dem sprechenden Emoticon aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ auf den 14.3. zum Live-Podcast in München!

Das sagen sie auch ständig – und beantworten zwischendurch diese Fragen …

… von @smandel_8 von @reportagenfm: Warum finden die coolen Kids David Guetta so scheiße?
… von @thibaudroth: Ich hab so viel zu lesen und komme nicht hinterher. Was tun?
… von @lachsdieb: Warum gibt es keine gute Wetterapp?
… von der Straße: Wie tue ich das Gute?
… von @bastiHosan: Warum ist das Reisen mit der Bahn so anstrengend?
… von @Steinlein: Wie steht der Shruggie zum Verloben?

Da willst du auch mal dabei sein? Dann stell dem Shruggie jetzt deine Frage. Schreib sie in seinen iTunes-Feed in die Kommentare oder sprich sie ihm auf den Anrufbeantworter (0174 350 3082)

Zum Nachhören gibt es hier…
… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“
… die dritte reguläre Folge „Rückruf vom Smiley
… die vierte reguläre Folge „Jetzt rufen wir mal an!
… die nächste Folge wird live im Lovelace in München aufgenommen, vor Publikum. Komm vorbei: 14.3. 20:15 Uhr Komm vorbei, der Eintritt ist frei!

Die offizielle Veranstaltungseinladung bei Facebook

Shownotes:
> Hier kann man die Box von Yannic sehen
> Hier hat t3n den aktuellen Hype Vero erklärt.
>So sieht es aus, wenn man im Lovelace aus dem Fenster schaut
> Hintergrund zum temporären Hotel Lovelace in der SZ
> Twitter-Like für Reportagen FM
> Was Lustiges von David Guetta
> Das Stimmen der Radiohead-Gitarren ist ein neuer Song?
> Hier gehts zu Instapaper und hier zum Pragmatismus-Prinzip.
> Das Hörbuch von „Der Mann ohne Eigenschaften“, aus dem das Wort „Möglichkeitssinn“ stammt, das hier schon mal Thema war.
> Zum Thema Ambiguitätstoleranz: eine ganze Folge
> „Eins zu eins ist jetzt vorbei“ stammt aus dem Tocotronic-Song „Neues vom Trickser“
> Was ist der DMCMUC? Hier ist die Antwort – denn der Shruggie war auch da.
> Alles Leben ist Problemlösen – das Buch von Karl Popper
> Bitte Christoph mal fragen, was es mit seinem Twitter-Handle auf sich hat
> Das Zitat „Das Problem ist nicht das Problem, sondern deine Haltung zu dem Problem“ stammt von Jack Sparrow
> Hier geht es um das Prokrustes Bett
> Hintergründe zum Eheschließen in München
> Die Nora-Kette von Thomas Anders

Falls du nicht persönlich zum Live-Podcasting kommen kannst, schicke vorab deine Frage 0174 350 3082!

Jetzt rufen wir mal an! (Was würde der Shruggie tun? 005)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen und gibt es hier bei iTunes, hier bei Soundcloud und hier als RSS-Feed.

Alles neu in dieser Folge: Wir rufen zurück! Der Hauptteil besteht natürlich aus dem bewährten Konzept: Der Shruggie, das sprechende Emoticon aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ beantwortet eure Fragen. Aber bevor wir damit beginnen, überwindet Yannic Dirks Angst und ruft in einer Berliner Mehrzweckhalle an. Und ganz am Ende gibt es noch eine Podcast-Exklusive Überraschung und Einladung. Aber vorher beantwortet der Shruggie in dieser Folge diese Fragen:

… wie wird der Shruggie zitiert? von @zweidreiraum
… warum hat die Maria so viele Pflaster?
… was tun gegen Windelüberforderung?
… kommt jetzt „schurkel“? (von @basti_hosaN)
… soll ich nachträglich noch verweigern? (- mit Bezug zum @szmagazin!)
… „..,“ fragt: Verliebt sich wirklich alle 11 Minuten jemand über Parship?

Da willst du auch mal dabei sein? Dann stell dem Shruggie jetzt deine Frage. Schreib sie in seinen iTunes-Feed in die Kommentare oder sprich sie ihm auf den Anrufbeantworter (0174 350 3082)


Zum Nachhören gibt es hier…

… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“
… die dritte reguläre Folge „Rückruf vom Smiley
… die vierte reguläre Folge „Jetzt rufen wir mal an!

Shownotes:
> Das Thema „Podcast schneller hören“ wurde hier schon mal ausführlich besprochen.
> Das Interview im Deutschlandfunk, auf das sich Julius bezieht, lief am Silvester-Morgen – und kann hier nachgehört werden
> Das Buch, in dem das Internet perfekt zitiert wird, heißt „Kultur der Digitalität“ und ist von Felix Stalder
> Der Shruggie schlägt vor sich so zitieren zu lassen: Der Shruggie: „Google ist eine Suchmaschine“, zitiert nach Yannic Hannebohn, Dirk von Gehlen (2018): Podcast ‚Was würde der Shruggie tun?‘, Folge 5 vom 3. Februar
> Hier war der Shruggie im Fernsehen
> Die Einschätzung von Sascha Lobo („erste Emoji-Philosophie“) steht hier in seiner Spon-Kolumne
> das Default-Internet-Feeling-Zitat steht hier
> Aushalten ist tatsächlich von Joko&Klaas
> Mehr über Daniel Kahneman hier – und im Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“
> Der Film, den Dirk vergessen hat, heißt Der seltsame Fall des Benjamin Button
> Der Hashtag #diesejungenleute – und der Bezug zum Shruggie
> Der Streisand-Effekt und die SPD
> Zum Thema „Gegenteiltag“: Anleitung zum Unglücklichsein
> Dr. Dr. Erlinger ist der Gewissens-Experte vom SZ-Magazin
> Hier geht es zu den Sat1-Nachrichten
> Der Fidget-Spinner-Hate-Song von Phil Laude
> Das Mediatheken-Portal heißt shelfd.com
> Wenn Ihr uns folgen wollt: Yannic und Dirk sind in Social-Media!

!!! Am 14.3. sind wir live im Lovelace-Hotel in München – vormerken und kommen! !!!

> Falls Ihr nicht persönlich zum Live-Podcasting kommen könnt, dürft Ihr vorab Eure Fragen einschicken: Melde dich bei uns – oder beim Shruggie unter der Nummer 0174 350 3082

Rückruf vom Smiley (Was würde der Shruggie tun? 004)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen und gibt es hier bei iTunes, hier bei Soundcloud und hier als RSS-Feed.

Es wird viel gelacht in dieser Folge, die man unbedingt bis zum Ende anhören sollte. Denn in der letzten Fragen lernen wir einen alten Bekannten kennen, der nochmal anruft. Quasi nebenbei werden die ganz großen Fragen beantwortet: Es geht um den Rundfunk in der Schweiz, ums Alleinreisen, Berliner Turnschuhe und sowas Banales wie den Sinn des Lebens. Der Shruggie, das sprechende Emoticon aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“, stellt sich all diesen Themen – und lässt sich auch von Aufnahmewidrigkeiten nicht aus der Bahn werfen. Deshalb kommt hier die dritte reguläre Folge des Laberpodcasts „Was würde der Shruggie tun?“ mit dem Titel Rückruf vom Smiley, in dem wir diese Fragen hören:

… die Cliffhanger-Frage aus der Ambiguitäts-Folge von @tran_vominhthu, in der es um Mobbing geht.
… die Eine-Milliarde-Franken-Frage von @metamythos aus der Schweiz
… die Frage nach dem BVG-Sneaker
… ein kryptische Frage zu Crypto-Themen von @philippaaron
… die Frage nach dem Sinn des Lebens – anonym über @voctag
… die Frage von @alicehasters von @feuerundbrot nach Reisetipps
… den Rückruf vom Smiley

Da willst du auch mal dabei sein? Dann stell dem Shruggie jetzt deine Frage. Schreib sie in seinen iTunes-Feed in die Kommentare oder sprich sie ihm auf den Anrufbeantworter (0174 350 3082)


Zum Nachhören gibt es hier…

… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“

Shownotes:
> Vorab ein Dankeschön an @filid, für die großartige Shruggie-Box! – und das passende Wallpaper.
>Das zitierte Buch von Heinrich Böll heißt Murkes Gesammeltes Schweigen und handelt vom Innenleben des WDR. Die angesprochene Kopier-Stelle habe ich auf Instagram gepostet.
> Die zitierte Idee von Netzpolitik stammt aus dem Jahr 2009 und steht hier
> Hintergrund zur Abstimmung in der Schweiz gibt es hier
> Hintergrund zum BVG-Sneaker gibt es hier. Zu der Social-Media-Kampagne habe ich vor einer Weile mal Peter Wittkamp interviewt. Und der angesprochene BVG-Song heißt Is mir egal und stammt von Kazim Akboga.
> Hintergrund zu Begriff der Ressourcenorientierung.
> Hier kann man Wetterpate werden – und die Seite vom Unicode-Consortium gibt es hier
> Die App Voctag gibt es hier im App-Store
>Wer sich für das Bild vom Kochen mit dem, was man im Kühlschrank hat, interessiert, sollte bei Michael Faschingbauer nachlesen, der ein gutes Buch über Effectuation geschrieben hat.
> Der Podcast von Alice Hasters (und ihrer Freundin Maxi) heißt Feuer und Brot und ist dringend zum Anhören empfohlen!
> Das zitierte Interview mit dem Angstforscher steht hier
> Der erste Anruf vom Smiley ist hier zu hören

> Falls Du Hausmeister einer Mehrzweckhalle bist und uns zum Live-Podcasting einladen möchtest: Melde dich bei uns – oder beim Shruggie unter der Nummer 0174 350 3082