Alle Artikel in der Kategorie “Unterwegs

Munich Central

Bis vor kurzem hat die Goethestraße 30 einen türkischen Supermarkt beherbergt. Inzwischen gastiert dort die »Import-Export-Bar« als Zentrum der Veranstaltung »Munich Central«, bei der die Kulturschaffenden der Münchner Kammerspiele alljährlich den Elfenbeinturm verlassen und ihre Kunst in die Stadtteile bringen.

Der Münchner Wochenanzeiger berichtet über Munich Central, ein Theaterprojekt der Kammerspiele, das am Freitag mit Freibier eröffnet wird. Mein besonderer Tipp: die 12 Führungen unter dem Titel 24 Stunden

Produkthinweise: Sommer Raumfloristik

Nein, das gehört hier eigentlich nicht hin. Aber: Ja, ich will nochmal eine Ausnahme machen und einen Produkthinweis einstreuen: Wer für ein Fest nach einer floralen Raumgestaltung sucht oder ganz einfach einen Brautstrauß binden lassen will, sollte unbedingt auf der Website von Sommer Raumfloristik vorbeischauen. Hier findet sich der Kontakt zur Floristin Susanne Sommer, die “den Raum neu einkleidet”.

Fahrrad-Navigation (auf dem iPhone)

http://www.naviki.org/de/

Es gibt schöne Apps, lehrreiche, sehr schlichte und solche, die man einfach empfehlen muss: Die vom Projekt Naviki zählt in jedem Fall dazu.

Die Apps machen iPhones und Android-Geräte zum Fahrrad-Navi. Unter anderem können sie Folgendes:

* Routing auf fahrradspezifischen Wegen
* neue Wunschrouten jederzeit unterwegs abfragen
* eigene Wege aufzeichnen und einfach bei Naviki dokumentieren
* den Fahrrad-Tacho ersetzen

via

In eigener Sache: Unterwegs

Am morgigen Samstag werde ich – im Rahmen des Kirchentags – an einer Veranstaltung unter dem Titel Gemeinschaft mit und ohne Körper: Communio und Community (Programm-PDF) in der Allerheiligen Hofkirche teilnehmen. Mehr zu der Veranstaltung gibt es im Blog der urbanauten, denn Urbanaut Benjamin David wird ebenfalls mit diskutieren.

Außerdem werde ich am kommenden Mittwoch in der UniLounge der LMU sein, um dort die Lesung des wunderbaren Nicol Ljubić zu moderieren, der aus seinem gerade erschienenen Buch Meeresstille lesen wird.

Lachen über Griechenland

Im Rahmen des Griechenlandmagazins, das wir heute bei jetzt.de gestaltet haben, schreibt Michalis Pantelouris unter dem Titel Das ist mediterraner Humor! sehr lesenswert über das Phänomen der Griechenland-Witze – und wie er darauf reagiert:

Ich habe übrigens ein todsicheres System gegen Griechenwitze entwickelt, aber es ist so link, dass ich mich eigentlich gar nicht traue, es aufzuschreiben. Aber es nützt ja nix: Ich habe in bestimmten, besonders nervigen Kreisen, die ich jetzt nicht näher benennen kann, einfach nach jedem Griechenwitz gesagt “haha, sehr witzig, Heil Hitler!” Und wenn mich dann die Leute erschrocken angestarrt haben, habe ich gesagt: Oh, ‘tschuldige, das ist mediterraner Humor. Könnt ihr nicht so ab, oder?” Das funktioniert.

Ruhr York

Der Blick nach Nordrhein-Westfalen lohnt in diesen Tagen nicht nur, weil dort bald gewählt wird: Das Ruhrgebiet (in der Mitte NRWs gelegen) ist zudem auch immer noch Kulturhauptstadt. Um dies (und den Wert des Ruhrgebiets) auch im Land bekannt zu machen, hat Fritz Pleitgen die Rede vom „German New York” geprägt. Die Macher des Künstler-Kollektiv IHEARTRUHRYORK greifen dies in ihrem Blog auf künstlerische Art auf:

http://iheartruhryork.de/

via facebook

Helikopter-Mütter über Brooklyn

Während Williamsburg so etwas wie eine Hipster-Monokultur ausbrütet, gedeiht in der Nähe des Prospect Park ein anderer Menschenschlag: die sogenannte «Helicopter-Mom» – und jene, die über sie schreiben. «Helicopter-Mom» wird jener militant ökologische Frauentypus genannt, der von den biologisch abbaubaren Windeln bis zum Blickkontakt der Sprösslinge alles unter Kontrolle hat. Amy Sohn hat diese Frauen in ihrem Roman «Prospect Park West» in ein satirisches Licht gerückt – samt jenen Institutionen, in denen die Helikopter-Mütter die Tage verbringen. Von der Tea-Lounge – wegen ihrer Toleranz gegenüber dem öffentlichen Stillen auch «Teat-Lounge» (Nippel-Lounge) genannt – bis zur alternativen Food-Coop, wo naturbelassene Nahrungsmittel im Austausch gegen einen monatlichen Schichtdienst günstig zu kaufen sind, ist hier jenes fortpflanzungsfreudige Milieu karikiert, in dem man die prototypischen Anwohner von Park Slope erkennt.

In der NZZ widmet sich Andrea Köhler unter dem Titel Auf der falschen Seite des Flusses dem ewigen New Yorker Stadtduell Manhatten vs. Brooklyn. Wichtig dabei: die Helikopter-Mütter darf man nicht mit dem Helikopter-Journalismus oder dem symbolischen Vater verwechseln. (via)