Alle Artikel in der Kategorie “Unterwegs

Lachen über Griechenland

Im Rahmen des Griechenlandmagazins, das wir heute bei jetzt.de gestaltet haben, schreibt Michalis Pantelouris unter dem Titel Das ist mediterraner Humor! sehr lesenswert über das Phänomen der Griechenland-Witze – und wie er darauf reagiert:

Ich habe übrigens ein todsicheres System gegen Griechenwitze entwickelt, aber es ist so link, dass ich mich eigentlich gar nicht traue, es aufzuschreiben. Aber es nützt ja nix: Ich habe in bestimmten, besonders nervigen Kreisen, die ich jetzt nicht näher benennen kann, einfach nach jedem Griechenwitz gesagt “haha, sehr witzig, Heil Hitler!” Und wenn mich dann die Leute erschrocken angestarrt haben, habe ich gesagt: Oh, ‘tschuldige, das ist mediterraner Humor. Könnt ihr nicht so ab, oder?” Das funktioniert.

Ruhr York

Der Blick nach Nordrhein-Westfalen lohnt in diesen Tagen nicht nur, weil dort bald gewählt wird: Das Ruhrgebiet (in der Mitte NRWs gelegen) ist zudem auch immer noch Kulturhauptstadt. Um dies (und den Wert des Ruhrgebiets) auch im Land bekannt zu machen, hat Fritz Pleitgen die Rede vom „German New York” geprägt. Die Macher des Künstler-Kollektiv IHEARTRUHRYORK greifen dies in ihrem Blog auf künstlerische Art auf:

http://iheartruhryork.de/

via facebook

Helikopter-Mütter über Brooklyn

Während Williamsburg so etwas wie eine Hipster-Monokultur ausbrütet, gedeiht in der Nähe des Prospect Park ein anderer Menschenschlag: die sogenannte «Helicopter-Mom» – und jene, die über sie schreiben. «Helicopter-Mom» wird jener militant ökologische Frauentypus genannt, der von den biologisch abbaubaren Windeln bis zum Blickkontakt der Sprösslinge alles unter Kontrolle hat. Amy Sohn hat diese Frauen in ihrem Roman «Prospect Park West» in ein satirisches Licht gerückt – samt jenen Institutionen, in denen die Helikopter-Mütter die Tage verbringen. Von der Tea-Lounge – wegen ihrer Toleranz gegenüber dem öffentlichen Stillen auch «Teat-Lounge» (Nippel-Lounge) genannt – bis zur alternativen Food-Coop, wo naturbelassene Nahrungsmittel im Austausch gegen einen monatlichen Schichtdienst günstig zu kaufen sind, ist hier jenes fortpflanzungsfreudige Milieu karikiert, in dem man die prototypischen Anwohner von Park Slope erkennt.

In der NZZ widmet sich Andrea Köhler unter dem Titel Auf der falschen Seite des Flusses dem ewigen New Yorker Stadtduell Manhatten vs. Brooklyn. Wichtig dabei: die Helikopter-Mütter darf man nicht mit dem Helikopter-Journalismus oder dem symbolischen Vater verwechseln. (via)

Linktipp: Das Kursbüro

Seit kurzem ist das Kursbüro online: Ein Angebot eines Kollegen von mir, auf das ich gerne hinweisen möchten, denn es liefert tatsächlich einen bedeutsamen Service. Im Blog ist das so erklärt:

Das Kursbüro bietet Dir einen Überblick über Kurse in Deiner Stadt, damit Du genau den für Dich passenden Kurs findest. Du hast mehr Spaß, lernst besser und zahlst weniger, als wenn Du blind beim erstbesten Anbieter buchst. Einfach informieren, einfach buchen, einfach lernen.

Wie das funktioniert, kann auf am Beispiel Klettern lernen in München sehen.

http://klettern.kurs-muenchen.de/

Mehr über das Kursbüro gibt es auf Twitter und auf blog.kursbuero.de!

Lesetipp: Eis-Blog

„Nehmen Sie Ingwerpulver mit, am besten aus dem Bioladen. Ein Teelöffel unter die Zunge, das hilft. Sanfter als die Pflaster, und Sie sind nicht so weggetreten.“

Mit diesem Tipp gegen Seekrankheit schickt der Betriebsarzt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung den Kollegen Kai Voigtländer auf die Reise mit dem “wichtigsten Werkzeug der deutschen Polarforschung”, der Polarstern. Hier kann man sehen, wo das Schiff gerade ist – und auf Kais Eis Blog kann man nachlesen, wie er sich auf der Expedition, die er dokumentarisch begleitet, gerade fühlt.

Ein dringender Lesetipp für alle, die glauben es sei kalt in Deutschland.