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#cliptipp: Welche Videos schaust du?

Was haben LeFloid und Kevin Alloca gemeinsam? Sie mögen YouTube. Ersterer weil er dort tollen Clips sendet und zweitere weil er bei der Google-Tochter als „Head of Culture and Trends at YouTube“ arbeitet. In dieser Funktion hat er auf der The Conference einen spannenden Vortrag über Viralität gehalten (danke Hakan für den Hinweis)

Sie haben noch etwas anderes gemeinsam: Ich schaue mir ihre Clips gerne an.

Wie aber findet man tolle Videos im Netz? Über die Staff-Picks von Vimeo? Über die YouTube-Startseite? Über Hinweise von Bekannten? Und ab heute über den Hashtag #cliptipp – der wird bisher eher sporadisch genutzt. Das sollten wir ändern – in dem wir einander gute Clips mit Hilfe dieses Schlagwortes empfehlen!

Dazu zählen für mich kurzes Tageskommentare wie von LeFloid genauso wie Vorträge wie der von Kevin Alloca oder Talks und Reportagen. Einfach alles, was videobewegt ist und so wertvoll, dass man es anschauen sollte.

Machst du mit? Würde mich freuen!

Crowdfunding: das Pitch-Video

kickstartervideo

Ob ein Crowdfunding-Projekt erfolgreich ist, hängt nicht unwesentlich davon ab, ob das Pitch-Video gut ist. Gelingt es, innerhalb von wenigen Minuten die Idee auf den Punkt und sympathisch rüber zu bringen?

Kickstarter hat heute den so genannten Video-Mode eingeführt, eine Übersicht mit deren Hilfe man sich durch Pitch-Videos auf Kickstarter klicken kann. Für jeden potenziellen Projektstarter eine Pflichtlektüre.

In Kategorie: Film

Nicht mehr führen

Wie will eine Bundesregierung überhaupt noch bildungspolitisch verantwortlich handeln, wenn sie vorsätzliche akademische Täuschung zum Kavaliersdelikt erklärt? Wie wollen Universitäten ihre Studenten zur „Exzellenz“ motivieren, wenn ein plagiiertes Traktat ohne Konsequenzen mit „summa cum laude“ bewertet werden kann?

Unter dem Titel Ein akademischer Fälscher kann kein Minister bleiben werden bei Carta die obigen Fragen gestellt. Die Unterzeichner des von Lutz Hachmeister verfassten Text kündigen zudem an:

um für die Wissenschaft und die intellektuelle Würde zu retten, was zu retten ist, werden wir unseren Doktortitel solange nicht führen, solange Freiherr zu Guttenberg noch als Minister dieses Land vertritt.

Die beste Web-Reportage

Reporter im Netz erzählen auf neue Weise, sie kombinieren Text, Fotos und Sound zu Reportagen, die so nur im Web funktionieren. Wir wollen diese Experimente fördern und viele Reporter ermuntern, sich dieser neuen Art des Erzählens zuzuwenden.

Mit diesen Worten beschreibt das Reporter Forum den Preis in der Kategorie „beste Webreportage“, die auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben ist. Im vergangenen Jahr bewarb sich der Kollege Matthias Eberl und gewann völlig zurecht mit seiner Reportage über die (mittlerweile geschlossene) Münchner X-Cess-Bar den Preis.

Jetzt suchen die Reporter die beste Webreportage des Jahres 2010. Auf ihrer Website stellen sie besonders gelungene Texte vor – in der Kategorie „Webreportage“ fehlt es bisher noch an Beispielen. Wer das ändern möchte, kann seine Vorschläge formlos per Mail an reporterpreis@reporter-forum.de schicken.

Zur Inspiration hier (ohne längeres Nachdenken) ein paar spontane Vorschläge:

>>> Zunächst – um nicht immer nur über die erzählenden Bild- und Videoformate zu sprechen – die beiden Varianten einer Live-Reportage bzw. einer sehr transparenten Reportage von Michalis Pantelouris und Johannes Boie.

>>> Der Besuch beim Eisverkäufer von Julian Schmidli bei Zeit-Online.

>>> Motor aus, Film ab: jetzt.de-Reportage von Mercedes und Juri.

>>> Die Reportage „Die letzten Stunden der Loverparade“ von der Kollegin Wlada Kolosowa und Charlotte Potts.

Sowie die Multimediareportagen von 2470media und jene von der WM und vom Wintermärchen2010 .

Was hab ich vergessen? Sag es den Kollegen vom Reporter Forum!