Kommentare 0

loading: das Veto-Magazin auf Startnext

„Veto ist das neue und einzige Print-Magazin, das die Engagierten im Land in den Fokus der Berichterstattung rückt“ steht auf der Startnext-Seite, die Tom Waurig und sein Team ins Netz gestellt haben. Sie wollen ein Magazin für Engagement drucken. Dazu haben sie das Crowdfunding gestartet – und Tom hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Mit unserem Magazin Veto machen wir Engagement im Land sichtbar und zeigen all denen, die finden, dass es höchste Zeit ist, sich einzumischen, wie es gehen kann. Veto ist zuallererst ein Magazin, aber auch eine Plattform für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, die Demokratie wiederzubeleben und unsere offene Gesellschaft zu verteidigen. Mit der journalistischen Arbeit haben wir Anfang 2019 online begonnen. Ab diesem Jahr soll es Veto auch am Kiosk geben, um den Engagierten dort eine mediale Bühne zu geben – viermal im Jahr und mit 96 Seiten pro Heft. Dazu haben wir Crowdfunding gestartet

Warum macht Ihr es (so)?
Weil es offensichtlich langweilig geworden ist, über das Gute zu berichten. Das muss sich endlich ändern – und Engagement raus aus der Nische! Magazine und Zeitschriften gibt es viele, auch viele gute. Doch Engagierte und ihre mutigen Ideen finden dort leider oft nur am Rand statt, zu besonderen Anlässen oder es werden Menschen gezeigt, die viele sowieso schon kennen. Mit Veto füllen wir diese Lücke, teilen die Erfahrungen und Ideen der Engagierten im Land mit anderen. Und weil Engagement ein so weites Feld ist, sind auch die Themen extrem vielfältig – Diversität, Klimagerechtigkeit, Demokratie, Tierschutz, Gleichberechtigung. Diese Liste ließe sich endlos erweitern. Denn überall gibt es Menschen, die sich für unterschiedliche gesellschaftliche Fragen einsetzen. Wir müssen sie nur kennenlernen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Im ganzen Land wollen wir vor allem Engagierte erreichen – Menschen also, die haupt- oder ehrenamtlich in Initiativen, Vereinen, Verbänden oder Stiftungen arbeiten und dort organisiert sind. Auch sind die Inhalte für Menschen in Politik und Verwaltung gedacht, die sich mit Demokratie, Rechtsextremismus oder Engagement beschäftigen. Veto soll es aber auch am Bahnhofskiosk geben. Denn durch die Aufnahme von Geflüchteten, das Aufkommen der AfD oder Pegida und die daraus folgenden Diskussionen sind Themen wie politische Bildung, Ausgrenzung, Radikalisierung oder Demokratieförderung längst keine mehr, die nur jene Menschen bewegen, die betroffen oder in Initiativen organisiert sind. Heute sind es Fragen, die eine breite Masse bewegen, weil viele nach Beispielen suchen, die Mut machen, und Ideen liefern, wie sie sich selbst einbringen können.

Wie geht es weiter?
Die erste Ausgabe ist im Layout – und wir warten darauf, wie unser Crowdfunding ausgeht. Mit erfolgreicher Finanzierung machen die Menschen aus einer Vision Realität und schicken das Magazin in den Druck! Denn ohne Geld funktioniert leider auch die beste Idee nicht. Deshalb sind wir auf der Suche nach Menschen und Organisationen, die uns bei der Verwirklichung helfen, unsere Leidenschaft für Engagement teilen und an die Botschaft des Magazins glauben. Journalismus kostet nämlich auch Geld, vor allem bei Druck und Layout, aber genauso um all jene, die für uns schreiben oder diese so besonderen Fotos machen, angemessen zu bezahlen. Und online machen wir parallel zu Print weiter.

Was sollen mehr Menschen wissen?
Wer ist das eigentlich, diese Zivilgesellschaft? Diese Frage wollen wir mit unserem Magazin Veto beantworten – und anderen Menschen näherbringen. Denn während die Politik weiter nach Antworten auf gesellschaftliche Frage sucht, haben sich Engagierte längst auf den Weg gemacht, die Welt ein bisschen besser zu machen. Und sie helfen überall dort, wo Menschen in Not sind, sie greifen ein, wenn andere ausgegrenzt werden und suchen nach innovativen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Doch erfolgreiche Strategien und Projekte werden nur sehr selten kommuniziert oder untereinander geteilt. Die Aktiven brauchen daher vor allem eine starke Stimme. Und: Sie brauchen Wertschätzung für ihre Arbeit.

>>> Hier das Projekt auf Startnext unterstützen