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Scheitern als Grundprinzip der neuen Bezahlkultur

Wird 2013 das Jahr des Crowdfunding? Es ist noch nicht mal März, doch der Eindruck, dass wir das Aufkeimen einer neuen Bezahlkultur erleben, verfestigt sich – nicht nur, weil es ein mittlerweile sehr beliebtes Medienthema ist.

Gründe dafür lassen sich zahlreich finden und ich will die Begeisterung gar nicht bremsen. Mir scheint es jedoch wichtig, auf ein dieser neuen Finanzierungsmethode anhaftendes Prinzip hinzuweisen: das Scheitern.
Erklären kann man dies am Beispiel von Armanda Palmer, die dieser Tage über ihren Kickstarter-Erfolg einen Ted-Talk gehalten hat. Daran ist nicht nur die digitale Verwertungskette interessant (machen, erreichen, drüber sprechen), nach allem, was man darüber hört (er ist noch nicht steht jetzt online), hat sie darin aber auch ein paar grundlegende Prinzipien dessen beschrieben, was die neue Bezahlkultur definiert.
Vielleicht müssen wir nämlich eine etwas andere Frage stellen, wenn wir uns mit dem Thema Paid Content im Netz befasst. Vielleicht lautet die Frage nicht mehr nur “How do we make people pay for music?” sondern viel mehr “How do we let people pay for music?” Holprig übersetzt: Wir müssen bezahlen lassen statt zum Bezahlen zwingen.

Der Unterschied scheint auf den ersten Blick unwesentlich, wenn man aber genauer hinschaut, zeigt sich hier, was die Idee von Crowdfunding ist: Ein Projektstarter erbittet Unterstützung, gemeinsam mit dem Publikum entsteht ein Experiment, dessen wichtigste Eigenschaft im Kontrollverlust steckt: Es kann scheitern und jeder kann es sehen! Darin liegt einer wenn nicht sogar der Hauptwert der neuen Finanzierungsmethode: Sie kann öffentlich misslingen. So merkwürdig das zunächst klingen mag, ich denke, dass dieses Riskio den Reiz ausmacht, sich an einem Projekt zu beteiligen.

Deshalb übrigens sehe ich das Scheitern eines Einzelprojekts auch nicht als Gegenargument gegen die Grundidee dieser Art der Finanzierung. Im Gegenteil – und das bekannteste Scheitern eines Crowdfunding-Projekts kann man genau so lesen: Im Fall von Björk, deren Biophilia-App-Kampagne auf Kickstarter missglückte, liegt nämlich vielleicht genau hier ein Ansatzpunkt. Einige Kickstarter-Nutzer hielten ihr vor, sie sei ja eh reich und müsse deshalb nicht auf Crowdfunding zurückgreifen. Dabei geht es aber gar nicht um die Frage, ob jemand reich ist, es geht um die Frage, ob der Reiz des Scheiterns greifbar gemacht werden kann. Eine gemeinsame Finanzierung mit dem Publikum (der schönere Terminus für Crowdfunding) gelingt nur dann, wenn die Notwendigkeit entsteht, mit der eigenen Unterstützung zum Projekterfolg beitragen zu können. Neben vielen anderen Gründen, liegt hier eine der Ursachen für das Scheitern des Biophilia-Projekts. Mike Masnik ergänzt auf Techdirt einen weiteren:

Bjork really hasn’t embraced connecting and communicating with her fans. That’s her choice, of course. No one says she needs to. But, it’s much harder to raise a ton of crowdfunded money that way.

Was er meint: Wer Menschen um Unterstützung bittet, sollte diese Menschen kennen. Wenn man nun in der gerade veröffentlichten Studie Erfolgsfaktoren im Crowdfunding das hier liest…

Es bedarf vielmehr einer eingehenden Planung und attraktiven Darstellung des Projektes, um potenzielle Unterstützer zu gewinnen. Neben der professionellen Projektdarstellung in Form der Gestaltung einer Projektseite und der Vorstellung des Projekts durch ein Video waren weitere wesentliche Punkte für eine Projektförderung die Projektbeschreibung, das Zielbudget und Informationen zum Projektfortschritt. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass kurze Projektlaufzeiten, die Anzahl der bisherigen Unterstützer sowie die Höhe des bisher erreichten Budgets für die Entscheidung zur Förderung eines Projektes wesentlich sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Finanzierungserfolg absehbar ist und der Unterstützer damit das Gefühl bekommt, dass sein gefördertes Projekt auch tatsächlich umgesetzt wird.

… dann muss darin der Aspekt des Community-Managements besonders betont werden. Gemeinsame Projektfinanzierung heißt nämlich nicht nur gemeinsames Scheitern, es heißt auch – die Idee der stretch goals zeigt dies – gemeinsamer Fortschritt. Wenn wir mehr werden, haben wir alle was davon. Dies ist die zweite Seite der gemeinsamen Finanzierung: Wir scheitern alle und wir gewinnen alle.

Beides geschieht bei klassischen Finanzierungsformen nicht.

Mehr zum Thema Crowdfunding in den Digitalen Notizen:
>>> mein Crowdfunding-Fazit zu Neue Version in sechs Punkten
>>> der Text Reden wir über Geld: Über Wertschätzung und Wertschöpfung
>>> das Interview mit Krautreporter-Gründer Sebastian Esser
>>> die Hinweise im loading-Newsletter

Im Dialog mit dem aktiven Rezipienten

Es reicht heute nicht mehr, nur Geschichten zu erzählen. Die Leser wollen gehört werden.

Das Zitat klingt wie eine Banalität. Wenn man aber weiß, dass es von Janet Robinson stammt, die Vorstandsvorsitzende der New York Times-Verlagsgruppe tätig ist und über dpa verbreitet wurde, ahnt man: Die Erkenntnis, dass Medien auf den aktiven Rezipienten reagieren und den Dialog suchen müssen, scheint sich durchzusetzen.

Community Management als Beruf

Noch immer ist allerdings unklar, was genau ein Community Manager überhaupt macht. „Im Moment gelten wir in den Unternehmen noch als Exoten, als Online-Freaks oder Web-2.0-Typen“, sagt Karsten Wenzlaff.

Unter dem Titel Community Manager sind Meister des Spagats berichtet Zeit-Online über Ausbildungswege im Bereich der sozialen Medien – und über die Pläne des Bundesverbands Community Management, den Dialog mit Lesern und Kunden im Netz zu professionalisieren.

In dem Text kommt übrigens auch Kirstin Marquardt von der Akademie für Publizistik in Hamburg zu Wort. Zu verweist darauf, dass Community Management Teil der journalistischen Arbeit sein kann und dass die AfP deshalb auch Seminare zum Thema anbietet. Dass diese oft ausgebucht sind, kann ich übrigens bestätigen …

Journalismus im Netz

Vor ein paar Tagen habe ich mit dem Kollegen René Martens über die Besonderheiten des Publizierens im Netz gesprochen. Jetzt ist der Artikel für den Journalist (für den er mich befragte) unter dem Titel Community-Management für Journalisten im Netz veröffentlicht worden. Der Text befasst sich sehr ausführlich mit dem aktuellen Stand in Sachen Leser-Dialog. Er nimmt Bezug auf die Entwicklungen bei stern.de und befragt relevante Experten in Deutschland (u.a. Wolfgang Blau und Michalis Pantelouris) zum Thema. Das allein ist lesenswert.

Die Lektüre lohnt aber auch, weil sie ein Beispiel für die verwirrende Wirkung von indirekter Rede enthält. Im Übergang zweier Absätze (Tipp: dazwischen sieht man Bilder) wird nämlich der Eindruck erzeugt, ich würde massiv für Zeit-Online werben. Ich schätze die Arbeit der Kollegen, aber wenn man weiterliest, stellt man fest, dass im Folgeabsatz nicht mehr ich in indirekter Rede zitiert werde, sondern Wolfgang Blau und der ist ja schließlich der Chef von Zeit-Online.

Darüberhinaus ist in dieser Woche ein Interview mit mir auf musicsupporter.de erschienen. Darin befragt mich Alexandra Pilz über die Besonderheiten beim Web-Publishing.

Kommentar-Qualität

Anfang September habe ich hier mit Katarina Rathert über die vorübergehende Auslagerung der stern.de-Leserkommentare auf Facebook gesprochen.

Das Interview hat einen gewissen Widerhall erzeugt und einige fortführende Berichte zu dem Thema Umgang mit Leserkommentaren angeregt. Unter anderem auf onlinejournalismus.de, wo Fiete Stegers zu dem Thema schrieb. Dort äußerte sich in den Kommentaren auch Fabian Mohr „aus Sicht von Zeit Online“. Gestern hat nun stern.de-Chef Frank Thomsen an gleicher Stelle auf den von Fabian geäußerten Verdacht reagiert, für die Verlagerung der Kommentare auf Facebook gebe es „andere als allein konzeptionelle Gründe“. Thomsen schreibt, durch die vorübergehende Verlagerung werde kein Euro eingespart. Mir erscheint das logisch, denn natürlich müssen auch Kommentare auf Facebook betreut werden.

Ein anderer Aspekt ist allerdings an dieser kleinen Debatte erwähnenswert. Fabian begründete in seinem Kommentar die höhere Qualität der Kommentare auf Facebook so:

Es sind nach unseren Erfahrungen zwei andere Aspekte: Eine präsente, zügige und zupackende Moderation der eingehenden Kommentare und, ebenso wichtig, die aktive Beteiligung von Redakteurinnen und Redakteuren an den Debatten unter ihren eigenen Beiträgen.

Das ist sicherlich richtig: Aktive, mitdiskutierende Redakteure und eine gute Moderation sind zwei bedeutsame Kriterien für hohe Kommentar-Qualität. Dass diese aber (worin sich wohl die meisten einig sind) auf Facebook besser ist, liegt an einem anderen Aspekt: am sozialen Umfeld, das jeder auf Facebook mitführt. Sogar als Klarnamen-Kommentator auf einer Zeitungswebsite agiere ich alleine und nur im Bezugsfeld der Website. Als Kommenator auf Facebook werden alle meine dortigen Freunde nicht nur über die Tatsache, dass ich kommentiert haben, sondern auch über den Inhalt meines Kommentars informiert. Dieser soziale Rahmen ist der entscheidende Grund dafür, dass hier Ausfälle seltener vorkommen.

Deshalb ist es meiner Einschätzung nach auch so wichtig, dass die Kommentarspalten bei Zeitungswebsiten nicht wie anonyme Foren behandelt werden, sondern wie soziale Gruppen, die eine Gemeinsamkeit, eine Verbindung haben. Denn nur dann entsteht auch in diesem Kontext der soziale Rahmen, der bei Facebook existiert – und dort für gesittetes Benehmen (meistens) sorgt.

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Keine Kommentare auf stern.de: Interview mit Katarina Rathert

Community-Management entwickelt sich zu einem akzeptierten und wachsenden Bestandteil der Online-Publizistik. Und spätestens seit der Debatte über Klarnamen als Qualitätssicherung für Online-Debatten spielt auch Facebook hier eine immer wichtigere Rolle. Über die damit verbundenen Veränderungen habe ich mit Katarina Rathert gesprochen, die als Produktmanagerin bei stern.de arbeitet.

Das Interview erscheint im Rahmen einer kleinen unregelmäßigen Serie, in der ich bereits mit Dieter Kassel (Call-In im Radio), Markus Hofmann (Klarnamen in Diskussionen) und Christoph Dowe (Anforderung an einen Community-Manager) über die Herausforderung des aktiven Rezipienten gesprochen haben.

„Wir sind dabei, den Umgang mit Kommentaren neu zu konzipieren.“

Im Bereich „Community“ auf stern.de stellst du regelmäßig Fragen an die Nutzer der Website. Wer darauf antworten will, wird direkt auf Facebook geleitet. Warum ist das so?
Es handelt sich bei dem Video, das du ansprichst, um ein eigens für unseren Facebookauftritt konzipiertes Format. Als wir vor gut einem Jahr zusammen saßen und überlegt haben, wie wir stern.de auf Facebook präsentieren, war uns klar, dass wir die Redaktion anfassbar machen wollten. Daraus ist die Idee entstanden, dass unser Nachrichtenchef Dirk Benninghoff morgens einen Videobeitrag zu einem tagesaktuell wichtigen Thema macht. In meinen Videos nachmittags geht es dann meist um Themen, die im Netz diskutiert werden oder unsere Leser auf stern.de besonders interessieren. Häufig steht mir einer der Kollegen zum aktuellen Thema Rede und Antwort – auf diese Weise versuchen wir, der Redaktion auf Facebook ein Gesicht zu verleihen.

Stimmt mein Eindruck, dass man auf stern.de selber gar nicht mehr kommentieren kann?
Ja das stimmt, wir haben uns vor kurzem entschieden, die Kommentarfunktion auf stern.de vorerst nicht mehr anzubieten.

Warum?
Wir haben in den letzten Monaten vor allem im Vergleich zu den Diskussionen auf Facebook starke qualitative Unterschiede der Userbeiträge festgestellt. Anonym abgegebene Kommentare, die sich nicht an ein Mindestmaß der Regeln des menschlichen Miteinanders halten, haben uns die Arbeit zunehmend erschwert. Wir mussten Diskussionen ständig mit Ermahnungen unterbrechen, extreme Beiträge löschen und themenfremde Auseinandersetzungen über regelkonformes Verhalten führen. Viele Leser haben uns immer wieder gebeten, die Kommentare lieber ganz auszuschalten. Eine freie und lebendige Diskussion war kaum mehr möglich, und wir waren mit der Verwaltung von Usern beschäftigt, die bewusst darauf aus waren, zu stören. So eine Moderation ist sehr zeitintensiv, so dass wir uns zu Beginn der Urlaubszeit entschlossen haben, den Kommentaren bis auf Weiteres Ferien zu gönnen. Gleichzeitig haben wir darin eine Aufgabe entdeckt: Wir sind dabei, den Umgang mit Kommentaren auf stern.de neu zu konzipieren. Die Artikel, die wir sowieso jeden Tag auf Facebook platzieren, erhalten zudem einen Hinweis auf die Debatte in dem sozialen Netzwerk.

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher damit gemacht?
Wir haben natürlich Nachfragen bekommen, treue User, die wissen wollten, was los ist, auch mal einige böse Mails, die uns der Zensur bezichtigt haben. Im Großen und Ganzen aber haben die User Verständnis gezeigt.

Du hast viel mit Nutzerkommentaren zu tun. Sind diese qualitativ tatsächlich auf Facebook besser?
Ja. Auf Facebook einer Seite zu sagen „gefällt mir“ und sich dort aktiv zu beteiligen ist ein Statement. Das gesamte eigene Netzwerk, welches zumeist aus Freunden, meist auch Arbeitskollegen oder Geschäftspartnern besteht, kann dies sehen und mitverfolgen. Da überlege ich mir sehr genau, was ich schreibe und wie ich es formuliere. Wenn wir doch mal Kommentare erhalten, die unter die Gürtellinie gehen, regulieren die User das sehr schnell untereinander, so dass auch kontroverse Debatten nicht abrutschen. Wir stellen immer wieder fest, dass unsere Facebook-User uns offen gegenüber stehen – was nicht heißt, dass wir nicht auch Kritik einstecken müssen. Aber wir haben die Möglichkeit, Entscheidungen transparent zu machen und darüber in den Dialog mit den Leuten zu treten, die das respektvoll bewerten.

Die allermeisten Nutzer sind auf Facebook unter Klarnamen aktiv. Ist das der Grund für die höhere Qualität der Kommentare?
Auf jeden Fall und die damit einhergehende soziale Kontrolle: jeder kann sehen, was und wie ich es geschrieben habe, zu welchen Themen ich was sage. Da will ich mir sicher sein, dazu auch stehen zu können und mich nicht zu blamieren oder dem Spott meiner Freunde auszusetzen.

Würdest du Forenbetreibern und Anbietern, die Nutzer auf ihrer Website kommentieren lassen, raten, dies auf Facebook oder andere externe Dienstleister auszulagern?
Nicht immer. Man muss sich überlegen, ob man sich auf externe Anbieter, ihre technischen Möglichkeiten und Regeln allein beschränken oder individuelle Zusatzangebote schaffen möchte.

Was spricht dafür? Was spricht dagegen?
Dafür spricht ganz eindeutig der technische Aufwand: Facebook etwa kann man zur Diskussion mit seiner Zielgruppe auch dann nutzen, wenn keine eigene technische Infrastruktur vorhanden ist. Dagegen spricht sicher die potenzielle Abhängigkeit von einem Anbieter, seinen Regeln und natürlich damit auch dessen Firmenpolitik.

Ein Argument dagegen, Kommentare auf Facebook auszulagern, lautet: Man verliert so den Einfluß. Teilst Du diese Befürchtung?
In gewisser Weise ja. Man macht sich, wie oben beschrieben, natürlich auch abhängig von einem Global Player, dessen Regeln und Kommunikationskultur User verstehen und auch akzeptieren müssen. Man muss Facebook und seine Regeln kennen, um damit arbeiten zu können.

Ein Ausblick in die Zukunft: Wie glaubst du, werden sich Nutzerkommentare in den kommenden Jahren entwickeln?
Nachdem wir in den letzten Jahren darüber diskutiert haben, ob Kommentare sein müssen, haben sich diese nun endlich etabliert. Entscheider sehen zunehmend den Wert der Meinung ihrer Kunden. Kommentare als Feedback- und Ideentool haben sich etabliert und entwickelt. Das Miteinander ist diskutiert und ausgehandelt worden. Kommentare in Blogs haben es vorgemacht: freiwillige Klarnamennennung oder der Login per vorhandener Webidentität führen zu Diskussionen, die allen Beteiligten nicht nur Spaß machen, sondern auch inhaltlich weiterbringen.

Community- oder Social-Media-Management

In einem Fußballstadion sitzen tausende Fans und schauen sich das Fußballspiel an. Man kann sagen, dass diese Personen gemeinsam eine kleine Community sind. Der Community Manager versucht Probleme aus der Welt zu räumen und gleichzeitig die Aktivität der Fans zu erhöhen: z.B. mit Laola Wellen und Fangesängen. Er ist in dem Stadion und betreibt „Crowd-Management“ – weniger mit einzelnen Personen sondern mit ganzen Gruppen. Der Social Media Manager steht dabei draußen vor dem Stadion und erzählt allen wie toll das Spiel ist und wie es steht. Er versucht die Leute ins Stadion zu bekommen.

Mark Ralea schreibt auf eikyo.de vom Unterschied zwischen Community– und Social-Media-Management

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In Kategorie: Netz

Was macht ein Community-Manager?

Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.

Der Bundesverband Community Management hat eine Definition vorgelegt zur Frage: Was macht ein Community-Manager?

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In Kategorie: Netz

In eigener Sache: Unterwegs

Am morgigen Samstag werde ich – im Rahmen des Kirchentags – an einer Veranstaltung unter dem Titel Gemeinschaft mit und ohne Körper: Communio und Community (Programm-PDF) in der Allerheiligen Hofkirche teilnehmen. Mehr zu der Veranstaltung gibt es im Blog der urbanauten, denn Urbanaut Benjamin David wird ebenfalls mit diskutieren.

Außerdem werde ich am kommenden Mittwoch in der UniLounge der LMU sein, um dort die Lesung des wunderbaren Nicol Ljubić zu moderieren, der aus seinem gerade erschienenen Buch Meeresstille lesen wird.