loading: IndieGo!

Über acht Millionen Dollar sammelte die Spielkonsole Quya auf Kickstarter ein – und wurde so zu einem der Vorzeigeprojekte auf der Crowdfunding-Plattform. Dieser Tage ist ein Konsolen-Projekt aus Deutschland gestartet: „Duisburg, Germany“ steht auf der Projektseite von IndieGO!: A proper open Video Game Console auf IndieGoGo. Heute früh wurde das Projekt auf neuerdings vorgestellt.

Wir haben Pascal Papara unseren loading-Fragebogen zu IndieGO! geschickt. Hier seine Antworten:

Was macht Ihr?
Wir arbeiten an dem alternativen Betriebssystem AROS und dem Erhalt des Amiga Erbes sowie wie bekannt an der Konsole IndieGO.

Warum (macht Ihr es so)?
In unserem Falle geht es nicht um die Finanzierung. Wir schaffen es auch ohne, hoffen aber auf Unterstützung und positives Feedback sowie Anregungen. Crowdfunding bietet eine ideale Plattform um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Wir sind uns bewusst dass die gewählte Art der Finanzierung (ohne Rückzahlung) für viele abschreckend ist. „Geld könnte ja futsch sein“. Wir nutzen die Zeit und die Beta rückt näher.. dann können wir auch tatsächlich Hardware verschicken und das „Misstrauen“ sollte weichen.

Wer soll das anschauen?
Gamer, Indie Entwickler, EX-Amiga Nutzer

Wie geht es weiter?
Die Verpackung ist gerade in Arbeit. Wir erwarten noch Vergleichsangebote für die HW. Betriebssystemtechnisch haben wir heute intern ein neues Release verteilt.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es uns gibt und dass die IndieGO kein hoax ist.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


In Kategorie: Netz, Pop

Über den Autor

Veröffentlicht von

Dirk von Gehlen ist Journalist, Autor, Vortragsredner. Er macht Neues bei der Süddeutschen Zeitung und schreibt einen monatlichen Newsletter zum digitalen Wandel, den man hier bestellen kann

2 Kommentare

Kommentare sind geschlossen.