Ausgewählter Journalismus: piqd

beta_piqd„Wir wollen zu einer informierten Öffentlichkeit im Netz beitragen“, schreiben die Macher von piqd im (geschlossenen) Beta-Bereich ihres Angebot. „piqd ist der Gegenentwurf zu den reichweitenoptimierten Algorithmen sozialer Netzwerke. Was relevant ist, bestimmen bei uns ausschließlich unsere Experten und Mitglieder.“

Im Laufe dieser Woche geht die Seite online, die von Medien-Investor Konrad Schwingenstein (torial.com, writethatdown.de und logos.vision) ins Leben gerufen wurde und von den Gründern Marcus von Jordan und Frederik Fischer betrieben wird*. Ein spannender Versuch, auf die Medienfülle im Web zu reagieren. Menschen kuratieren Inhalte und streiten über ihre Auswahl. Ein Versuch, an dem sich zahlreiche tolle Leute beteiligen. Allein deshalb lohnt es sich, einen Account bei piqd anzulegen. Marcus hat mir dazu einige Invites zur Verfügung gestellt – wer eine Einladung haben möchte: bitte kurz in den Kommentaren zu Wort melden!**

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Die Macher beschreiben piqd als „Programmzeitung für das gute Netz“. Sie bitten Experten, Ordnung und Übersicht zu schaffen. Dafür zahlen Unterstützer drei Euro pro Monat – und bekommen die Möglichkeit, exklusiv zu kommentieren, zu bewerten und selber in den Community-Kanälen zu piqen, also Inhalte zu filtern.

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Besonderen Wert legen Marcus und Frederik dabei auf den Respekt für die Quelle: „Wir wollen, dass die bei uns verwendeten Autoren und Publikationen nicht über Leistungschutzrecht nachdenken, sondern sich freuen, dass wir ihnen qualifizierten Traffic schicken, dass wir ihre Inhalte in den richtigen Kontext stellen und dass wir ihre Beiträge mit unseren Mitteln bewerben und inszenieren.“

Mehr zu piqd auf Facebook und Twitter.

*Ich bin mit den Herren persönlich bekannt
** Es gibt keine Codes mehr

18 Kommentare

  1. Pingback: Informationsflut braucht Navigationssysteme | MSWW PR-MIXER

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