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Future of journalism: Unpacking the rhetoric

http://blogs.law.stanford.edu/futureofnews/about/conference-agenda/

Ende April lässt das Center for Internet and Society der Stanford Law School The Future of Journalism diskutieren – von prominenten Namen und mit spannenden Frage – zum Beispiel im zweiten Panel am 30. April mit dem Titel: „Information wants to be free“. Dabei sollen debattiert werden:

This panel will analyze the real-life impact of the free information ethos on the practice of journalism. Questions to be discussed include (1) If news can be freely copied and distributed, will anyone bother to invest in newsgathering? (2) Is the free content culture of the Internet worth the sacrifice of traditional media? (3) Can intellectual property law and content paywalls help sustain professional journalism?

Für alle, die es nicht nach Stanford schaffen: Es wird einen Webcast geben.

Vom Nachrichten- zum Technologie-Anbieter

„The New York Times is now as much a technology company as a journalism company“

In dem lesenswerten Guardian-Bericht How the New York Times and CNN try to keep up with the tech companies kommt der NYT-Chef Bill Keller zu Wort – außerdem erfährt man Details darüber, wie NYT und CNN auf die Herausforderungen der Digitalisierung reagieren:

The two biggest US players for quality news, CNN and the New York Times, are dealing with this challenge in quite different ways. While CNN.com closely collaborates with technology companies like Facebook, Apple or Google, the New York Times anticipates technical change in-house with the help of its research and development department.

via

Hollywood Reporter Ashton Kutcher

AFP meldet: US-Star Kutcher schlägt CNN im Rennen um Twitter-Anhänger und liefert damit das Ergebnis zu der Geschichte über den Hollywood Reporter Kutcher, die ich für die heutige Ausgabe der SZ geschrieben habe:

Damit ist die behauptete Demokratisierung der Publikationsmittel durch das Internet nun bei denen angekommen, die schon immer in der Öffentlichkeit standen: Ashton Kutcher und alle anderen VIPs, die twittern, nutzen die Kurzmitteilungsplattform, um die Macht darüber zurückzugewinnen, was und wie über sie berichtet wird. Wenn Kutcher Bilder vom angeblichen Hinterteil seiner Ehefrau ins Netz stellt, verlieren alle Paparazzi-Schnappschüsse mit ähnlichen Motiven ihren Wert.

Kutchers Botschaft lautet: Näher und authentischer kann niemand über mein Leben berichten als ich selbst. Und solange er sicherstellt, dass die Leser ihm abnehmen, dass es auch wirklich er selber ist, der da schreibt, und dass es auch wirklich der Rücken seiner Frau ist, den er da fotografiert, wird er wohl dieses Spiel gewinnen. Und je offener die Kommunikation zwischen ihm und Moore ist, desto glaubwürdiger wirkt dieses innovative Prinzip von Exklusivität.

News-Ideen (14): BackStory bei CNN

Eine schöne Idee fürs eigene Archiv kommt von CNN.com. Dort sortiert man Berichte zu Themenschwerpunkten, zu einer so genannten „BackStory“, die im Falle der Anthrax Investigation dann so aussehen:

Im Behind the Scenes-Blog der Redaktion erläutert Rachel Clarke das so:

Now, when we want to give history, context and background to a developing story, we go back through our archives to find “milestone” events and then link those together in an interactive window.

Mehr News-Ideen vom Telegraph, dem Independent, vom New York Times Style Magazine, vom Radio-Sender NPR-Music, von der Newsweek, vom Guardian, von der britischen Times, der International Herald Tribune, dem britischen Online-Magazin First Post sowie vom „ersten echten Internet-Nachrichtenportal“ Zoomer

In Kategorie: Netz