Digitale Notizen

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In der aktuellen Ausgabe des Magazins für politische Kultur, Cicero, gibt es ein Interview mit Familienministerin Ursula von der Leyen. Es geht um Jungs und Mädchen und um Vorbilder. Es endet mit dem Eingeständnis unvollständig zu sein und mit dem Hinweis auf cicero.de/vonderleyen.php.

Eben weil es um Vorbilder geht, frage ich mich: Ist das der beste Weg, auf eine ausführliche Version eines Gesprächs im Netz zu verweisen? Bleibt so beim Print-Leser nicht das ungute Gefühl, für ein unvollständiges Angebot den vollständigen Preis gezahlt zu haben?

The idea that your daily news is collected, written, edited, paginated, printed on dead trees, put in a series of trucks and cars and delivered on your driveway — at least 12 hours stale — is anachronistic in 2008.

William Lobdell hat ziemlich lange bei der Los Angeles Times gearbeitet. Jetzt blickt er auf seine Zeit zurück – in Form von 42 things I know, die alle nicht gerade von Optimismus für die Zeitungsbranche geprägt sind

Jenseits des Kanals
war der weite blaue Himmel
ein verworrenes Geräusch
wie eine Fahrradklingel

Für dich du Schwein, ist jetzt alles zu spät: Das kommt davon, wenn man illegal Musik runterlädt

Wen die Netzsuche auf taz.de führt, der wird – bevor er das Gesuchte erreicht – kurz aufgehalten. Mit diesem Schild (zum Vergrößern drauf klicken) weist die taz darauf hin, dass ihre Info-Kost immer frisch zubereitet wird. Das ist toll und erinnert an die Praxis in Restaurants, den Gast persönlich an den Tisch zu geleiten. Könnte sich durchsetzen.

http://www.flickr.com/photos/dirkvongehlen/2629282532/in/set-72157605927253101/

Das bin ja ich!

http://www.pampelmoose.com/mspeaks/

Bald gibt es von Sigur Rös ein neues Album. Auf der Website kann man es anhören – und einen Player kopieren, der das Album “embedded” streamt (funktioniert bei mir aber nicht)

Wie schön Kopien sein können, beweist der Fotograf Yeondoo Jung: er übersetzt Kinderbilder in Fotografien.

http://www.yeondoojung.com/artworks_view_wonderland.php?no=88

via swissmiss

Gerade noch im Schlepptau von Das Bo (in dessen Das Bo für Deutschland-Spot), jetzt schon ein Youtube Star: Buddy Ogün alias Buddy Digga ist in der Tat recht lustig.

Aber vorsichtig: hier als auch hier wird zurecht darauf hingewiesen: Es geht schlapp los, wird aber dann sehr gut. Spätestens wenn Sönke anruft …

Buddy, der auch als Buddy der anale Fuchs im Netz zu finden ist, hat auch einen Account bei der Bekanntmach-Plattform allmostfamous.com, die er auch in diesem Film bewirbt. (via Blogschrott)