Alle Artikel mit dem Schlagwort “obama

140 Zeichen sind viel Raum

Das Publikum ist der interessanteste Untersuchungsobjekt im Web 2.0. Wie nutzen sie das neue Medium? Und zu welchem Zweck? Welche Themen gelangen über digitale Medien in das gesellschaftliche Bewusstsein? Es gibt einiges zu erzählen: Im Streit um die Internet-Sperren artikulierte sich die Netzwerk-Öffentlichkeit zum ersten Mal so laut- und meinungsstark, dass es für das Establishment nicht mehr möglich war, sie zu überhören.

Der Widerstand wurde, wie die meisten hier wissen, vor allem über Blogs und Twitter verbreitet. Auch wenn man es in FAS und TAZ nicht glaubt: 140 Zeichen sind viel Raum. Und die One-2-Many-Tools des Web 2.0 sind für Bürger manchmal interessanter und wichtiger als für Politiker.

Der Kollege Tobias Moorstedt kommentiert bei Carta: Blamage ist Teil der Recherche: Online-Wahlkampf ist kein Plug & Play-Produkt

Obamas Startseiten (international)

Guardian

New York Times

CNN

Washington Post

Wall Street Journal

Alle Seiten bieten eine Live-Section, in der man im bewegten Bild die Szenen aus Washington verfolgen kann. Alle Screenshots zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr deutscher Zeit

Obamas Startseiten (deutsch)

Spiegel Online

sueddeutsche.de

stern.de

Welt Online

Focus Online

Focus Online und Spiegel Online liefern einen Stream – jeweils mit Unterstützung (hulu bei Focus und arte bei Spiegel) Alle Screenshots zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr deutscher Zeit

Post an die Präsidententöchter

When I was a young man, I thought life was all about me-about how I’d make my way in the world, become successful, and get the things I want. But then the two of you came into my world with all your curiosity and mischief and those smiles that never fail to fill my heart and light up my day. And suddenly, all my big plans for myself didn’t seem so important anymore. I soon found that the greatest joy in my life was the joy I saw in yours. And I realized that my own life wouldn’t count for much unless I was able to ensure that you had every opportunity for happiness and fulfillment in yours. In the end, girls, that’s why I ran for President: because of what I want for you and for every child in this nation.

Barack Obama schreibt einen offenen Brief an seine Töchter – das PARADE Magazine veröffentlicht ihn.

„He‚Äôs too much of a good guy“

I think he’s too much of a good guy for the kind of brutality, the skepticism. When you are involved in politics, your life is an open book, and people can come in who don’t necessarily have good intent. I’m pretty private, and like to surround myself with people that I trust and love. In politics you’ve got to open yourself to a lot of different people. There is a possibility that our futures will go that way, even though I want to have kids and travel, spend time with family, and like spending time with friends.

The New Yorker hat ein Interview mit Michelle und Barack Obama aus dem Jahr 1996 ausgegraben, in dem die zukünftige First Lady die obigen Sätze über den zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten sagt. (via kottke)

Guardian: Obamas Road

Wie eine sich zum Medienhaus wandelnde Zeitung den Aufstieg des Studenten Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erzählen kann, zeigt der Guardian mit seiner The road to the White House betitelten Slideshow. Eine 30-Minuten-Reportage, an deren Entstehung Guardian-Korrespondenten überall auf der Welt beteiligt waren. Sehr interessante Erzählform! (via)