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Klopp über den Pott

Einiges mag Legende sein, aber ich glaube, hier hatten die Spieler immer schon die Ärmel hochgekrempelt, selbst die im kurzärmeligen Trikot. Man hat sich bereits vor 50 Jahren die Schienbeine wundgeklopft. Das liegt wohl tatsächlich an der Region. Hier leben 60, 70 Prozent Arbeiter, und die erwarten, dass ihre Fußballmannschaft kämpft. Insofern passe ich wohl wirklich gut hierher. Mir gefällt auch, dass einige Dinge immer so bleiben.
(…)
Jeder, der Fußball mag, spürt, dass es in dieser Region brutal pulsiert. Auf der Strecke von Dortmund nach Düsseldorf hat man das Gefühl, an zwölf Bundesligastädten vorbeizufahren. In Sachen Fußball sind die Leute hier ein bisschen durch den Wind. Vorhin stand ich in Dortmund im Stau, da wurde ich durch Hupen und andere Zeichen insgesamt zehnmal gebeten, das Fenster herunterzulassen, damit man mich fotografieren konnte. Das ist mir woanders noch nie passiert.

Jürgen Klopp spricht mit dem Spiegel (oder mit Spiegel online? Hier ist es jedenfalls nachzulesen) über Fußball im Ruhrgebiet. Darin sagt er auch:

Aggressivität ist für mich die Bereitschaft, sich selbst weh zu tun, nicht dem Gegner.

Wir sind nicht freiwillig erfolglos

Die Ruhrgebietsfans im Allgemeinen und der VfL-Fan im Besonderen sind nicht nur so drauf, dass sie sagen: Hier muss die Luft brennen oder Gras gefressen werden. Die wollen schönen Fußball sehen und haben auch durchaus nichts gegen Erfolge. Wir sind ja nicht freiwillig erfolglos.

Frank Goosen erklärt der FAZ und allen anderen, die es nicht verstehen, warum man Fan des VfL Bochum sein sollte

Spiegel.de über Mülheim

Mülheim ist eine geheimnisvolle Stadt, zumindest, was die Namensgebung angeht. Dachte man bisher, die Stadt, die wohl vor allem berühmt ist dafür, dass Aldi-Süd dort seinen Firmensitz hat, hieße Mülheim an der Ruhr, so sieht man dort seit einiger Zeit plakatiert: Mülheim an die Ruhr. Und jetzt heißt es plötzlich gar: Mülheim am Meer! Was ist passiert?

Anke Dürr schreibt auf Spiegel.de über das Kulturprojekt „Mülheim am Meer“ in der sympathischen Stadt an der Ruhr. Das ist schön. Vor allem, weil sie Mülheim durchgängig richtig schreibt. Der betreuende Redakteur jedoch bringt es fertig in nur einer Bildunterschrift der großartigen Heimatstadt von Helge Schneider und Christoph Schlingensief ein „H“ hinzuzufügen. Das Besondere dabei: Innerhalb nur eines Satzes verliert die Ruhrstadt das falsche „H“ auch wieder.

Bloggen: Glückwünsche für und Anleitungen zum

Was für schöne Zufälle: Heute feiert das Blog von Thomas Ernst Geburtstag. Nämlich den ersten. Es entsteht also gerade. Dazu passend (und zu vielem mehr) die besten Glückwünsche! Außerdem zieht ein US-Blogger, nämlich Craig Stolz, nach einem Jahr Bloggen ein lesenswertes Fazit – mit diesen fünf Regeln:

– A personal blog is as valuable to the writer as the reader.

– Entry titles are as important as content. Titles should be dead-clear.

РDon’t expect your best content to be rewarded. Accept that blog audiences are so unpredictable and that some of your most valuable gems will stay buried.

– Stand on the roof in a thunderstorm holding up a rake. You never know when lightning will strike, but you can improve your odds.

– Write short and use pictures.

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In Kategorie: Netz