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Flattr auf den Digitalen Notizen

Seit heute gibt es die Möglichkeit, via Flattr Gefallen an Texten auf dieser Seite auszudrücken. Das Micropayment-System von Peter Sunde will es Web-Autoren, Künstlern und Fotografen ermöglichen, kleine Beträge mit ihren Veröffentlichungen zu verdienen. Bin gespannt, wie das Experiment hier funktionieren wird.

Wer einen Flattr-Account besitzt, kann unten links auf den Button klicken und so mittels kleiner Beträge Gefallen bekunden!

Paid Content und Zahnpasta

„Die Gratismentalität der Nutzer im Internet ist eine Tatsache. Natürlich wird es schwierig sein, die Zahnpasta jetzt wieder in die Tube zurückzudrücken. Doch wissen wir aus Untersuchungen der vergangenen Monate, dass rund 50 Prozent der User bereit sind, für eine Nachrichtenquelle, der sie vertrauen und die sie nutzen wollen, auch etwas zu bezahlen.“

Anja Pasquay, Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), nutzt in diesem Text über Paid Content das gleiche Bild wie unlängst der Zeit-Kollege Kai Biermann, der in einem Beitrag im Kulturkampf-Blog forderte:

Statt sich jedoch darauf zu konzentrieren, wieder exklusive Inhalte zu schaffen – also wieder eine echte Verlagsleistung zu erbringen –, geht es im Moment darum, die längst nicht mehr exklusiven Dinge, die Nachrichten, einzusperren. Im Moment wirkt das wie das Bemühen, Zahnpasta wieder in die Tube zurückzustopfen.

flattr: die soziale Variante des Micropayment

We aim to revolutionize how people pay and get paid for content on the internet.

So erklären die Macher von flattr ihr Projekt. Das Ziel: Micropayment im Netz sinnvoll und sozial einsetzen – auf freiwilliger Basis.

Auf Basis des Erklär-Films muss man sagen: Das klingt sehr gut – und liefert eine neue Idee zur Debatte um Paid Content im Netz.

Für den Namen des Projekt haben die Macher (zu denen auch Peter Sunde, einer der Mitgründer von Pirate Bay zählt) die Begriffe to flatter (schmeicheln) und Flatrate verheiratet. Mehr dazu auch bei GigaOM

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