Toy Story ist ein Film. Der fünfte Teil kommt im Sommer auf sehr große Bildschirme: die Kino-Leinwand. Um den schauen zu können, musst du Bildschirmzeit investieren.
In diesen Tagen ist der erste Aufmerksamkeits-Köder für Toy Story 5 ausgeworfen worden – ein Trick, mit dem Hollywood-Studios schon Wochen vor dem Kinostart deine Aufmerksamkeit auf den Bildschirmfilm lenken wollen: der erste Trailer ist da!

Kino.de urteilt über die Geschichte des Films: „Mit einem klugen Dreh holen Disney und Pixar das digitale Kinderzimmer ins Kino und erzählen eine zeitgemäße Geschichte, in der sich viele Eltern sofort wiedererkennen dürften.“
Der kluge Dreh, den Disney und Pixar nutzen, ist ein Zeitgeist-Phänomen, das ich Social-Media-Scham nenne. Eine sehr eindeutig negative Bewertung von digitalen Tools und Bildschirmen. Dafür haben sich die Bildschirmfilme-Macher diese Toy Story ausgedacht:
Woody kehrt schließlich zu seinen Freunden zurück, und gemeinsam mit Buzz und Jessie machen sie sich daran, Kinder vom übermäßigen Gebrauch moderner Technologie abzubringen.
Kino-Leinwände sind in dieser Definition offenbar keine moderne Technologie und scheinbar auch keine Bildschirme. Sonst wäre doch jemandem aufgefallen, dass der Film Bestandteil dessen ist, was er zu kritisieren vorgibt.
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