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loading: No.1

„Das beste Sportmagazin der Welt. So dick, dass man zum Lesen Ferien nehmen muss“, mit diesen Worten kündigen die Macher von No. 1 ihr gleichnamiges Magazin an, das so schön werden soll, dass man drin wohnen möchte. Das besondere dabei: Das Heft erscheint nur einmal. Im Herbst 2018. Und kaufen kann man es nur bis Weihnachten.

Christof Gertsch hat den loading-Fragebogen zu diesem besonderen Crowdfunding-Projekt beantwortet.

Was machst du?
Wir haben einige der besten Sportjournalistinnen und Sportjournalisten der Schweiz (und unsere Lieblingsschreiberinnen und Lieblingsschreiber im Ausland) gefragt: Was ist die eine Geschichte, die ihr schon immer mal erzählen wolltet?
Zum anderen haben wir eine Reihe von schlauen Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern gefragt: Welcher Aspekt des Sports ist notorisch unterbelichtet in den Medien? Welche Fragen interessieren dich?
Wenn wir das zusammenbringen – gutes Erzählen und echte Insights –, könnte etwas entstehen, das man haben will.

Warum macht ihr es (so)?
Wir alle sind berufstätig, sind Mütter oder Väter, wir alle haben viel um die Ohren. Aber wir alle haben auch tief in uns drin zwei Leidenschaften: Sport und gute Geschichten. Übersetzt in eine Frage wäre das: Warum zum Teufel gibt es in der Schweiz kein richtiges Sportmagazin? Die Antwort kennen alle: Weil es eigentlichen keinen Markt gibt für anspruchsvollen, leidenschaftlichen Sportjournalismus. Eigentlich. Denn tatsächlich bekamen selbst die grössten Bedenkenträger, mit denen wir uns im Vorfeld unterhielten, leuchtende Augen, wenn sie über Sport sprachen. Und über gute Geschichten. Da dachten wir uns: Okay, let’s do it. Aber nur einmal.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle, die gute Geschichten mögen. Sport ist ja auch nicht mehr als ein Spiegel der Wirklichkeit.

Wie geht es weiter?
Noch bis zum 21. Dezember kann man das Heft auf dienummereins.ch kaufen. Es kostet 25 Franken. Wenn wir die 100’000 Franken zusammenbringen (klingt nach viel, ist nach Abzug der Druck- und Versandkosten aber recht wenig – wir alle arbeiten unentgeltlich, nur die externen Autorinnen und Fotografen werden wir entlöhnen), machen wir uns im Januar an die Arbeit. Und Ende 2018 erscheint das Heft.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Sport die besten Geschichten erzählt.

Hier No. 1 für 25 Franken (ca 22 Euro) unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Nach Bern

Ronnie Grob ist einer der bekanntesten Kuratoren im deutschsprachigen Digitaljournalismus. Erst vor kurzem hat er die Rubrik 6vor9 im Bildblog abgegeben (für die er fast neun Jahre lang Inhalte gefiltert hat) und im Abschiedsinterview angekündigt: „Ich werde also wieder mehr Zeit zum Schreiben haben.“ Für dieses Schreiben bittet er jetzt um Unterstützung: Mit Hilfe der Schweizer Crowdfunding-Plattform WeMakeIt will er sich nach Bern schicken lassen.

Zu diesem besonderen Blog-Projekt hat er den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Meine Idee ist es, auf der Website NachBern.Ch über den Wahlkampf um die Schweizer Parlamentswahlen am 18. Oktober 2015 zu bloggen. Und zwar sechs Wochen lang: Zunächst will ich drei Wochen lang die bereits gewählten Parlamentarier im Berner Bundeshaus beobachten. Danach will ich kreuz und quer durch die Schweiz reisen und den Wahlkampf der verschiedenen Kandidaten und in den verschiedenen Landesteilen verfolgen.

Warum machst du es (so)?
Die Schweiz hat ja ein Miliz-Parlament und keine staatliche Parteienfinanzierung. Das heisst, es sind grundsätzlich Privatpersonen mit Jobs, die sich für einen Sitz im Parlament bewerben und keine Berufspolitiker. Und der Wahlkampf muss mehrheitlich aus eigenen Mitteln, nicht aus öffentlichen Zuschüssen betrieben werden. So werde ich wohl eher weniger auf perfekt inszenierte Shows treffen, sondern mehr auf Menschen, die sich bemühen.

Als Beispiel dienen können diese beiden, am 30. Juli 2015 veröffentlichten Wahlkampfsongs von Grünliberalen und von der SVP:


Mich fasziniert das einzigartige politische System der Schweiz enorm. Und mal sechs Wochen lang genau hinzuschauen, wie Schweizer Parlamentswahlen funktionieren, das wollte ich schon vor vier Jahren. Jetzt unternehme ich einen ernsthaften Versuch, das zu finanzieren.

Wer soll sich dafür interessieren?
Am ehesten interessiert werden wohl Schweizer sein. Mitlesen sollte aber jeder, der sich für Politik, insbesondere für Demokratie interessiert.

Wie geht es weiter?
In den ersten 24 Stunden wurden bereits 26 Prozent der geforderten Summe gespendet. Das motiviert sehr, aber das Ziel ist erst am 28. August 2015 erreicht. Sollten wider Erwarten deutlich mehr als 10’000 Franken zusammenkommen, will ich versuchen, mein Angebot zu erweitern.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wie hervorragend ein politisches System funktionieren kann mit Direkter Demokratie und mit nur wenigen Berufspolitikern.


>>> Hier Ronnie Grob Nach Bern schicken

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: