Alle Artikel mit dem Schlagwort “öffentlich-rechtlich

Zahlungsstreik

Seit einer Weile begleitet ich hier auf der Seite im Bereich loading kreative Projekte, die über gemeinsame Finanzierung funktionieren. Durch Marcel Weiss bin ich jetzt auf die Seite Zahlungsstreik gestoßen, die dieses Prinzip umdreht. Auf Zahlungsstreik bezahlen Menschen nicht – und das gemeinsam.

Es geht um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Über den schreiben die Zahlungsstreikenden:

Wir bestreiken eine Institution, die sich über den Auftrag der medialen Grundversorgung legitimiert und sich durch ihre Kritikresistenz von ihrem eigenen demokratischen Grundsatz entkoppelt hat. Die bestehenden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sind alles andere als staatsfern, denn ihre Gremien sind parteipolitisch dominiert. Sie unterscheiden sich nicht mehr von privatwirtschaftlichen Akteuren, denn sie orientieren sich vornehmlich an der Einschaltquote. Strukturell wie inhaltlich erfüllen sie unsere medialen Interessen nicht.

„We want you to get involved“

Unter dem Arbeitstitel Digital Revolution will die BBC im kommenden Jahr über „20 years of change brought about by the World Wide Web“ berichten und bindet in die Erstellung das Web mit ein:

It is our ambition to open up the production process as much as possible; to share as much of our thinking as possible, as the production team strive to create a cohesive, accurate and relevant documentary about the World Wide Web. We’ll be blogging as we go; we’ll share our theories; we’ll be putting up rushes from the filming; we’ll be asking for advice and stories from you as we go along. Basically, we want you to get involved.

via

Gebühren im Westen: WAZ und WDR einigen sich

kress.de meldet, dass der WDR und die WAZ-Gruppe eine Vereinbarung über die Online-Nutzung öffentlich-rechtlicher Inhalte getroffen haben:

Die Vereinbarung sieht vor, dass der WDR bzw. seine Tocher WDR Media Group Radio- und Fernsehbeiträge mit regionalem Bezug über eine Lizenz auch der WAZ-Website „DerWesten.de“ zur Verfügung stellt. Die Filme sollen eine Stunde nach Ausstrahlung im Fernsehen in der „WDR Mediathek“ und zeitgleich unter www.derwesten.de zu sehen sein. (…) Die Mediengruppe zahle dafür eine „marktübliche Lizenzgebühr“.