Instagram + Video + Twitter + Chat-Roulette = vinepeek

vine ist da. Ich hatte darüber – an anderer Stellebereits geschrieben und meiner Annahme Ausdruck verliehen, dass Felix Schwenzels Einschätzung auch auf mich zutreffen könnte:

6 sekunden? finde ich genau richtig. wenn ich mich recht erinnere hatte flickr mal sowas ähnliches im angebot, mit 20 sekunden zeitbeschränkung. 6 sekunden passen: 6 sekunden sind kurz genug um sich den scheiss anzusehen, 6 sekunden sind ein zeitraum, den man super enlosschleifen kann und 6 sekunden sind so kurz, dass man sich genau überlegen muss, was man in diesen 6 sekunden eigentlich zeigen, erzählen oder mitteilen möchte. einschränkungen machen kreativ, so wie das auch mal mit 140 zeichen war.

Seite heute weiß ich, dass es stimmt. Seit heute kenne ich vinepeek – eine Seite, die offenbar nichts mit Twitter oder vine zu tun hat, aber die jeweils aktuellsten Filme von dort zeigt. Sechs Sekunden Einblick in die Welt. Ein bisschen ist das als würde man die titelgebenden Zutaten zusammenbringen. Nicht schlecht.

In Kategorie: Film, Netz

Über den Autor

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Dirk von Gehlen ist Journalist, Autor, Vortragsredner. Er macht Neues bei der Süddeutschen Zeitung und schreibt einen monatlichen Newsletter zum digitalen Wandel, den man hier bestellen kann