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Kulturflatrate in echt

‚ÄúTwo thousand nine should be the year when the music industry stopped worrying and learned to love the bomb.“

Die New York Times zitiert Feargal Sharkey (a former punk rocker who now heads UK Music, a trade group for the British music industry) im Bericht über den Versuch, auf der Isle of Man eine Kulturflatrate einzuführen. Der zuständige Manager kommt zu dem Schluss:

“At the end of the day, we are not going to stop piracy, so let’s embrace it.”

(via)

NYT in Geo

In den prä-digitalen Zeiten konnte die Times sich die Haltung erlauben, dass eine Nachricht erst eine Nachricht war, wenn die Redakteure sie als solche freigaben. Die Zeitung war eine Instanz, eine Prüfstelle, die den Wert der Nachrichten wog, bis sie genug Gewicht hatte. Und sie konnte sie später drucken, weil sie die Wirklichkeit besser beschrieb als andere Zeitungen, tiefgründiger, wahrhaftiger. Es war die Zeit des Journalismus des nächsten Tages. In den Zeiten des Internets funktioniert das nicht mehr. Die Zyklen der Nachrichten sind kürzer geworden, sie verlangen nach einem Journalismus der nächsten Stunde, und manchmal ist selbst diese Einheit zu groß. Wenn die Times eine neue Geschichte auf ihre Internetseite stellt, beginnt eine Uhr zu ticken. Sie zählt, wie viele Minuten vergangen sind, seit die Geschichte erschien. Die rote Zahl steht unter der Überschrift wie ein Verfallsdatum.

Norbert Neumann porträtiert in GEO die New York Times (via)