Nina Paley über das Urheberrecht

Netz, Politik, Pop | 7. Februar 2010

Die bereits erwähnte Nina Paley spricht in diesem “The Revolution Will Be Animated” betitelten Film (mehr bei Leander Wattig) über ihre Arbeit und über ihre Sicht aufs Urheberrecht in Zeiten der digitalen Kopie:

via

Frau Holle auf dem iPhone

Buch, Mac, kinder | 4. Februar 2010

Die Seite Mobile Children’s Books bringt Kinderbücher aufs iPhone. Ob und wie das funktioniert, kann man aktuell kostenfrei an der Frau-Holle-App testen:

http://www.mobilechildrensbooks.com/de/iphone-frau-holle.html

RSS Flash g – bester Reader fürs iPhone

Mac, Nachrichten | 2. Februar 2010

Die Suche hat ein Ende. Dank des Hinweises auf Twitter habe ich einen RSS-Reader fürs iPhone gefunden, der schnell ist, gut zu bedienen und in der lite-Version sogar kostenlos: RSS Flash g erfüllt alle meine Wünsche an einen RSS-Reader für unterwegs:

Das Besondere: Man kann zunächst die kostenfreie lite-Version testen und bei Gefallen updaten – das geht übrigens auch schrittweise. Man kann sich eine Twitter-Integration dazu kaufen (0,79 Cent), Werbefreiheit (1,59 Euro) oder das ganze direkt in der Vollversion nutzen (kostet gerade 2,99 Euro).

Nachrichten personalisieren: Daily Perfect

Nachrichten, Netz, Print | 1. Februar 2010

Im Blog Medial Digital gibt es einen spannenden Beitrag zum Thema personalisierte Nachrichten. Es geht dabei um die (bereits erwähnten) Angebote Individuelle Zeitung und niiu – die jetzt auch in Deutschland verfügbar sind.

Einen etwas anderen Weg der Personalisierung wählt DailyPerfect, das die Macher von TargetAPI so vorstellen:

DailyPerfect.com is a showcase for our innovative personalization technology, which is able to predict a user’s interests through an automated semantic analysis of publicly available information on the web and minimal or no input from the user. Launched in June 2009, DailyPerfect’s predictive content engine generates news feeds and book recommendations that are customized for each user.

Ein interessanter Weg, der – im ersten Test – interessante Ergebnisse liefert und ein wenig an 16 Apps erinnert.

It’s Filter Failure

Netz | 1. Februar 2010

Clay Shirky über “information overload versus filter failure” und über die Frage, warum wir ständig die gleichen Texte zum Thema lesen:

Mehr zum Thema auch bei David Weinberger. (via Boing Boing)

Linktipp: Das Kursbüro

Netz, Sport, Unterwegs | 1. Februar 2010

Seit kurzem ist das Kursbüro online: Ein Angebot eines Kollegen von mir, auf das ich gerne hinweisen möchten, denn es liefert tatsächlich einen bedeutsamen Service. Im Blog ist das so erklärt:

Das Kursbüro bietet Dir einen Überblick über Kurse in Deiner Stadt, damit Du genau den für Dich passenden Kurs findest. Du hast mehr Spaß, lernst besser und zahlst weniger, als wenn Du blind beim erstbesten Anbieter buchst. Einfach informieren, einfach buchen, einfach lernen.

Wie das funktioniert, kann auf am Beispiel Klettern lernen in München sehen.

http://klettern.kurs-muenchen.de/

Mehr über das Kursbüro gibt es auf Twitter und auf blog.kursbuero.de!

Journalisten in sozialen Medien

Netz, Print | 1. Februar 2010

Ob man als Privatmensch oder in seiner Funktion als Journalist in sozialen Netzwerken unterwegs ist, lässt sich immer schwerer voneinander trennen. In einer Social-Media-Welt, die nicht mehr nur aus Xing und StudiVZ besteht, sondern in der Twitter und Facebook wichtiger geworden sind, verwischt die Grenze zwischen Business-Kontakten und Ex-Kommilitonen. Auf dem Facebook-Profil eines Welt-kompakt-Redakteurs kommen nicht nur Studien- und Schulfreunde, sondern auch Leser und Informanten zusammen – und Frank Schmiechen. Er wolle mitbekommen, wie sich die Kollegen dort geben, was die Privatsphäre selbstverständlich einschränke. „Meine Mitarbeiter werden ihre Partyfotos sicherlich nicht hochladen.“

In der aktuellen Ausgabe von Der Journalist befasst sich Svenja Siegert unter dem Titel Wenn Berufliches und Privates verschwimmen mit der Frage, wie Journalisten sich auf Twitter bewegen sollen. (via)

App-Frage: Bester Reader für iPhone?

Mac, Nachrichten, Netz | 30. Januar 2010

Welches Programm eignet sich am besten, um RSS-Feeds auf die iPhone zu lesen? Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage. Ich habe den sehr schönen Reeder getestet, empfand ihn aber zu langsam. Mittlerweile bin ich (wieder) bei NetNewsWire gelandet – aber immer noch nicht vollständig zufrieden. Jetzt lese ich von Zynked und frage mich: Ist das besser?

Gibt es jemanden, der mir dazu Hinweise geben möchte? Welchen RSS-Reader nutzt du auf dem iPhone?

Update: Vielen Dank fürs Feedback auf Twitter und in den Kommentaren. Ich habe Zynked mittlerweile gekauft und muss davon abraten: halte es für überladen, langsam und schlecht zu bedienen. Vielleicht bin ich zu dumm, habe aber keinen “alles als gelesen markieren”-Button gefunden und werde es deshalb weiter mit Reeder und vielleicht mal mit Byline probieren.

Neues Deutschland über Tocotronic

Pop, Print | 30. Januar 2010

In den vergangenen Wochen wurde – auf Vorschlag der Musikzeitschrift Spex – viel über die Musikkritik debattiert (z.B. hier, dort und auch hier). Jetzt gibt es in der Tageszeitung Neues Deutschland heute eine Variation der Popkritik – aus Anlass der Veröffentlichtung des neuen Tocotronic Albums “Schall und Wahn” – zu bewundern, die aus unterschiedlichen Gründen bemerkenswert ist. Zum einen weil die hier dargebotene Form der Kritik in einer unklaren dialogischen Zickigkeit verbleibt:

Michael Saager: Vielleicht wird da eine Konsensband konstruiert, auf Teufel komm raus.
(…)
Ulrich Kriest: Konsensband, gut und schön. Aber warum und warum so unisono?

Zum anderen weil diese unbegründete launengetriebene Kritik, manchmal bemitleidenswert unreflektiert daherkommt:

Und wo steckt jetzt die Politik? Die Verwertbarkeit der lyrischen Einzelteile und Zusammenhänge fürs kritisch aufgeklärte Hier und Jetzt? Oder für ein besseres Morgen? Im Stück »Im Zweifel für den Zweifel« vielleicht? Herrjechen, jeder weiß doch, dass es besser ist zu zweifeln, als dauernd »Ja und Amen« zu sagen. Diese Band gefällt sich noch in der allgemeinplatzhaftesten Parole.

Am lustigsten ist jedoch, dass vor lauter popkulturellem Gequatsche beim Neuen Deutschland offenbar niemandem aufgefallen ist, dass die “allgemeinplatzhafte Parole” dass jemand irgendwo “lebt und arbeitet” schon dann peinlich ist, wenn auf sie die lokale Präposition “in” folgt. Wenn man sie aber um die Ortsbeschreibung “bei” ergänzt, kann das zu ganz schön merkwürdigen Missverständnissen führen. Denn was soll der Satz

Ulrich Kriest lebt und arbeitet bei Stuttgart

bitte bedeuten?

via

Was Google Zeitungen rät

Netz, Print | 29. Januar 2010

“Pure news is the unique product that newspapers provide, but it is very hard to monetize.”

In dem Artikel Google Exec Says Newspapers Need to Re-Think Their Models wird Hal Varian (Google’s chief economist) zur Zukunft von Zeitungen zitiert.


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