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loading: Rock Bottom

In den Projekten, die im loading-Newsletter vorgestellt werden, geht es immer auch um Kunst und Geld. Im Fall von Rock Bottom ist das auch das inhaltliche Thema. In der “Rock Bottom – Songs of no money” genannten Dokumentation stellen Marc Helfers und Martin Groß die wahren Helden des weltweiten musikalischen Untergrunds vor. Dass es dabei nicht immer um die großen Bühnen und das große Geld geht, verrät bereits der Untertitel, der den Film als eine “feature documentary about poverty and Rock´n´Roll” beschreibt.

Ich habe Martin Groß den loading-Fragebogen geschickt.

Was machst du?
Mein Kollege Marc Helfers und ich betreiben die Neue Stereo Filmproduktion. In unserer täglichen Arbeit werden wir von Plattenfirmen, Musikern, Veranstaltern, ect. gebucht um Musikvideos oder auch dokumentarische Arbeit für Promonutzung, Bonus DVDs, etc zu produzieren.
Das ist auch super und macht Spaß, aber mit dem Projekt “ROCKBOTTOM – Songs of no Money” wollen wir mal auf die andere Seite gucken. Dahin, wo es eben keine Plattenfirma und kein Geld gibt, aber trotzdem viel Talent der Musiker, die wir portraitieren wollen. Deshalb sind wir jetzt bei Indiegogo

Warum machst du es (so)?
Das schliesst nahtlos daran an. Wir haben halt keinen Auftraggeber für das Projekt und wollen zum jetzigen Zeitpunkt auch gar keinen haben. Es soll ein freies Projekt sein und an der Geschichte ausgerichtet sein. Nicht daran, dass wir irgendwelche Bedürfnisse von Kunden erfüllen müssen. Deshalb bitten wir die potentiellen Zuschauer des Films um Unterstützung für die sie aber auch etwas bekommen. Zum Beispiel den fertigen Film im nächsten Jahr oder auch einiges andere…

Wer soll das anschauen?
Den Film sollen sich dann alle angucken, die sich für Musik interessieren und gerne abseits des Mainstreams und der ausgetretenen Pfade bewegen.

Wie geht es weiter?
Die Kampagne läuft nun seit ein paar Tagen. Wir haben sehr positive Resonanz von Medien, Blogs, Radiosendern, etc, die darüber berichten und berichten werden und machen diesbezüglich weiter Wirbel…
Zudem sammeln und verbreiten wir Unterstützer-Botschaften von Musikern mit denen wir sonst arbeiten und die das Projekt gut finden: Maxim, Tocotronic, Malia, Andreas Bourani, Erik Langer von Kettcar, Josephine und einigen anderen interessanten und prominenten Menschen aus unserem Umkreis,.B. Katharina Schüttler oder Hartje Andresen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es hängt an so vielen Faktoren, ob Musiker (und letzlich auch andere Künstler) kommerziell erfolgreich sind und nicht in erster Linie am Talent. Wir halten die Musiker aus unserem Filmvorhaben für sehr talentiert und glauben, dass sie eine größere Bühne verdient haben. Vielleicht ist es aber als Künstler auch grade gut, nicht kommerziell erfolgreich zu sein
und in die damit verbundenen Zwänge zu geraten…? Wir gehen mit dem Film unter anderem auf die Suche nach dieser Frage…

rockbottom

>>> Hier Rock Bottom auf Indiegogo unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



loading: PeterLicht “Live”

PeterLicht macht sein erstes Live-Album. Mit Euch. Krach, Musik und tonnenweise Worte.” Mit diesen Worten wird das Crowdfunding-Projekt von PeterLicht auf Startnext angekündigt. Der Musiker hat für sein Live-Album gerade die Fundingschwelle von 19.500 Euro überschritten – und hier den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich mache ein Live-Album, von der Musik und den Texten, die ich live spiele/spreche. Ich nehme auf und bringe raus. Das Album heisst “Lob der Realität”: Ich stehe auf der Bühne und lenke meinen Mund in die Nähe eine Mikrofons und fang an zu singen. Meine Idee von einem Lied, oder die Idee von einem Text, bekommt einen Körper.
Was ich mache? Ich hänge einen Körper an eine Idee. Oder einen Mund an ein Wort. Die Musik ändert sich dadurch, dass man sie live spielt. Sie wird anders. Die Lieder werden physisch. Mein Körper, mein Mund und meine Worte. Alles anders. (Lieder sind wie Menschen).

Warum machst du es (so)?
Ganz banal: die Plattenfirma wollte/ (wahrscheinlich auch: konnte) es nicht machen. Dann mach ich es eben selber, dachte ich.
Und es klappt. Jetzt haben wir den Sockel-Betrag eingesammelt, den wir mindestens brauchten. Großartig! Und jetzt freuen wir uns über jeden weiteren Euro, der noch zusammenkommt. Je mehr je besser. Damit können wir die Kosten decken, die noch nicht im Budget waren.

Warum mache ich das? Es ergibt sich eine Hoffnung: die Möglichkeit, selbstbestimmt zu handeln. Mit den Leuten, direkt für die Leute, für die die Musik und das ganze PeterLicht-Ding ja gedacht ist. Ich glaube/hoffe, die Zukunft der Musik / der Kunst / neuer Dinge + Ideen liegt hier. Wenn der Markt sich auflöst, muss etwas neues entstehen. Ich wünsche mir unendlich viele Projekte dieser Art auf der Welt. Demokratisch. Selbstbestimmt. Unabhängig. Es gibt kein Produkt mehr. Es gibt keine Markt mehr. Es gibt nur noch “Unterstützung”. Das fühlt sich ungewohnt an und irgendwie labberig. Aber auch direkt und frei.

Mein Gefühl ist ambivalent: Ich vermute, wir werden noch die Abschaffung vieler Märkte erleben. Und nicht nur in Kreativ-Branchen, die eigentlich niemand so richtig braucht. Sondern im ganz normalen Leben. Für jedermann. Brot ist umsonst. Die Bäckerei wird gefundet. Eine neue Technik kommt. Und schafft den Markt ab. Und jemand beint den Kadaver aus, der jetzt nutzlos herumliegt. Wieviele Menschen arbeiten bei Instagramm? Wieviele arbeiteten bei Kodak?). Und es entsteht Gewinn, den sich wer nimmt. Und die Zukunft gehört vor allen Dingen einem Phänomen: der Technik. Vielleicht geht es darum, die Dinge neu zu denken. Dass es kein Produkt mehr gibt. Aber: gibt es kein Produkt mehr? Auf der anderen Seite: Freude, dass es einen Weg gibt. Dass man unabhängig seine Ideen umsetzen kann. Dass es die Leute gibt, die mitmachen.

Wer soll das anhören?
Leute.

Wie geht es weiter?
In der Realität. Auf dem Boden der Tatsachen. Was man spürt ist eine Renaissance der Realität. Die Blasen platzen. Das Schöne an der Realität ist, dass sie einen Körper hat. Das Reale fühlt sich immer körperlich an. Das kann man loben. Das Furchtbare: es ist so real. Und: in der Welt des Realen hat das Absurde Konjunktur.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Es heisst, der Applaus sei das Brot des Künstlers.
Ich seh das anders. Das Brot ist das Brot es Künstlers.

>>> Hier das Live-Album von PeterLicht auf Startnext kaufen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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loading: Universalcode 2

Vor drei Jahren begann Christian Jakubetz damit ein Journalismus-Lehrbuch für das digitale Zeitalter zu erstellen: Universalcode (an dem ich auch mitschrieb) erschien und erlangte gleich große Aufmerksamkeit. Jetzt plant Christian (mit dem ich persönlich bekannt bin) eine Fortsetzung: Universalcode 2 soll mittels Crowdfunding finanziert werden.

Als ich Christian den loading-Fragebogen schickte, bekam ich nicht nur seine Antworten zurück, sondern auch die Frage, ob ich bei Universalcode 2 als Autor dabei sein wolle. Ich sagte zu – genau wie der SZ-Kollege Stefan Plöchinger, Krautreporter-Gründer Sebastian Esser (hier ein Interview mit ihm lesen) und Marco Maas.

Was machst Du?
Die Fortsetzung des Buchprojekts “Universalcode”. Im ersten Teil haben wir mit insgesamt 18 Autoren ein Handbuch gemacht, wie man digitalen Journalismus aus handwerklicher Sicht macht. Das neue Projekt heißt “Universalcode2 – wie wir wurden, was wir sind”. Dort soll es um die Entwicklung der Medien aus grauen Analogzeiten bis heute gehen. Und
natürlich um die Zukunft: Wie geht es weiter und welche Chancen haben Medien und Kommunikation? Grundtenor: Wir möchten gerne Lösungen anbieten, lamentieren gilt nicht.
Zwischendrin möchte ich die Entstehung des Buchs immer wieder in meinem Blog, aber diesmal auch mit sehr vielen Videos dokumentieren. Mal schauen, vielleicht kann man die am Ende auch zu einem längeren Stück zusammenschneiden.
Zur Start-Finanzierung des Buchs gibt es jetzt ein Crowdfunding-Projekt bei “Krautreporter”.

Warum machst du es (so)?
Es gab schon beim ersten “Universalcode” ein Prinzip, das sich sehr bewährt hat: Ein Buch aus der Community für die Community. Nicht nur wegen der Finanzierung. Sondern auch inhaltlich: Ich glaube, dass der erste “Universalcode” völlig anders ausgesehen hätte, wenn wir nicht so viel Input von außen gehabt hätten. Das hat das Buch sicher besser gemacht. Ich glaube fest daran, dass das diesmal auch wieder so sein kann.
Bei der Finanzierung geht es mir vor allem darum, dass wir weitgehend autark und unabhängig von den Vorgaben eines Verlags arbeiten können. Und wer weiß, wie viel Zeit und Arbeit hinter einem solchen Projekt stecken und wie viel Geld man schon vorher investiert, der hat sicher auch eine Ahnung, dass unser Zielbetrag von 5000 Euro wirklich nicht
mehr ist als eine erste Projektbasis.
Trotz alledem: Ich kann mir keinen besseren Weg – und auch keinen anderen mehr – als diesen vorstellen, wenn es um das Verfassen solcher Bücher geht.

Wer soll das lesen?
Am besten alle, die mit Journalismus, Medien und Kommunikation zu tun haben. Ich glaube, dass es ein Buch mit dieser Ausrichtung über Medien nicht gab und vermutlich so schnell auch nicht geben wird. So. Das war jetzt das komplette Maß an Größenwahn, zu dem ich fähig bin.

Wie geht es weiter?
Erstmal den 18.4. abwarten. Dann endet das Crowdfunding-Projekt. Wenn “Universalcode2″ dort krachend scheitern sollte, dann kann man wohl davon ausgehen, dass das Interesse an diesem Buch doch nicht so groß
ist wie ich dachte. Was ja auch eine Erkenntnis ist. Falls das Crowdfunding klappt, dann geht es umgehend ans Schreiben. Ich hoffe, dass das Buch dann bis Ende 2014 fertig ist. Wer jemals ein Buch gemacht hat, weiß allerdings, dass bei solchen Terminen immer der Wunsch der Vater des Gedankens ist.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Journalismus alles mögliche ist. Nur nicht tot.

>>>> Hier Universalcode 2 bei Krautreporter unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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Der Greif – eine Ausstellung als Prozess

Simon Karlstetter, Leon Kirchlechner, Matthias Lohscheidt und Claudio Ricci haben “Augsburg zu einem Weltzentrum zeitgenössischer Fotografie gemacht”. So beschreibt der Bayerische Rundfunk ihr international angesehenes Fotomagazin: Der Greif erscheint auf Papier und trägt das Haptische, das Anfass- und eben Greifbare im Titel. In der vergangenen Woche haben sie ihre erste Ausstellung eröffnet, die Bilder von 279 Fotografen aus 33 Ländern zeigt. Das Besondere an der Ein Prozess betitelten Ausstellung: Sie will ihre Entstehung dokumentieren. “Sie stellen aus wie ihre Ausstellung entsteht”, fasst der Bayerische Rundfunk das Konzept zusammen, das mich allein deshalb fasziniert weil ich genau darüber in “Eine neue Version ist verfügbar” geschrieben habe. Die Greif-Macher haben mich eingeladen, über ihre Ausstellung zu schreiben.

Das Faszinierende an einer Ausstellung ist ihre Präsenz: Wer Bilder hängt, erzeugt damit Dominanz. Von der Kombination an der Wand geht eine Kraft des Faktischen aus, die der Besucher akzeptiert – und dann erst bewertet. Was ausgestellt wird, ist da – ist abgeschlossen und fertig. Nur: Wie lange? Und: für wen?

Ein Prozess stellt genau diese Fragen – allerdings in dem Präsenz-System einer Ausstellung. Das ist wichtig, denn was ausgestellt wird, ist da – und wird erst danach bewertet. Erst wenn man verstanden hat, was Ein Prozess macht, sollte man fragen, was das eigentlich soll. Denn nur dann wird man verstehen, dass Ein Prozess den Versuch unternimmt, eine der Grundbedingungen der Digitalisierung künstlerisch greif- und verstehbar zu machen.

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Was in Augsburg gerade ausgestellt wird, ist eine Wikipedia für Fotografie. Und wer dabei an eine Enzyklopädie oder an eine lexikalische Sammlung denkt, liegt falsch. Bei der Wikipedia geht es wie bei Ein Prozess um den unterschätzten Aspekt der Digitalisierung: Es geht um die Version. Durch die historische Ungeheuerlichkeit der digitalen Kopie ist die Menschheit in der Lage, Versionen von digitalisieren Kunstwerken zu erstellen: Nach der Veröffentlichung als Mashup oder Remix und vor der Veröffentlichung als dokumentierter Entstehungsprozess. Im GuttenPlagWiki brachte Letzteres den damaligen Verteidigungsminister zu Fall: Man konnte nachvollziehen wie er gearbeitet hatte.

Das Prinzip der Online-Idee eines Lexikons dreht die Maßstäbe der Printwelt um: Es macht die Versionsgeschichte eines jeden Beitrags sichtbar ist. Man kann zu unterschiedlichen Fassungen eines Artikels springen und somit seine Entstehung nachvollziehen. Auf Papier wäre das nicht nur nicht möglich, es würde auch als Schwäche ausgelegt. Warum sollte man mehr zeigen als das eine endgültige Kunstwerk, das man veröffentlichen will?

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Weil es eh anfällt, hat der Schriftsteller Cory Doctorow darauf mal geantwortet. Denn durch die Ungeheuerlichkeit der Kopie sind plötzlich Entstehungsversionen speicher- und auch verfügbar. Und wenn man mit diesen öffentlich umgeht – wie es die Wikipedia tut – stellt man fest: Sie tragen zur Qualität des digitalen Produkts bei. Was in Print als Schwäche gelten würde, ist im Digitalen Ausweis von Qualität: Der Leser kann sich selber ein Bild machen.

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Dass darin im Wortsinn eine künstlerische Dimension liegt, kann man in der Neuen Galerie in Augsburg und auf der Webseite von Ein Prozess derzeit beobachten: Die Ausstellungsmacher legen die Versionen ihrer Ausstellung offen. So wie man in der Wikipedia in Artikelversionen springen kann, kann man in der Ausstellungs-Timeline in Kombinationen der ausgestellten Fotos springen. Auf dem zentralen Tisch im Ausstellungsraum werden unter Beobachtung einer Webcam ständig neue Kombinationen der ausgestellen Bilder gelegt – so erscheinen die Aufnahmen in neuen Kontexten, die Versionierung der Kombination erlaubt ständige neue Zugänge.

Wer das verfolgt, bemerkt schnell die künstlerische Ebene dieser Versionierung: Denn der Besucher wird so zum Teilnehmer der Ausstellung, er vergleicht Fassungen, bewertet Versionen, stellt Zusammenhänge her. Und dies ist das zweite Grundprinzip des Digitalen: Es ist ein Dialog, der Konsument bekommt eine Stimme, nimmt teil, spielt eine Rolle. Jede und jeder kann in der Wikipedia editieren. Weil es technisch möglich ist.

Ein Prozess wird nicht von jedem Besucher editiert, aber jeder Besucher (der Website und der Ausstellung) erstellt seinen eigenen Rezeptionskontext – und spielt somit erkennbar eine Rolle. Und aus der heraus kann er dann auch die Frage nach dem Warum beantworten. Meine Version ist klar: Weil es die zeitgemäßeste Form der Kunst-Präsentation ist.

Die “Der Greif”-Ausstellung “Ein Prozess” ist bis zum 18. Mai in der Neuen Galerie im Höhmannhaus in Augsburg zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Mehr zu Eine neue Version ist verfügbar auf der Verlagswebsite.
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loading: Meta Morfoß

Wie kann man den Spaß am Lesen mit den Möglichkeiten der Technik verbinden? Mit Lesequest – sagen die Macher von Daktylos Media, die gerade auf Startnext die Meta Morfoß-App vorstellen. Nikolay Baranov, Anna Burck und Fabian Kern (Disclosure: Mit dem ich persönlich bekannt bin) haben deshalb den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was macht ihr?
Wir entwickeln Kinder-Apps für Tablets, die sich deutlich von dem unterscheiden, was zur Zeit auf dem Markt ist: Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten dieser für Heranwachsende so spannenden Geräte auszunutzen, aber gleichzeitig den Charakter des Lesens und die Faszination von Literatur zu erhalten. Unsere Produkte sollen sehr viel mehr sein als reine 1:1-Umsetzungen des Textes, aber auch keine reinen Spiele-Apps, wie sie in Massen in den App-Stores zu finden sind. Dazu haben wir ein eigenes Buch-App-Format entwickelt, die „Lesequest“. Für unsere erste Kinderbuch-App haben wir Meta Morfoß ausgesucht, eine sehr überraschende Erzählung des Schriftstellers Peter Hacks über ein Mädchen, das sich ständig in alles Mögliche verwandelt.

Mit unserer Lesequest holen wir gute Literatur aufs Tablet und wollen damit anspruchsvolle Inhalte für Kinder im Lesealter in die Stores bringen. Die Lesequest funktioniert so, dass man den Text liest und darin Schlüsselwörter findet. Wenn man diese Wörter antippt, werden die Illustrationen animiert, es passiert etwas in den Bildern und so kommt man in der Geschichte weiter. Die Bilder dafür schafft der Illustrator und Animator Max Litvinov aka KClogg.

Warum macht ihr es (so)?
Zuallererst machen wir etwas, was uns Spaß macht – die verlegerische Arbeit auf neue Wege für die Produktion und Verbreitung von Inhalten zu bringen. Kindern wird heute so viel Zerstreuung und Ablenkung geboten, aber wenig Inhalte, die auf spielerische Weise einen Bezug zu Kultur, zu neuem Wissen schaffen. Mobile Geräte sind für Kinder so faszinierend, dass diese, wenn sie die Wahl haben, lieber zum Tablet als zum Buch greifen. Wir haben uns gefragt: Wie lässt sich diese Technikfaszination mit dem Spaß am Lesen verbinden? Wie kann man Kinder für gute Literatur begeistern? Inhalte und Informationen können heute auf so spannende und abwechslungsreiche Weise vermittelt werden. In den Stores findet man für Kinder im Lesealter auf Deutsch keine innovativen Buch-Apps. Wir füllen diese Lücke. Wir möchten für die heutigen Kinder, die selbstverständlich mit dem Tablet aufwachsen, eine Brücke zum Lesen schlagen. Lesen ist und bleibt eine elementar wichtige Technik. Wir wissen heute noch nicht, wohin sich das Lesen entwickelt, was mit dem guten alten gedruckten Buch passiert. Wir wollen es auch nicht ersetzen, sondern ergänzen.

In unseren Gesprächen mit Mediengestaltern und anderen Eltern ist uns klar geworden, dass diese Fragen viele Menschen bewegen. Wie sich Medien entwickeln, prägt eine Gesellschaft und ihren sozialen Zusammenhalt in ganz zentraler Weise. Durch unsere Crowdfunding-Kampagne wollen wir nicht nur die Finanzierung unseres ersten Projekts realisieren, sondern auch so viele Menschen wie möglich an dieser Entwicklung teilhaben lassen. Wenn nicht wir die Zukunft gestalten, werden es andere für uns tun.

Wer soll das lesen?
Der Text selbst ist für Kinder ab acht Jahren geeignet, aber auch jüngere Kinder, die gerade erst Buchstaben und das Lesen entdecken, haben schon Spaß an der App. Außerdem ist sie auch für alle Großen gedacht, die Literatur lieben, die Peter Hacks als Schriftsteller oder, wenn sie ihn vielleicht schon als Dramatiker kennen, eine besondere Seite an ihm entdecken wollen, nämlich seine wunderbaren Texte für Kinder. Außerdem ist die App für Leute interessant, die auf originelles Konzept und Design für mobile Apps neugierig sind.

Wie geht es weiter?
Wir haben einen App-Prototypen erstellt, der rundum positives Feedback bekommen hat. Nun brauchen wir soviel Unterstützung wie möglich für unser Crowdfunding-Projekt auf Startnext zur Realisierung der Meta Morfoß App. Wenn unsere Kampagne erfolgreich ist, planen wir, die App im Herbst in die Stores zu bringen und auf der Frankfurter Buchmesse vorzustellen. Und wir möchten dann mit der Konzeption der nächsten Lesequests beginnen. Außerdem wollen wir auch gern eine Kinderbuch-App entwickeln, die Belletristik und Sachbuch miteinander verbindet.

Was sollten mehr Menschen wissen?
In unseren Augen wird durch die aktuelle Entwicklung der modernen Digitalmedien bestimmt, in welcher Wissens- und Erlebniswelt unsere Kinder in Zukunft aufwachsen werden. Wir möchten diesen Prozess aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass auch Medien wie eBooks und Apps mit derselben didaktischen Qualität und gestalterischen Perfektion entstehen, wie dies beim Kinderbuch in der Vergangenheit der Fall war. Wir freuen uns über jeden, der uns auf diesem Weg begleiten will, sei es durch die Unterstützung unseres Projektes, durch die kreative Auseinandersetzung mit unseren Ideen oder dadurch, dass die Crowdfunding-Community weiter zum Wachsen gebracht wird. Natürlich sollen viel mehr Menschen über unsere Crowdfunding-Kampagne für die Meta Morfoß App erfahren, damit wir Unterstützung bekommen. Crowdfunding ist eine Möglichkeit, die Welt in deiner unmittelbaren Umgebung besser zu machen, das in die Welt zu bringen, was du dir für dein Leben wünschst.


>>> Hier kann man die Meta Morfoss App direkt auf Startnext unterstützen

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:



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Referenzkultur: The Office Time Machine

Die Welt ist voller Referenzen und Remixe, wir orientieren uns über Kopien und Bezüge. Das kann man theoretisch beschreiben – oder sehr praktisch auf The Office Time Machine anschauen. Joe Sabia hat dafür Referenzen und Zitate aus der Serie “The Office” offengelegt – und zwar aus allen neun Staffeln. Sabias Detailarbeit dient einem politischen Zweck: Er will für eine Urheberrechts-Reform werben:

I created this project to advocate for copyright reform and highlight the importance of fair use in protecting creators and their art. To prove culture is not only everywhere, but that certain references to films, songs, and works of art are critical for our collective understanding of comedy and to the importance of relating to content, I found every cultural, real-life reference from every episode of The Office.


via Nerdcore

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loading: Gutjahrs Geldpremiere

Eine neue Bezahlkultur im Web ist das Thema der loading-Serie. Bisher ging es dabei zumeist um Crowdfunding-Projekte. Dass man auch auf anderen Wegen eine neue Bezahlkultur starten kann, versucht Richard Gutjahr (Disclosure: mit dem ich persönlich bekannt bin) mit einem spannenden Experiment zu beweisen: Geldpremiere heißt der Blogeintrag, mit dem zeigen will, “dass man mit Journalismus im Netz sehr wohl Geld verdienen kann, wenn man seine Leser ernst nimmt.”

laterPay

Gemeinsam mit dem Münchner Startup LaterPay bietet Richard die Möglichkeit, Artikel in seinem Blog zu bezahlen. Er weist aber darauf hin: “Mein Blog wird auch künftig gratis sein. Ich werde manche Artikel lediglich mit einer Art “In-App-Purchases“ anreichern und auch mit anderen Bezahlmöglichkeiten experimentieren, die LaterPay ermöglicht. Beispielsweise schalten wir auch gleich die Rückgabe-Funktion frei. Wenn einem ein Text nicht gefallen hat, kann man sich den Betrag wieder erstatten lassen.”

Hier seine Antworten auf den loading-Fragebogen.

Was machst du?
Mit dem Projekt LaterPay möchten wir dem Leser endlich das ermöglichen, was er gerne täte, wenn man ihn nur ließe: für gute Inhalte im Netz zu bezahlen. Leider sind die bisherigen Bezahlprozeduren vieler Verlage eine Zumutung: zu kompliziert, zu umflexibel, preislich unattraktiv. Wenn ich mich für nur einen einzigen Artikel interessiere, werde ich genötigt, ein ganzes Heft oder gar ein Monatsabo abzuschließen. Das hat mit der Individualität des Webs und auch sonst mit dem 21. Jahrhundert wenig zu tun.

Warum machst du es (so)?
Als Journalist bin ich darauf angewiesen, dass ich für meine Arbeit (endlich wieder) angemessen bezahlt werde. Leider haben es die Verlage versäumt, ihren Lesern eine einfache und faire Bezahlmöglichkeit zu bieten. Stattdessen sollen jetzt Bezahlschranken die User zum Abschluss eines Abos zwingen. Ich halte das für den falschen Weg, vor allem wenn man bedenkt, dass die selben Verlage ihre Leser über Jahre hinweg zu Gratis-Konsumenten erzogen haben. Eine Zwischenlösung muss her, damit der User lernt, gute Inhalte im Web „Wert“ schätzen zu können.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle. Leser, weil ich denke, dass sie für gute Inhalte sogar gerne bezahlen würden. Inhalte-Anbieter (z.B. Journalisten) weil wir gelesen werden wollen. Anzeigenkunden, weil auch sie Reichweite brauchen und mit ihren Bannern nicht hinter einer Paywall verschwinden wollen. Und letzten Endes auch die Verlage, die über Micropayment die Möglichkeit schaffen, mittel- und langfristig wieder neue Abonnenten zu gewinnen.

Wie geht es weiter?
Wir starten mit LaterPay exklusiv bei mir im Blog, für das wir ein eigenes WordPress-Plugin geschrieben haben. Joomla und Drupal werden folgen. Verlage können sich über eine API-Schnittstelle andocken. Je mehr mitmachen, umso besser. Wichtig ist, dass wir niemanden bevorzugen: Jeder Anbieter, ob Blogger oder Verlag erhält dieselben Konditionen: Als Transaktionsgebühr fallen lediglich 15 Prozent an (vgl. Apple iTunes: 30 Prozent Provision bzw. 40 Prozent bei PayPal für Beträge unter 1 Euro).

Was sollten mehr Menschen wissen?
Micropayment funktioniert. Jahr für Jahr geben wir Deutsche rund 3 Milliarden Euro für SMS aus – und das obwohl es inzwischen unzählige Gratis-Textservices gibt. Die Menschen haben keine Probleme damit, im Netz zu bezahlen. Der Service muss nur einfach und transparent sein. Mit LaterPay wird Bezahlen im Netz so einfach sein wie das „Liken“ bei Facebook – und das schon für Summen ab 5 Cent!

>>> Hier geht es direkt zu Richards Blog – und hier zu LaterPay

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


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Fünf Buchvorsätze – Blogstöckchen

Fabian Kern hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen. Es geht um Bücher, die ich gerne lesen will:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.


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Deshalb hier also mein fünf Buchvorsätze:

Chris Anderson “Makers: Das Internet der Dinge – die nächste industrielle Revolution”
3D-Drucker und das “Internet der Dinge” dürfen auf keiner Buzzword-Liste fehlen – sind aber dennoch Entwicklungen, mit denen wir uns befassen sollten. Der ehemalige Wired-Chef schreibt drüber.

Kathrin Passig, Johannes Jander: “Weniger schlecht programmieren”
Douglas Rushkoff hat die Aufforderung, Programmieren zu lernen mal mit der Lage eines Fahrgastes im Taxi verglichen, der zwar nicht als Mechaniker das Taxi reparieren soll, aber zumindest verstehen sollte, wie der Fahrer den Wagen steuert. Bei Rushkoff heißt das “Program or be programmed”, bei Passig/Jander: Weniger schlecht programmieren.

Ingrid Brodnik: “Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert”
Das Buch liegt seit ein paar Tagen auf meinem Schreibtisch, leider fehlte mir bisher die Zeit, es in die Hand zu nehmen und zu lesen.

danah boyd: “It’s complicated”
Bereits runtergeladen, aber noch ungelesen liegt danah boyds Buch auf meinem Lesegerät. Kollege Hakan Tanriverdi hat es bereits gelesen und hier für die SZ besprochen.

Limor Shifmann: “Memes in Digital Culture”
Nicht erst seit ich über Phänomeme blogge, interessiere ich mich für die Popkultur der digitalen Gegenwart: Die Netzkultur und ihre virale Verbreitung werden in diesem Buch wissenschaftlich untersucht. Soviel weiß ich schon, mehr habe ich aber noch nicht gelesen.

Teil dieses Blogstöchchens ist es, nun acht weitere Blogger um ihre Buchvorsätze zu bitten. Da ich schon lange nicht mehr an sowas teilgenommen habe, frage ich mich nun also öffentlicht und lautstark, welche Buchvorsätze Sara Weber, Angela Gruber, Christoph Koch, Leander Wattig, Eva Schulz, Michalis Pantelouris, Thomas Ernst und Johannes Kuhn haben.

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Little Numbers

Anfang März 2013 spielten Valeska Steiner und Sonja Glass in New York. Beim Konzert ihrer Band Boy in Brooklyn gibt es einen erstaunlichen Moment als die beiden bemerken, dass das Publikum bei ihrem ersten Auftritt in Amerika beginnt, den Text von “Little Numbers” mitzusingen.

Der Clip ist bereits ein Jahr alt, er wurde mir aber gerade via Reddit in die Timeline gespielt. Es handelt sich um eine besonders schönes Beispiel für die These des Dialogs. Die Möglichkeiten des Dialog-Raums Internet beziehen sich genau auf solche Momente, die nicht nur entstehen, weil der Künstler auf der Bühne steht, sondern weil der Raum davor gefüllt ist.

Die Suche nach dem Unkopierbaren

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In der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazine gibt es ein Interview mit Guaridan-Chefredakteur Alan Rusbridger*, das ich sehr erhellend finde in Bezug auf die Frage, worin sich der Finanzierungsansatz des Guardian von den Paywalls z.B. der New York Times unterscheidet.

Am Ende des Interviews wird Rusbridger auf das Cafe angesprochen, das der Guardian in London eröffnet hat.

The Guardian has a coffee shop in London. Why? We are thinking about a membership program where you pay for live access to the events that we can produce, rather than access to the journalism. We’re moving from just putting words on the paper to being the convener of conversations and discussions and ideas.

So, like a salon? Yes. The more digital the world becomes, the more appetite people have for real things.

Rusbridger unterfüttert damit die Ansätze, die Andrew Miller Ende des Jahres beschrieb und die ich mir wünschte als im Rahmen der Snowden-Geschichte herauskam, dass und wie der Guardian unter Druck gesetzt wurde. Die Zeitung als Ort der Freiheit ist keine Rampe mehr, sondern eine Raum. Sie ist eher ein Cafe als ein Aushang. Im vergangenen August schrieb ich

dass das Modell eines Leserclubs mehr ist als der Versuch eines Bezahlmodells: Auf der Seite des Guardians zu stehen, ist spätestens durch die neusten Überwachungsmeldungen eine Entscheidung für die Pressefreiheit. Die Zeitung wird dadurch zu einem sozialen Raum – vergleichbar mit den klassischen Institutionen der Identitätsbildung: Kirchen, Parteien, Vereine sind die vergemeinschaftliche Antwort auf die Frage: Auf welcher Seite stehst du?

Ich bin optimistisch, dass der Guardian die Wette gewinnen kann, die er eingegangen ist. Die Wette darauf, eine weltweite liberale Marke zu werden, aber auch die Wette darauf, Bezahlmodelle für hochwertigen Journalismus im digitalen Raum zu finden. Wir werden uns alle die Augen reiben, aber vermutlich haben die weniger mit Inhalten zu tun als wir alle bisher glauben.

Was mich an der Idee von Salon-Öffentlichkeit und Teilhabe statt Inhalte-Verkauf fasziniert, steht auch hier!

*via David Bauer