Alle Artikel mit dem Schlagwort “feminismus

Ich bin Feminist! Male Feminists Europe

On MFE, we show why it is important that men are aware of feminist concepts. We provide relevant content to a European audience. Our goal is gender equality.

Mit diesen Worten beschreiben Henrik Marstall und Robert Franken das Ziel ihres Projekts „Male Feminists Europe – European male feminists united for gender equality“. Eine Website, die sich an Männer richtet, die sich als Feministen verstehen, gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen eintreten und sich für Geschlechter-Gleichheit engagieren.

Ein gutes Projekt!



Speaker-Liste auf Twitter

speaker Ich glaube, Profilagentin Kixka ist schuld. Sie twitterte vergangene Woche eine Twitter-Liste, die ich schon im vergangene Jahr anlegte: Unter twitter.com/dvg/lists/speaker/members versammle ich Twitter-Accounts von Digitalexpertinnen. Gedacht ist diese Liste als Inspirationsquelle für Veranstalterinnen und Veranstalter, die für ihre Podien keine weiblichen Gäste finde. Wenn ich für Veranstaltungen angefragt werde, gebe ich die Liste gerne weiter. Dass sie öffentlich wurde, ist mir natürlich nicht unrecht – es war aber nicht so geplant.

Wer Vorschläge und Empfehlungen für weibliche Podiengäste hat, die auf diese Liste gehören: einfach @dvg antwittern!

Sexismus als Tabu

Es waren besonders die Frauen, die über Hillary Clinton gemeckert haben: unangenehm ehrgeizig und eiskalt. Oder nicht einfach mal zur Abwechslung wirklich an der Macht interessiert? Hillary Clinton sagte, während Rassismus ein Tabu sei, sei Sexismus keines. Die ‚ÄûBild‚Äú- Zeitung hat gerade ‚Äûeine politisch nicht ganz korrekte Frage‚Äú gestellt: ‚ÄûIst Frau Ypsilanti deshalb so unbelehrbar, weil sie eine Frau ist?‚Äú Und Gertrud Höhler gab die Antwort: ‚ÄûJa.‚Äú Wo ist er bloß, der ‚Äûfeminism reloaded‚Äú?

Kulturzeit-Moderatorin Tina Mendelsohn kommentiert unter dem Titel Die Alphamädchen kennen nur sich selbst in der FAZ die Frage des „Feminism reloaded“ – unter diesem Titel findet heute abend eine Podiumsdiskussion in Köln statt, die Tina Mendelsohn moderiert.

Neue deutsche Alphamädchen

Nun werden also auch unter Frauenhorden Muttermorde begangen, so wie in Männerhorden schon immer Vatermorde betrieben wurden. Und doch bleibt der Muttermord sehr viel tückischer. Ein Muttermord im Patriarchat kennt immer einen lachenden Dritten: Männer. Der Ödipus-Komplex lässt sich nicht einfach umdrehen: Ödipus tötet den Vater, um die Mutter zu bekommen. Alphagirls, die ihre Mutter töten, stehen dann mit dem Papa allein da. Wenn den Muttermörderinnen am Ende nur noch Harald Schmidt bleibt, dann werden sie ganz schön nach der Mama weinen.

Heide Oestreich fasst in der taz die Debatte um den richtigen Feminismus zusammen.