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Keine Eile

Ich glaube, bis das Internet, Kanäle formiert, die gleichermaßen ein Brand sind (wie Bunte), etwas, das man gerne hat, das fürs Leben wichtig ist, dauert es noch etwas.

Im dctp.tv-Interview beruhigt Patricia Riekel alle, die Angst davor haben, das Internet könne vermutlich schon sehr bald die Medienbranche verändert.

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Journalismus im Gebüsch

Diese Geschichte ist eine Schande: Für sie, für ihren Verlag (dessen Untätigkeit noch dazu beiträgt) und für unsere gesamte Branche. Wir sind Journalisten, keine Spanner, die im Gebüsch liegen um herauszufinden, ob und mit wem Parteivorsitzende ein Sexualleben haben. Ich bin ein freier Journalist und ich fühle mich von Frau Riekel und ihren Methoden beleidigt. Der Ruf unseres Berufsstandes gehört ohnehin zum niedersten. Frau Riekel trifft die Verachtung offensichtlich zu recht, aber ich leide mit darunter, wegen ihr. Eigentlich erwarte ich von ihr auch eine Entschuldigung.

Michalis Pantelouris widmet sich unter dem Titel Das Riekelsche Gesetz dem Fall Bunte/CMK.

Heribert Prantl über den Indiskretions-Journalismus

„Zeitungen sind ein Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie“, hat Willy Brandt einmal boshaft gesagt. Wenn man in diesem Bild bleibt, dann sind die Spitzeleien die Späne, die bei der Holzverarbeitung anfallen. So ähnlich lauten auch die Rechtfertigungsversuche für den hobelnden Indiskretions-Journalismus. Für solchen Journalismus ist das Grundrecht der Pressefreiheit eigentlich nicht geschaffen worden. Es ist freilich schwierig, die Grenzen zu ziehen: Pressefreiheit ist wie ein großer Strom. Nicht alles, was dort schwimmt, ist sauber.

Heribert Prantl kommentiert in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung den Fall Bunte/CMK, über den der Stern in dieser Woche berichtet hatte.