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Bei Suhrkamp ist gerade mein Buch “Mashup – Lob der Kopie” erschienen. Hier versammele ich Einschätzungen zu dem Buch.
Mashup-Termine:
10. September 2011, München
24. Januar 2012, Essen
25. Januar 2012, Rüschlikon
23. März 2012, Zürich
25. April 2012, München
24. Mai 2012, Weimar
Stimmen zum Buch:
Ich hab es weitgehend durchgelesen und bin begeistert. Weitgehend vor allem deswegen, weil Unmengen Fussnoten dabei sind und man das Buch eigentlich nochmal über durchlesen könnte, indem man nur die Fussnoten beachtet. Begeistert davon, noch viel (vor allem Theorie) beim Lesen gelernt zu haben, obwohl ich schon recht tief mit der Materie vertraut bin. Und vor allem: Das Buch ist ein lesenswertes Plädoyer für den Erhalt und Ausbau einer Remix-Kultur in Zeiten einer zunehmenden Urheberrechtsverschärfung, in der diese kulturelle Praxis kriminalisiert und technologisch erschwert wird.
Markus Beckedahl bei netzpolitik
Standardwerk. Schon jetzt.
Jan Drees, raveline
Dirk von Gehlen hat ein Buch geschrieben, das ich kaufen muss.
Rene Walter bei Nerdcore
Im Februar 2012 war das Buch Thema eines Gesprächs in der 3Sat-Sendung Kulturzeit.
Ein Buch voller Fußnoten und Interviews hat das Zeug dazu, die verworrene und verfahrene Debatte über Urheberrecht, “geistiges Eigentum”, ökonomische Interessen der Musik- und Filmindustrie sowie freie Kultur im Internet neu zu ordnen und sie sogar voranzubringen.
Maik Söhler in der taz
… das Glossar allein wäre lobenswert: Genauer bekommt man wohl kaum irgendwo in dieser Dichte aufgedröselt, wo die Definitionsunterschiede zwischen einem Remix und einer Bricolage liegen, also einer geistigen Bastelei mit dem, „was da ist“; zwischen Intertextualität und Plagiat, zwischen Raubkopie und Filesharing. Vor allem aber ist eine Verteidigung des „kreativen Kopierens“ als Kulturtechnik überfällig – nicht zu verwechseln mit einem Lob des Urheberrechtsbruchs. Ähnlich wie von Gehlen haben schon andere argumentiert, aber jenseits der Wissenschaft selten so unpolemisch, so differenziert und so quellenreich. Das macht es ja so originell.
Klaus Raab in Der Freitag
Eine blinde Verteidigung ist es nicht, im Gegenteil, das Buch ist Schaum-vor-dem-Mund-frei, ein gelassener Gang vorbei an Terrakotta-Kriegern, Rezeptsammlungen, DJ-Turntables, Lionel Messi und, ja, Numa Numa Guy Gary Brolsma. Wenn »Mashup« den Status quo des Urheberrechts infrage stellt, dann nicht aus deprimierter Einsicht ins Unausweichliche oder umgekehrt aus Freude darüber, sondern weil es gesellschaftlich und kulturell nottut.
Alexander Svensson in seinem Blog Wortfeld
… ein überzeugendes Buch, wenn man sich mit einer flüssig geschriebenen und dezidiert parteiischen Einführung in die Problematik anfreunden kann. Die Darstellung der Geschichte des Urheberrechts (Kapitel IV Das Gesetz der vagabundierenden Kopie) ist ein wunderbarer Einstieg nicht nur für Frühsemester, das bereits erwähnte Glossar hilft allen, die sich nicht täglich in der digitalen Referenzkultur bewegen und wer an der Debatte bis hin zum Dritten Korb interessiert ist, erhält eine hochaktuelle Zusammenstellung der Diskursstränge der letzten Jahre.
Ben Kaden im Urheberrechts-Fachportal iuwis
Der Clou an Mashup ist, dass es sich für eine Reductio ad Absurdum so gar nicht eignet – ganz anders als die Visionen mancher Netzevangelisten von Cluetrain bis Jarvis, die man je nach Weltsicht vortrefflich lieben oder hassen kann. Stattdessen hat von Gehlen hat eine der elementaren Ideen des digitalen Zeitalters auf genau der Ebene zusammengefasst, die sie auch für Skeptiker überzeugend machen sollte.
Alexander Gajic in seinem Blog Real Virtuality
Dirk von Gehlen provoziert, liefert dem Leser seines Werkes aber gleichzeitig auch das intellektuelle Rüstzeug, das in keiner Diskussion um Filesharing, Urheberrecht, Patente, Schutzfristen und Co. fehlen darf. Alles in einem eine eindeutige Kaufempfehlung.
Peter Piksa in seinem Blog
Es gibt Bücher, wenn die erscheinen, dann denke ich “endlich!” und wenn ich sie lese, dann denke ich permanent darüber nach, wem ich dieses Buch in die Hand drücken würde, entweder damit er sich bestätigt fühlt, oder das Buch mir die Überzeugungsarbeit bei einem mir wichtigen Thema abnimmt. Mashup – Lob der Kopie ist so ein Buch.
Nico Lumma in seinem Blog Lummaland
Das Buch macht seinem Titel alle Ehre, es ist selbst ein lesenswerter Mashup, fast schon eine Collage aus Erkenntnissen, Anekdoten, Zitaten und Interviews von und mit Menschen, die sich mit dem Thema Kopieren als digitale Kulturtechnik beschäftigen. Und während im englischen Sprachraum bereits eine reihe von lesenswerten Büchern zu diesem Thema, allen voran von Lawrence Lessig, erschienen sind, ist Vergleichbares auf deutsch immer noch Mangelware.
Leonhard Dobusch in seinem Blog leonido
Für einen ausführlichen Einstieg in die Problematik ist das Buch jedoch hervorragend geeignet und absolut empfehlenswert.
Droid Boy im bloggingMAG
… schafft es Dirk von Gehlen, eine sehr breit aufgestellte Diskussion zu den Themen Freie Kultur, Remix-Kultur und die Gefahren aktueller Debatten über das Urheberrecht und Raubkopierer zu ermöglichen, indem er die Probleme auf die (digitale) Kopie herunterbricht und viele Argumente mit zahlreichen Verweisen findet. Mit einem sehr guten Glossar und sehr guten weiterführenden Literaturangaben ausgestattet kann ich dieses Buch nur empfehlen!
Philip Stade in Freie Kultur und Musik
Das ist ein ungeheuer materialgesättigtes Büchlein geworden: Dirk von Gehlen, im wahren Leben Leiter der Jetzt.de-Redaktion der Süddeutschen, hat ganz fleißig recherchiert und gelesen – und er lässt den Leser an seinen Forschungsfrüchten teilhaben. Wer also irgend welche Informationen zu irgend einem Aspekt der Kopie sucht, sollte hier ziemlich sicher einige Hinweise finden.
Matthias Mader in seinem Blog Nächstens mehr
Am Ende steht ein kluges Plädoyer, dafür sich von unseren heutigen Maßstäben von unantastbaren Originalen zu verabschieden. Weil sie in einem Leben, in dem zwar alles geteilt werden kann, keinesfalls aber angetastet werden darf, nicht mehr relevant sind. So gut hat´s bisher noch keiner erklärt. Chapeaux!
Christian Jakubetz in seinem JakBlog
Die Besprechung von Philipp Albers in der Sendung Breitband in Deutschlandradio Kultur (MP3)
Bei Spiegel Online hat Ole Reißmann einen Remix aus einigen Besprechungen des Buches gefertigt.
Weitere Erwähnungen unter dem Titel Kreative Duplizität in der Süddeutschen Zeitung, in Digital Brainstorming, drikkes‘ Blog, bei Petra Sammer in ihrem Blog Kreativ Block, im Blog von chip.de sowie in Charlotte Tornows Urbane Hymnen.
Mehr zu dem Buch und zu 20 Songs, die darin eine wichtige Rolle spielen, gibt es in den Mashup-Songs. Um den Song “Jenseits des Kanals” von Tocotronic geht es übrigens am Endes dieses Interviews mit detektor.fm.
Weitere Interviews gibt es bei iRights.info, im Schweizer digital brainstorming-Podcast und bei Radio Corax. Auch in der Sendung Resonanzen auf WDR3 wurde ich interviewt. Das Gespräch kann man hier runterladen (MP3). Das Gespräch bei dRadio Wissen gibt es hier als MP3. In der hr2-Sendung fidelio (MP3) bin ich interviewt worden und bei Bayern2 war ich im Freitagsforum zu Gast (MP3).
In der hörenswerten Serie Kopieren verboten? auf WDR5 bin ich ebenso interviewt worden wie für den Sender EinsLive.
Timo Hetzel hat mich für seinen Podcast bitsundso interviewt und Bilder davon auf YouTube gestellt:
Bei Suhrkamp gibt es eine Leseprobe. Man kann das Buch dort auch bestellen.


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