Was die Welt im Innersten zusammenhält: die Kopie.
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Sie bildet (in Kombination mit unvorstellbarer Rechenleistung) die Grundlage für alles, was wir heute KI nennen. Das Internet und die so genannte Digitalisierung sind erst durch sie möglich geworden – und trotzdem hat die Kopie noch immer ein schlechtes Image. Wenig erzeugt so schnell moralische Empörung wie (vermeintliche) Plagiate.
Das Kopieren zu kapieren, ist auch deshalb der beste Weg, Orientierung in einer Welt von Fake News und Deep Fakes zu erhalten (oder zu erlangen). „Kopieren kapieren“ macht den sperrigen Begriff Medienkompetenz konkret greifbar – auf besondere Weise und in einem neuen Format: als wöchentlicher Newsletter, der Kopierkompetenz in fünfzig Cover-Versionen vermittelt.
In „Kopiert!“ stelle ich jede Woche eine musikalische Kopie vor (Remix, Mashup, Cover) und entwickle in „Kapiert!“ einen (neuen) Gedanken für deine Perspektive auf gegenwärtige Kultur, KI und Medien. Diese Impulse sind in fünf Oberkapitel sortiert:
🙂 Zehn grundlegende Feststellungen zur (digitalen) Kopie (&KI)
🤩 Zehn Gründe der Begeisterung für die lobenswerte Kopie
😳 Zehn Herausforderungen für die Idee des Originals
🤬 Zehn Fragen an betrügerische Kopien
🤓 Zehn gute Vorsätze für Kopierkompetenz
„Die Geschichte wiederholt sich nicht“, hat Mark Twain gesagt und ergänzt: „Aber sie reimt sich oft.“ Auf diese Weise bekannte Muster aus neuer Perspektive wieder- bzw. neu zu erkennen, macht nicht nur den Zauber der (lobenswerten) Kopie aus – es ist auch der inhaltliche Rahmen für diesen Newsletter.
Wiederhören, Wiedererkennen. Weiterdenken.
Vor 15 Jahren habe ich schon mal ein Buch übers Kopieren geschrieben, das Kopieren als grundlegende Kulturtechnik gelobt hat. Von KI sprach damals niemand. Das Jubiläumsjahr begleite ich deshalb in einem neuen Format, das eine sehr konkrete KI-Medienkompetenz Handreichung wird.
Die Art und Weise, wie wir mit Inhalten umgehen, wird durch die Kopie immer weiter verändert. Um zu kapieren, wie Autor:innen nicht nur verändert werden, sondern in Zeiten maschineller Inhalte ein Buch als Serie, Gespräch und Interaktion gestalten können, möchte ich dich einladen: Komm in diesen besonderen (Buch)club, der nicht nur einen Text als Ergebnis zeigt, sondern einen Raum fürs gemeinsame Erlebnis eröffnet: Ich werde im Laufe des Jahres Fragen stellen und dich zu exklusiven Events einladen. Aber du kannst dich auch einfach nur jede Woche an einer Musik-Empfehlung erfreuen.