Vier Sätze für den Journalismus

Die Society of Professional Journalists hat eine Übersichts-Liste mit angelsächsischen Kollegen veröffentlicht, denen man auf Twitter folgen soll/kann. Die Liste an sich ist interessant, lesenswert wird sie, weil die twitternden Journalisten einen kurzen Fragenbogen beantworten und dabei zum Beispiel erklären, was sie für „the most important issue facing contemporary journalism“ halten. Hier ein paar Auszüge:

Journalists need to become leaders in understanding how people consume and use news, not followers.

Transparency around the process of journalism.

We need to develop the business model(s) for a prosperous future for independent journalism and have the courage to pursue them.

Learning how to collaborate — not just with colleagues and readers, but with other media outlets.

Overcoming a dysfunctional professional culture in order to open itself to the changes sweeping the media world and figure out how to sustain the serious business of the press.

Adapt or die.

Weil nicht nur die Antworten auf die genannte Frage sehr aufschlußreich sind, möchte ich jetzt auch bloggenden deutsche Journalisten bitten, ihre Einschätzungen in ähnlicher Form zu notieren und ihre Antworten (vielleicht so ähnlich wie bei der damaligen Ein ♥ für Blogs-Aktion) einfach in ihr Blog schreiben. Hier die zu einem Fragebogen angepassten Sätze zum Kopieren und selber Vervollständigen:

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen:

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn …

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte …

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen:

Und hier meine Antworten.

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13 Kommentare

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  3. Na, dann will ich auch mal …

    1. Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Zu antworten.

    2. Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn … Fehler auch umstandslos eingeräumt und schnell korrigiert werden.

    3. In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte … die Bedürfnisse des Lesers kaum eine Rolle spielten.

    4. So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Konsequent aus der Froschperspektive und abseits des Mainstreams.

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  11. Schön Idee Dirk!

    1. Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Jeder das, wozu es ihn leidenschaftlich drängt. Sonst kann doch niemand etwas Besonderes schaffen!

    2. – 4.: Ohje, von diesen Sachen habe ich keine Ahnung.

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