Tim Renner über die Erneuerung des Urheberrechts

Niemand kann allen ernstes etwas dagegen haben, dass Kreative für ihre Leistung entlohnt werden und Menschen oder Firmen, die diese durch Investitionen möglich gemacht haben, ihr Geld mit Gewinn zurück bekommen können. Es funktioniert aber nicht mehr auf den alten, gelernten Regeln des Urheberrechts. Der Nutzer ist vernetzt und wenn einer am hintersten Ende der Welt es auszuhebeln weiß, bekommt man das überall mit.

Diese Worte stammen nicht von einem ahnungslosen Netzwelt(-versteher), sondern von Tim Renner, sozusagen einem Musikwelt-Versteher. Er hat sie in sein Motorblog geschrieben. Darin setzt er sich mit dem so genannte Olivennes-Modell (Three Strikes and you’re out) auseinander, das er genauso kritisiert wie die Forderung nach härteren Strafen für Downloader:

Statt eine Debatte über die Erneuerung des Urheberrechts zu führen, es den digitalen Realitäten anzupassen und eine faire Vergütung für Kreative und ihre Geldgeber durchzusetzen, wird größte Härte gefordert oder durchgesetzt.

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