Meine vier Sätze für den Journalismus

Bei der Lektüre der Society of Professional Journalists hatte ich eine Idee, die ich hier selber in die Tat umsetzen möchte. Es geht um vier Sätze für den Journalismus, die bloggende Kolleginnen und Kollegen kopieren und selber vervollständigen mögen:

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Warum das Internet ein Raum und kein Weg ist. Das gelingt am besten, wenn man diesen Raum betritt, teilnimmt und ausprobiert.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn … beide Seiten offen sind für einen konstruktiven Dialog.

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte … soviel über Apple geredet wird.

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Wie Live-Konzerte in der Musik-Industrie – mit unkopierbaren Angeboten.

6 Kommentare

  1. Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen:
    Dass Pferdekutscher mal ein echt wichtiger Beruf war, der eine goldene Zukunft hatte.
    Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn …
    Alle Nutzer ein bayerisches Abitur haben.
    In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte …
    Lauter Leute mitreden, von denen in zehn Jahren niemand mehr als Journalist arbeitet.
    So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen:
    Spenden. Mitleid. Corporate. Und ein, zwei, drei Inseln à la Zeit, Spiegel, SZ. Mehr nicht.

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  4. Eva

    Das Internet als Raum – ich weiß nicht. Meine Mama, die denkt auch so: „Eva, bist du gerade im Internet drin?“ ;D
    Ich bin für: Universalwerkzeug.

  5. Das sollte jeder Journalist heute lernen:

    …dass nichts so bleibt wie es war.

    Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn:

    …Journalisten es wirklich ernst meinen mit der Beteiligung und nicht einfach nur billige „Leserreporter“ suchen.

    In zehn Jahren werden wir uns darünber wundern, dass in der heutigen Debatte…

    …sich so vieles so lange im Kreis gedreht hat.

    So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen:

    Ein Vielsäulenmodell. Weit entfernt von der Idee, Erlöse ausschließlich aus Vertrieb und Werbung zu bekommen.

  6. Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Dass eine journalistische Ausbildung eine gute Grundlage, aber nicht der Endpunkt des Lernens ist.

    Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn Medien aus konstruktiven Nutzerbeiträgen mehr machen als sie in ein Kommentarghetto abzuschieben.

    In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte … viele immer noch reden und handeln als würde das Internet bald wieder in der Versenkung verschwinden.

    So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Eins? Dutzende! Aber welches für welches Medium funktioniert, das muss jeder selbst ausprobieren.

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