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	<title>Kommentare zu: Mitmach- und Meinungsmedium Freitag</title>
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		<title>Von: Schweinejournalismus</title>
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		<dc:creator>Schweinejournalismus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:45:07 +0000</pubDate>
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		<description>Oh Schreck! Das klingt jetzt schon nach einer Totgeburt.

Hierarchie und Bonus- und Länderpunkte sammeln (oder was verbirgt sich hinter &quot;verdiente und beliebte Nutzer&quot;?), bäh!

Wer den anderen Nutzern am meisten in den Arsch kriecht (oder wahlweise dem Herausgeber bzw. dem Admin der &quot;Community&quot;), erhält Privilegien, darf sich Publizist nennen und seinen Senf im extra gekennzeichneten Spielplatz im Printmedium veröffentlichen. Ganz großes Kino. 

&quot;Redakteure sorgen durch meinungsstarke Analysen für Input&quot;

Ah ja, für &quot;Input&quot; sorgt man am besten mit Sex oder Klatsch und Tratsch, das ehemalige Nachrichtenmagazin macht das doch bestens vor. Wobei ich die Ergüsse der Redakteure eher für &quot;Output&quot; halten würde. Und was sind &quot;meinungsstarke Analysen&quot;? Meinungsmache ohne Rücksicht auf Verluste? In Bild sollen ja auch viele &quot;meinungsstarke Analysen&quot; stehen.  

&quot;und moderieren das anschließende Gespräch&quot;...ein schöner Euphemismus für &quot;hier wird dann Zensur geübt und alles, was nicht zu unserer Meinung paßt oder etwas vom Thema abweicht, wird gar nicht erst veröffentlicht.

Ist ein &quot;Mitmach-Medium&quot; so etwas wie eine Krabbelgruppe für total hippe und flippige Erwachsene, die auch mal dieses Dings, na, dieses Webgedödel mit 2.0, social community und so ausprobieren wollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Schreck! Das klingt jetzt schon nach einer Totgeburt.</p>
<p>Hierarchie und Bonus- und Länderpunkte sammeln (oder was verbirgt sich hinter &#8220;verdiente und beliebte Nutzer&#8221;?), bäh!</p>
<p>Wer den anderen Nutzern am meisten in den Arsch kriecht (oder wahlweise dem Herausgeber bzw. dem Admin der &#8220;Community&#8221;), erhält Privilegien, darf sich Publizist nennen und seinen Senf im extra gekennzeichneten Spielplatz im Printmedium veröffentlichen. Ganz großes Kino. </p>
<p>&#8220;Redakteure sorgen durch meinungsstarke Analysen für Input&#8221;</p>
<p>Ah ja, für &#8220;Input&#8221; sorgt man am besten mit Sex oder Klatsch und Tratsch, das ehemalige Nachrichtenmagazin macht das doch bestens vor. Wobei ich die Ergüsse der Redakteure eher für &#8220;Output&#8221; halten würde. Und was sind &#8220;meinungsstarke Analysen&#8221;? Meinungsmache ohne Rücksicht auf Verluste? In Bild sollen ja auch viele &#8220;meinungsstarke Analysen&#8221; stehen.  </p>
<p>&#8220;und moderieren das anschließende Gespräch&#8221;&#8230;ein schöner Euphemismus für &#8220;hier wird dann Zensur geübt und alles, was nicht zu unserer Meinung paßt oder etwas vom Thema abweicht, wird gar nicht erst veröffentlicht.</p>
<p>Ist ein &#8220;Mitmach-Medium&#8221; so etwas wie eine Krabbelgruppe für total hippe und flippige Erwachsene, die auch mal dieses Dings, na, dieses Webgedödel mit 2.0, social community und so ausprobieren wollen?</p>
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