Deutscher TV-Durchschnitt

Wenn Gottschalk, Schmidt und Wallraff die Standards im deutschen Film und Fernsehen setzen, dann kann es in der Qualitätsdebatte nicht weitergehen, dann werden das deutsche Fernsehen und der deutsche Journalismus nie die Qualitätssprünge tun, die sie tun müssen, um in einer Welt der digitalen Medien noch eine Existenzberechtigung zu haben.

Andrian Kreye bilanziert als Der Feuilletonist das deutsche TV-Wochenende.

Wie Harald Schmidt zum Frauenrechtler wurde …

Pro7 schickt einem im Grunde ne Tante, wenn die auf der Stirn tätowiert hätte “Fick mich” wäre das weniger auffällig. Jetzt seh ich die da sitzen und denke mir … da wurde ich zum ersten Mal Frauenrechtler.

Katrin Bauerfeind interviewt Harald Schmidt und der äußert sich offen über gute und schlechte Interviews.

Schmidt reloaded

… Harald Schmidt, der quasi wieder übernommen hat, Pocher war wie ein Gast in seiner eigenen, letzten Sendung, was vor allem daran lag, dass er von Schmidt permanent ausgefragt wurde über Details zu dem Vertrag, den Pocher mit Sat.1 nun hat ‚Äì der Privatsender zeigt ab Herbst die Show des Mannes, der sich neben Schmidt zur Witzfigur entwickelt hat.
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Überhaupt war die gestrige Sendung eine einzige Beweisführung Harald Schmidts: Keiner kann es, nur ich, ab September mehr. Ansätze waren zu erkennen. Er wirkte munter, konzentriert, immer auf der Höhe.
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Ralf Kabelka brillierte mal wieder als Dr. Udo Brömme, Peter Rüttens Einspielfilme nehmen an Rasanz zu. Die ganze Sendung wirkte wie ein Versprechen, dass im September, zwei Wochen vor der Bundestagswahl, wenn Schmidt wieder alleine zurück ist, eingelöst wird.

Matthias Kalle erkennt in Pochers Abschied von Schmidt sehr viel von dem, was ich gestern auch gesehen habe. Wäre schön, wenn er Recht behielte.