Digitale Notizen

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Tag "iPhone"

Leo van der Veen macht aus dem allgegenwärtigen Strichcode Musik. Die App-Idee heißt: barcodas

Hier gibt es offenkundig ein Bedürfnis eines Teils der Mediennutzer nach Endlichkeit und Überschaubarkeit – im Gegensatz zum unendlichen, unüberschaubaren Internet. Es ist eine Sehnsucht nach dem Gefühl, eine Zeitschrift komplett „durchgeblättert“ zu haben, oder die Illusion, informiert zu sein, wenn man die ganze 20-Uhr-“Tagesschau“ gesehen hat.

In dem Was willst du mit dem iPad, sprich! betitelten Texte der gestrigen FAS über die iPad-Pläne von Zeitungsverlagen schreibt Stefan Niggemeier die oben genannte Sehnsucht vor allem der älteren Generation zu. Ich glaube jedoch, dass in dieser Endlichkeit sehr viel mehr steckt – auch unabhängig vom iPad.

If tablets are the future, publishers need to reverse the sinking number of downloads, and make sure apps aren’t just a fraction of the “wheezing, old” print magazine.

Matt Kinsman liefert im Folio-Mag A Reality Check For Magazine Sales On the iPad und kommt zu dem Schluss:

Don’t expect the iPad to revamp your business just yet.

Jason Schwartzman macht Werbung für die iPad-App vom New Yorker. Das ist lustig:




Das Beste an der App ist aber: Sie liefert den Inhalt des New Yorkers. Zum Beispiel dieser famose (aber inhaltlich falsche Text) namens Twitter, Facebook, and social activism von Malcolm Gladwell. Darin versucht er – in Abgrenzung zu Clay Shirky – zu belegen, dass die neuen Ausdrucksformen des sozialen Netz’ keinen wirklichen Protestformen hervorgebracht haben. Bestätigt aber indirekt, was hier schon an unterschiedlicher Stelle Thema war: Wie Twitter und Facebook zu Informations-Hinweis-Quellen werden:

Our acquaintances—not our friends—are our greatest source of new ideas and information. The Internet lets us exploit the power of these kinds of distant connections with marvellous efficiency. It’s terrific at the diffusion of innovation, interdisciplinary collaboration, seamlessly matching up buyers and sellers, and the logistical functions of the dating world.

Das Problem mit dem Text bringt Nancy Scola bei techPresident übrigens sehr gut auf den Punkt:

And Gladwell’s unfortunate north star, as it is for so many doubters in this arena, is that effective, strategic, engaged political activism in the year 2010 onward is going to look the same as effective, strategic, engaged political activism has looked before. But why would we assume that the complex problems facing the modern United States, at least, are best met by the march-in-the-streets activism that greeted the abuses of the 1960s?

Übrigens: am morgigen Mittwoch stellt sich Gladwell den Fragen seiner Leser!

Im Interview mit Urban Omnibus erklären die Weeels-Gründer die Idee hinter ihrem App-Konzept:

In short, it links people and taxi cabs to create a more flexible, efficient, reliable, and affordable mode of transit. It begins to address the incredible excess capacity of New York City’s 13,000-car taxi fleet, much of which is underutilized even when engaged in fares; when not, its drivers must often troll around for rides, wasting time and energy. Starting with the premise that we need to not only improve our bike and train infrastructure, but also better use the road infrastructure and vehicles we already have, the mission is to make transit less costly, more flexible and more social. Think of it as transit-friendly rezoning, like the kind the city has been pushing, but for vehicles.

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Da es schon recht lange keinen Kinder-Content mehr gab, hier der Hinweis auf Paper Town Friends, eine schöne Bastel-App fürs iPhone

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Eines der größten Probleme, die das iPad meiner Einschätzung nach hat, ist die Tatsache, dass es nicht kommuniziert. Es ist ein abgeschlossenes System, das die Entwicklung hin zum aktiven Rezipienten ignoriert. ReadwriteWeb stellt heute eine App vor, die das ändern könnte: Flipboard macht das iPad sozialer. Es handelt sich dabei um einen erweiterten RSS-Reader fürs iPad, der eine Art Nachrichtenzugang ins iPad-Web werden könnte. Das Demo-Video zeigt wie das funktionieren kann:


Die im Hintergrund laufende Musik kennt man übrigens aus der TV-Serie Stromberg

“It’s generating so many impressions, and we have such advertising demand for this that it would be a very poor business decision right now to put up a pay wall.”

Auf Advertising Age beschreibt David Hunke (President and publisher of USA Today) am Beispiel der iPad-App von USA-Today, woher die kolossale strategische Fehlentscheidung der vermeintlichen Kostenlos-Kultur des Internet kommt: USA-Today verdient offenbar mehr an der über die Aufmerksamkeit generierten Werbung als man es sich über verkaufte Apps vorstellen würde. Das sollte man sich merken, für den Fall, dass mal wieder jemand allgemein aufs Internet schimpft.

Wie sieht die Zukunft der Zeitung auf dem iPad/iPhone aus? Vielleicht so?

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http://www.naviki.org/de/

Es gibt schöne Apps, lehrreiche, sehr schlichte und solche, die man einfach empfehlen muss: Die vom Projekt Naviki zählt in jedem Fall dazu.

Die Apps machen iPhones und Android-Geräte zum Fahrrad-Navi. Unter anderem können sie Folgendes:

* Routing auf fahrradspezifischen Wegen
* neue Wunschrouten jederzeit unterwegs abfragen
* eigene Wege aufzeichnen und einfach bei Naviki dokumentieren
* den Fahrrad-Tacho ersetzen

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