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Obama in Bildern

Da wollte ich hier eigentlich die famose Time-Bildergalerie Behind the Scenes of Obama’s Campaign loben, komme aber nicht umhin (mal wieder) auf The Big Picture hinzuweisen: The next President of the United States heißt die Galerie beim Boston Globe hinzuweisen.

Interessant: In der Guardian Bilder-Galerie namens The web reaction gibt es nur eine deutsche Nachrichtensite, deren Obama-Cover es in die Liste der 29 geschafft hat.

Zeitungen gehören ins Museum

Am 11. April eröffnet das Newseum in Washington, laut eigener Beschreibung “The Interactive Museum of News”. Dazu gibt es auf der Website die schöne Rubrik , in der man sich die Titelseiten von 625 Zeitungen anschauen kann.

Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger war bereits in Washington und berichtet hier über das “cavernous, seven storey steel and glass monument to our trade”. Das ist sehr interessant, unter anderem deshalb, weil Rusbrdiger schon durch das Museum laufen durfte und dort zahlreiche Fotos gemacht hat.

http://www.guardian.co.uk/media/gallery/2008/apr/02/pressandpublishing.television?picture=333342273

Übrigens: Wenn man einen Unterschied zwischen angelsächsischem und deutschem Journalismus sehen will. Hier ist er: Alan Rusbridger, wohlgemerkt Chefredakteur des Guardian (bitte nochmal laut und deutlich wiederholen: Chefredakteur des Guardian) hat eine Online-Bildergalerie fotografiert (via).

The Year in Pictures

Wie man aus einer tollen Idee (vgl. “24 hours in pictures” beim Independent und beim Guardian) eine noch bessere Slideshow macht, zeigt die New York Times mit der großartigen Gallerie The Year in Pictures:

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via Newsdesigner.com

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News-Ideen (9): The Independent

Die Website des Independent hat ein neues Gesicht. Der Relaunch soll die Seite übersichtlicher machen. Insgesamt wirkt das alles aber eher langweilig. Der Kopf ist wenig ansprechend gestaltet, die Themensortierung erscheint mir nicht logisch, auch die Navigation ist unübersichtlich und das Gesamtangebot erscheint als Stückwerk. Die IndyBlogs (zu finden übrigens unter “Extra”) erscheinen in einem komplett anderen Layout als der Rest der Seite und selbst das als Neuerung gelobte Ressort Sound and Vision wirkt unambitioniert.

Ein Highlight gibt es aber doch: Die Rubrik Day in a page fasst die Ereignisse eines Tages zusammen. Wenn man dort jetzt noch auf die jeweilige Ausgabe der Zeitung des Tages gelangen könnte, wäre das toll. Und ganz toll wäre es, würde man dem noch die Guardian-Idee “24 hours in pictures” ergänzen.

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News-Ideen (8): New York Times Style Magazine

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Was ist das Einzigartige an gedruckten Magazinen? Die Überraschung beim Umblättern, der Platz für tolle Bilder, das Strecken guter Optik, die Tatsache, dass man Menschen ausführlicher und ruhiger kennen lernt als in einer Zeitung. Das alles versammelt das New York Times Style Magazine auf seiner Website .

nyt_interview.jpg Geblättert wird wie bei einem gedruckten Magazin über zwei Pfeile oben rechts auf der Seite. Der sichtbare Bereich ist unten klar begrenzt, dort laufen die aktuellen Blogeinträge durch (mit Popup-Sprechblase). Im breiten Content-Feld wird ein sauber laufender Flash-Film gezeigt. Es gibt ein klares Cover mit direktem Verweis auf das zum Cover gehörten Thema. Natalie Portman im Bild auf dem Cover und im Gespräch im Video-Interview. Schade, dass dieses Video nicht mit dem Textbeitrag zum gleichen Thema verlinkt ist.

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Dieser Textbeitrag ist wie in einem gedruckten Magazin aufbereitet. Das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt sogar für eine wenig störende Integration der Anzeigen. Es gibt Doppelseiten, die man leicht wegklicken kann, und Einzelseiten (siehe oben). Schöner als die Anzeigen sind die Bildergalerien, die in Flash dargestellt sind. Den Vorteil dieser Darstellungsform sieht man auch in der Vorstellung von Produkten. nyt_flash.jpg

Natürlich nervt die Laufleiste am Fuß der Seite (sie vermittelt auch einen merkwürdigen Börsenbezug, der gar nicht passt) und auch eine Druck-Version wäre schön, aber alles in allem eine tolle Seite. Dazu gehört sicher auch das eigene Weblog namens The Moment

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News-Ideen (5): Guardian und Guardian America

gu_america.jpg“There is clearly a demand in the US for the Guardian perspective on global news and comment”, erklärt Guardian-Chef Alan Rusbridger in der vergangenen Woche zum Start von Guardian America, der US-Ausgabe des Guardian, die “will enable us to meet that need, providing a discerning US audience with quality multimedia journalism, and the very best comment and analysis.”

Emily Bell, Chefin für Digital Content, ergänzt: “At a time when many media organisations are cutting back, we are making a significant investment in our journalism, creating a new type of multimedia content which showcases the best Guardian journalism and story-telling in all its forms. (Mehr dazu hier).

Ein guter Anlaß weitere News-Ideen vom Guardian im Netz zu notieren. Sehr gut gefällt mir zum Beispiel dieses Mouseover bei Bild-Teasern:

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Noch toller: Hinter einem solchen Teaser verbirgt sich eine Idee, die ich unlängst schon (gescheitert) beim Londonpaper entdeckte. Hier ist sie aber in der Tat gelungen umgesetzt: 24 hours in pictures. Der Bildredaktion gelingt es werktäglich, die Nachrichten des Tages in Bilder zu erzählen.

Ebenfalls sehr positiv fällt auf, wie der Guardian sich als schnelles Nachrichten-Medium positioniert. Als Leser will man, dass ständig jemand an der Site arbeitet. Das schreiben die Guardian-Macher einfach direkt unter ihr Logo:

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Egal, ob das nun wirklich stimmt oder nicht, die gefühlte Kompetenz und das gefühlte Tempo der Site sind hoch. Das sichert Vertrauen. Und mit diesem sehr guten Newsticker wird es auch eingelöst:

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