Digitale Notizen

Archive
Unterwegs

http://www.naviki.org/de/

Es gibt schöne Apps, lehrreiche, sehr schlichte und solche, die man einfach empfehlen muss: Die vom Projekt Naviki zählt in jedem Fall dazu.

Die Apps machen iPhones und Android-Geräte zum Fahrrad-Navi. Unter anderem können sie Folgendes:

* Routing auf fahrradspezifischen Wegen
* neue Wunschrouten jederzeit unterwegs abfragen
* eigene Wege aufzeichnen und einfach bei Naviki dokumentieren
* den Fahrrad-Tacho ersetzen

via

Am morgigen Samstag werde ich – im Rahmen des Kirchentags – an einer Veranstaltung unter dem Titel Gemeinschaft mit und ohne Körper: Communio und Community (Programm-PDF) in der Allerheiligen Hofkirche teilnehmen. Mehr zu der Veranstaltung gibt es im Blog der urbanauten, denn Urbanaut Benjamin David wird ebenfalls mit diskutieren.

Außerdem werde ich am kommenden Mittwoch in der UniLounge der LMU sein, um dort die Lesung des wunderbaren Nicol Ljubić zu moderieren, der aus seinem gerade erschienenen Buch Meeresstille lesen wird.

Joshua Brown zeigt wie toll Coney Island ist

Coney Island Dream from Joshua Brown on Vimeo.

via

Im Rahmen des Griechenlandmagazins, das wir heute bei jetzt.de gestaltet haben, schreibt Michalis Pantelouris unter dem Titel Das ist mediterraner Humor! sehr lesenswert über das Phänomen der Griechenland-Witze – und wie er darauf reagiert:

Ich habe übrigens ein todsicheres System gegen Griechenwitze entwickelt, aber es ist so link, dass ich mich eigentlich gar nicht traue, es aufzuschreiben. Aber es nützt ja nix: Ich habe in bestimmten, besonders nervigen Kreisen, die ich jetzt nicht näher benennen kann, einfach nach jedem Griechenwitz gesagt “haha, sehr witzig, Heil Hitler!” Und wenn mich dann die Leute erschrocken angestarrt haben, habe ich gesagt: Oh, ‘tschuldige, das ist mediterraner Humor. Könnt ihr nicht so ab, oder?” Das funktioniert.

Der Blick nach Nordrhein-Westfalen lohnt in diesen Tagen nicht nur, weil dort bald gewählt wird: Das Ruhrgebiet (in der Mitte NRWs gelegen) ist zudem auch immer noch Kulturhauptstadt. Um dies (und den Wert des Ruhrgebiets) auch im Land bekannt zu machen, hat Fritz Pleitgen die Rede vom „German New York” geprägt. Die Macher des Künstler-Kollektiv IHEARTRUHRYORK greifen dies in ihrem Blog auf künstlerische Art auf:

http://iheartruhryork.de/

via facebook

http://www.boston.com/bigpicture/2010/04/icelands_disruptive_volcano.html

Es gibt dann doch zwei gute Meldungen rund um den Ausbruch und die Aschefolgen des Eyjafjallajökull: Das bereits gelobte Big Picture zeigt beeindruckende Bilder und die Macher vom Lonely Planet verschenken Stadtführer als iPhone-Apps – für alle, die wegen der Aschewolke nicht weiterreisen können. Und auch für alle anderen.

via

Wenn das beste Spielzeug der Welt aufs iPhone trifft:

Während Williamsburg so etwas wie eine Hipster-Monokultur ausbrütet, gedeiht in der Nähe des Prospect Park ein anderer Menschenschlag: die sogenannte «Helicopter-Mom» – und jene, die über sie schreiben. «Helicopter-Mom» wird jener militant ökologische Frauentypus genannt, der von den biologisch abbaubaren Windeln bis zum Blickkontakt der Sprösslinge alles unter Kontrolle hat. Amy Sohn hat diese Frauen in ihrem Roman «Prospect Park West» in ein satirisches Licht gerückt – samt jenen Institutionen, in denen die Helikopter-Mütter die Tage verbringen. Von der Tea-Lounge – wegen ihrer Toleranz gegenüber dem öffentlichen Stillen auch «Teat-Lounge» (Nippel-Lounge) genannt – bis zur alternativen Food-Coop, wo naturbelassene Nahrungsmittel im Austausch gegen einen monatlichen Schichtdienst günstig zu kaufen sind, ist hier jenes fortpflanzungsfreudige Milieu karikiert, in dem man die prototypischen Anwohner von Park Slope erkennt.

In der NZZ widmet sich Andrea Köhler unter dem Titel Auf der falschen Seite des Flusses dem ewigen New Yorker Stadtduell Manhatten vs. Brooklyn. Wichtig dabei: die Helikopter-Mütter darf man nicht mit dem Helikopter-Journalismus oder dem symbolischen Vater verwechseln. (via)

Da hier heute schon von einem Bezahlsystem der Zukunft die Rede war, sei im folgenden auf Square hingewiesen: ein kleines Programm, das aus einem iPhone einen Kreditkarten-Leser macht:

Mit diesem Modell sollte gelingen, was in Taxis oder bei anderen Anbietern mit dem Gerät, das alle nur “Ritsche-Ratsche” nennen, so selten klappte: Mobil mit der Kreditkarte zahlen.

via

Seit kurzem ist das Kursbüro online: Ein Angebot eines Kollegen von mir, auf das ich gerne hinweisen möchten, denn es liefert tatsächlich einen bedeutsamen Service. Im Blog ist das so erklärt:

Das Kursbüro bietet Dir einen Überblick über Kurse in Deiner Stadt, damit Du genau den für Dich passenden Kurs findest. Du hast mehr Spaß, lernst besser und zahlst weniger, als wenn Du blind beim erstbesten Anbieter buchst. Einfach informieren, einfach buchen, einfach lernen.

Wie das funktioniert, kann auf am Beispiel Klettern lernen in München sehen.

http://klettern.kurs-muenchen.de/

Mehr über das Kursbüro gibt es auf Twitter und auf blog.kursbuero.de!