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In eigener Sache: Icebucketchallenge im Lesesalon

Der Zufall ist manchmal der beste Planer. Jedenfalls ist es (erneut) dem Zufall zu verdanken, dass nach meinen Blogeintrag “In eigener Sache: Harlem Shake im Lesesalon” von Anfang Oktober, nun erneut die beiden Themen zusammenfallen. Der Süddeutsche Zeitung Lesesalon, den ich Anfang Oktober mit dem Buch “Makers” von Chris Anderson gestartet habe, hat mit der morgigen Ausgabe der SZ sein erstes Ziel erreicht: Gemeinsam mit 100 Leserinnen und Lesern habe ich das Buch gelesen – und besprochen. Dabei hat uns die Software DBOOK große Dienste erwiesen – und sich als guter erster Ansatz zur Frage nach einer tauglichen Schreib-, Versions- und Annotationssoftware erwiesen.

Die #lesesalon Autorenzeile morgen in der SZ

Ein von Dirk von Gehlen (@dvg) gepostetes Foto on

Am Tag, an dem die Besprechung nun erscheint, sendet ZDFinfo die zweite Folge des Internet-Meme-Formats “15 Minutes of Fame”, das Tim Klimes erfunden hat – und mich (wie beim Piloten zum Harlem Shake) erneut als Berater und Teilnehmer engagiert hat. Diesmal zum Phänomem “Icebucketchallenge”.

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Wer nicht bis 0:20 Uhr wach bleiben möchte, kann die Folge hier in der ZDF-Mediathek anschauen
und hier kann man die Besprechung von “Makers” nachlesen.

Update: hier ein paar Links zum Lesesalon der SZ
>>> Altpapier: Mach mit, mach’s nach, mach’s besser
>>> dpa: SZ veröffentlicht Buchbesprechung mit 100 Lesern
>>> WDR3: Die Zukunft des Lesens und Schreibens?

Allmählich – und dann plötzlich

Fast 7000 weiße Ballons* steigen heute abend in den Himmel über Berlin. Die 60 Zentimeter großen Kugeln sind auf 2,50 Meter hohen Rohren befestigt und beleuchtet. Die so genannte Lichtgrenze ist der sichtbarste Teil des Jubiläums 25 Jahre Mauerfall, die Ballons trennen die Stadt auf 15 Kilometern an der Grenze, wo bis 1989 die Mauer verlief: “Wie 1989 überwinden unzählige Menschen gemeinsam die Teilung der Stadt. 25 Jahre später allerdings symbolisch, indem sie in einer gemeinschaftlichen Aktion die Ballons aufsteigen lassen“, kann man auf Berlin.de nachlesen, wo auch erklärt ist, dass das Aufsteigen der Ballons einem Dramaturgieplan folgt, dessen Start “der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und prominente Paten am Brandenburger Tor” gaben.

Das war mir nicht klar, als ich im Fernsehen beobachtete wie die weißen Ballons in den Himmel stiegen. Ich hatte lange den Eindruck, dass die Ballons sich unerlaubt verselbstständigten, dass sie außer der Reihe in den Himmel stiegen. Was ich angemessen beeindruckend fand für dieses Jubiläum, das seinen Wert ja eben im Protest, im Widerstand und im Aus-der-Reihe-tanzen hat. Ein Rest davon schien sich in den Ballons auszudrücken – immerhin sagte Fernsehmoderator Sascha Hingst, nicht alle hätten sich an den Dramaturgieplan gehalten. Was aber ja nicht schlimm sei.

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Ich hingegen fand es sogar toll – denn dieses allmähliche Aufsteigen der Ballons erinnerte mich an ein Zitat aus der Ernest Hemingway Geschichte Fiesta, das sehr anschaulich beschreibt wie (gesellschaftlicher) Wandel sich vollzieht: “Gradually, then suddenly”, sei die Veränderung gekommen, antwortet Mike in der Geschichte, die auf englisch “The Sun Also Rises” heißt.

“Allmählich – und dann plötzlich” vollziehen sich Veränderungen. Die einzelnen Schritte – wie das Aufsteigen eines singulären Ballons bemerkt man vielleicht gar nicht richtig – aber sie summieren sich. “None of these actions feel urgent”, schreibt der Autor und Berater Steve Dennis in Bezug auf das Zitat. “Until it’s too late.”

Vielleicht ist der Abend des 25sten Jubiläums des Mauerfalls kein guter Anlass über die Digitalisierung nachzudenken, vielleicht zeigt das allmähliche Aufsteigen der Ballons aber, warum wir uns mancherorts so schwer tun, die Folgen dessen abzusehen, was sich da Schritt für Schritt unter unseren Füßen verändert.

* In den Ankündigungen vor dem Wochenende ist stets von rund 8000 Ballons die Rede, die aktuelle Berichterstattung handelt von knapp 7000 Ballons. Ich habe keine Zeit, dies nachzuprüfen, nehme es aber als Zeichen, dass 1000 Ballons im Laufe der Aktion ihren eigenen Protest auslebten – und verschwanden

loading: Cinedime

Crowdfunding fürs Kino – das ist das Ziel der jungen Plattform Cinedime, die am 21. Oktober mit dem Filmprojekt Lena Love startet.

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Cinedime-CEO Markus Brandmaier hat zum Start des neuen Portals den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was machen Sie?
Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform mit der Spezialisierung auf Filmprojekte bieten wir der Crowd die Möglichkeit, sich auf mit kleinen Beträgen bereits ab 100 € an der Finanzierung großer deutscher Filmproduktionen zu beteiligen. Die Investoren erhalten neben einem Anteil an späteren Verwertungserlösen aus Kino, DVD, Video-on-Demand und allen Weiteren auch sog. Produzentenprivilegien, wie z.B. Set-Besuche oder Premieren-Tickets. Ein Investment auf Cinedime bietet also nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Teilhabe am Filmprojekt.

Warum machen Sie es (so)?
Nachdem dieses Jahr der DFFF um 10 Millionen Euro, von 70 Millionen auf 60 Millionen, gekürzt wurde und nächstes Jahr eine erneute Kürzung ansteht, wird die ohnehin schon schwierige Situation für Filmproduzenten noch prekärer. Es ist nie genug Geld da, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Filmproduktion ist teuer. Die traditionellen Finanzierungsmöglichkeiten sind knapp und werden teilweise immer mehr gekürzt. Dieser Kostendruck wirkt sich gerade bei kleineren und mittleren Produzenten auf die Qualität und damit auf deren wirtschaftlichen Erfolg aus. In diesem Kontext ist es uns eine wichtiges Anliegen, mit Cinedime ein neues ergänzendes Finanzierungstool anbieten zu können.

Wer soll sich daran beteiligen?
Als potentiellen Investor sehen wir filmbegeisterte Menschen, die eine Leidenschaft für Filme haben und diese gerne unterstützen möchten. Wir bieten denen nun auch die Möglichkeit Teil eines Films zu werden. Auf der anderen Seite sehen wir auch renditeorientierte Menschen, die innovative Anlagemöglichkeiten suchen. Schließlich bietet Cinedime ihnen diese.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierung zu unserem ersten Projekt “LenaLove” des Regisseurs Florian Gaag und Emilia Schüle in der Hauptrolle startet am 21. Oktober 2014. Es sollen 162.000 € von der Crowd finanziert werden. Bis dahin kann man sich unter www.cinedime.de registrieren und alle Informationen zum Projekt abrufen. Mittelfristig werden wir neben dem Crowdinvesting weitere Finanzierungsbausteine anbietene. Somit wollen wir uns zu einer umfassenden Finanzierungsplattform für Filme ausbauen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Das erste Projekt ist der spannende Jugend-Thriller “LenaLove” mit Emilia Schüle (z.B.: „Besser als nix“) in der Hauptrolle. Das aktuelle Thema über Cybermobbing und Social Media Missbrauch überzeugte uns sehr. Der Regisseur Florian Gaag gewann 2009 mit seinem Film „Wholetrain“ den Adolf Grimme Preis und auch der restliche Cast ist bereits bekannt aus dem deutschen Film und Fernsehen. Dazu gehört Anna Bederke, Kyra Sophie Kahre Sandra Borgmann, Jacob Matschenz und Sina Tkotsch. „LenaLove“ stellt allerdings insofern eine Ausnahme dar, da dieser Film bereits abgedreht ist und über Cinedime das Geld für die Postproduktion finanziert. Im Normalfall sollte die Finanzierung vor Beginn der Produktion geschlossen sein.

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

#cliptipp: Welche Videos schaust du?

Was haben LeFloid und Kevin Alloca gemeinsam? Sie mögen YouTube. Ersterer weil er dort tollen Clips sendet und zweitere weil er bei der Google-Tochter als “Head of Culture and Trends at YouTube” arbeitet. In dieser Funktion hat er auf der The Conference einen spannenden Vortrag über Viralität gehalten (danke Hakan für den Hinweis)

Sie haben noch etwas anderes gemeinsam: Ich schaue mir ihre Clips gerne an.

Wie aber findet man tolle Videos im Netz? Über die Staff-Picks von Vimeo? Über die YouTube-Startseite? Über Hinweise von Bekannten? Und ab heute über den Hashtag #cliptipp – der wird bisher eher sporadisch genutzt. Das sollten wir ändern – in dem wir einander gute Clips mit Hilfe dieses Schlagwortes empfehlen!

Dazu zählen für mich kurzes Tageskommentare wie von LeFloid genauso wie Vorträge wie der von Kevin Alloca oder Talks und Reportagen. Einfach alles, was videobewegt ist und so wertvoll, dass man es anschauen sollte.

Machst du mit? Würde mich freuen!

Geschichten erzählen im Digitalen

Unter dem Titel “Wie es euch gefällt” haben Ulrike Köppen, Patricius Mayer und Robert Schoeffel für den Bayerischen Rundfunk eine neue Form des Erzählens ausprobiert: #brtransmedia heißt das verbindende Schlagwort für die Beiträge in TV, Radio und Web, die sich mit “der digitalen Zukunft des Geschichtenerzählens” befassen.

Das Radiofeature läuft am Sonntag im Zündfunk-Generator (von 22.05 – 23.00 Uhr), der Fernsehbeitrag folgt am gleichen Tag ab 23.15 Uhr in KinoKino. Das Web-Special steht schon seit gestern im Netz und kann sogar eingebettet werden:

Ich empfehle diesen transmedialen Beitrag nicht nur, weil darin auch ein geheimer Link auf das Live-Schreibevent zu “Eine neue Version ist verfügbar” versteckt ist, sondern vor allem weil “Wie es euch gefällt” ein tolles Beispiel dafür ist, wie Geschichten erzählen im Digitalen funktionieren kann.

Dinge so machen, wie sie sein sollten

Vielleicht ist es ja kein Zufall, dass an dem Tag, an dem der Spiegel eine Debatte über die Zukunft der Tageszeitung beginnt, eine Meldung öffentlich wird, die für mich auch ein Hinweis auf die Krise des deutschen Magazinjournalismus ist: Michalis Pantelouris ist künftig vor allem im Herzen Journalist, in der Realität macht er hochklassiges Olivenöl.

Die meisten Menschen kennen Michalis vermutlich, weil er manchmal im Fernsehen sitzt und kluge Dinge über Griechenland sagt. Würde es nach mir gehen, wäre er aber noch bekannter, weil er ein herausragender Magazinjournalist ist. Einer, der – ginge es nach mir – an erster Stelle genannt würde, wenn Stern oder Spiegel eine neue Chefredaktion suchen. Denen würde er jetzt vermutlich absagen, denn er schreibt, dass er künftig in einer anderen Branche “Dinge so macht, wie sie sein sollten.” Er macht jetzt ein echtes, ehrliches, großartiges, aufregendes, besonderes Olivenöl.

Für den Journalismus ist das nicht schön. Für Michalis hingegen schon. Denn in einem der Projekte, die wir zusammen machten – im Rahmen eines jetzt-Printmagazins zur beruflichen Orientierung – schrieb er diesen wunderbaren Text, den man nochmal lesen sollte. Es ging um die ständig gestellte Berufs-Perspektiv-Frage:

Die richtige Frage ist also nicht: Was willst du werden? Sondern: Was bist du? Diese Frage wird nicht gestellt. Man kann durch die Schul- und sogar die gesamte Universitätszeit gehen, ohne sie je zu hören. Es ist sogar noch fataler: Wer sie überhaupt je hört, der hört sie heute meistens in einem völlig anderen Zusammenhang. „Was bist du?“ hören Kinder von Einwanderern immer mal wieder, aber nur im Zusammenhang mit ihrer Nationalität. „Fühlst du dich mehr als Deutscher oder als Grieche?“ – das bin ich nicht so selten gefragt worden. Und die Antwort ist: Ich habe keine Ahnung. Woher soll ich wissen, wie sich irgendein anderer Grieche oder Deutscher fühlt? Die Realität ist: Ich bin beides, aber ich bin noch viel mehr etwas anderes – nämlich ich. Ich, mit dem, was ich tun will. Ich mit meiner Motivation.

Menschen, die einen solchen Satz schreiben und sagen können, nötigen mir Respekt ab. Das ist der Grund, warum ich das Ernst nehme, was Michalis ans Ende seines Blogpost schrieb und ihm hier öffentlich Glück wünschen will. Es ist nicht das Schlechteste Ich zu sein, “mit dem, was ich tun will. Ich mit meiner Motivitation.” Völlig egal, in welcher Branche!

loading: Spike Lee

Spike Lee will seinen nächsten Film über Crowdfunding finanzieren. Im Pitch-Video erklärt er: die Erfolge von Veronica Mars und von Zach Braff haben ihn darauf gebracht, diese Form des direkten Austausch zwischen Publikum und Film-Macher auszuprobieren.

Über den neuen Film (er soll von Blut handeln) verrät Spike Lee realtiv wenig. Vielleicht ist das auch der Grund, warum er in der ersten Woche “nur” 360.000 Dollar einsammeln konnte. Sein Ziel sind 1.25 Millionen Dollar. Der Mitbegründer des New Black Cinema hat über eine halbe Million Twitter-Follower und ist extrem populär. Aufmerksamkeit bekam er in der vergangenen Woche als Steven Soderbergh das Projekt mit 10.000 Dollar unterstützte.

Ob das reichen wird, kann man Ende August auf der Kickstarter-Seite feststellen. Ganz sicher kann jedoch feststellen, dass Spike Lees Versuch ein weiterer Hinweis auf den Beginn einer geänderten Bezahlkultur im Netz ist.

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort “loading” in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


Zahlungsstreik

Seit einer Weile begleitet ich hier auf der Seite im Bereich loading kreative Projekte, die über gemeinsame Finanzierung funktionieren. Durch Marcel Weiss bin ich jetzt auf die Seite Zahlungsstreik gestoßen, die dieses Prinzip umdreht. Auf Zahlungsstreik bezahlen Menschen nicht – und das gemeinsam.

Es geht um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Über den schreiben die Zahlungsstreikenden:

Wir bestreiken eine Institution, die sich über den Auftrag der medialen Grundversorgung legitimiert und sich durch ihre Kritikresistenz von ihrem eigenen demokratischen Grundsatz entkoppelt hat. Die bestehenden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sind alles andere als staatsfern, denn ihre Gremien sind parteipolitisch dominiert. Sie unterscheiden sich nicht mehr von privatwirtschaftlichen Akteuren, denn sie orientieren sich vornehmlich an der Einschaltquote. Strukturell wie inhaltlich erfüllen sie unsere medialen Interessen nicht.

Datenschutz ist digitaler Umweltschutz

Vielleicht wird dieses Interview des deutschen Innenministers zum Prism-Fall im Rückblick einen Wendepunkt in der Debatte um die systematische Überwachung unserer Kommunikation bilden: Hans-Peter Friedrich erinnert in diesem Gespräch im ZDF-Heutejournal nämlich daran, dass die Fragen von Datenschutz nicht nur auf der persönlichen Ebene zu beantworten sind – also über die Wahl der Kommunikationsanbieter und der Verschlüsselungstechnik. Spätestens dieses Interview erinnert daran: Datenschutz hat auch eine politische Ebene.

Diese politische Ebene zeigt sich zum Beispiel darin, dass es Friedrich wichtiger ist, dass er Joe Biden die Hand schütteln durfte als dass er sich für die Bürgerinnen und Bürger einsetzt, deren Kommunikationsdaten flächendeckend vom amerikanischen Geheimdienst gespeichert werden. Wenn das mit den Daten nicht so eine Sache wäre, hätte Friedrich in Washington ja durchaus die Rückgabe der Daten fordern können, die auch deutschen Bürgern durch das Überwachungsprogramm genommen wurden. Statt dessen kehrt er zurück mit dem guten Gefühl, dass hier für einen “edlen Zweck” überwacht worden sei.

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Die Reaktionen innerhalb der ersten Stunden nach diesem Interview lassen erahnen: mit diesem “edlen Zweck” hat Hans-Peter Friedrichs dem digitalen Umweltschutz einen großen Gefallen getan. Friedrich zeigt damit, welche Prioritäten er setzt und dass diese nicht unbedingt im Einklang sind mit denen, die diejenigen setzen, die nicht einverstanden sind mit der Prism-Überwachung – wie z.B. die Unterzeichner dieser Petition hier (Direktlink). An den deutschen Innenminister – soviel ist seit gestern klar – sollte man jedenfalls keine Erwartungen in Sachen digitalen Umweltschutz stellen. Manchmal bringt eine solche Erkenntnis erstaunliche Fortschritte …

Siehe zu dem Thema auch: ein Eintrag im TV-Blog auf Süddeutsche.de sowie eine Einschätzung zur Person Edward Snowden auf jetzt.de