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	<title>Digitale Notizen &#187; Mac</title>
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		<title>Die Zukunft der Zeitung im Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 19:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dvg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sieht die Zukunft der Zeitung im Netz aus? Wir wissen es nicht, aber wir können mithelfen, diese zu gestalten. Die New York Times hat auf der Suche nach Lösungen fürs digitale Publizieren jetzt einen interessanten Weg eingeschlagen: Unter dem Titel beta620 werden &#8220;Experimental Projects From The New York Times&#8221; ausprobiert und getestet. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht die Zukunft der Zeitung im Netz aus? Wir wissen es nicht, aber wir können mithelfen, diese zu gestalten. Die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/nyt/">New York Times</a> hat auf der Suche nach Lösungen fürs digitale Publizieren jetzt einen interessanten Weg eingeschlagen:</p>
<p><a href="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2011/08/nytbeta.jpg"><img src="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2011/08/nytbeta-300x152.jpg" alt="" title="nytbeta" width="300" height="152" class="aligncenter size-medium wp-image-10027" /></a></p>
<p>Unter dem Titel <a href="http://beta620.nytimes.com/" target="_blank">beta620</a> werden &#8220;Experimental Projects From The New York Times&#8221; ausprobiert und getestet. In der Beschreibung heißt es:</p>
<blockquote><p>
The New York Times is committed to constant development and innovation. beta620 is the latest example of that commitment.</p></blockquote>
<p>Dazu passt die Meldung von vergangener Woche: <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/embrace-the-community/">die Times will ihre Community auffrischen</a>. Wie man das in New York macht, zeigt beta360 und das kann man auch bei <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/were-all-going-over-that-cliff/">Nick Bilton</a> nachlesen.</p>
<p>Eine Nummer größer denkt man offenbar in Chicago. Laut dieser <a href="http://edition.cnn.com/2011/TECH/gaming.gadgets/08/09/tribune.tablet/index.html" target="_blank">CNN-Meldung</a> will <em>The Tribune Co. </em> <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Kategorie/Mac/">Apple</a> und dem <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/ipad/">iPad</a> Konkurrenz machen: </p>
<blockquote><p>
The Tribune Co., one of the largest U.S. news enterprises, is working on a touchscreen tablet that it plans to offer to newspaper subscribers, according to people briefed on the plans.</p></blockquote>
<p><a href="https://twitter.com/#!/nicolive/status/100893606876942336" target="_blank">via</a> </p>
<h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/willkommen-im-filmclub/" title="Willkommen im Filmclub">Willkommen im Filmclub</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/im-dialog-mit-dem-aktiven-rezipienten/" title="Im Dialog mit dem aktiven Rezipienten">Im Dialog mit dem aktiven Rezipienten</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/zeitungen-und-ihre-leser-das-beispiel-nyt/" title="Zeitungen und ihre Leser &#8211; das Beispiel NYT">Zeitungen und ihre Leser &#8211; das Beispiel NYT</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Apple, think different!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 21:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dvg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das mobile Telefon ist nicht erst seit der Erfindung des Smartphones zu einem wichtigen Bestandteil der Popkultur geworden &#8211; und das liegt keineswegs nur an den zahlreichen kleinen Programmen, die seine Verwendungsmöglichkeiten erweitern. Es liegt daran, dass es stets und überall dabei ist. Auf Konzerten zum Beispiel hat das Handy-Display mittlerweile das Feuerzeug als Hochhalte-Instrument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mobile Telefon ist nicht erst seit der Erfindung des Smartphones zu einem wichtigen Bestandteil der Popkultur geworden &#8211; und das liegt keineswegs nur an den zahlreichen kleinen Programmen, die seine Verwendungsmöglichkeiten erweitern. Es liegt daran, dass es stets und überall dabei ist. Auf Konzerten zum Beispiel hat das Handy-Display mittlerweile das Feuerzeug als Hochhalte-Instrument abgelöst. Wo immer etwas auf einer Bühne passiert, finden sich mindestens ein paar Zuschauer, die Fotos oder Filme mit hochgerecktem Arm machen. Noch.</p>
<p><center><a href="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2011/06/different.jpg"><img src="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2011/06/different.jpg" alt="" title="different" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-9471" /></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/bourgeoisbee/2556288652/" target="_blank">Think Different</a> aufgenommen von Flickr-User <a href="http://www.flickr.com/photos/bourgeoisbee/" target="_blank">bourgeoisbee</a> unter CC-Linzenz</center></p>
<p>
 `<br />
</p>
<p>Denn wenn man dieser <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3641676/Apple-to-ban-iPhone-gig-filming.html" target="_blank">Meldung aus der Sun</a> Glauben schenken darf, könnte dieses Bild bald der Vergangenheit angehören. Angeblich arbeitet die Firma Apple (vormaliger Slogan: Think different!) an einer Technologie, die es ermöglicht, von der Bühne aus, die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/iphone/">iPhone-Geräte</a> im Auditorium filmunfähig zu machen:</p>
<blockquote><p>The leading computer company plans to build a system that will sense when people are trying to video live events — and turn off their cameras.</p></blockquote>
<p>Begründet wird dieser Zensur-Eingriff in die Rechte der Kamera-Käufer mit Verweis aufs <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/urheberrecht/">Urheberrecht</a>. Da vermeintlich zu viele Menschen bei Live-Events ihre Taschenkamera zücken und aufnehmen, was sie sehen, will Apple offenbar den Organisatoren und Rechte-Verwertern entgegen kommen. Die <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3641676/Apple-to-ban-iPhone-gig-filming.html" target="_blank">Sun</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>The new technology is seen as an attempt to protect the interests of event organisers and broadcasters who have exclusive rights to concerts.
</p></blockquote>
<p>Ich weiß nicht, ob diese Meldung stimmt. Aber dass man sie überhaupt verbreitet und niemand kopfschüttelnd abwinkt und sagt: &#8220;Nee, sowas würde Apple doch nie machen&#8221;, zeigt, was aus <em>Think different </em> geworden ist.</p>
<p>Dass öffentliche Veranstaltungen mittels einer zentral von der Bühne gesteuerten Überwachungstechnologie derartig kontrolliert werden können, dass Anwesende sie nicht mitschneiden oder mitfilmen können, klingt wie ein diktatorisches Schreckensszenario, es scheint aber die Realität in Zeiten des angeblich aufgeweichten Urheberrechts zu sein. </p>
<p>Wie gesagt, ich weiß nicht, ob die Meldung stimmt. Aber dass man sie überhaupt verbreitet und niemand kopfschüttelnd abwinkt und sagte: &#8220;Nee, sowas würden die Rechte-Verwerter aus demokratischem Anstand doch nie wollen&#8221;, zeigt was aus dem Urheberrecht geworden ist.</p>
<p>Ich glaube, dass in Zeiten der digitalen Kopie die Vervielfältigung zu einem Bestandteil der Meinungsäußerung geworden ist. Deshalb habe ich für <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/mashup/">Mashup</a> ein Lob der Kopie angestimmt. Denn Beispiele wie die obige Apple-Meldung zeigen, wie sich die Maßstäbe verschieben. Es ist unverhältnismäßig, das Recht auf freie Meinungsäußerung in dieser Form einschränken zu wollen. Denn wer es für gerechtfertigt hält, die Aufzeichnung von Musikdarbietungen technisch zu unterbinden, öffnet damit Tür und Tor für politisch weitreichendere Begehrlichkeiten. Warum nicht auch das Filmen von politischen Veranstaltungen unterbinden? </p>
<p>Aus dem gleichen Grund, der gegen den oben genannten möglichen Apple-Plan spricht: Es ist einer demokratischen Gesellschaft nicht würdig.</p>
<h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/initivative-gegen-leistungsschutzrecht/" title="Initivative gegen Leistungsschutzrecht">Initivative gegen Leistungsschutzrecht</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wer-macht-eigentlich-die-gesetze/" title="Wer macht eigentlich die Gesetze?">Wer macht eigentlich die Gesetze?</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/die-moral-vom-filesharing/" title="Die Moral vom Filesharing">Die Moral vom Filesharing</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Barcodas macht Musik</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 14:24:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leo van der Veen macht aus dem allgegenwärtigen Strichcode Musik. Die App-Idee heißt: barcodas Weitere Digitale Notizen zum ThemaAlles hat ein EndeDas Beste: ist der InhaltKostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://twitter.com/#!/Barcodas" target="_blank">Leo van der Veen</a> macht aus dem allgegenwärtigen Strichcode Musik. Die App-Idee heißt: <a href="http://nr74.org/barcodas.html" target="_blank">barcodas</a> </p>
<p><center><iframe width="400" height="257" src="http://www.youtube.com/embed/fyLj9xQiG7s?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/alles-hat-ein-ende/" title="Alles hat ein Ende">Alles hat ein Ende</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/das-beste-ist-der-inhalt/" title="Das Beste: ist der Inhalt">Das Beste: ist der Inhalt</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/kostenlos-kultur-jetzt-auch-auf-dem-ipad/" title="Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad">Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Doppelt bezahlt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 17:39:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man ist offensichtlich von Seiten der Verlage auf dem Holzweg, wenn man journalistische Inhalte kostenlos anbietet. Diese Kostenloskultur kann nicht Ziel führend sein. Das kann für die Verlage nur heißen, man muss dahin kommen, die journalistischen Inhalte zu verkaufen. Da sind kostenpflichtige Apps der richtige Anfang. Bei diesen fühlen sich die Verleger jedoch im Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man ist offensichtlich von Seiten der Verlage auf dem Holzweg, wenn man journalistische Inhalte kostenlos anbietet. Diese Kostenloskultur kann nicht Ziel führend sein. Das kann für die Verlage nur heißen, man muss dahin kommen, die journalistischen Inhalte zu verkaufen. Da sind kostenpflichtige Apps der richtige Anfang. Bei diesen fühlen sich die Verleger jedoch im Markt behindert. Wenn der Verlegerverband die Apps kostenpflichtig macht, dann werde ich mich auch vehement dafür einsetzten, dass unsere öffentlich-rechtlichen Apps kostenpflichtig sind.
</p></blockquote>
<p>Seit diesem Jahr ist Monika Piel die amtierende Vorsitzende der ARD. In dieser Funktion hat sie zahlreiche Interviews gegeben. In dem mit der <a href="http://www.fr-online.de/kultur/medien/-wir-brauchen-jauch-nicht-/-/1473342/5057438/-/item/0/-/index.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a> hat sie die obigen Sätze gesagt. Neben der Tatsache, dass sie darin entscheidende Fragen der digitalen Verbreitung von Informationen missachtet (siehe dazu die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/das-versendet-sich/">Einschätzungen</a> von <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/guardian/">Guardian</a>-Chef <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/alan-rusbridger-uber-bezahlschranken/">Rusbridger</a> sowie die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/kostenlos-kultur-jetzt-auch-auf-dem-ipad/">Entscheidung von USA-Today</a> zur Bepreisung ihrer iPad-App) stellt man erstaunliche Verbindungen fest, wenn man die anderen Interviews dazu quer liest. Im <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-intendantin-monika-piel-im-gespraech-wir-brauchen-den-spitzenfussball-1.1042035" target="_blank">SZ-Gespräch</a>  sagt Piel mit Blick auf die Umstellung der Rundfunkgebühren:</p>
<blockquote><p>Ich finde es aber angemessen, dass in einer Demokratie nicht nur Straßen mitbezahlt werden, ob man nun ein Auto hat oder nicht. Dass auch Information und deren Vermittlung ein Infrastrukturbeitrag ist, ist folgerichtig.</p></blockquote>
<p>Ich bin kein Medien-Experte und verstehe sicher die öffentlich-rechtliche Gremien-Politik nicht ausreichend. Ich frage mich dennoch, wieso Frau Piel sich vehement dafür einsetzen möchte, dass Apple nochmal an Dingen verdient, die der Verbraucher bereits bezahlt hat. Gibt es niemanden unter den Millionen Gebührenzahler in diesem Land, der sich gegen diese Ansichten wehrt? </p>
<p><b>Update:</b> Nach der Lektürer weiterer Piel-Interviews habe ich dann <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/we%E2%80%99re-all-going-over-that-cliff/">das hier</a> geschrieben.</p>
<h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/gratis-umfrage/" title="Gratis-Umfrage">Gratis-Umfrage</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/stefan-munker-uber-das-bezahlen-im-netz/" title="Stefan Münker über das Bezahlen im Netz">Stefan Münker über das Bezahlen im Netz</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/kostenlos-kultur-jetzt-auch-auf-dem-ipad/" title="Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad">Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad</a></li></ul>]]></content:encoded>
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