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Shruggie des Monats: Die Plattform Startnext

Der Shruggie des Monats ist eine von meinem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ inspirierte Rubrik meines monatlichen Newsletters (den man hier kostenlos bestellen kann). Seit Anfang des Jahres habe ich darin bereits den Autoren Eli Pariser, das Phänomen des Techlash, den Broccoli-Tree sowie den Traditionshasen beschrieben – weil sie mir besonders passend zur Hauptfigur aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ erscheinen. ¯\_(ツ)_/¯

Diesen Monat – aus aktuellem Anlass – die Plattform Startnext.


Ich bin ein Fan. Wer hier einen objektiven Text über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ erwartet, sollte deshalb am besten gar nicht weiterlesen. Denn ich mag die Idee und die Art wie die Macherinnen und Macher von Startnext seit Jahren Crowdfunding in Deutschland machen. Dass sie dabei kontinuierlich erfolgreich sind und den deutschsprachigen Markt bestimmen (obwohl viele dachten, Kickstarter werde alles übernehmen), ist ein weiterer Grund für mein Fantum, das aber auch einen sehr persönlichen Auslöser hat.

Als ich im Herbst 2012 mit meinem Buchprojekt „Eine neue Version ist verfügbar“ auf Startnext experimentierte, bescherte mir die Plattform einen der schönsten Arbeitstage meines Berufslebens. Ich hatte gefragt: Kann man ein Buch verkaufen, von dem noch nicht eine Zeile geschrieben ist? Und im Laufe des Tages gaben mir immer mehr Leserinnen und Leser eine Antwort. Sie kauften dieses Buch, das nach klassischen Kriterien noch gar nicht existierte und schenkten mir damit eine Form der Motivation, die so nur durch das Internet und Startnext möglich ist: „Wir wollten das lesen“, sagten sie und hinterlegten diese Aufforderung sogar mit Geld.

Wer diese grundlegende Transformation der Content-Produktion nur aus finanzieller Sicht betrachtet, übersieht dabei den entscheidenden kulturellen Faktor, den ich inhaltlich wie formal in dem Buch beschrieben habe, das am Ende des Prozesses stand.

Dass ich Startnext heute aber als Shruggie des Monats erwähne und damit als Angebot, in dem viele Ideen aus dem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ erkennbar werden, liegt nicht an dem Erfolg. Es liegt an der Unsicherheit, die ich spüre, seit Yannic und ich vor ein paar Tagen eine neue Frage auf Startnext gestellt haben. Sie lautet: Kann man in diesen flüchtigen Zeiten Menschen für ein Zehn-Jahres-Abo begeistern? So lange wollen wir Hörerinnen und Hörern den Podcast „Was würde der Shruggie tun?“ liefern, in einem Angebot, das wir etwas großspurig als das vermutlich längste Podcast-Abo der Welt genannt haben.

Ich weiß nicht, ob das viele Menschen interessiert. Ich weiß nicht, ob wir damit so viel Geld zusammenkriegen, um zumindest Yannics Arbeitszeit zu bezahlen. Ich weiß aber, dass genau der Reiz der Plattform Startnext ist. Sie ist das Website gewordene Gefühl von Unsicherheit. Das Projekt kann scheitern, öffentlich und sichtbar. Das wäre einerseits nicht schön, das ist aber andererseits warum ich mich für Crowdfunding begeistern kann. Weil Menschen sich diesem Gefühl des Scheiterns aussetzen. In dem kleinen Crowdfunding-Ratgeber, den ich mal schrieb, fasste ich diese Bereitschaft zum Nicht-Gelingen in dem halben Punkt zusammen, der in den 22,5 Schritten zum erfolgreichen Crowdfunding steckt.

„Wir alle strahlen gern Selbstsicherheit aus“, hat der niederländische Autor Erik Kessels mal geschrieben. „Wir glauben, dass wir Selbstsicherheit ausstrahlen müssen. Wir halten sie für eine Voraussetzung für Erfolg. Aber wenn es um Kreativität geht, ist in Wahrheit die Unsicherheit entscheidend.“ Ich glaube, dass er damit richtigliegt. Deshalb habe ich das Lob der Ratlosigkeit geschrieben und den Shruggie zum Titelheld des Buches und der zugrundeliegenden Haltung erhoben. Und deshalb bin ich Fan von Startnext.

Denn der direkte Kontakt zu den Leserinnen und Kunden macht nicht nur den Reiz aus, er ist auch die Grundlage für den kreativen Prozess, in dem wir stecken, wenn wir einen Text schreiben, einen Podcast aufnehmen oder ein kulturelles Werk erstellen wollen. Wenn wir Startnext genau in diesem Sinne einsetzen, können wir damit scheitern und Ideen sterben sehen – wir können dabei auch eine ganze Menge lernen: zunächst mal über uns selber, über unsere Erwartungen und unsere Selbstwahrnehmung. Aber natürlich lernen wir auch in Bezug auf die Idee hinzu. Haben wir sie gut genug erklärt? Ist sie tatsächlich schon so gut wie wir vorher glaubten? Wo können wir sie verbessern?

Genau deshalb ist Startnext für mich mehr als eine Plattform für Vorabbestellungen. Genau deshalb bin ich Fan – unabhängig davon, ob das Shruggie-Crowdfunding am Ende gelingt oder nicht.

Der Shruggie des Monats ist eine Rubrik aus meinem Newsletter (den man hier kostenlos bestellen kann). Der Shruggie ist die Hauptfigur aus meinem Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“, in dem ich zehn Gründe für einen gelassenen Umgang mit dem Neuen versammle – er tritt auch im Podcast „Was würde der Shruggie tun?“ auf, der dieser Tage passender Weise auf Startnext in das längste Podcast-Abo der Welt gestartet ist: Hier kann man es unterstützen

Der längste Podcast der Welt (Was würde der Shruggie tun? 008 mit Crowdfunding)

Was würde der Shruggie tun? – Antworten vom sprechenden Emoticon aus „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Podcast mit Yannic Hannebohn und Dirk von Gehlen, der gerade auf Startnext ein Zehn-Jahres-Projekt begonnen hat

Lange nichts gehört. Doch da sind wir endlich wieder! Yannic war im Urlaub und gemeinsam hatten wir eine Idee: Wir beginnen auf Startnext das längste Podcast-Abo der Welt. Zehn Jahre lang machen wir jedes Jahre ein Folge „Was würde der Shruggie tun?“ – wenn Ihr das wollt.

Denn das ist ja die Idee von Crowdfunding: Menschen können mithelfen, Projekte möglich zu machen (wer Hintergründe zu meiner Crowdfunding-Erfahrung sucht: 2012 habe ich mal ein Buch mit Startnext geschrieben) – und ihr könnt jetzt mithelfen, den Shruggie zehn Jahre lang zu hören!

Alle Details dazu erzählen wir in dieser Podcast-Folge, die keine Hörerfragen beantwortet, sondern nur die Frage „Was würde Yannic tun?“ – in der Antwort erfahren wir viel über Trampen und über alte deutsche Nationalspieler. Hier kann man die Folge anhören

… und hier gibt es alle bisherigen Folgen zum Nachhören:

… die Teaserfolge „Bei Anruf ratlos“,
… die erste reguläre Folge „Heimspiel am Tisch Pragma“
… die zweite reguläre Folge „Getting Ambiguitätstoleranz With It“
… die dritte reguläre Folge „Rückruf vom Smiley
… die vierte reguläre Folge „Jetzt rufen wir mal an!
… die fünfte reguläre Folge „Bringt bitte Gold mit!
… die Live-Folge aus dem Lovelace in München „Live und Love“
… die Startnext-Ankündigungs-Folge

Shownotes:
> Die Live-Folge aus dem Lovelace in München steht hier – und hier gibt es ein paar Eindrücke
> Eindrücke von Yannics Urlaub gibt es auf seiner Instagram-Seite
> Das Emoji zum Trampen
> Ein Bild von der republica
> Am 21. Juni ist Sommeranfang – und das Finale des Crowdfundings auf Startnext
> Bonus-Info zu Julius (der schon in Folge 05 aufgetreten ist): am 20. Juni nehmen wir eine Live-Folge im ZweiDreiRaum in Kreuzberg (Berlin) auf!

loading: Grämsens „Requiem“ auf Vinyl

Grämsn kommt aus dem niederbayerischen Hengersberg – und das hört man auch. Er bezeichnet sich selber als Mundartrapper. Gerade ist sein Album „Requiem“ erschienen – dazu hat er jetzt auf Startnext ein Crowdfunding gestartet, um das Album auch auf Vinyl pressen zu lassen.

Grämsn (mit dem ich persönlich bekannt bin) hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich betreibe ein kleines Independent-Label mit Veröffentlichungen aus dem Rap/HipHop-Bereich und Artverwandtes. Neben befreundeten Künstlern release ich dort auch meine eigene Musik und würde mein aktuelles Album neben der digitalen Veröffentlichung bei Spotify & Co. zusätzlich gerne auf Vinyl pressen lassen.

Warum machst du es (so)?
Weil sich mein Umfeld und ich jetzt so oft und ausgiebig über Crowdfunding und die Vor-, und Nachteile unterhalten haben, dass ich einfach neugierig bin, ob und wie das für mich als Künstler funktionieren kann. Nüchtern betrachtet könnte man natürlich sagen, dass es nichts anderes als eine Pre-Order ist – aber ich seh das etwas romantischer: Ich steh gerne mit meinen Fans und Freunden in Kontakt, bin in den sozialen Medien recht aktiv und jetzt haben wir für die nächsten 3 Monate eine gemeinsame Story. Ich denke, das wird spannend.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das wird von Schritt zu Schritt spezieller: Musikfans im Allgemeinen, Fans von Rap-Musik im Besonderen, Interessierte an Dialekt-Rap im Speziellen und meine bisherigen Fans sowieso. Mit meinem Album „Requiem“ bin ich einen für mich ganz neuen Weg gegangen, hab viele neue Sachen probiert und wusste nicht, ob das alles überhaupt Sinn macht. Aber das bisherige Feedback von Freunden, alten Bekannten und neuen Fans ist sehr positiv und motivierend also kann’s so falsch nicht gewesen sein.

Wie geht es weiter?
Die Finanzierungsphase läuft bis Ende Juni und sollten die 3.000 Euro zusammen kommen, dann geht es danach direkt an’s Pressen der Vinyl. Wir haben uns drei verschiedene Pakete überlegt, das Deluxe-Bundle umfasst die Scheibe, Postkarten, Sticker und ein Shirt. Das alles muss natürlich mit vorbereitet werden, darauf und auf den Moment, wenn die Scheiben alle eintrudeln (würden) freue ich mich schon besonders.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass es Rap in so vielen verschiedenen Facetten gibt und die harte Variante, die jetzt überall in der Presse ist, nicht im geringsten die enorme Vielfalt wiedergibt, die unsere Szene und die HipHop-Kultur eigentlich ausmacht. Andere Genres teilen dieses Schicksal zwar hin und wieder, trotzdem würde ich mir für Rap im deutschsprachigen Raum oft etwas mehr Offenheit und Selbstverständlichkeit wünschen, ähnlich wie wir es in Frankreich und England sehen. Dann wäre man vielleicht auch als Dialektrapper irgendwann kein Exot mehr ;-)


>> Hier kann man Requiem auf Vinyl bestellen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND)

Die Vernetzung von Social Entrepreneuren und Social Startups in Deutschland ist das Ziel von Markus Sauerhammer und seinem Verein SEND. Dazu hat er diese Woche ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext begonnen – und den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was macht ihr?
Wir bauen mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) eine Dachorganisation für Sozialunternehmer*innen auf. Die vordergründigen Ziele ist es, die Akteure der Branche zu vernetzen, mehr Sichtbarkeit für deren Lösungen zu generieren sowie die inhaltliche Zusammenarbeit zu verbessern. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) werden wir zudem die Interessen der Branche gegenüber der Politik vertreten.

Warum macht ihr es (so)?
Bei all den aktuellen und vor uns liegenden Herausforderungen ist es wichtig die Mehrwerte des Fortschritts auf deren Lösung zu fokussieren. Gerade von politischer Seite wurde eine Unterstützung sozialer und gesellschaftlicher Innovationen in Deutschland viel zu lange verschlafen. Es wird Zeit zu handeln, damit wir endlich an ganzheitlichen Lösungen arbeiten.
Der Start über eine Crowdfunding-Kampagne bietet uns gleich mehrere Vorteile: Wir können darüber eine erste Mitgliederbasis aufbauen, sammeln die Finanzierung für den Aufbau unserer Arbeit ein und sorgen insgesamt für eine höhere Sichtbarkeit von Social Entrepreneurship und den damit verbundenen Akteuren. Es ist ein bisschen wie die eierlegende Wollmilchsau der digitalen Zeit.

Wer soll sich dafür interessieren?
Unsere Kernzielgruppe sind Sozialunternehmer*innen, die durch innovative Ansätze gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Doch natürlich können Sozialunternehmen alleine nur bedingt erfolgreich sein. Wir brauchen das Engagement von Unternehmen, Stiftungen, Wohlfahrtsorganisataionen oder Privatpersonen, um positiven gesellschaftlichen Wandel und soziale Innovationen voranzubringen. Jeder kann sich bei SEND – zum Beispiel als Fördermitglied – einbringen. t.Hier noch einmal die konkreten Mehrwerte für die einzelnen Zielgruppen:
Mehrwerte für Sozialunternehmer*innen:
– Politische Interessenvertretung (über den BVDS) und damit eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Sozialunternehmer*innen
– Öffentlichkeitsarbeit für Social Entrepreneurship und Deine Arbeit
– Vernetzung, Bildung und Qualifizierung über Fachgruppen, Workshops und Events
– Vernetzung mit Akteuren aus Wohlfahrt, Politik und Wirtschaft

Mehrwerte für die Gesellschaft:
– Entwicklung zeitgemäßer Lösungen für drängende Herausforderungen
– Transformation hin zu einer Wirtschaft, bei der gesellschaftliche vor finanzieller Rendite steht

Mehrwerte für Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft:
– Wirkungssteigerung eingesetzter Mittel durch Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen
– Unterstützung bei der Weiterentwicklung eigener Lösungen
– Verzahnung von Stärken: effektive Zusammenarbeit zwischen etablierten Strukturen und agilen Social Startups zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen

Wie geht es weiter?
Aktuell liegt der Fokus auf dem Aufbau von SEND und unserer Auftakt-Kampagne. Neben dem Crowdfunding werden wir in den nächsten Wochen immer wieder Beiträge zu Sozialunternehmer*innen teilen und vor der Bundestagswahl die Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine veröffentlichen.

Unsere Kernziele nach der Aufbauarbeit sind:
– Eine enge Vernetzung aller Akteure der Szene um effektiver den sozialen Herausforderungen zu begegnen
– Einen direkten Zugang zur Politik erzielen und gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. die Interessen von Social Entrepreneurship vertreten
– Fachgruppen für Austausch und Qualifizierung aufbauen
– Regionalgruppen und -initiativen unterstützen
– Vernetzung und Kooperationen von Sozialunternehmer*innen mit Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft
– Sichtbarkeit von Sozialunternehmer*innen und deren Lösungen erhöhen

Was sollten mehr Menschen wissen?
Sieht man sich die Geschichte an, geht mit dem technologischen Wandel auch immer ein gesellschaftlicher Wandel einher. Aktuell fokussiert man sich vor allem auf technologische und ökonomische Innovationen. In meinen Augen sind wir durch die Digitalisierung in ein Zeitalter des permanenten Wandels eingetreten. Es ist also wichtig, dass wir auch die Instrumente für die Lösung unserer gesellschaftlichen Herausforderungen weiterentwickeln. Global gewinnt hier Social Entrepreneurship zunehmend an Bedeutung. Die Herausforderung ist aber, dass diese Entwicklung von Seiten der deutschen Politik bislang größtenteils ignoriert wird. Die internationale Studie „The best place to be a Social Entrepreneur“ hat die 45 stärksten Wirtschaftsnationen auf ihre Ausgangsvoraussetzungen für Sozialunternehmer*innen untersucht. Insgesamt landet Deutschland auf Rang 12. Beim Punkt „Unterstützung durch die Politik der jeweiligen Regierung“ aber nur noch auf Rang 34 – zwischen Griechenland und Mexiko. Das Ergebnis verdeutlicht gut, wie groß der Unterschied zwischen unseren gewachsenen Werten und der aktuellen Politik ist. Während man in anderen Ländern den Wandel ernst nimmt und gestaltet, verharren wir im Status quo. Das wollen wir verändern! Gemeinsam mit der Crowd. Mit Dir.

Hier SEND auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: FEMALE FUTURE FORCE

Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann haben ihrem Crowdfunding auf Startnext die Stichworte „Coaching, Weiterbildung, Empowerment, Feminismus und Journalismus“ gegeben: Die beiden Gründerinnen von EditionF bieten mit ihrer FEMALE FUTURE FORCE Academy „52 Wochen digitales Coaching. 52 Top-Experten. 12 Themenschwerpunkte. Um dich persönlich und beruflich stärker zu machen und wachsen zu lassen.“

Nora (links) und Susann haben den loading-Fragebogen ausgefüllt

Was macht ihr?
Nora: Gemeinsam mit Susann habe ich vor drei Jahren EDITION F gegründet. Wir sagen immer, wir sind ein digitales Zuhause für starke Frauen. Wir wollen Frauen vernetzen, sie stärker machen, sie inspirieren, weiterbringen und ihnen eine Bühne geben. EDITION F ist ein Begleiter, wir wollen die Anlaufstelle für Karriere- und Lebensfragen, aber auch Themen wie Feminismus, Politik, Mutterschaft und Liebe sein. Wir haben ein Onlinemagazin und die Community darf mitschreiben, in unserer Jobbörse kann man hinter die Kulissen von Unternehmen schauen, außerdem vernetzen wir nicht nur online, sondern machen auch Offline Events um Menschen miteinander zusammen zu führen.
Susann: Unser neuestes Herzensprojekt ist die FEMALE FUTURE FORCE Academy, ein digitales Coaching-Programm mit dem wir Frauen mit Wissen empowern, das sonst nur Top-Managern vorbehalten ist. Wir machen aus dem Lippenbekenntnis gleiche Chancen ein echtes Angebot und unterstützen Frauen, über sich hinauszuwachsen und ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen. 52 Top-Experten und Coaches wie beispielsweise der Verhandlungs-Experte Matthias Schranner, die ehemalige ProSiebenSat.1 Personalvorständin Heidi Stopper, Premium-Gründerin Anita Tillmann, WiWo-Chefredakteurin Miriam Meckel, Bloggerin Jessie Weiss von Journelles und der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger coachen Frauen über 52 Wochen in insgesamt zwölf Themenschwerpunkten. Für 99 Euro können Frauen – und auch Männer – an der Academy teilnehmen. 10 Prozent der Erlöse fließen dabei in ein Stipendium, das die Academy auch für benachteiligte Frauen möglich macht.

Warum macht ihr es (so)?
Nora: „Wir haben uns immer gefragt, wieso es so ein Angebot nicht gibt. Gestartet haben wir EDITION F tatsächlich, weil uns selbst so etwas immer gefehlt hat. In der Medienwelt war zwischen den klassischen Frauentiteln mit Beauty, Gossip und Diättipps und der männlich fokussierten Wirtschaftswelt noch ziemlich viel Luft. So wurde aus einem persönlichen Wunsch ein Unternehmen mit fast 20 Mitarbeitern. Alles was wir neu und anders machen, ist sehr stark von unseren Nutzerbedürfnissen getrieben. Wir hören einfach in die Community rein und sind ständig im Dialog und so entstehen neue Ideen wie die FEMALE FUTURE FORCE.

Wer soll sich dafür interessieren?
Susann: Eigentlich jeder. Wir sind immer wieder hoch erfreut, dass auch 15 Prozent unser Nutzer männlich sind. Im Kern sprechen wir aber oft Frauen zwischen 20 und 45 an, die in großen Städten wohnen. Da aber Schülerinnen und Frauen um die 60 auch super sind, limitieren wir uns nicht.

Wie geht es weiter?
Susann: Als Startup müssen wir auch immer darüber nachdenken, wie sich neue Projekte tragen. Wir machen deshalb für die FEMALE FUTURE FORCE Academy bei Startnext ein Crowdfunding. Unser ganz großes Ziel ist es, 10.000 Frauen und sehr gerne auch Männer zu überzeugen, Teil der FEMALE FUTURE FORCE zu werden. Es gibt so viel zu lernen und niemand muss alles von selbst können. Von Gehaltsverhandlungen, über Rhetorik bis hin zu Führungsskills. Wir wollen möglichst viele Frauen empowern und die Arbeitswelt damit nachhaltig beim Wandel unterstützen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Nora: Es ist komplett verrückt, dass in keinem DAX-30-Unternehmen eine Frau auf dem Chefposten sitzt. Auch wenn wir selbst alle schon oft das Gefühl haben, dass wir Chancengleichheit erreicht haben. Es ist nicht die Wahrheit. Das Schöne ist allerdings, wir können alle helfen, etwas zu bewegen. Mein liebster Tipp für Männer: Wenn ihr für ein Panel angefragt seid, fragt immer nach wie viele Frauen auf dem Panel Gast sind. Und beschwert euch, wenn es keine ist*.

Hier die Female Future Force auf Startnext unterstützen!

* Siehe dazu auch die Aktion #men4equality

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loading: ver.de

Es gab schon sozialen Mobilfunkanbieter und nachhaltige Kondome (einhorn), die über Crowdfunding finanziert wurden. Seit ein paar Tagen läuft das Funding für ver.de – eine nachhaltige Versicherung, die über Startnext zum Leben erweckt werden soll

Starterin Marie-Luise Meinhold hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir wollen die erste öko-faire Sach-Versicherung gründen

Warum macht Ihr es (so)?
Wir wollen zum Mitmachen einladen und mit den Versicherungsbeiträgen, die die meisten von uns ohnehin bezahlen, zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der vor einer globalen Katastrophe Angst hat und nicht tatenlos zusehen möchte: mit dem Geld der Versicherungswirtschaft können wir etwas bewegen. Sie ist mächtig. Wir alle tragen dazu bei – bewusst oder unbewusst.

Wie geht es weiter?
Mit dem Geld aus unserer Crowdfunding-Kampagne bei startnext.de/ver-de wollen wir eine schöne Webseite für unsere Genossenschaft bauen, auf der man dann auch Mitglied werden kann, und ver.de bekannter machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Versicherung und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen. Im Gegenteil, sie bieten eine einmalige Chance, ökologische und soziale Aspekte in einem ökonomischen Geschäftsmodell zusammen zu führen. Dass sie mit ihrem Verhalten und ihrem Geld etwas bewirken, auch und gerade mit ihren Versicherungsbeiträgen. Und dass wir so zusammen unser Geld in eine lebenswerte Zukunft investieren können. Wir sind nicht machtlos. Wir können etwas tun. Jede Person kann mitmachen. Alles zählt. Das ist wichtig.


Hier gehts zum Funding auf Startnext!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Calliope mini

Um „digitale Souveränität und Spaß beim Coden“ geht es bei dem Projekt Calliope, das noch bis 15. Januar auf Startnext unterstützt werden kann. Geesche Jost, Maxim Loick, Jørn Alraun, Franka Futterlieb, Stephan Noller und Klaus J. Buß wollen mit dem Projekt Eltern und Kindern spielerisch die Angst vor der Digitalisierung nehmen.

Klaus J. Buß hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir konzipieren, bauen und verteilen einen einfachen Mini Computer für Kinder für den Einsatz an Schulen ab der dritten Klasse. Er heißt Calliope mini.

Warum macht Ihr es (so)?
Unser Ziel ist, flächendeckend alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse jedes Jahr mit einem mini auszustatten. Mit Ihrer Hilfe bekommt jedes Kind ein Board, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Nur so können wir eine digitale Spaltung der Gesellschaft verhindern.
Wir kooperieren als gemeinnützige GmbH mit den Ausbildungseinrichtungen und Bildungsministerien in den Ländern, mit Stiftungen und Unterstützern, um dieses Ziel nachhaltig zu erreichen. Die Anschubfinanzierung ist durch Spenden von Unternehmen und Stiftungen bereits erfolgreich bewältigt.

Wer soll sich dafür interessieren?
Mittelfristig soll das Board fest in den Schulalltag integriert werden – in einem zweiten Schritt dann auch in der weiterführenden Schule. Damit sind neben den Kindern deren Lehrer und Eltern unsere ersten Ansprechpartner.

Wie geht es weiter?
Mit den bereits erhaltenen Fördergeldern des BMWi und unserer Industriesponsoren werden wir eine große Anzahl von Calliope minis im ersten Halbjahr kostenlos an interessierte Länder / Schulen verteilen. Unser Crowdfunding Angebot richtet sich an interessierte Eltern und Lehrer als Multiplikatoren und an private Sponsoren, die es uns ermöglichen wollen, noch mehr minis in die Schulen zu bringen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Wir brauchen digitale Bildung an den Schulen – und das dringend: Aktuell sieht es mit der digitalen Bildung in Deutschland düster aus. 30 Prozent der zwölf- und dreizehnjährigen Schüler in Deutschland haben keine bis wenige digitale Kompetenzen. Laut der aktuellen Pisa-Studie sind Mädchen nach wie vor nur schwierig für Technik zu begeistern. Deutsche Schulen sind häufig der letzte Hort der analogen Welt. Digitale Fähigkeiten erwerben häufig nur Kinder aus höheren Bildungsschichten. Digitalkompetenz darf aber kein Elitenphänomen werden. Um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, müssen wir quer durch alle Schichten Zugänge zur digitalen Bildung schaffen, damit alle Schülerinnen und Schüler auf die Jobs von morgen vorbereitet werden.

Mehr über den Calliope bei heise und Die Zeit

Hier das Projekt Calliope auf Startnext unterstützen!

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loading: 8 Häftlinge

Wie sieht Haft in Deutschland aus? Dieser Frage nähert sich Alexander Krützfeld in seinem Crowdfunding-Projekt „8 Häftlinge“ – und er fragt weiter: Gibt es dazu eine Alternative?

Der Gerichtsreporter hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich arbeite seit zehn Jahren als Gerichtsreporter. Oft höre ich, vermehrt auch in den letzten Jahren wieder, diese Parolen, die immer auch im Wahlkampf benutzt werden: Es braucht doch härtere Strafen, die Justiz lässt die ja alle laufen, Knast ist Hotel und so. Wegen der Fernseher vermutlich.
Darum möchte ich jetzt eine große Recherche machen, die den Alltag und die Praxis im Gefängnis durchleuchtet. Interviews führen. Vor-Ort-Besuche. Nicht das Außergewöhnliche suchen, sondern das Typische – und auch typische Probleme benennen, nicht extreme.
Ich glaube, wenn das Verständnis von der Justiz und dem Strafsystem insgesamt größer wären, gäbe es vielleicht viele Vorurteile und Parolen nicht. Könnte auch sein, und das ist ja auch ein Ergebnis, wenn es andersherum ist.

Warum machst du es (so)?
Die Berichterstattung zu diesem Thema folgt in der Regel zwei Mustern: Skandal- und Betroffenheitsgeschichte. Erstere entspinnt sich, wenn etwas im Gefängnis passiert, das dort nicht passieren sollte/darf. Danach geht sie oft aber nicht (viel) weiter.
Die Betroffenheitsgeschichte zeigt mehr die Lebenswege. Ich finde, man kann beides verbinden. Das braucht aber Platz – und Budget. Dafür sammle ich jetzt, weil ich es für wichtig halte.

Wer soll sich dafür interessieren?
Leute, die wissen wollen, ob das stimmt, dass da „überall Ausländer sitzen“, die „Justiz nicht durchgreift“ und „Sexualstraftäter milde bestraft werden“. Wir landen zwar nicht alle im Gefängnis, aber Strafen gehen uns etwas an. Es sind die Normen, nach denen wir leben.
Falsche Informationen in diesem Sektor können – auch mit Hinblick auf die kommenden Wahlen – sehr gefährlich sein. Die Populisten haben die Kriminalitätsthemen längst für sich entdeckt und besetzen sie. Es ist unser Job, dem nachzugehen. Daher jetzt. Daher unbedingt jetzt.

Wie geht es weiter?
Wenn wir die nächsten vier Wochen überstehen, und das hoffe ich mal, das Funding geht ja bis Mitte Januar, dann schieben wir die Recherche an. Das bezieht sich auf die Vor-Ort-Besuche und Interviews, denn viel Vorrecherche ist auch jetzt schon nötig. Wenn alles klappt, wird es ein großer, hoffentlich schöner Achtteiler: 8 Häftlinge.

Was sollen mehr Menschen wissen?
Dass Menschen immer Menschen sind, auch wenn man Angst vor ihnen hat (was man oft nicht haben muss). Dass die Rückfallquote im Bereich Mord und Sexualdelikt eigentlich sehr niedrig ist, auch wenn „Die Welt“ vor drei Monaten schrieb: Fast jeder zweite Straftäter wird rückfällig. Das stimmt nicht, weil es stark deliktabhängig ist und sich Tatsituationen so oft gar nicht wieder ergeben.

>>> Hier 8 Häftlinge auf Startnext unterstützen!

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loading: RLY

Hä!? Eine Klasse der Deutschen Journalistenschule macht Crowdfunding? Genau, die Macher der Facebookseite RLY begleiten ihr Printmagazin mit einer Aktion auf Startnext. Die Hintergründe dazu erläuert Vanessa Vu im loading-Fragebogen.

Was macht ihr?
Wir sind 15 Nachwuchsjournalisten von der Deutschen Journalistenschule in München (DJS). Wir wollen Leute mit Journalismus erreichen, die sich sonst eher durch lustige Sprüche-Seiten klicken. Deshalb haben wir die Facebook-Seite RLY gegründet. Wir kitzeln das aus den News, was einfach nur RLY ist und posten es als Spruchbild. Unsere Quellen verlinken wir direkt. Seit Juli haben wir über 3.600 Fans gesammelt. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und bieten unseren Fans den Longread an: ein Print-Magazin namens „RLY“ mit eigenen Geschichten. Für den Druck und Versand brauchen wir aber Hilfe.

Warum macht ihr es (so)?
Wir glauben nicht, dass Online immer der Feind von Print sein muss. Wir wollen zeigen, dass beides voneinander profitieren kann. Unser Print-Produkt soll durchs Internet überhaupt erst möglich gemacht werden. Ob das Experiment klappt, werden wir in den nächsten Wochen herausfinden.

Wer soll das lesen?
Wir wollen mit dem HÄ-Magazin nicht nur die üblichen Magazin-Leser erreichen, sondern Leute, die sich durch Instagram und 9gag klicken. Es sind Leute, die einfach gern „Hä“ sagen. Die das WTF-Gefühl feiern. Die auch im Zeitalter permanent zugänglicher Unterhaltung Lust auf relevante, aktuelle Infos haben.

Wie geht es weiter?
Bis zum 17. November kann sich jeder auf Startnext sein RLY-Magazin mit einem Dankeschön sichern. Mit dem Geld finanzieren wir Druck und Versand. Im Dezember verschicken wir das Magazin.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Als junge Journalisten hören wir oft, wir hätten kein Interesse an Qualtiätsjournalismus – und ließen uns von Klickzahlen verführen. Das sehen wir anders. Wir lieben gute Geschichten. Nur bei den Darstellungsformen sind wir weniger dogmatisch. Gute Geschichten stecken in jeder RLY-Spruchtafel auf Facebook und hinter jedem krassen Titel im RLY-Magazin. Das Magazin handelt von großen Fragen: Wo ist die Grenze zwischen Mensch und Tier? Warum riegeln wir plötzlich unsere Ländergrenzen ab? Und warum riskieren Leute für ein cooles Selfie ihr Leben?

>>>> Hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

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loading: goood – Deutschland sozialer Mobilfunkanbieter

Beim Telefonieren Gutes tun. Das ist die Idee von goood, dem ersten sozialen Mobilfunkanbieter Deutschlands. Deren Crowdfunding endet heute auf Startnext. Wer schnell ist, kann das Projekt jetzt noch unterstützen.

Claudia Winkler hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?

Hallo, ich bin Claudia und eine der GründerInnen von goood. Ich bin Telekommunikationsexpertin und habe in den letzten 15 Jahren erfolgreich Telekommarken in ganz Europa aufgebaut. Nun bin ich an einem Punkt, an dem ich etwas an die Gesellschaft zurückgeben möchte – so wie meine Kollegen auch. Genau deshalb haben wir goood – Deutschlands sozialen Mobilfunkanbieter – gegründet. Wir verknüpfen unser Know-How aus der Telekom-Branche mit dem Wissen von NPO-ExpertInnen und können so große soziale Wirkung erzielen, denn für uns ist der Impact wichtiger als Profite.
Als sozialer Mobilfunker bieten wir günstige Tarife, bei denen 10% der monatlichen Grundgebühr an gemeinnützige Organisationen gehen. Unsere Kunden entscheiden selbst, welche Organisation sie unterstützen möchten. 

Zusätzlich reinvestieren wir 25% unserer jährlichen Profite in soziale Projekte, weil wir mithelfen wollen, durch sozial nachhaltige Innovation die Gesellschaft weiter positiv zu verändern. 





Warum machst du es (so)?


Am Anfang stand die Frage: Wie können wir Menschen helfen, einfach und direkt im Alltag Gutes zu tun? Mit goood haben wir unser Know-How aus 15 Jahren Mobilfunk- und NPO -Tätigkeit verbunden und ein Produkt entwickelt, das alle Menschen anspricht und daher große soziale Wirkung erzielen kann.
Wir wollen zeigen, dass die Gemeinschaft wirklich etwas bewegen kann. Zunächst waren wir ein Team aus TelekomexpertInnen, doch schnell hat unsere Idee auch Leute aus dem NPO-Bereich begeistert. Sie haben dabei geholfen, den Ansatz mit uns gemeinsam weiter zu entwickeln. Das war wie ein Schneeball: Je mehr wir die Idee zu goood mit anderen Leuten geteilt haben, desto mehr waren auch Andere Feuer und Flamme von unserer Vision. Das hat uns alle extrem motiviert, dranzubleiben. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass man auch als Unternehmen, das soziale Wirkung in den Mittelpunkt stellt, erfolgreich sein kann.
Aber wir wollen nicht nur das traditionelle Mobilfunkgeschäftsmodell sozialer machen, wir wollen auch ein Benchmark für eine neue Arte der Zusammenarbeit werden. Wir sind eine Netzwerkorganisation mit flachen Hierarchien und setzen intern auf eine holokratische/soziokratische Organisation, bei der sich jeder im Team voll entfalten kann.

Wer soll sich dafür interessieren?


Hoffentlich ganz viele begeisterungsfähige, motivierte und sozial engagierte Menschen, die unsere Vision einer Gesellschaft, die auf Respekt, Verantwortung und Anteilnahme aufbaut, teilen und die wir im besten Fall inspirieren.



Wie geht es weiter?


Wir haben soeben die Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg gebracht, nun möchten wir die restliche Zeit der Kampagne nutzen, um diesen positiven Spirit weiter zu tragen. Aktuell läuft zum Beispiel auf startnext.com/goood eine Spenden-Verdopplungs-Aktion für unseren Partner das Deutsche Kinderhilfswerk. Nach der Crowdfunding-Kampagne folgt der Launch am deutschen Markt diesen Winter, auf den wir uns bereits sehr freuen. Parallel planen wir gerade den Start in Österreich.



Was sollten mehr Menschen wissen?
„Du hast es täglich in der Hand“ ist einer unserer Slogans und so ist es wirklich: Mobilfunk ist ein Massenprodukt, es gibt 115 Mio. Sim-Karten in Deutschland. Mit goood telefoniert man günstig und kann ein soziales Projekt seiner Wahl unterstützen. Wenn nur 1% der Deutschen unser Modell verwenden, können wir in fünf Jahren gemeinsam mehr als 40 Mio. Euro Spenden für gemeinnützige und soziale Projekte generieren. Das ist eine enorme Macht, die wir als Konsumenten haben, um auf die Profitverteilung im Telekommunikationsbereich Einfluss zu nehmen. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen! Gemeinsam können wir so einfach die Welt ein bisschen besser machen.

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: