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loading: Shift (reloaded)

Im Sommer 2013 hat Daniel Höly den loading-Fragebogen schon einmal beantwortet. Damals ging es um das Crowdfunding für sein „Magazin für Herz, Hirn und Horizont“. Shift sammelte über 7000 Euro ein – und soll jetzt in die nächste Phase starten.

Deshalb hat Daniel Höly die reloaded-Version des loading-Fragebogens beantwortet

Was ist seit dem letzten Mal passiert?
Seit der letzten Crowdfunding-Kampagne 2013 habe ich hart daran gearbeitet, dass SHIFT regelmäßig erscheinen kann. Das bedeutet, dass ich mich als studierter Journalist vor allem intensiv in die wirtschaftliche Materie eingearbeitet habe: Businessplan schreiben, Unternehmen gründen, Steuerberater finden. 2014 war also viel unternehmerisches Neuland für mich, damit SHIFT 2015 endlich so richtig durchstarten kann.

Was hättest du damals schon gerne gewusst?
Dass es so lange dauern wird – viel länger als ich je gedacht hätte. Wobei ich eigentlich froh bin, dass ich das nicht wusste. Sonst hätte ich vielleicht gar nicht so lange durchgehalten.

Wen willst du jetzt erreichen?
Vor allem vernetzte junge Erwachsene zwischen 20 und 35 Jahren, die mit dem Internet vertraut sind und Lust auf ein neues, innovatives Magazin haben. Aber auch für Frühreife und Junggebliebene ist SHIFT durchaus interessant. Das Bookazine richtet sich nämlich im Grunde nicht an eine bestimmte Altersgruppe, sondern an Menschen mit einer bestimmten Haltung: SHIFT ist für Menschen mit Mut zur Veränderung.

Wie geht es weiter?
Mit der neuen Crowdfunding-Kampagne soll SHIFT endlich in alle Bahnhofskioske in ganz Deutschland kommen. Beim ersten Mal waren es ja nur 1.000 Exemplare – jetzt sollen gleich 10.000 Exemplare gedruckt werden. Weniger lohnt sich wegen der hohen Fixkosten nicht. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass es viele Menschen da draußen gibt, denen SHIFT gefallen wird. Die Mischung aus Gesellschaftsthemen, Unterhaltung und Debatten ist in dieser Form einzigartig. Sagen wir es so: Es ist zumindest das Magazin, das ich mir selbst all die Jahre über gewünscht hätte.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Bei SHIFT stelle ich mir ständig die Frage, wie man Print und Online sinnvoll vernetzen kann. Ich glaube nämlich, dass sich die beiden Welten nicht gegenseitig ausschließen, sondern wunderbar ergänzen. Das fing schon bei der gemeinsamen Namensgebung des Bookazines mit der Community an und zieht sich jetzt über die Finanzierung fort. Geplant sind auch coole Projekte und Ideen innerhalb des kleinen SHIFT-Universums: Blattkritiken via Google Hangouts on Air, Vorabkommentierung einzelner Artikel im Netz, Abstimmungen über neue Themen und vor allem ein reger Austausch in den sozialen Netzwerken. So macht SHIFT richtig Spaß und Lust auf mehr!

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:

loading: Shift-Magazin

Kann man ein Magazin über Crowdfunding finanzieren? Daniel Höly glaubt daran und will sein Magazin mit Herz, Hirn und Horizont mit Hilfe seiner Leser vorab finanzieren. Im loading-Fragebogen stellt er SHIFT vor:

Was machst du?
Ein Magazin für Leser mit Hirn, Herz und Horizont. Das Besondere daran: Obwohl es sich an netzaffine junge Erwachsene richtet, soll es in gedruckter Form erscheinen. Das Magazin heißt SHIFT, was zum einen für die Veränderung in der Medienbranche steht und zum anderen eine Veränderung in den Köpfen der Leser bewirken soll.
Deswegen habe ich mich auch für die drei Rubriken Hirn, Herz und Horizont entschieden: Hirn steht für Kommentare und Debatten zu aktuelleren Themen, in Herz gibt es jede Menge Unterhaltung für Zwischendurch und in Horizont ist Platz für (Foto-)Reportagen und Porträts über den Tellerrand hinaus. SHIFT ist somit ein Mix aus Debatten-, Unterhaltungs- und Gesellschaftsmagazin.
Hinzu kommt bei jeder rund 120 Seiten starken Ausgabe ein jeweils eigener Schwerpunkt: Bei der ersten Ausgabe habe ich mich für das eher zeitlose Thema „Die unbequeme Wahrheit“ entschieden. Das Schwerpunktthema soll verdeutlichen, dass in SHIFT auch ernste und schwere Themen behandelt werden.

Warum (machst du es so)?
Aus mehreren Gründen. Zunächst einmal möchte ich ein Magazin machen, das die jungen Erwachsenen gerne lesen – und das mehr als nur seichte Themen und unterhaltende Elemente zu bieten hat. Drucken lassen möchte ich es, weil Print nach wie vor seine Stärken hat. Neben der Haptik und Optik von gedruckten Magazinen gehören auch so banal erscheinende Dinge wie die Möglichkeit, es ins Regal zu stellen oder die klaren Grenzen des Umfangs zu den Vorteilen von Print.Gerade Letzteres kann in den Zeiten der digitalen Überflutung ein wahrer Segen sein: Anhalten, durchatmen, reflektieren. Auswählen, einordnen, bewerten. Das sind Aspekte, die man mit einer gedruckten Zeitschrift deutlich besser leisten kann, als mit einer Nachrichtenseite. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Und mein Ansatz ist es, beide Stärken miteinander zu verknüpfen, damit sich Print und Online nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Wer soll das anschauen?
SHIFT ist vor allem für junge Erwachsene, die mit dem Internet groß geworden sind. Altersmäßig wären das die 20-35-Jährigen. Dass aber auch 18-Jährige und 45-Jährige viel Freude an dem Magazin haben können, steht für mich außer Frage. Es gibt schließlich auch Frühreife und Junggebliebene. Aus meiner Sicht ist eine altersmäßige Einordnung der Zielgruppe auch nicht mehr zeitgemäß. Dafür sind wir viel zu heterogen. Selbst die Sinus-Milieus taugen aus meiner Sicht nicht besonders gut als Einordnung.
Zurück zu den Lesern von SHIFT: Mit dem Magazin möchte ich reflektierte Denker, junge Aktivisten und netzaffine Gestalter erreichen. Kritische Forscher, kreative Köpfe und leidenschaftliche Entdecker. Kurz gesagt: Menschen mit Hirn, Herz und Horizont.

Wie geht es weiter?
Bis zum 17. Juli kann man SHIFT auf Startnext unterstützen und die erste Ausgabe wahrwerden lassen. Um das Magazin drucken und fertig layouten zu lassen, brauche ich 5.000 Euro. Wenn das klappt, soll SHIFT quartalsweise erscheinen. Die Zeit bis zur nächsten Ausgabe können die Leser dann auf dem eigenen Webauftritt überbrücken (derzeit übergangsweise ein Tumblr-Blog). Dort wird es unter anderem die Möglichkeit geben, die kommende Ausgabe aktiv mitzugestalten: von der Themenauswahl über Meinungen und Diskussionen bis hin zu zwei, drei Extras, die ich noch nicht verraten möchte. Später ist es mein Ziel, dass man das Magazin auch im Bahnhofskiosk kaufen kann.

Was sollten mehr Menschen wissen?
SHIFT ist für mich kein Hobby, sondern ein großes Wagnis. Denn ich arbeite schon seit einigen Monaten nahezu vollzeitlich an dem Magazin – und das ohne Bezahlung oder sonstige finanzielle Unterstützung. Selbst mit der Crowdfunding-Aktion verdiene ich selbst keinen Cent. Das Geld soll komplett in den Druck der ersten Ausgabe fließen. Warum ich das sage? Weil mir das Magazin enorm wichtig ist und es für mich um weit mehr geht, als nur ein nettes Projekt. Und weil ich davon überzeugt bin, dass viele Menschen da draußen das Magazin sehr gerne lesen würden. Bis dahin ist es leider noch ein weiter Weg. Aber ich arbeite jeden Tag daran, SHIFT wahrwerden zu lassen. Dabei bin ich aber auf die Hilfe der Crowd angewiesen. Für mich natürlich eine ungewohnte und zugegeben nicht immer leichte Situation. Aber auch eine ungemein spannende, bei der ich eine Menge dazulerne. In diesem Sinne: SHIFT happens.

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Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: