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Tipps des Jahres 2018 (von Leser*innen des Digitale-Notizen-Newsletters)

In der November-Folge meines monatlichen Newsletters „Digitale Notizen“, den man hier kostenlos abonnieren kann, habe ich die Leserinnen und Leser gefragt: Wie war 2018? Einige haben die konkreten Fragen zum Jahr beantwortet – ihre Einschätzungen und Wertung dokumentiere ich hier (bereinigt um Doppelnennungen) direkt nach meinen eigenen Antworten. Wer sich für Rückblicke interessiert, kann übrigens auch die Digitalen-November-Notizen lesen

Mein Buch des Jahres: Aus der Bücherperspektive war 2018 ein spannendes Jahr für mich. Sowohl "Das Pragmatismus-Prinzip" als auch die "Gebrauchsanweisung für das Internet" sind erschienen. Am liebsten gelesen habe ich aber ein Buch, das schon etwas älter ist. "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" von Haruki Murakami ist mein Buchtipp des Jahres – als Läufer aber auch als Menschen, der vom Laufen etwas für Medien lernen will (Und Rolands großartiges Buch „So sterben wir“ habe ich ja schon im Oktober-Newsletter vorgestellt)
Meine Lieblings-Website: Ich mag diejenigen Seiten, die wirklich noch im offenen Web und nicht in eingemauerten Gärten wachsen.
Meine App des Jahres: Ich mag die Idee von Stoop – eine Art RSS-Reader für Newsletter.
Meine Lieblingskonferenz: Nicht nur weil ich selber in dem tollen Theater in Münster über den Shruggie sprechen durfte, war die TEDx Münster im November meine Konferenz des Jahres. Ich habe dort tolle Vorträge gehört und werde diese sicher hier verlinken, sobald sie online stehen.
Mein Vorsatz 2019: Weil ich es gerade gebloggt habe: ins Handy starren! – aber eigentlich: Weniger mehr

Buchtipp des Jahres 2018

📚 Riad Sattouf: Der Araber von morgen
📚 Andreas Rödder: 21.0
📚 Celeste Ng: Little Fires Everywhere
📚 Mark Manson: The subtle art of not giving a f*ck
📚 Auch wenn es schon etwas älter ist: „89/90“ von Peter Richter, weil es auf beinahe jeder Seite einen Zusammenprall mit meiner Kindheit/ Jugend gab, manchmal unfassbar komisch, manchmal bitter, manchmal traurig.
📚 Natascha Wegelin: „Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen“ (funktioniert für Männer übrigens genauso)
📚 Moritz Fürste: Nebenbei Weltklasse: Aus Liebe zum Sport
📚 Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich
📚 Liv Strömquist: Der Ursprung der Liebe
📚 Das Pragmatismus-Prinzip (nicht schleimend gemeint)
📚 Kent Haruf: Unsere Seelen bei Nacht
📚 Es ist ein Manga – Lady Snowblod von Kazuo Koike/Kazuo Kamimura. Ein Meisterwerk von 1973, das uns viel über japanische Geschichte des 19. Jahrhunderts lehrt.

Lieblings-Website 2018

ℹ️ Sagt hübsch danke (Der Freitag)
ℹ️ This is 18 (New York Times)
ℹ️ Reddit
ℹ️ Edition F
ℹ️ Nur der FCM
ℹ️ Frag den Staat
ℹ️ AirBnB
ℹ️ Elementarfragen
ℹ️ Tagesschau
ℹ️ Instagram
ℹ️ RadioEins
ℹ️ Groschenphilosophin

Lieblings-App des Jahres 2018

📱 Spielerplus
📱 Bring!
📱 Castro
📱 Finanzguru
📱 Splitwise
📱 1 Second everyday
📱 Wire
📱 Card Crawl
📱 Bahn-Navigator

Lieblingskonferenz 2018

📛 Zündfunk Netzkongress
📛 CCC
📛 Wie jedes Jahr die Konferenz für städtische Pressearbeit und Kommunikation
📛 Agenturcamp Düsseldorf / München
📛 Gautinger Internettreffen
📛 #rp18
📛 Nicht die Republica 18 – der DGB Bundeskongress, weil das mein Job ist.

Vorsatz für 2019

💯 Bessere Laune
💯 Politisch werden. Mitmachen statt Maulen. Nicht Fliegen.
💯 Better done than perfect
💯 Atmen.
💯 Mir noch klarer darüber zu werden, wie ich meine Ressourcen zum einen schonen + nachhaltig nutzen und zum anderen so effektiv wie möglich einsetzen kann.
💯 Mehr kommunizieren
💯 Endlich gelassener werden.
💯 Mehr nein sagen
💯 Mehr online sein ;-)
💯 Mehr analog lesen
💯 Wieder 5 Tage gesetzlichen Bildungsurlaub nehmen und in einer knuffigen Bildungsstätte mit Gleichgesinnten den Kopf qualmen lassen.
💯 Weniger Recht haben!

Mein Newsletter-Vorsatz für 2019: Mehr zuhören!

Deshalb habe ich direkt noch eine Umfrage gestartet. Dabei geht es ums Hören von guten Podcasts (Hashtag #klangstrecke). Wenn Sie dazu Tipps haben (oder gar selber einen Podcast machen) dann bitte hier entlang

Bücher des Jahres 2014

Ich habe ein eBook erstellt. Ich habe Text geschrieben (hier im Blog), habe den Text bearbeitet, mit Hilfe des Programms Booktype in Form gebracht und anschließend ein Kindle-taugliches .mobi- und ein iBooks-taugliches .epub-Format daraus erstellt. Das Buch heißt „Das Jahr 2014“ und versammelt die zehn populärsten Texte aus diesem Blog hier.

Man kann das Buch nicht kaufen. Wer sich auf den neuen „Digitale Notizen“-Newsletter einträgt, erhält einen Download-Link zu den beiden Dokumenten, die man dann auf handelsüblichen Lesegeräten digital aufblättern kann.
Ich wollte ausprobieren, wie man das macht: ein eBook abspeichern. Mit den Erfahrungen mit Booktype bin ich zufrieden, freue mich aber über Hinweise und Anmerkungen zum Thema elektronisches Publizieren.

buecherdesjahres

In der allgemeinen Rückblicksstimmung der letzen Tage des Jahres schien es mir angemessen, die zehn populärsten Texte aus diesem Blog für das eBook zu verwenden (Spoiler: der populärste Text war übrigens diese Werbekritik aus dem Sommer).

Und wo ich so beim Rückblicken war, fielen mir die Bücher ein, die mich in diesem Jahr beschäftigten – digital wie analog. Und so nahm ich mir den Kollegen Bernhard Blöchl zum Vorbild und schrieb auch ein paar Bücher des Jahres auf – allerdings ohne Wertung, einfach so.

Diese Veröffentlichungen haben mich 2014 besonders beschäftigt:

Die globale Überwachung von Glenn Greenwald – weil die Herausforderung der staatlichen Überwachung eine der wichtigsten Aufgaben ist, die man besser lösen kann, wenn man ihre Grundlagen versteht

„Data Love“ von Roberto Simanowski – weil die Sache mit den Daten eine sachliche Analyse verlangt.

Drohnenland von Tom Hillenbrand – weil das Buch vor Snowden geschrieben wurde und doch in Form eines Krimis all die Fragen stellt, auf die wir jetzt Antworten brauchen

Das Internet der Tiere von Alexander Pschera – weil man besser versteht, was das Internet der Dinge mit der Gesellschaft der Menschen machen wird, wenn man sieht wie das Internet der Tiere deren Gesellschaft verändert hat; übrigens nicht nur zum Schlechten

Meme von Limor Shifman – weil die gegenwärtigste Form der Popkultur gerade im Netz stattfindet.

Die granulare Gesellschaft von Christoph Kucklick – weil es das beste Buch mit dem schlechtesten Titel des Jahres ist. Er erklärt weniger kompliziert als der Titel vermuten lässt, wie die Digitalisierung die Welt verändert.

Wenn wir vom Fußball träumen von Christoph Biermann – weil es eine Heimreise ist wie der Untertitel verrät. Das beste Buch zum (Ruhrgebiets-)Fußball seit langem

Die Kurve von Nicholas Lovell – weil ich so viel über die Besonderheiten des Digitalen gelernt habe wie seit „Total Digital“ von Nicolas Negroponte nicht mehr.

Viele andere Bücher haben mich in diesem Jahr beschäftigt, sie passten aber nicht mehr auf das Bild und in diesen Eintrag. Deshalb schließe ich mit dem Hinweis auf ein Buch, das mich allein deshalb beschäftigt hat, weil ich es geschrieben habe: Im Sommer erschien der Crowdfunding-Ratgeber 22 1/2 Schritte zu erfolgreichem Crowdfunding – passenderweise übrigens als eBook.

11 vor 2011

Weil es im vergangenen Jahr so schön war und weil das vergehende Jahr wieder schöne Texte lieferte: Hier eine Rückblicks-Wiederholung. Mit dem kleinen Unterschied: Diesmal stehen meine externen Empfehlungen bei jetzt.de – in angenehmer Begleitung von empfehlenswerten Empfehlungen der Kollegen.

Hier aber die elf Texte aus den Digitalen Notizen 2010, die man vor dem Jahreswechsel noch lesen kann:

Dezember: Stefan Münker über das Bezahlen im Netz

Dezember: Guardian-Leser interviewn Julian Assange

November: Daily – meine vier Zweifel an der iPad-Zeitung

November: Netzwerk Recherche Interview

Oktober: Sascha Lobo, Du hässlicher Eierkopf

September: Keine Kommentare auf stern.de

Juli: Wer soll das bezahlen?

Juni: Vier Sätze für den Journalismus

Mai: Was das social in Social Media bedeutet

April: Journalisten im Dialog – Interview mit Dieter Kassel

Februar: Das versendet sich

Und wer noch mehr möchte: Hier der Rückblick Top Ten New Yorker Stories of 2010

10 vor 2010

Bevor wir ein neues Jahr mit neuen Skandalen und neuen tollen Texten begrüßen, lohnt sich ein kurzer Blick auf jene des gerade vergehenden Jahres. Hier mein persönlicher Rückblick mit zehn (Blog-)Texten, die man vor 2010 noch lesen sollte (ohne besondere bzw. wertende Reihenfolge):

  • Trendopfer: Wenn Unternehmen twittern
  • Carta.info: Interview mit Wolfgang Blau
  • Spreeblick: Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate
  • Perlentaucher: Open Excess: Der Heidelberger Appell
  • Der Feuilletonist: Die Rubrik „Was Deutsche mögen“ hier beispielhaft New York
  • Sascha Lobo: Trollforschung aktuell
  • Tim O‚ÄôReilly: The War For the Web
  • Katrin Passig: Standardsituationen der Technologiekritik
  • Thomas Ernst: Kulturrevolutionärer Appell
  • Tim Renner: Völker hört die Signale
  • P.S.: Und quasi als zehnteiliges Selbstlob hier noch zehn Lese-Empfehlungen aus den Digitalen Notizen 2009:

  • Dezember: Das Diebstahl-Dilemma
  • November: Sind Zeitungen reif für bessere Werbung?
  • Oktober: Wie wird man Community-Manager bei Zeit Online?
  • Oktober: tz: die nachrichtenfreie Zeitung
  • September: Meine Krisen-Thesen
  • August: Opfer einer gewerblichen Urheberrechtsverletzung?
  • Juli: Neuigkeiten oder Nachrichten: das soziale Wissen
  • Juni: 60 Jahre DJS – wie sich der Beruf verändert
  • März: Presseclub – nachgedreht
  • Februar: Fünf Lehren aus dem Scheitern von zoomer.de
  • In Kategorie: Netz