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loading: Around the world in 100 bookshops

Torsten Woywod mag Buchhandlungen. So sehr, dass er eine „Entdeckungsreise zu den schönsten und außergewöhnlichsten Literaturorten dieser Welt“ plant. So beschreibt er sein Startnext-Projekt Around the world in 100 bookshops, das am Wochenende online ging und seine Fundingsumme bereits mehr als verdoppelt hat. Trotzdem hat er Zeit gefunden, den loading-Fragebogen zu beantworten.

Was machst du?
Drei Tage vor meinem 35. Geburtstag habe ich – per Ende Juni – meinen Job und meine Wohnung gekündigt und werde anschließend „in Buchhandlungen“ um die Welt reisen. Meine Erlebnisse und Eindrücke werde ich fortlaufend via Facebook teilen; außerdem entstehen im Anschluss ein Buch sowie eine Mini-Doku. Da die Reise möglichst umfangreich dokumentiert und nacherlebbar gemacht werden soll, lasse ich einen Teil der notwendigen Technik via Startnext-Crowdfunding finanzieren (z.B. Drohne, 360°-Kamera).

Warum machst du es (so)?
Der Prolog zu dieser Reise fand bereits im vergangenen Sommer statt: Während meines Jahresurlaubs bin ich quer durch Europa gereist und habe 63 Buchhandlungen in zwölf Ländern besucht. Das Ganze ist hat sich damals quasi verselbstständigt und wurde schnell zu einem echten Communityprojekt, so dass das Crowdfunding nun naheliegend war.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das Projekt richtet sich an alle, die Bücher sowie Buchhandlungen lieben bzw. zu schätzen wissen. – Und natürlich an alle, die einem chronischen Fernweh erlegen sind. ;-)

Wie geht es weiter?
Nach Abschluss des Crowdfundings werde ich mich ab circa Mitte Juli auf Weltreise begeben und Buchhandlungen in Asien, Nordamerika und Südamerika besuchen.
Anschließend gehe ich mit dem Buch zur ersten Reise, das im Oktober bei Eden Books erscheint, sowie den frischen Eindrücken der zweiten Reise auf eine Veranstaltungsreihe quer durch Deutschland.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Buchhandlungen viel mehr als nur „Geschäfte“ sind. Buchhandlungen sind Wohlfühlorte und Lieblingsplätze, in denen man stundenlang verweilen kann.
Und: Dass es nicht zwangsläufig Digital ODER Print heißen muss. Beides lässt sich wunderbar miteinander verbinden (wie auch dieses Projekt zeigt).

>>> Hier das Projekt 100 Bookshop auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


Was ist eigentlich ein Buch?

Amazon hat in der leider viel zu selten geführten Diskussion über diese Frage in diesem Monat einen interessanten Gedanken angestoßen. Der Kaufhaus-Verleger-Großkonzern hat angekündigt, ab 1. Juli sein Vergütungsmodell für Autoren im Pauschalmodell Kindle Unlimited zu verändern. Nicht mehr die Anzahl der Leihvorgänge, sondern die Anzahl der tatsächlich gelesenen Seiten soll künftig die Höhe der Ausschüttung an die Autoren bestimmen. Verkürzt wurde daraus: Autoren sollen nach gelesenen Seiten bezahlt werden, was anschließend vor allem von Leuten kommentiert wurde, die die Lesepauschale offenbar nicht nutzen.

Das tue ich auch nicht – ich habe aber zum Beispiel bei Johannes Haupt auf lesen.net nachvollzogen, warum diese Veränderung im Bezahlmodell in Kindle Unlimited – entgegen der ersten Annahme – eher Autoren von längeren Texten nutzen wird. Er berichtet von „einer Flut von relativ kurzen 99-Cent-Serial-Titeln, die bei der bisherigen Vergütungsstruktur gleich einen doppelten Vorteil hatten. Mit ihnen erreichten Autoren schneller die 10-Prozent-Marke (ab der vergütet wird), und durch das Serien-Prinzip kassierten sie bei der Lektüre des gleichen Buches durch den gleichen Leser gleich mehrfach. Lesern konnten die mehrfachen Downloads dank Flatrate egal sein; das Nachsehen hatten vor allem Autoren längerer Titel, die sich nicht auf das Splitting-Spiel einließen.“ Das will Amazon nun ändern – und eröffnete damit quasi nebenbei eine Kultur-Debatte über die Frage: Was ist überhaupt ein Buch? Die taz beklagt eine Schnipsel-Honorarmodell, die SZ sieht die Veränderung als nächsten Schritt „zum normierten Lesen“ und die NZZ fragt unkend, ob bei diesem Modell, „tatsächlich auch die beste Literatur die besten Chancen hat“.

Mich erinnerte diese Berichterstattung an die Szene, die der ehemalige FAZ-Autor Stefan Schulz Anfang Mai in seinem Vortrag Journalismus nach dem Text erzählte. Sie trägt sich in der Online-Redaktion der FAZ zu und handelt vom ehemaligen Herausgeber der Zeitung Frank Schirrmacher und von der Software Chartbeat, mit deren Hilfe man verfolgen kann, wie Webseiten genutzt werden – in Echtzeit. (Mehr über Chartbeat auch in der Arte-Dokumentation Die virtuelle Feder, in der die New Yorker Zentrale der Softwarefirma besucht wird) Chartbeat zeigt zum Beispiel an, an welcher Stelle im Text Leser aussteigen, Chartbeat macht sichtbar, wieviele Leser in einem Text sind, wohin zu klicken und woher sie kommen. „Dass es diese Software gibt und dass sie in der eigenen Onlineredaktionen den Alltag bestimmt„, erzählte Schulz, „überraschte Schirrmacher. Er rief daraufhin verantwortliche Feuilleton-Redakteure und diensthabende Online-Redakteure zu sich, um grundsätzlich zu klären, dass die Linie der Zeitung von ihren Herausgebern festgelegt wird und nicht von einer Software.

Ob und wie die Technologie genau dabei behilflich sein kann, wird in der lesenswerten Rede nicht weiter thematisiert. Wie auch in der Berichterstattung über Amazons Seiten-Vergütungsmodell kaum die Frage gestellt wurde, ob das nicht auch Verbesserungen für das Medium Text in sich tragen könnte. Stattdessen wird relativ viel Zeit darauf verwendet, eine Frisbee-Scheibe wie einen Ball zu werfen. Mit diesem Bild habe ich die Annahme versucht zu fassen, das Digitale stets so zu behandeln wie man es von analogen Medien kennt: eine Frisbeescheibe also nicht in aerodynamischer Kreiselbewegung zu drehen, sondern flach zu werfen wie einen Ball. Das eBook wird in dieser Vorstellung stets genau so behandelt wie eine gedrucktes Buch, das man nur anders distribuiert. Dabei könnte das eBook vielleicht viel besser fliegen, wenn man versuchte seine digitalen Flugeingeschaften zu nutzen – es also zum Beispiel in Versionen zu denken, es in seine Bestandteile (Seiten) zu zerlegen oder ganz allgemein den digitalen Klimabedingungen anzupassen.

Womöglich entwickelt sich über diese technischen Veränderungen eine Erzählkultur, die vergleichbar ist mit dem Prinzip der TV-Serien, das das filmische Erzählen des Kinos erweiterte und nun allüberall gefeiert wird. Vielleicht befördert eine Verknappung eine Kultur des pointierten Erzählens, das eine Dimensionen eröffnet, die an die Tradition der Aphorismen anknüpft. Ich glaube, es könnte sinnvoll sein, sich damit zu befassen – denn hinter der Ecke wartet schon die nächste Stufe der Verknappung. Mit Lesetechnologien wie Spritz ist es möglich, Bezahlmodelle nicht auf Seiten, sondern auf Satz- bzw. Wortbasis zu realisieren (Hintergrund dazu hier)

Und an der Stelle lohnt es sich, eine Sekunde innezuhalten und nicht dem Reflex nachzugeben, der eigenen Meinung zu dieser Veränderung Raum zu geben. Viel spannender als die Frage „Wer will das denn?“ ist die Frage: „Wie kann man diese Technologie nutzen, um zu bewahren was wichtig ist?“. Und diese Frage kann man nur beantworten, wenn man Klarheit darüber hat, was wichtig und bewahrenswert ist. Das muss – darauf hoffe ich – mehr sein als die bloße Gewohnheit, ein Spielgerät halt stets wie einen Ball zu werfen. Nur weil Bücher immer so und nicht anders gedacht und gemacht wurden, ist keine ausreichende Begründung dafür, dies im neuen Umfeld auch so zu denken und zu tun. Wenn Bücher die Gefäße für das Medium Text sind, lohnt es sich, diese in ihren Möglichkeiten genauer kennenzulernen – statt sich mit dem zufrieden zu geben, was schon immer so war.

Stefan Schulz lobt in seiner Rede das geschriebene Wort und sagt: „Wollte man tatsächlich über das demokratische, verlässlichste und zukunftsträchtigste Medium etwas sagen – muss man über Schrift sprechen.“ Damit Schrift auch im Digitalen heimisch werden kann, muss man ihr helfen, sich dort einzurichten. Sie muss sich an die klimatischen Bedingungen des neuen Umfeld anpassen können, um wachsen zu können. Nicht der schlechteste Ansporn, sich mit der Digitalisierung zu befassen.

Dieser Eintrag ist Teil der Juni-Ausgabe des Newsletters „Digitale Notizen“, für den Sie sich hier kostenfrei eintragen können

Lesetipps: Simanowski, Riffkin, Taureck

Drei Hinweise zu spannenden Themen: die Herren Simanowski, Riffkin und Taureck beschäftigen mich gerade. Und zwar jeweils mit aktuellen Buchveröffentlichungen, die vorab für (meine) Aufmerksamkeit sorgen.

Data Love heißt das empfehlenswerte Buch von Roberto Simanowski, das ich noch nicht ganz zuende gelesen habe – das Vera Linß aber bereits besprochen hat und im Deutschlandradio Kultur empfiehlt.

Noch nicht erschienen, aber allein wegen dieses Videos äußerst spannend: das neue Werk von Jeremy Riffkin. „Die Null-Grenkosten-Gesellschaft“ befasst sich mit der Frage, was eigentlich passiert, wenn die historische Ungeheuerlichkeit der Kopie in das gesamte Wirtschaftssystem einbricht. Er überträgt diese Entwicklung auf das Internet der Dinge und entwickelt die Idee einer „kollaborativen Commons“-Sphäre wie Arno Orzessek es in seiner Deutschlandradio-Besprechung nennt.

Über den Deutschlandfunk bin ich auf den Ansatz von Bernhard Taurek gestoßen: Er interpretiert die Aktivitäten der NSA als Religion:

Eine solche NSA-Religion muss jene zwei Bedingungen von Religion erfüllen, die seit der Romantik formuliert wurden. Zum einen ist es das Bewusstsein eines jeden, wenig Macht zu besitzen und letztlich von etwas viel Größerem und Mächtigeren als er selbst abzuhängen. Religion, so der Theologe Schleiermacher aus der deutschen Romantik, sei das Gefühl unbedingter Abhängigkeit des Menschen. Zum anderen ist Religion mit Vergesellschaftung verbunden. Religiöse Überzeugungen werden, wie der französische Soziologe Durkheim im 19. Jahrhundert festhielt, von Gemeinschaften geteilt, und sie verbinden die Gläubigen miteinander.

Sein Buch „Überwachungsdemokratie“ erscheint im Oktober.

Spritz: ein Bookmarklet zum Schnell-Lesen

Die Digitalisierung verändert unseren Umgang mit Kunst und Kultur. Nicht nur, weil wir andere Werkzeuge benutzen, um Filme, Musik oder Texte zu konsumieren, sondern vor allem weil diese Inhalte einen Klimawandel unterzogen werden, den ich mit dem Satz „Kultur wird zu Software“ beschreibe. Das gilt für die Produktion von Filmen, Texten oder Musik, es gilt aber auch für deren Rezeption: Die Lese-Software Spritz ist dafür ein besonders anschauliches Beispiel: sie digitalisiert das Lesen, macht Text für den Leser zu Software. Ich habe die Technik vor zwei Wochen in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt:

… anders als statische Darstellungsformen wie Papier bieten digitale Displays die Möglichkeit, Text dynamisch anzuzeigen. Sätze können in ihre Bestandteile zerlegt und Wort für Wort präsentiert werden – und zwar in dem Tempo, das der Lesende bestimmt. Das Auge muss sich so nicht mehr von zum Beispiel links nach rechts bewegen um Worte aufzunehmen, sondern bleibt auf einem Punkt und lässt die Worte auf sich zufliegen – spritzen …

Auf Süddeutsche.de kann man den Text spritzen. Und seit kurzem haben Entwickler (die nicht mit Spritz verbunden sind), Bookmarklets entwickelt, die jede Seite im Web spritzbar machen. OpenSpritz gibt es in unterschiedlichen Varianten …

Bildschirmfoto 2014-03-08 um 12.27.49

diese hier stellt den Text, der gespritzt wird oberhalb der Seite im redicle dar.

Ich glaube, dass diese Technologie die Art wie wir lesen nachhaltig verändern wird. Deshalb empfehle ich, Spritz im Auge zu behalten – auf ihrem Blog und auf Twitter – wo auch einer der Mitgründer Maik Maurer ist.

Unter Piraten – Buchtipps (mit Verlosung!!)

Welches Tempo die Urheberrechtsdebatte der vergangenen Monate aufgenommen hat, bemerkte ich gestern als ich in der Post das von Christoph Bieber und Claus Leggewie herausgegebene Buch Unter Piraten: Erkundungen in einer neuen politischen Arena fand (hier ein Bericht von der Buchpräsentation unter anderem mit Christopher Lauer in Berlin). Der Verlag schickte drei Belegexemplare. Denn in dem Sammelband findet sich auch ein Text von mir: „Freibeuter im Netz – eine Netzpolitik ohne geistiges Eigentum?“ befasst sich unter anderem mit der Frage „Warum heißen die eigentlich Piraten?„. Er wurde Ende Februar 2012 abgeschlossen. Mit dem Wissen um Regener Wutrede und all die folgenden Manifeste hätte die abschließende Frage, ob es den Piraten gelingen kann, den urhebrerrechtlichen Diskurs in Deutschland zu bestimmen, vielleicht anders formuliert.

Da das Buch trotzdem sehr lesenswert ist – es versammelt „Erkundungen in einer neuen politischen Arena“ (so der Untertitel) u.a. von Silke Helfrich, Lawrence Lessig, Michael Seemann, Karl-Rudolf Korte, Leonhard Dobusch und Hartmut Rosa – möchte ich es hier empfehlen und verlosen. Zumindest die zwei Exemplare, die ich nicht brauche, verlose ich unter allen, die unter diesem Beitrag kommentieren oder den entsprechenden Tweet retweeten.

Bis zum Ende der Verlosung (sagen wir Dienstag?) hier noch ein paar Empfehlungen zu Büchern, die auch über den Dienstag hinaus lesenswert sind:

>> Michalis Pantelouris: Hände weg von Griechenland

>> Bernhard Pörksen: Der entfesselte Skandal: Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

>> Joost Smiers: No Copyright: Vom Machtkampf der Kulturkonzerne um das Urheberrecht. Eine Streitschrift

>> Ulrich Herb: Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft

Hingewiesen sei zum Abschluss auf die Veröffentlichungen von ehemaligen oder aktuellen Kollegen von jetzt.de – und zwar: Art Bechstein, Moritz Baumstieger, Christoph Koch, Max Scharnigg, Philipp Mattheis und Peter Wagner

Viel Spaß bei der Lektüre – und viel Erfolg für das piratig-gute Gewinnspiel!

Die Gewinner sind ermittelt: die Bücher gehen nach Dortmund und Bremen. Glückwunsch an Daniel und Norbert!

11 vor 2011

Weil es im vergangenen Jahr so schön war und weil das vergehende Jahr wieder schöne Texte lieferte: Hier eine Rückblicks-Wiederholung. Mit dem kleinen Unterschied: Diesmal stehen meine externen Empfehlungen bei jetzt.de – in angenehmer Begleitung von empfehlenswerten Empfehlungen der Kollegen.

Hier aber die elf Texte aus den Digitalen Notizen 2010, die man vor dem Jahreswechsel noch lesen kann:

Dezember: Stefan Münker über das Bezahlen im Netz

Dezember: Guardian-Leser interviewn Julian Assange

November: Daily – meine vier Zweifel an der iPad-Zeitung

November: Netzwerk Recherche Interview

Oktober: Sascha Lobo, Du hässlicher Eierkopf

September: Keine Kommentare auf stern.de

Juli: Wer soll das bezahlen?

Juni: Vier Sätze für den Journalismus

Mai: Was das social in Social Media bedeutet

April: Journalisten im Dialog – Interview mit Dieter Kassel

Februar: Das versendet sich

Und wer noch mehr möchte: Hier der Rückblick Top Ten New Yorker Stories of 2010

10 vor 2010

Bevor wir ein neues Jahr mit neuen Skandalen und neuen tollen Texten begrüßen, lohnt sich ein kurzer Blick auf jene des gerade vergehenden Jahres. Hier mein persönlicher Rückblick mit zehn (Blog-)Texten, die man vor 2010 noch lesen sollte (ohne besondere bzw. wertende Reihenfolge):

  • Trendopfer: Wenn Unternehmen twittern
  • Carta.info: Interview mit Wolfgang Blau
  • Spreeblick: Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate
  • Perlentaucher: Open Excess: Der Heidelberger Appell
  • Der Feuilletonist: Die Rubrik „Was Deutsche mögen“ hier beispielhaft New York
  • Sascha Lobo: Trollforschung aktuell
  • Tim O‚ÄôReilly: The War For the Web
  • Katrin Passig: Standardsituationen der Technologiekritik
  • Thomas Ernst: Kulturrevolutionärer Appell
  • Tim Renner: Völker hört die Signale
  • P.S.: Und quasi als zehnteiliges Selbstlob hier noch zehn Lese-Empfehlungen aus den Digitalen Notizen 2009:

  • Dezember: Das Diebstahl-Dilemma
  • November: Sind Zeitungen reif für bessere Werbung?
  • Oktober: Wie wird man Community-Manager bei Zeit Online?
  • Oktober: tz: die nachrichtenfreie Zeitung
  • September: Meine Krisen-Thesen
  • August: Opfer einer gewerblichen Urheberrechtsverletzung?
  • Juli: Neuigkeiten oder Nachrichten: das soziale Wissen
  • Juni: 60 Jahre DJS – wie sich der Beruf verändert
  • März: Presseclub – nachgedreht
  • Februar: Fünf Lehren aus dem Scheitern von zoomer.de
  • Amazon Kindle: Der iPod der Buchwelt

    “Turns out the Kindle is becoming the iPod of the book world.”

    Wired.com zitiert Mark Mahaney (Citigroup Analyst), der sich mit Amazons elektronischem Buch „Kindle“ befasst hat, wie Reuters berichtet. Auch Jeff Gomez (Autor des Buchs Print is Dead) hat einen getestet. Sein Fazit:

    It was a relief to see it and hold it, in person, and discover that — while not as ingenious as an iPod — the Kindle is a wonderful invention. And then, as I started to use the device itself, buying a few books, subscribing to some blogs and a newspaper — as well as e-mailing documents to myself — I must admit that I fell in love.