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Wie Journalismus sich verändert (Dezember 2014)

Unter der Meldung beim NDR hat ein Leser namens Mike kommentiert:

Auch als Old School Spiegel Leser empfinde ich dies sehr schmerzlich – nahe am LH Pilotenstreik!

Gemeint ist die Meldung des Tages, dass Wolfgang Büchner ab 1. Januar nicht mehr Chefredakteur des Spiegel (Print wie Online) ist. Er „verlässt den Verlag in gegenseitigem Einvernehmen“ heißt es in der offiziellen Meldung auf Spiegel Online. Und weil man seit Monaten beobachten konnte, dass das Einvernehmen wohl doch nicht ganz so gegenseitig war, ist das Netz voll von Meinungen zum Thema (z.B. von Markus Schuler, Christian Jakubetz)

Auch Spiegel-Redakteur Cordt Schnibben kommentiert – auf Facebook. Das ist aus vielerlei Gründen interessant – so interessant, dass ich den Kommentar in mein kleines Journalismus-Tagebuch aufnehmen will.

Denn Schnibbens Kommentar belegt, was unlängst auch in der FAZ nachzulesen war: Einlassungen auf Facebook sind öffentlich. In dem von Antonia Baum zitierten Fall schien dies vielleicht nicht jedem ganz klar zu sein:

Ulf Poschardt hat sehr viele Journalistenfreunde, und so kann man sehr genau sehen, wem Poschardts Posting gefallen hat. Journalisten, die für die F.A.Z., den „Freitag“, die „Süddeutsche Zeitung“ und das „Neon“-Magazin schreiben. Der Autor Ralf Bönt etwa, der auch im Feuilleton dieser Zeitung hin und wieder veröffentlicht, kommentierte das Posting, indem er eine Quote für die Müllabfuhr forderte.

Im Fall von Cordt Schnibben ist diese Öffentlichkeit bewusst gewählt. Immerhin erscheint sein Post auch im Branchendienst Meedia. Ich kann die Redaktionsinterna aus Hamburg nicht beurteilen, finde aber eine Unterscheidung bemerkenswert, die Schnibben trifft. Die zwischen Manager und Redakteur. Er schreibt:

Wir haben uns dafür entschieden, von einem Chefredakteur geführt zu werden, von einem Chefredakteur im wahren Sinne des Wortes, also von Redakteuren, die Chefs sind, weil sie zunächst mal gute Redakteure sind, die also wissen, was eine gute Story ist, die Schwächen in einem Text erkennen und korrigieren können, die ungewöhnliche Storys anregen und einfordern können, die Cover gestalten können und die eine Redaktion – weil sie all das können – deshalb von einem Transformationsprozess überzeugen können, der den Journalismus, für den sie einstehen, seit sie Journalist sind, ins Netz, vor allem ins mobile Netz überführt. Der Kern einer erfolgreichen Digitalstrategie, liebe Change-Manager, sind starke und ungewöhnliche Geschichten, für die digitale Leser gern Geld zahlen. Darum ist die erste Aufgabe jeder Digitalstrategie, in einer Redaktion –Print wie Online – starke Chefredakteure zu installieren, die eine Redaktion dazu bringen, den bestmöglichen Journalismus ins Heft und auf die Site zu stellen.

Ich habe keine Ahnung, ob dieses Unterscheidung hilfreich ist, um die Herausforderungen zu lösen, vor denen Journalismus im Digitalzeitalter steht. Ich finde sie aber bemerkenswert.

Wie Journalismus sich verändert (Oktober 2014)

Alles fließt – wer die dieser Tage gestarteten Webauftritte von Wired und Krautreporter anschaut kommt aus der Bewegung gar nicht mehr heraus. Krautreporter ist – nach dem Vorbild angelsächsischer Innovatoren wie i100 vom Independent oder Quartz – zunächst mal ein Schlauch. Kein allgemeinverbindlicher Anfang, keine Abschluss, sondern steter Fluss. Das ist konsequent, modern und flexibel im Layout. Wo früher eine ausführliche Navigation war, stehen heute drei Striche untereinander. Das kennt man von mobilen Ansichten – und genau dafür ist diese reduzierte Form der Navigation gedacht.

wiredkraut_menu

Liquid Design nennt man das, eine Gestaltung, die sich dem Nutzungskontext der Leserinnen und Leser anpasst und je nach Bildschirmgröße skaliert. Und allein wegen dieser flüssigen, steten Bewegung lohnt es sich, Wired und Krautreporter in dieser kleinen Tagebuch-Rubrik festzuhalten, die sich ja eben dieser Bewegung in der Branche widmen will: Denn man vergisst ja wie flink die Digitalisierung durch den Journalismus eilt und nicht nur Gestaltung und Geschäftsmodelle – sondern vor allem auch Gewohnheiten ändert.

Deshalb hält die Oktober-Folge des Journalismus-Tagebuchs kurz inne, blickt auf Deutschlands neue Wochenendzeitung und die damit verbundenen Ausrichtung der Süddeutschen Zeitung (für die ich arbeite) auf Samstag und Sonntag und beobachtet die diese Woche gestarteten Mitglieder-Medien Wired und Krautreporter.

Wer dazu intensiver nachlesen will, was Blogs und Medien melden, sollte (in Bezug auf Krautreporter) Christoph Neuberger, turi2 oder Anne Fromm zuhören – oder bei Christian Jakubetz, Julian Heck oder Karsten Wenzlaff nachlesen. In Sachen Wired sagen Harald Staun, Christian Meier und Andreas Weck ihre Meinung.

Webseiten brauchen Cover!

Ich will mich hier auf die Frage der Übersicht und die Abschaffung der Startseite wie wir sie kennen, konzentrieren. Das alles ist nur konsquent, denn der Innovationsreport der New York Times (über den ich hier mal schrieb), hat durchaus korrekt festgestellt: der Wert der Startseite nimmt ab. Dass diese als Prinzip und Orientierung aber weiterhin einen Wert hat, beweisen Wired und Krautreporter – wenn auch indirekt. Es fehlt auf beiden Seiten an Übersicht – das ist deshalb lustig, weil es auf Krautreporter sogar einen Link namens „Übersicht einblenden“ gibt. Was dann allerdings folgt, ist eine Auflistung nach Autoren und Themen, die eben genau das nicht bringt: Übersicht in Form von Gewichtung.

Wired versucht genau das über „Collections“ zu erreichen. Das ist ebenfalls modern, weil Medium damit arbeitet. Es ist unnötiger Weise englisch (wie die ganze Navigation: Members!?) und bleibt verwirrend. Das ist deshalb merkwürdig, weil Wired ja in hoher Auflage besitzt, was der Website fehlt: Übersicht in Form eines Magazins. Die gedruckte Ausgabe („Collection: „Magazine Articles“) ist in orientierender Weise gerade nicht liquid – sie besitzt in allgemeinverbindlicher Form Anfang und Ende und sie sagt mir: Das hier ist der Redaktion besonders wichtig, deshalb steht es auf dem Cover.

Beides vermisse ich bei Wired (im Netz) und bei Krautreporter. Dabei wäre die Lösung vergleichsweise einfach: Webseiten brauchen Cover! Die Idee einer Magazin-Titelseite darf meiner Meinung nach durchaus Verwendung im Web finden – als Übersichts- aber vor allem als Gewichtungsseite. Ich finde es zu schwierig herauszufinden, was die Redaktionen von Wired und Krautreporter wichtig finden. Mir erschließt sich nicht schnell genug, welche Inhalte sie hervorheben wollen und warum sie sie in dieser Kombination anbieten (Blattmacher). In diesen Metadaten rund um den reinen Inhalt liegt aber ein bedeutsamer Wert für Journalismus der Zukunft. Hier entsteht – wenn man es sehen kann – sowas wie Haltung, Identität und Leserbindung. Und um die geht es Krautreporter wie auch Wired. Man kann sich einloggen und in unterschiedlicher Form teilnehmen (warum eigentlich bei Wired gar nicht kommentieren?), weil beide Seiten erkannt haben, dass in der Bindung zum Leser ein Weg der Zukunft liegen kann.

Ich persönlich bin sehr gespannt, wie sie ihn gehen werden!

Wie Journalismus sich verändert (August 2014)

„Stern, Spiegel, Focus“ – das war jahrelang eine Art stehende Floskel für eine Form des Magazinjournalismus, der wöchentlich Platz für Hochglanz-Anzeigen lieferte. In diesem Sommer wurde die Aufzählung zu einem Problem-Dreiklang. Alle drei Magazine haben ein Anzeigen- und Auflagen-Problem, das (wenn es ein ganzes Segment trifft) womöglich struktureller Art ist, es scheint aber in allen drei Häusern personell bearbeitet zu werden. Immerhin wurde zunächst der stern-Chefredakteur Dominik Wichmann in einer eher merkwürdigen Art des Amtes enthoben, es folgte der Focus-Chef Jörg Quoos und beim Spiegel ein Personal-Theater, über das der Spiegel selber sich vermutlich sehr genüßlich lustig machen würde.


Alle drei Fälle gilt es in dem kleinen Journalismus-Tagebuch festzuhalten, das ich im Frühjahr mal begann, um hier den Medienwandel zu dokumentieren. Und wenn ich mich jetzt in die ersten beiden Folgen zurückklicke (Mai bzw. Juni), merkt man wie schnell der Medienwandel gerade unter unseren Füßen durchrauscht.

Diesem Wandel unterliegt aktuell auch ein Thema, das hier im Blog seit Jahren Thema ist: das Verhältnis zum Leser. Dieses ist – auch das hat der Sommer 2014 fürs Journalismus-Tagebuch zu Tage gefördert – gerade eher angespannt. Die Diskussion darüber, wie man mit Leserkommentaren umzugehen hat, hat die Branche in den vergangenen Monaten sehr nachhaltig beschäftigt: Es gab zahlreiche Beiträge aus unterschiedlichen Häusern, die sich dem Thema theoretisch näherten. Auch der Online-Chef der SZ Stefan Plöchinger hat dazu ein ausführliches Stück geschrieben, das ich hier nochmal empfehlen will, weil es u.a. Grundlage für ein neues Konzept ist, das wir seit dieser Woche bei der Süddeutschen Zeitung testen*: ein neuer Umgang mit Lesern im Netz.

Die bisherigen Ansätze zum Umgang mit Leserdialog zeichnen sich derzeit zumeist durch eine Aufwands-Einschätzung aus, die Bettina Hammer auf telepolis so beschreibt:

Die Foren müssen gewartet, evtl. moderiert und zumindest überflogen, Anfragen beantwortet und nicht zuletzt Strafrechtliches gelöscht werden, bevor es zu nerven-, zeit- und geldaufwändigen Verfahren kommt.

Von einem Erkenntnis-Interesse oder einem inhaltlichen Ziel, das ein (Online-)Dialog verfolgen könnte, schreibt sie nicht. Stattdessen kritisiert sie an dem neuen SZ-Ansatz: „Die SZ hat damit ein weiteres Beispiel dafür geliefert, wie Onlinemedien Nutzer mehr und mehr als Störfaktor sehen.“ Wie Heise die Nutzer sieht, kann man nur indirekt erschließen, wenn man die Kommentare unter dem Text liest: Denen scheint es relativ egal zu sein, ob sie im heise-Forum (sic!) stehen oder sonst wo im Netz. Sie bilden keinen wirklichen Dialog ab, sondern bieten Menschen die Möglichkeit, pauschal allen Medien Propaganda zu unterstellen. Diese Unterstellung verlangt keine Antwort aus der Redaktion, die den Text veröffentlicht – und bekommt offenbar auch keine, wie ein Leser unter dem Text kritisiert

telepolis

Nun wäre es wohlfeil Bettina Hammer oder die heise-Redaktion dafür zu kritisieren, denn es handelt sich (siehe oben) bei dem Thema um kein personelles, sondern um ein strukturelles Problem: Online-Debatten fehlen derzeit häufig Eigenschaften, die geglückte Gespräche zumeist auszeichnen:

> Sie haben einen Anfang und ein definiertes Ende
> Sie verfolgen ein inhaltliches Ziel, ein Erkenntnis-Interesse
> Sie verlaufen in zwei Richtungen: beide Seiten kommen zu Wort

Mindestens diese drei Eigenschaften wollen wir bei der SZ dem Leserdialog (zurück-)geben: „Lassen Sie uns diskutieren“ hat der Kollege Daniel Wüllner den Beitrag überschrieben, mit dem wir bei der SZ eine andere Form des Dialogs im Netz beginnen wollen: eine Konzentration auf drei relevante Fragen des Tages, die eine Alternative zum ziellosen Plaudern bisheriger Art sein wollen. Es geht darum, einen strukturell neuen Ansatz im Leserdialog auszuprobieren. Stefan Plöchinger hat das in einem Interview, das er zu dem neuen Modell gegeben hat, so zusammengefasst:

Wobei uns klar ist, dass das ein Experiment ist und wir aus den Erfahrungen der ersten Tage lernen müssen. Aber mehr zu experimentieren, ist unsere Grundhaltung.

Ich finde diese neuen Modelle (der Kollege Johannes Boie beantwortet z.B. in einer Leserfrage, warum den Deutschen Datenschutz wichtig) viel spannender als die Frage, ob es Kommentare auf Facebook gibt oder nicht (gibt es schon immer). Deshalb schreibe ich das hier auf: weil ich glaube, dass das Thema in einer der nächsten Folgen des Journalismus-Tagebuchs auftauchen wird. Denn natürlich sollte man auch die Ideen der neuen Version als Leserdialog denken.

*Disclosure: ich arbeite bei der SZ

Wie Journalismus sich verändert (Juni 2014)

abendzeitung Dieses Wochenende Ende Juni 2014 ist vielleicht ein ganz guter Anlass für einen zweiten Eintrag im Journalismus-Tagebuch, das ich vor einem Monat in Anspielung an Kathrin Passig begann. Es ist ein passender Anlass, weil es das letzte Wochenende der Abendzeitung ist, die wir kannten.

Anfang März war bekannt geworden, dass das traditionsreiche Blatt aus München Insolvenz anmelden muss. Eine Erschütterung nicht nur im Münchner Zeitungsmarkt. Die Meldung wurde im März als „Musterbeispiel für die Lage der täglich erscheinenden Totholzmedien“ und als „Götterdämmerung für die deutschen Tageszeitungen“ interpretiert – und sie ließ niemanden kalt, der sich für Medien und deren Entwicklung interessiert.

An diesem Wochenende erscheint die letzte Kolumne von Richard Gutjahr in der gedruckten Abendzeitung wie wir sie kennen. Denn im Insolvenzverfahren wurde zwar ein Käufer gefunden, die Mitarbeiter und die Chefredaktion scheiden mit Ende Juni aber (zunächst?) aus. Christian Jakubetz kommentierte den Kauf der insolventen Abendzeitung durch den Verleger des Straubinger Tageblatts Mitte Juni mit dem Worten: „Nein, diese Rettung der AZ ist keine. Sie hat nur ihr langsames Sterben verzögert.“

Richard hat die Kolumne in seinem Blog mit zahlreichen Abendzeitungs-Fotos illustriert. Er zitiert darin Steve Jobs, der in seiner berühmten Stanford-Rede 2005 den Satz „Stay hungry, stay foolish“ prägte. Es hat einen gewissen Humor, dass Richard Gutjahr den Abendzeitungs-Lesern genau diese Aufforderung zum Abschluss zuruft: „Bleiben Sie hungrig. Bleiben Sie töricht.“

In seinem Abschiedstext beschreibt der scheidende Chefredakteur Arno Makowsky die Idee der Abendzeitung als „anspruchsvollen Boulevard. Eine Zeitung, die Spaß machen darf, aber trotzdem Niveau hat“ und zitiert dazu Hugo von Hofmannsthal mit den Worten:

„Man muss die Tiefe verstecken. Wo? An der Oberfläche.“

Wenn man diese Vorgabe im Digitalen sucht, findet man sie vermutlich am ehesten in der Welt von Buzzfeed.

Wie Journalismus sich verändert (Mai 2014)

Nach den Beweggründen für das von ihr gegründete Techniktagebuch gefragt, antwortete Kathrin Passig unlängst:

„Zum einen vergesse ich, was ich wie gemacht habe, zum anderen vergisst man noch gründlicher und zuverlässiger, warum man die Sachen so gemacht hat“

Deshalb notiert sie gemeinsam mit 22 anderen Autorinnen und Autoren wie Technik das Leben und vor allem den Blick aufs Leben verändert. Ähnliches müsste man auch für den Journalismus sammeln, der sich kontinuierlich und in einer Art verändert, dass man nachher nicht mehr genau sagen kann, was man damals dachte: als die Krautreporter den Online-Journalismus für kaputt erklärten, als in der gleichen Woche FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher in einem großen Interview Online-Journalismus in einem Atemzug mit Sklavenarbeit erwähnte …

Wir müssen hier gar nicht von Amazon-Lageristen sprechen. Wenn ich mir ansehe, unter welchen Bedingungen viele Online-Redakteure inzwischen arbeiten und wie sie bezahlt werden, wundere ich mich schon, wie wenig das thematisiert wird.

… als die New York Times ihre Chefredakteurin Jill Abramson entließ und ausgerechnet Buzzfeed anschließend ein Times-internes Dokument veröffentlichte, in dem vor der Gefahr neuer konsequent digitaler Angebote wie eben Buzzfeed oder Vox gewarnt wird. Joshua Benton bezeichnete das Papier anschließend als „Key document of the media age“. Als zentrale Erkenntnis des Innovations-Reports der New York Times (den Thomas Knüwer hier auf deutsch zusammengefasst hat) wurde anschließend der Satz: Die Homepage ist tot verbreitet. Weshalb The Atlantic anschließend fragte, wo der Traffic stattdessen herkommt:

If the clicks aren’t coming from homepages, where are they coming from? Facebook, Twitter, social media, and the mix of email and chat services summed up as „dark social“ (dark, because it’s hard for publishers to trace).

vox_stream
Es war zu dieser Zeit Mitte Mai 2014 als ich zum ersten Mal in dem thematischen Kontext der Veränderungen bei der New York Times das Vox-Format des „StoryStream“ (siehe Bild rechts) entdeckte. Es handelt sich dabei sozusagen um die konkrete Umsetzung der These, Nachrichten als Prozess nicht als Produkt zu verstehen. Vox versammelt im StoryStream Update zu laufenden Geschichten und stellt den Kontext ihres Inhalts dar – inklusive externer Aktualisierungen in Form von Tweets und Kommentaren.

Ist dir in vergleichbarer Weise aufgefallen, wie sich der Journalismus verändert? Schreib es mir gerne in die Kommentare!