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Melodien für Millionen

Politisches Ziel dieser Karte ist die Bekämpfung der Piraterie im Netz. Sie soll helfen, Kunst und Kultur und deren (bisherige) Finanzierungsmodelle zu schützen. In Wahrheit werden Bands, Musiker und Künstler aber höchstens indirekt von den 50 Millionen Euro profitieren. Denn diese gehen zunächst an die ehemaligen Kollegen von Herrn Olivennes. Wieviel die dann an die über sie vermarkteten Künstler weiterreichen, wird durchaus kritisch diskutiert.

Für jetzt.de habe ich einen Kommentar über die französische Musikkarte geschrieben:

Man will sich gar nicht ausmalen, was der Kulturminister alles hätte erreichen können, hätte er die 50 Millionen Euro nicht in die Musikkarte investiert, sondern in die Förderung neuer Modelle

Kündigung wegen eigener Meinung

„Dieses Schreiben erreichte uns über das Kabinett des Kulturministeriums, das es am selben Tag an die Gesellschaft TF1 geschickt hat.“

futurezone.ORF.at zitiert aus einem Schreiben, das zur Kündigung eines Mitarbeiters des größten französischen Privatsenders TF1 geführt hat. Begründung: Der Mitarbeiter hatte sich gegen einen Gesetzentwurf zu Netzsperren ausgesprochen (Olivennes-Modell).

Der Mitarbeiter des TV-Senders kritisierte den Gesetzesentwurf in einer E-Mail an einen Regierungsbeamten. Die Mail landete beim Kulturministerium und wurde von dort umgehend zur juristischen Abteilung von TF1 weitergeleitet.

Die Zeitung XXI

Newspapers don’t know whom to address and fail at connecting with people’s lives. With his experience at publishing books, Beccaria knows how to touch readers so they feel personally affected. XXI typically features 10-page articles centered on a story, as opposed to an event.

Auf Journalism Enterprise wird das französische Zeitungsprojekt XXI vorgestellt.