Alle Artikel mit dem Schlagwort “bücher

#fbm13: Buchmesse

In Frankfurt treffen sich Bücher-Interessierte auf dem Messegelände und sprechen über Literatur. Ein guter Anlass ein paar Lektüretipps zu bündeln. Denn natürlich erscheinen rund um die #fbm13 auch viele neue Titel. Diese hier kann ich besonders empfehlen:

Buchmesse

Max Scharnigg: Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau

Nilz Bokelberg: Endlich gute Musik




Joanna Swistowski & Peter Wagner: Das Buch als Magazin

Disclosure: Ich bin mit den Autoren persönlich bekannt und ich bin natürlich auch selber in Frankfurt, um über Social Media bei der SZ und über Enviv zu sprechen. Mehr zu letzterem auf enviv.de

Facebuch

Durch Zufall habe ich letztens bemerkt: mein Buch Mashup ist „auf Facebook“ wie man zu sagen pflegt. Ich weiß nicht wie es dahin gekommen ist, es stört mich dort aber auch nicht. Obwohl sich mir grundsätzlich das Einrichten einer Fanseite für ein Buch nicht ganz erschließt. Für den vermutlich von den Autoren/Verlagsmenschen gewünschten Effekt der Verbreitung im digitalen Freundeskreis würde doch auch eine Facebook-Veranstaltung ausreichen. Diese hätte wiederum den Vorteil, dass man von ihr keine weitere Aktivität verlangt, wenn sie vorbei ist. Von einer Buchseite jedoch würde ich mir genau das wünschen – meist bleibt dieser Wunsch unerfüllt.

Die Facebuch-Seiten stehen so unmotiviert und teilnahmslos rum, dass man sich fragt: Braucht ein Buch überhaupt eine Facebook-Fanseite? Passen diese Denkmodelle zueinander: Hier ein Buch, dort eine Fanseite?

Ich stelle mir diese Frage immer dann, wenn eine entsprechende Fanseiten-Einladung in meiner Timeline auftaucht. Jetzt traue ich mich, diese Frage mal öffentlich zu formulieren. Denn in der Vorbereitung meines kleinen Buchprobjekts mit dem Titel „Eine neue Version ist verfügbar“ (hier gerne vorab eintragen) denke ich natürlich auch über eine Facebuch-Seite nach: Ist das sinnvoll? Würdest du so etwas wollen?

Unter Piraten – Buchtipps (mit Verlosung!!)

Welches Tempo die Urheberrechtsdebatte der vergangenen Monate aufgenommen hat, bemerkte ich gestern als ich in der Post das von Christoph Bieber und Claus Leggewie herausgegebene Buch Unter Piraten: Erkundungen in einer neuen politischen Arena fand (hier ein Bericht von der Buchpräsentation unter anderem mit Christopher Lauer in Berlin). Der Verlag schickte drei Belegexemplare. Denn in dem Sammelband findet sich auch ein Text von mir: „Freibeuter im Netz – eine Netzpolitik ohne geistiges Eigentum?“ befasst sich unter anderem mit der Frage „Warum heißen die eigentlich Piraten?„. Er wurde Ende Februar 2012 abgeschlossen. Mit dem Wissen um Regener Wutrede und all die folgenden Manifeste hätte die abschließende Frage, ob es den Piraten gelingen kann, den urhebrerrechtlichen Diskurs in Deutschland zu bestimmen, vielleicht anders formuliert.

Da das Buch trotzdem sehr lesenswert ist – es versammelt „Erkundungen in einer neuen politischen Arena“ (so der Untertitel) u.a. von Silke Helfrich, Lawrence Lessig, Michael Seemann, Karl-Rudolf Korte, Leonhard Dobusch und Hartmut Rosa – möchte ich es hier empfehlen und verlosen. Zumindest die zwei Exemplare, die ich nicht brauche, verlose ich unter allen, die unter diesem Beitrag kommentieren oder den entsprechenden Tweet retweeten.

Bis zum Ende der Verlosung (sagen wir Dienstag?) hier noch ein paar Empfehlungen zu Büchern, die auch über den Dienstag hinaus lesenswert sind:

>> Michalis Pantelouris: Hände weg von Griechenland

>> Bernhard Pörksen: Der entfesselte Skandal: Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

>> Joost Smiers: No Copyright: Vom Machtkampf der Kulturkonzerne um das Urheberrecht. Eine Streitschrift

>> Ulrich Herb: Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft

Hingewiesen sei zum Abschluss auf die Veröffentlichungen von ehemaligen oder aktuellen Kollegen von jetzt.de – und zwar: Art Bechstein, Moritz Baumstieger, Christoph Koch, Max Scharnigg, Philipp Mattheis und Peter Wagner

Viel Spaß bei der Lektüre – und viel Erfolg für das piratig-gute Gewinnspiel!

Die Gewinner sind ermittelt: die Bücher gehen nach Dortmund und Bremen. Glückwunsch an Daniel und Norbert!

Bücher sind lächerlich

jetzt.de: Ist doch auch schade, wenn jemand gar keine Bücher mehr liest, oder?
Tapscott:
In 50 Jahren wird niemand mehr Bücher lesen. Bücher sind lächerlich.

jetzt.de: Sie schreiben selbst Bücher . . .
Tapscott:
. . . und es ist lächerlich! Dieses Konzept ist völlig veraltet. Es wäre viel besser, wenn sie lauter Links und Multimedia-Inhalte hätten, die ständig aktualisiert würden. Aber: Was ich sage, gilt nur für Sachbücher. Mit Romanen ist das etwas anderes.

Im jetzt.de-Interview äußert sich Don Tapscott über den Medienwandel und über Bücher.