Alle Artikel mit dem Schlagwort “crowdfunding

loading: Shelfd

„Die Mediatheken sind voll“ steht über dem Eintrageformular für den Newsletter, den Shelfd wöchentlich verschickt. Er bringt Übersicht in das Angebot der Mediatheken. Für dieses Angebot haben die Filmfreunde von Shelfd gerade ein Crowdfunding auf steady gestartet – und schon die Hälfte des Ziels erreicht.

David Streit hat den loading-Newsletter beantwortet

Was macht ihr?
Wir empfehlen Videos aus den Mediatheken, die man nicht verpassen darf. Seit Ende 2015 ist unser wöchentlicher Newsletter mit den besten kostenlosen Spielfilmen, Dokumentationen und Serien auf über 5.000 Abonnenten angewachsen. Das freut uns riesig! Vor zwei Wochen haben wir mit Shelfd.com nun erstmals ein eigenes Zuhause für unsere Streaming-Tipps gelauncht. Im Feed findest du immer die neuesten Videos.

Warum macht ihr es (so)?
Als Film-Nerds lieben wir gute Unterhaltung! Aber weil einem immer mehr Inhalte zur Verfügung stehen, haben wir erkannt wie wichtig ehrliche Empfehlungen sind. Darum behalten wir für unsere Lesern und Besuchern die deutschen Mediatheken im Blick und helfen bei der Vorauswahl. Das wöchentliche Newsletter-Format ist deshalb besonders spannend, weil die meisten Filme ja bereits nach ein paar Tagen wieder aus der Mediathek verschwinden.

Wer soll sich dafür interessieren?
In einer Umfrage unter unseren Lesern haben wir erfahren, dass viele den Überblick auf Shelfd schätzen. Wir decken eben nicht nur einen Film-Geschmack oder einen Sender ab, sondern haben von allem etwas. Die Tipps sind tagesaktuell und wir erübrigen das lange Durchstöbern der vollen Mediatheken.

Wie geht es weiter?
Unser nächster Schritt ist die Individualisierung: unterschiedliche Tipps für jeden Nutzer. Unter Shelfd.com/Beta-Liste kann man sich schon für den ersten Testlauf ab Mitte Juni bewerben. Danach sollen Nutzer auch eigene Regale mit Video-Empfehlungen pflegen können. Shelfd soll den Zugriff auf Medien vereinheitlichen und beim Entdecken von neuen Inhalten helfen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass die Sender ihren schlechten Ruf nicht verdienen. Die ARD-Mediathek bietet zum Beispiel viel mehr als den letzten Tatort an. Die echten Highlights verstecken sich aber oft in Kategorien wie „Film-Mittwoch im Ersten“. Wir wollen ein Umdenken in den Köpfen der Menschen anstoßen: Auf Shelfd zeigen wir, was sie eigentlich alles für ihren Rundfunkbeitrag bekommen.

>>> Hier das Projekt Shelfd auf Steady unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


Make Journalismus Great Again

Der Journalismus ist kaputt. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls, wenn man die Kampagnen von Wikitribune und Republik anschaut, die beide dieser Tage gestartet sind.

Zwei respektable und empfehlenswerte Initiativen – keine Frage. Der Shruggie in mir schulterzuckt jedoch bei der Behauptung, die beide Kampagnen nutzen, um Aufmerksamkeit (und damit Geld) für ihre Projekte zu sammeln. Der Journalismus ist kaputt – ist eine zumindest diskutable Übertreibung. Ich glaube, es ist nicht falsch schulterzuckend zu bemerken: Wer eine Sache schlechter darstellt als sie womöglich ist, um damit seine eigene Lösung zu präsentieren, verfährt nach einem durchaus bekannten Muster: Make Journalismus Great Again.

In Deutschland wurde dieses Muster bereits beim Start der ebenfalls hoch empfehlenswerten Krautreporter diskutiert. Der Onlinejournalismus sei, hieß es damals, kaputt. Es folgte das Versprechen, die Krautreporter würden ihn reparieren. Bei allem Respekt vor dem Werk der Krautreporter: Republik und Wikitribune sind offenbar nicht einverstanden mit dem Reparaturversuch.

Man kann übrigens auch für die Unterstützung herausragenden Journalismus‘ werben, ohne das Kaputt-Narrativ zu bedienen. Der Guardian macht es hier vor

loading: FEMALE FUTURE FORCE

Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann haben ihrem Crowdfunding auf Startnext die Stichworte „Coaching, Weiterbildung, Empowerment, Feminismus und Journalismus“ gegeben: Die beiden Gründerinnen von EditionF bieten mit ihrer FEMALE FUTURE FORCE Academy „52 Wochen digitales Coaching. 52 Top-Experten. 12 Themenschwerpunkte. Um dich persönlich und beruflich stärker zu machen und wachsen zu lassen.“

Nora (links) und Susann haben den loading-Fragebogen ausgefüllt

Was macht ihr?
Nora: Gemeinsam mit Susann habe ich vor drei Jahren EDITION F gegründet. Wir sagen immer, wir sind ein digitales Zuhause für starke Frauen. Wir wollen Frauen vernetzen, sie stärker machen, sie inspirieren, weiterbringen und ihnen eine Bühne geben. EDITION F ist ein Begleiter, wir wollen die Anlaufstelle für Karriere- und Lebensfragen, aber auch Themen wie Feminismus, Politik, Mutterschaft und Liebe sein. Wir haben ein Onlinemagazin und die Community darf mitschreiben, in unserer Jobbörse kann man hinter die Kulissen von Unternehmen schauen, außerdem vernetzen wir nicht nur online, sondern machen auch Offline Events um Menschen miteinander zusammen zu führen.
Susann: Unser neuestes Herzensprojekt ist die FEMALE FUTURE FORCE Academy, ein digitales Coaching-Programm mit dem wir Frauen mit Wissen empowern, das sonst nur Top-Managern vorbehalten ist. Wir machen aus dem Lippenbekenntnis gleiche Chancen ein echtes Angebot und unterstützen Frauen, über sich hinauszuwachsen und ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen. 52 Top-Experten und Coaches wie beispielsweise der Verhandlungs-Experte Matthias Schranner, die ehemalige ProSiebenSat.1 Personalvorständin Heidi Stopper, Premium-Gründerin Anita Tillmann, WiWo-Chefredakteurin Miriam Meckel, Bloggerin Jessie Weiss von Journelles und der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger coachen Frauen über 52 Wochen in insgesamt zwölf Themenschwerpunkten. Für 99 Euro können Frauen – und auch Männer – an der Academy teilnehmen. 10 Prozent der Erlöse fließen dabei in ein Stipendium, das die Academy auch für benachteiligte Frauen möglich macht.

Warum macht ihr es (so)?
Nora: „Wir haben uns immer gefragt, wieso es so ein Angebot nicht gibt. Gestartet haben wir EDITION F tatsächlich, weil uns selbst so etwas immer gefehlt hat. In der Medienwelt war zwischen den klassischen Frauentiteln mit Beauty, Gossip und Diättipps und der männlich fokussierten Wirtschaftswelt noch ziemlich viel Luft. So wurde aus einem persönlichen Wunsch ein Unternehmen mit fast 20 Mitarbeitern. Alles was wir neu und anders machen, ist sehr stark von unseren Nutzerbedürfnissen getrieben. Wir hören einfach in die Community rein und sind ständig im Dialog und so entstehen neue Ideen wie die FEMALE FUTURE FORCE.

Wer soll sich dafür interessieren?
Susann: Eigentlich jeder. Wir sind immer wieder hoch erfreut, dass auch 15 Prozent unser Nutzer männlich sind. Im Kern sprechen wir aber oft Frauen zwischen 20 und 45 an, die in großen Städten wohnen. Da aber Schülerinnen und Frauen um die 60 auch super sind, limitieren wir uns nicht.

Wie geht es weiter?
Susann: Als Startup müssen wir auch immer darüber nachdenken, wie sich neue Projekte tragen. Wir machen deshalb für die FEMALE FUTURE FORCE Academy bei Startnext ein Crowdfunding. Unser ganz großes Ziel ist es, 10.000 Frauen und sehr gerne auch Männer zu überzeugen, Teil der FEMALE FUTURE FORCE zu werden. Es gibt so viel zu lernen und niemand muss alles von selbst können. Von Gehaltsverhandlungen, über Rhetorik bis hin zu Führungsskills. Wir wollen möglichst viele Frauen empowern und die Arbeitswelt damit nachhaltig beim Wandel unterstützen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Nora: Es ist komplett verrückt, dass in keinem DAX-30-Unternehmen eine Frau auf dem Chefposten sitzt. Auch wenn wir selbst alle schon oft das Gefühl haben, dass wir Chancengleichheit erreicht haben. Es ist nicht die Wahrheit. Das Schöne ist allerdings, wir können alle helfen, etwas zu bewegen. Mein liebster Tipp für Männer: Wenn ihr für ein Panel angefragt seid, fragt immer nach wie viele Frauen auf dem Panel Gast sind. Und beschwert euch, wenn es keine ist*.

Hier die Female Future Force auf Startnext unterstützen!

* Siehe dazu auch die Aktion #men4equality

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: ver.de

Es gab schon sozialen Mobilfunkanbieter und nachhaltige Kondome (einhorn), die über Crowdfunding finanziert wurden. Seit ein paar Tagen läuft das Funding für ver.de – eine nachhaltige Versicherung, die über Startnext zum Leben erweckt werden soll

Starterin Marie-Luise Meinhold hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was macht Ihr?
Wir wollen die erste öko-faire Sach-Versicherung gründen

Warum macht Ihr es (so)?
Wir wollen zum Mitmachen einladen und mit den Versicherungsbeiträgen, die die meisten von uns ohnehin bezahlen, zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Jeder, der vor einer globalen Katastrophe Angst hat und nicht tatenlos zusehen möchte: mit dem Geld der Versicherungswirtschaft können wir etwas bewegen. Sie ist mächtig. Wir alle tragen dazu bei – bewusst oder unbewusst.

Wie geht es weiter?
Mit dem Geld aus unserer Crowdfunding-Kampagne bei startnext.de/ver-de wollen wir eine schöne Webseite für unsere Genossenschaft bauen, auf der man dann auch Mitglied werden kann, und ver.de bekannter machen.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Dass Versicherung und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen. Im Gegenteil, sie bieten eine einmalige Chance, ökologische und soziale Aspekte in einem ökonomischen Geschäftsmodell zusammen zu führen. Dass sie mit ihrem Verhalten und ihrem Geld etwas bewirken, auch und gerade mit ihren Versicherungsbeiträgen. Und dass wir so zusammen unser Geld in eine lebenswerte Zukunft investieren können. Wir sind nicht machtlos. Wir können etwas tun. Jede Person kann mitmachen. Alles zählt. Das ist wichtig.


Hier gehts zum Funding auf Startnext!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: ReportagenFM

„Lasst uns Freunde werden“ haben die Macher von ReportagenFM über ihr Crowdfunding auf der Seite Steady.com geschrieben. Ihr Versprechen: „Die besten Reportagen der Woche, handverlesen“


Martin Fischer hat den loading-Fragebogen ausgefüllt.

Was macht ihr?
Jede Woche verlinken wir die drei besten und wichtigsten Reportagen im Netz. Mittlerweile seit vier Jahren, neben unserer Arbeit als Journalisten. Jetzt haben wir eine Crowdfunding-Abo über die neue Plattform Steady lanciert!

Warum macht ihr es (so)?
Steady wurde vor allem für Online-Medien gemacht, die nicht einen einmaligen, großen Betrag brauchen, sondern eine Finanzierung in kleinen, aber kontinuierlichen Dosen. Für uns zum Beispiel reichen ein paar hundert Euro im Monat – allerdings Monat für Monat.

Wer soll sich dafür interessieren?
Alle, die gerne gute, lange, fundierte Reportagen lesen und nicht selbst ständig das Netz danach durchforsten wollen.

Wie geht es weiter?
Wenn die Finanzierung klappt, so wie bisher!

Was sollten mehr Menschen wissen?
Ganz ehrlich: Wir haben unseren Abonnenten im letzten Jahr einiges abverlangt. Wir haben unsere Leser gebeten, sich auf Blendle zu registrieren. Wir haben einen Premium-Newsletter via Paypal eingeführt – den wir jetzt durch Steady ersetzen. Wir kämpfen wie so viele Online-Medien mit der Finanzierung. Das heisst: experimentieren, ausprobieren und Dinge wieder verwerfen. Wir sind allen unseren Lesern dankbar, dass sie diesen Weg mit uns gehen. Mit Steady glauben wir jetzt – endlich – eine solide Lösung gefunden zu haben.

Hier ReportagenFM auf Steady unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: 8 Häftlinge

Wie sieht Haft in Deutschland aus? Dieser Frage nähert sich Alexander Krützfeld in seinem Crowdfunding-Projekt „8 Häftlinge“ – und er fragt weiter: Gibt es dazu eine Alternative?

Der Gerichtsreporter hat den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Ich arbeite seit zehn Jahren als Gerichtsreporter. Oft höre ich, vermehrt auch in den letzten Jahren wieder, diese Parolen, die immer auch im Wahlkampf benutzt werden: Es braucht doch härtere Strafen, die Justiz lässt die ja alle laufen, Knast ist Hotel und so. Wegen der Fernseher vermutlich.
Darum möchte ich jetzt eine große Recherche machen, die den Alltag und die Praxis im Gefängnis durchleuchtet. Interviews führen. Vor-Ort-Besuche. Nicht das Außergewöhnliche suchen, sondern das Typische – und auch typische Probleme benennen, nicht extreme.
Ich glaube, wenn das Verständnis von der Justiz und dem Strafsystem insgesamt größer wären, gäbe es vielleicht viele Vorurteile und Parolen nicht. Könnte auch sein, und das ist ja auch ein Ergebnis, wenn es andersherum ist.

Warum machst du es (so)?
Die Berichterstattung zu diesem Thema folgt in der Regel zwei Mustern: Skandal- und Betroffenheitsgeschichte. Erstere entspinnt sich, wenn etwas im Gefängnis passiert, das dort nicht passieren sollte/darf. Danach geht sie oft aber nicht (viel) weiter.
Die Betroffenheitsgeschichte zeigt mehr die Lebenswege. Ich finde, man kann beides verbinden. Das braucht aber Platz – und Budget. Dafür sammle ich jetzt, weil ich es für wichtig halte.

Wer soll sich dafür interessieren?
Leute, die wissen wollen, ob das stimmt, dass da „überall Ausländer sitzen“, die „Justiz nicht durchgreift“ und „Sexualstraftäter milde bestraft werden“. Wir landen zwar nicht alle im Gefängnis, aber Strafen gehen uns etwas an. Es sind die Normen, nach denen wir leben.
Falsche Informationen in diesem Sektor können – auch mit Hinblick auf die kommenden Wahlen – sehr gefährlich sein. Die Populisten haben die Kriminalitätsthemen längst für sich entdeckt und besetzen sie. Es ist unser Job, dem nachzugehen. Daher jetzt. Daher unbedingt jetzt.

Wie geht es weiter?
Wenn wir die nächsten vier Wochen überstehen, und das hoffe ich mal, das Funding geht ja bis Mitte Januar, dann schieben wir die Recherche an. Das bezieht sich auf die Vor-Ort-Besuche und Interviews, denn viel Vorrecherche ist auch jetzt schon nötig. Wenn alles klappt, wird es ein großer, hoffentlich schöner Achtteiler: 8 Häftlinge.

Was sollen mehr Menschen wissen?
Dass Menschen immer Menschen sind, auch wenn man Angst vor ihnen hat (was man oft nicht haben muss). Dass die Rückfallquote im Bereich Mord und Sexualdelikt eigentlich sehr niedrig ist, auch wenn „Die Welt“ vor drei Monaten schrieb: Fast jeder zweite Straftäter wird rückfällig. Das stimmt nicht, weil es stark deliktabhängig ist und sich Tatsituationen so oft gar nicht wieder ergeben.

>>> Hier 8 Häftlinge auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: RLY

Hä!? Eine Klasse der Deutschen Journalistenschule macht Crowdfunding? Genau, die Macher der Facebookseite RLY begleiten ihr Printmagazin mit einer Aktion auf Startnext. Die Hintergründe dazu erläuert Vanessa Vu im loading-Fragebogen.

Was macht ihr?
Wir sind 15 Nachwuchsjournalisten von der Deutschen Journalistenschule in München (DJS). Wir wollen Leute mit Journalismus erreichen, die sich sonst eher durch lustige Sprüche-Seiten klicken. Deshalb haben wir die Facebook-Seite RLY gegründet. Wir kitzeln das aus den News, was einfach nur RLY ist und posten es als Spruchbild. Unsere Quellen verlinken wir direkt. Seit Juli haben wir über 3.600 Fans gesammelt. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und bieten unseren Fans den Longread an: ein Print-Magazin namens „RLY“ mit eigenen Geschichten. Für den Druck und Versand brauchen wir aber Hilfe.

Warum macht ihr es (so)?
Wir glauben nicht, dass Online immer der Feind von Print sein muss. Wir wollen zeigen, dass beides voneinander profitieren kann. Unser Print-Produkt soll durchs Internet überhaupt erst möglich gemacht werden. Ob das Experiment klappt, werden wir in den nächsten Wochen herausfinden.

Wer soll das lesen?
Wir wollen mit dem HÄ-Magazin nicht nur die üblichen Magazin-Leser erreichen, sondern Leute, die sich durch Instagram und 9gag klicken. Es sind Leute, die einfach gern „Hä“ sagen. Die das WTF-Gefühl feiern. Die auch im Zeitalter permanent zugänglicher Unterhaltung Lust auf relevante, aktuelle Infos haben.

Wie geht es weiter?
Bis zum 17. November kann sich jeder auf Startnext sein RLY-Magazin mit einem Dankeschön sichern. Mit dem Geld finanzieren wir Druck und Versand. Im Dezember verschicken wir das Magazin.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Als junge Journalisten hören wir oft, wir hätten kein Interesse an Qualtiätsjournalismus – und ließen uns von Klickzahlen verführen. Das sehen wir anders. Wir lieben gute Geschichten. Nur bei den Darstellungsformen sind wir weniger dogmatisch. Gute Geschichten stecken in jeder RLY-Spruchtafel auf Facebook und hinter jedem krassen Titel im RLY-Magazin. Das Magazin handelt von großen Fragen: Wo ist die Grenze zwischen Mensch und Tier? Warum riegeln wir plötzlich unsere Ländergrenzen ab? Und warum riskieren Leute für ein cooles Selfie ihr Leben?

>>>> Hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: goood – Deutschland sozialer Mobilfunkanbieter

Beim Telefonieren Gutes tun. Das ist die Idee von goood, dem ersten sozialen Mobilfunkanbieter Deutschlands. Deren Crowdfunding endet heute auf Startnext. Wer schnell ist, kann das Projekt jetzt noch unterstützen.

Claudia Winkler hat dazu den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?

Hallo, ich bin Claudia und eine der GründerInnen von goood. Ich bin Telekommunikationsexpertin und habe in den letzten 15 Jahren erfolgreich Telekommarken in ganz Europa aufgebaut. Nun bin ich an einem Punkt, an dem ich etwas an die Gesellschaft zurückgeben möchte – so wie meine Kollegen auch. Genau deshalb haben wir goood – Deutschlands sozialen Mobilfunkanbieter – gegründet. Wir verknüpfen unser Know-How aus der Telekom-Branche mit dem Wissen von NPO-ExpertInnen und können so große soziale Wirkung erzielen, denn für uns ist der Impact wichtiger als Profite.
Als sozialer Mobilfunker bieten wir günstige Tarife, bei denen 10% der monatlichen Grundgebühr an gemeinnützige Organisationen gehen. Unsere Kunden entscheiden selbst, welche Organisation sie unterstützen möchten. 

Zusätzlich reinvestieren wir 25% unserer jährlichen Profite in soziale Projekte, weil wir mithelfen wollen, durch sozial nachhaltige Innovation die Gesellschaft weiter positiv zu verändern. 





Warum machst du es (so)?


Am Anfang stand die Frage: Wie können wir Menschen helfen, einfach und direkt im Alltag Gutes zu tun? Mit goood haben wir unser Know-How aus 15 Jahren Mobilfunk- und NPO -Tätigkeit verbunden und ein Produkt entwickelt, das alle Menschen anspricht und daher große soziale Wirkung erzielen kann.
Wir wollen zeigen, dass die Gemeinschaft wirklich etwas bewegen kann. Zunächst waren wir ein Team aus TelekomexpertInnen, doch schnell hat unsere Idee auch Leute aus dem NPO-Bereich begeistert. Sie haben dabei geholfen, den Ansatz mit uns gemeinsam weiter zu entwickeln. Das war wie ein Schneeball: Je mehr wir die Idee zu goood mit anderen Leuten geteilt haben, desto mehr waren auch Andere Feuer und Flamme von unserer Vision. Das hat uns alle extrem motiviert, dranzubleiben. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass man auch als Unternehmen, das soziale Wirkung in den Mittelpunkt stellt, erfolgreich sein kann.
Aber wir wollen nicht nur das traditionelle Mobilfunkgeschäftsmodell sozialer machen, wir wollen auch ein Benchmark für eine neue Arte der Zusammenarbeit werden. Wir sind eine Netzwerkorganisation mit flachen Hierarchien und setzen intern auf eine holokratische/soziokratische Organisation, bei der sich jeder im Team voll entfalten kann.

Wer soll sich dafür interessieren?


Hoffentlich ganz viele begeisterungsfähige, motivierte und sozial engagierte Menschen, die unsere Vision einer Gesellschaft, die auf Respekt, Verantwortung und Anteilnahme aufbaut, teilen und die wir im besten Fall inspirieren.



Wie geht es weiter?


Wir haben soeben die Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg gebracht, nun möchten wir die restliche Zeit der Kampagne nutzen, um diesen positiven Spirit weiter zu tragen. Aktuell läuft zum Beispiel auf startnext.com/goood eine Spenden-Verdopplungs-Aktion für unseren Partner das Deutsche Kinderhilfswerk. Nach der Crowdfunding-Kampagne folgt der Launch am deutschen Markt diesen Winter, auf den wir uns bereits sehr freuen. Parallel planen wir gerade den Start in Österreich.



Was sollten mehr Menschen wissen?
„Du hast es täglich in der Hand“ ist einer unserer Slogans und so ist es wirklich: Mobilfunk ist ein Massenprodukt, es gibt 115 Mio. Sim-Karten in Deutschland. Mit goood telefoniert man günstig und kann ein soziales Projekt seiner Wahl unterstützen. Wenn nur 1% der Deutschen unser Modell verwenden, können wir in fünf Jahren gemeinsam mehr als 40 Mio. Euro Spenden für gemeinnützige und soziale Projekte generieren. Das ist eine enorme Macht, die wir als Konsumenten haben, um auf die Profitverteilung im Telekommunikationsbereich Einfluss zu nehmen. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen! Gemeinsam können wir so einfach die Welt ein bisschen besser machen.

>>>> Hier das Projekt auf Startnext unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Recherchereise AfD in Mecklenburg-Vorpommern

„Antworten haben wir nicht, aber wir fahren los und stellen Fragen“, schreibt Raphael Thelen auf der Seite Neue Normalität, auf der seine Reise durch Sachsen dokumentiert ist. Jetzt will Thelen nach Mecklenburg-Vorpommern aufbrechen – dafür bittet er auf Correctiv um Unterstützung. Vorab hat er den loading-Fragebogen beantwortet.

Was machst du?
Am 4. September könnte die AfD bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft werden. Ich reise mit einem Fotografen einen Monat lang vor der Wahl zwischen polnischer Grenze, Schwerin und Ostsee umher, um zu fragen, warum die Menschen sich für die Rechtspopulisten begeistern.

Warum machst du es (so)?
Weil es sich bei meinem Vorgänger-Projekt neuenormalitaet.de bewährt hat: Die Mischung aus Planung und Spontanität, aus distanzierter Reportage und persönlicher Haltung.

Wer soll sich dafür interessieren?
Das Thema geht jeden etwas an, der verstehen möchte, wie die deutsche Provinz tickt, warum dort die AfD so gut ankommt und was das alles für das übrige Deutschland bedeutet.

Wie geht es weiter?
Am 4. August schwingen wir uns ins Auto und fahren los.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Warum es der AfD so leicht fällt, aus dem Stand ein ganzes Bundesland zu erobern.

>>>> Hier das Projekt auf Correctiv unterstützen!

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren:


loading: Die Traumbauer

Bastian Jäger ist Maschinenbau-Ingenieur. Jetzt schreibt er einen Roman – und hat dazu eine Crowdfunding-Aktion auf Startnext gestartet. Wie es dazu gekommen ist, erklärt er im loading-Fragebogen

Was machst du?
Ich schreibe. Eigentlich schriebe ich nur. Sicherlich gehen dem Schreiben die Gedanken voran. Und davor kam das Lesen von Texten deutlich weiserer Menschen als mir. Aber … eigentlich schreibe ich nur. Da aus dem Schreiben das 390 Seiten lange Manuskript eines philosophischen Romans wurde, der nun von anderen Menschen gelesen werden möchte, betreibe ich gerade eine Crowdfunding-Kampagne, um das Manuskript als Buch veröffentlichen zu können.

Der Roman Die Traumbauer erzählt von der Flucht von sich Selbst und vom Leben im Hier und Jetzt.

Das Manuskript ist eine Kondensation von Gedanken, verpackt in zwei Geschichten in den Straßen
der Französischen Konzession in Shanghai und den Jazzclubs von New York. Die Geschichten sind
bodenständig und lebensnah. Ebenso lebensnah sind auch die Themen. Nur in den Köpfen vieler
Menschen sind sie viel zu verborgen, viel zu unsichtbar.
Gerade in unserer beschleunigten Zeit voller Ablenkungen und noch mehr Ablenkungen mache der Roman Die Traumbauer genau zwei Dinge – er entschleunigt und schafft Bewusstsein.

Warum machst du es (so)?
Im Manuskript sind die beiden Themen relativ deutlich in die beiden Handlungsstränge aufgeteilt. Doch im echten Leben finden wir unzählige Mischformen der unterschiedlich ausgeprägten Wesenzüge in uns selbst.

Flucht vor sich selbst

Wir fliehen vor Dingen, die wir in uns selbst tragen. Dadurch entfernen wir uns zum einen von uns selbst. Zum anderen erzeugen wir ein Trugbild ohne eigene Fehler, aber mit Fehlern in unserem Umfeld. So stürzen wir portionsweise von Unzufriedenheit zu Unzufriedenheit, da unser Ego den Weg blockiert und wir verlernt haben aufmerksam zu sein. Glück liegt nicht einfach auf der Straße, aber ist fern davon unerreichbar zu sein – mit ein Wenig Selbstkritik und Arbeit.

Hier und Jetzt

Genieße du den letzten Schluck Rotwein genauso wie den Ersten? Oder kippst du zum Schluss nur das Glas leer? Hast du gut inszenierte Fotos von Sonnenuntergängen auf Facebook gepostet, oder die Atmosphäre und die letzten wärmenden Strahlen an jenem Abend in ihrer Schönheit tatsächlich genossen? Denkst du in der Arbeit immer an die Freizeit und in der Freizeit immer an die Arbeit?

Den alltagsphilosophischen Ansatz vom Hier und Jetzt möchte ich als eine Sichtweise auf das Leben bezeichnen, die den Moment in den Vordergrund rückt und uns mehr Respekt gegenüber der Gegenwart lehren kann. Mit dem Roman möchte ich zum Nachdenken anregen und die beiden Themen in das Bewusstsein der Leser bringen.

Wer soll sich dafür interessieren?
Für dieses Buch interessieren sich alle Menschen, die auch das Gefühl haben, das wir mehr Glücksgefühle, mehr Freude und mehr echtes Leben genießen können, wenn wir etwas bewusster leben. Wenn wir etwas mehr reflektieren und etwas mehr das Bewusstsein dafür haben, was gerade unsere Aufmerksamkeit verdient.

Für dieses Buch und dieses Crowdfunding Projekt wird sich jeder interessieren, der gerne nachdenkt.

Für dieses Crowdfunding Projekt wird sich jeder interessieren, der möchte, dass es mehr Romane gibt, die in schönen Geschichten wertvolle Inhalte transportieren.

Wie geht es weiter?
Derzeit überarbeite ich alle 390 Seiten der aktuellen Version des Buches. Sobald das Crowdfunding abgeschlossen ist wird ein professionelles Lektorat angefertigt und das Buch ein weiteres Mal überarbeitet. Parallel wird das Cover zu Ende gestaltet und alle Vorbereitungen für das Self-Publishing getroffen.

Geplant sind ein eBook und natürlich ein Paperback.

Optimistisch geplant werden die ersten Exemplare noch 2016 unter den Weihnachtsbäumen der Unterstützer liegen.

Zudem habe ich schon viele Notizen für einen zweiten Roman geschrieben. Unterstützer der Crowdfunding Kampagne können hierüber auch schon vorab Informationen bekommen. Ein weiterer
Roman wird also geschrieben.

Was sollten mehr Menschen wissen?
Ihr sollt wissen – und eigentlich wisst ihr es schon –, dass wir im Hier und Jetzt leben und dass wir das was gerade geschieht mehr genießen, mehr steuern oder einfach mehr wahrnehmen sollten. Dies ist kein Aufruf zu naivem Hedonismus, sondern zu vollem und verantwortungsvollen Leben für Körper, Seele und Geist und das alles ganz ohne religiöse Anmaßungen oder Doktrinen. Seid wie ihr seid, nur seid es bewusst. Ebenso flieht nicht vor Dingen, die ihr selbst beeinflusst, sondern stellt euch euren Dämonen – vor allem den selbst erschaffenen. Keine Flucht vor sich Selbst ist notwendig, wenn wir uns selbst fühlen und nicht nur glauben zu fühlen was wir fühlen sollten.

Und zu guter Letzt ist Die Traumbauer einfach schön geschrieben und damit lesenswert.

Hervorzuheben ist die atmosphärische Dichte, welche die Zeilen durchzieht und welche den Leser kopfüber in die facettenreichen Geschichten und Schauplätze eintauchen lässt. Während die Geschichte in den Hintergrund tritt, sind es die erlebten Momente und damit verbundenen Emotionen, in denen man sich lebensnah wiederfinden kann.

>>> Hier Die Traumbauer auf Startnext unterstützen

Unter dem Schlagwort loading stelle ich in loser Folge handgemachte bzw. Crowdfunding-Projekte vor, die spannend sind und/oder für eine neue Bezahlkultur stehen. Das mache ich (auch), weil mein aktuelles Buch ebenfalls über Crowdfunding verfügbar gemacht wurde – und ich deshalb einen Ratgeber zum Crowdfunding geschrieben habe, den man auf Kindle, iPhone/iPad und tolino lesen kann. Man kann den loading-Ideen im Blog folgen (hier den RSS-Feed zum Schlagwort „loading“ in den Reader nehmen) oder einen Newsletter mit den Vorschlägen abonnieren: